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29. Dezember 2020

Keine Hausaufgaben an der Unterstufe

Was für viele in der Kindheit ein Traum gewesen wäre, die Unterstufenschüler in Männedorf erleben es: Sie müssen seit Oktober keine Hausaufgaben mehr machen. Die Schule Männedorf setzt unter dem Titel «Lernprozesse begleiten» ein entsprechendes Pilotprojekt um. Beteiligt sind 336 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klasse. 

Die Unterstufenschüler müssen keine Hausaufgaben mehr machen, Tages Anzeiger, 21.12. von Philippa Schmidt

25. Mai 2018

Schulorganisatorisch top, pädagogisch ein Flop


Schulorganisatorisch top, pädagogisch ein Flop: So drastisch will die Volksschulamtschefin Marion Völger die Evaluationsergebnisse zum Schulversuch «Fokus starke Lernbeziehungen» nicht zusammengefasst haben. Immerhin vier von fünf Zielen des seit 2013 laufenden Versuchs seien erreicht worden, sagt sie.
Ein Schulversuch landet in der Sackgasse, NZZ, 25.5. von Walter Bernet

24. Mai 2018

ZLV fordert Abbruch von Schulversuch

Der Kanton will den laufenden Schulversuch "Fokus Starke Lernbeziehungen" (FSL) weiterführen. Der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV) gewichtet die bisherigen Resultate anders als die Bildungsdirektion und steht der Weiterführung in der heutigen Form ablehnend gegenüber.

Zürcher Lehrerverband lehnt Weiterführung von Schulversuch ab, sda, 24.5.


11. November 2017

Thun will keinen Schulversuch zu Tagesschulen

Stadtratsmitglieder aus vier Fraktionen forderten, dass der Thuner Gemeinderat eine Teilnahme am kantonalenSchulversuch «Ganztagesschule» prüft. Die Thuner Regierung findet, das derzeitige Tagesschulangebot sei ausreichend.
Thun will bei Schulversuch nicht mitmachen, Berner Zeitung, 10.11. von Michael Gurtner

3. Juli 2017

Ein teurer Versuch

Was auf der Primarstufe schon länger Standard ist, hält zunehmend in der Sekundarschule Einzug: das integrative Unterrichtsmodell. Dabei werden Schüler mit grossen Leistungsunterschieden in derselben Klasse unterrichtet. Die Auswirkungen auf Sekundarstufe waren bisher gering, da das Modell meist nur in Nebenfächern angewendet wurde.
Sek-Schulversuch: Ein teurer Versuch, Luzerner Zeitung, 30.6. Kommentar von Robert Knobel

23. Februar 2017

Schulversuch "Fokus Starke Lernbeziehungen" wird verlängert

Zwölf Schulen nehmen am Schulversuch «Fokus Starke Lernbeziehungen» (FSL) teil. Damit diese Schulen sicherer planen können, hat der Regierungsrat den Schulversuch um drei Jahre verlängert.
Starke Lernbeziehungen - Schulversuch verlängert, Medienmitteilung Regierung Kanton Zürich, 23.2.

Schulversuch mit erweiterten Zeugnisnoten

Der Kanton Thurgau probt die Einführung des «Lehrplan 21». Der Regierungsrat hat grünes Licht für einen Schulversuch mit erweiterten Zeugnisnoten gegeben. Neu erhalten die Schüler nicht nur noch ein Zeugnis, sondern auch eine zusätzliche Bewertung.
"Lehrplan 21": Thurgau probt den Ernstfall, Toponline, 23.2.

6. Februar 2017

Zürcher Tagesschulversuch verzichtet auf obligatorische Mittagessen

Neue Regeln für den Schulversuch mit Tagesschulen in der Stadt Zürich. Die Kinder müssen nicht mehr in der Schule essen.
Der Versuch passt die Bedingungen an, Bild: Keystone
Mittagessen in der Schule nicht mehr obligatorisch, SRF Regional, 3.2.

18. August 2015

Schwerer Schlag gegen Individualisierung und Altersdurchmischung

Die Gemeinschaftsschule ist das Vorzeigeprojekt der grün-roten Landesregierung in Stuttgart schlechthin. Sie soll nicht nur das gemeinsame Lernen ganz unterschiedlich begabter Schüler ermöglichen, sondern dient angesichts der sinkenden Schülerzahlen an vielen Orten des Flächenlandes Baden-Württemberg dazu, den Schulstandort zu sichern. Viele Gemeinschaftsschulen finden sich deshalb im ländlichen Raum, ganz gleich, welche Partei den Gemeinderat gerade regiert.


Lehrer und Schüler sind sich einig, dass zu wenig gearbeitet wird, Bild: dpa
Schwäbisches Himmelfahrtskommando, FAZ, 16.8. von Heike Schmoll

27. April 2015

Schulversuch soll mehr Ruhe bringen

Auch im Kanton Bern läuft ein Schulversuch, der die Anzahl Unterrichtender pro Klasse verringern soll. Am Oberstufenzentrum Wiedlisbach ist man gespannt und freut sich auf das bessere Klima. 




Die Schulleitung ist überzeugt, dass sich das bessere Klima auf die Schüler und die Eltern überträgt, Bild: Felix Gerber

Lehrerteams für Ruhe im Klassenzimmer, Berner Zeitung, 27.4. von Sandra Rutschi


18. Februar 2015

LVB will Schulversuche "von unten her"

Im Bericht der BaZ «Stopp für pädagogische Spielereien an Sek-Schulen» vom 12. Februar über den parlamentarischen Vorstoss, der faktischdie Unterrichtsform der Lernlandschaften in Baselland verunmöglichen würde, wird der Eindruck einer angeblich pauschal ablehnenden Haltung des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland (LVB) zu dieser Unterrichtsform erweckt. Eine solche Schubladisierung des LVB greift zu kurz. Der LVB sieht sich daher veranlasst, seine Positionierung gegenüber Lernlandschaften und anderen alternativen Unterrichtsformen genauer aufzuzeigen.
Lernlandschaften nicht generell abgeneigt, Basler Zeitung, 18.2. von Michael Weiss und Roger von Wartburg

13. Februar 2015

Wie teuer darf ein Mittagessen sein?

Sind 6 Franken für ein Mittagessen an einer Zürcher Tagesschule viel? SP, Grüne und AL finden Ja und provozieren damit den Widerstand der Bürgerlichen gegen das ganze Pilotprojekt.


FDP droht mit Ablehnung des Kredits für den Pilotversuch, Bild: Picture Alliance

FDP macht Schulessen zur Gretchenfrage, NZZ, 13.2. von Christina Neuhaus

19. Dezember 2014

Tablets für Drittklässler

2015 werden alle Drittklässler der Solothurner Stadtschulen mit einem Tablet-PC für den Unterricht ausgestattet. Aus den Erkenntnissen will man künftige Strategieschritte in Sachen "Digitale Schule" planen.



Der Versuch dauert vier Jahre, Bild: Sophie Rüesch

Drittklässler bekommen ein Tablet für den Unterricht, Solothurner Zeitung, 18.12. 

4. Dezember 2014

Skepsis gegenüber Schulversuch

In der Stadt Winterthur suchte man nach Lehrpersonen, die am Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen" mitmachen. Doch das Echo blieb gering - auch weil das Modell mit der Lebensgestaltung vieler Lehrkräfte kollidiert.





Mit bloss zwei Lehrkräften pro Klasse soll die Beziehung zur Lehrperson gestärkt werden, Bild: Keystone

Schulen begegnen dem Zwei-Lehrer-Versuch mit grosser Skepsis, Landbote, 4.12. von Mirjam Fonti

21. Oktober 2014

Lobeshymne für Mosaikschulmodell

Die Berner Oberstufenschule Munziger hat das Mosaikmodell eingeführt. Die Schüler können nun selber entscheiden, wie, was und wann sie lernen wollen. Eine Achtklässlerin und ihre Eltern ziehen eine positive Bilanz.




Die Mutter stellt fest, dass ihre Tochter jetzt zufriedener nach Hause kommt, Bild: Susanne Keller

Das freie Lernen kommt an, Berner Zeitung, 21.10. von Tobias Marti

2. September 2014

Besuch im Versuchslabor

Was haben Schüler von weniger Lehrern im Klassenzimmer? Der Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen" ist noch zu jung für eine Antwort. Wetziker Lehrkräfte fühlen sich entlastet, kämpfen aber zum Teil noch mit ihren neuen Rollen.




Spürbare Entlastung bei weniger Lehrkräften, Bild: Georgios Kefalas

Wenn vertraute Rollen neu verteilt werden, NZZ, 2.9. von Walter Bernet

30. Juni 2014

Fragezeichen zu einem Schulversuch

Betreffend den aufwendigen Versuch «Fokus starke Lernbeziehungen» (NZZ 21. 6. 14) lassen sich offenbar noch keine sachlich fundierte Aussagen zum Hauptzweck, nämlich positive Auswirkungen auf den Lernerfolg der Kinder zu erzielen, machen; ebenso wenig zu den Ursachen für die zurückhaltende Teilnahme am Versuch. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpädagoge im Kanton Zürich sind mir aber weitere Rückmeldungen zum Schulversuch bekannt. Die Klassenlehrpersonen müssen zu ihren übrigen Aufgaben diverse Aufgaben der Heilpädagogen übernehmen. Es macht so keinen Sinn mehr, wenn Heilpädagogen gezielte, individuelle Lernprogramme für entsprechende Kinder erstellen, da sie in ihrer neuen Funktion als «Lehrerberater» und ohne ausführliche Gespräche zu wenig detaillierten Einblick in die Lernprozesse dieser Kinder erhalten.
Leserbrief von Alex Vorburger in der NZZ, 30.6.

27. Juni 2014

Zürcher Schulreformen: Fehlentwicklungen korrigieren

Der ehemalige Sekretär des Zürcher Lehrerverbands (ZLV), Ueli Zulauf, meldet sich in einem Leserbrief zu Wort. Der Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen" sei leider nichts anderes als die Korrektur einer Fehlentwicklung. Der Text kulminiert mit der Feststellung: "Stossend daran ist, dass dabei jene recht bekommen, die schon immer gewusst haben, dass man am besten alles beim Alten belässt"
Auf Zulauf reagiert nun Thomas Ziegler, pensionierter Sekundarlehrer. 


Schulreformen benachteiligen die Buben, Bild: Keystone

Reaktion auf Leserbrief Zulauf von Thomas Ziegler



22. Juni 2014

Werkstattbericht zu Schulversuch

Seit 10 Monaten läuft der Schulversuch «Fokus starke Lernbeziehungen». Am Freitag erstatteten Bildungsdirektorin Regine Aeppli und Urs Meier, stellvertretender Chef des Volksschulamts, zusammen mit vier beteiligten Lehrerinnen einen ersten Werkstattbericht. Die Idee hinter dem Versuch ist einfach: Im Kindergarten und in der Primarschule unterrichten nur noch zwei Lehrpersonen eine Klasse. Diese übernehmen auch das Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und die integrative Förderung (IF). DaZ- und IF-Fachpersonen haben nur noch beratende und unterstützende Aufgaben.
Ziel ist es, die Lernbeziehungen zu stärken, mehr Ruhe und Konzentration ins Klassenzimmer zu bringen und den Koordinationsaufwand zu senken. Alle bisher verstreut eingesetzten Ressourcen werden für die Regelklasse eingesetzt. Damit stehen durchschnittlich 140 Stellenprozente pro Klasse zur Verfügung. Teamteaching und Halbklassenunterricht werden in weit umfangreicherem Ausmass als bisher möglich. Damit können die Schüler individueller gefördert werden. Aepplis erstes Fazit: Der Aufwand ist am Anfang gross, aber er lohnt sich. Mit Willen und Überzeugung kann ein pädagogischer Mehrwert und mehr Zufriedenheit bei den pädagogischen Akteuren erreicht werden.
Mehr Zeit und mehr Ruhe dank weniger Lehrern, NZZ, 21.6. von Walter Bernet

20. Juni 2014

Lob für "Fokus starke Lernbeziehungen"

Die Zürcher Bildungsdirektion ist zufrieden mit dem Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen", der die Anzahl Teilzeitlehrkräfte pro Klasse reduziert. Wir erinnern uns: Nachdem der Schulbetrieb jahrelang systematisch auf mehr Lehrkräfte verzettelt wurde, riss Bildungschefin Aeppli plötzlich das Ruder herum und startete diesen mehrjährigen Versuch. Einerseits macht es Sinn, wenn pro Klasse weniger Lehrkräfte involviert sind. Doch ist es absehbar, dass die Schule nicht auf das Heer von erfahrenen Teilzeitlehrkräften verzichten kann. Es müssten andere Ansätze gewählt werden, die ein Vollzeitpensum wieder attraktiver machen. Die Lehrkräfte müssen befreit werden von den Fesseln der Teamarbeit, des Teamteaching und von endlosen Absprachen. Sie sollen wieder Freiräume bekommen, die sie mit ihrem pädagogischen und fachlichen Können füllen. Das hat auch Auswirkungen auf die Ausbildung: Grundsätzlich sollte ein Lehrpatent für die Primarschule die Inhaber befähigen, eine Klasse alleinverantwortlich zu führen und unterrichten. Soweit sind wir aber noch lange nicht. (uk)
Weniger Lehrer - mehr Ruhe: Kanton mit Schulversuch zufrieden, Bluewin news, 20.6.