Posts mit dem Label Wallis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wallis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

26. Februar 2020

Hausaufgaben unterstützen Selbstorganisatio


Tanja Fux, Adjunktin der Dienststelle für Unterrichtswesen im Kanton Wallis, setzt sich ein für den Erhalt der Hausaufgaben.
«Ein wichtiges Fenster zur Schule», Walliser Bote, 10.2. von Daniel Zumoberhaus

19. Januar 2020

Schüler auf die Pisten


Die Skination Schweiz ist zurück an der Weltspitze: Nach den Erfolgen von Daniel Yule, Corinne Suter, Beat Feuz und Co. führt das Land seit kurzem wieder die Weltcup-Nationenwertung an. Weniger rosig sind hingegen die Zukunftsaussichten im Breitensport. Zwar blicken die Schweizer Skigebiete auf ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft und eine erfreuliche Saison 2018/2019 zurück, doch der langjährige Trend zeigt eindeutig: Immer weniger Leute hierzulande fahren Ski.

Wallis will Skifahren zum Schulfach machen, um mehr Schüler auf die Piste zu holen, NZZaS, 19.1. von Andrea Kucera

9. Januar 2020

Wallis will Mille feuilles behalten


Das Baselbieter Stimmvolk hatte letztes Jahr entschieden, das umstrittene Lehrmittel für Französisch "Mille feuilles" aus den Schulen zu verbannen. Zweimal wöchentliches Sprachbaden, anstelle des Auswendiglernens von Grammatik und Vokabular trügen keine Früchte, so die Argumente. Jede Schule entscheidet nun selber, welche Lehrmittel für den Französischunterricht genutzt werden. Ebenfalls für Unmut sorgt die Thematik im Kanton Bern. Der Verein Bern bilingue kritisierte erst kürzlich, dass Schüler die Lernziele nicht erreichten und sie vom Französischsprechen weit entfernt seien. Der Verein fordert eine Lösung. Der Kanton Bern prüft dieses Lernmittel nun genauer. 
Wallis: Mille feuilles bleibt in den Schulzimmern, radio rottu oberwallis, 9.1.

28. November 2019

Sind Schulbücher veraltet?


An einer Bündner Veranstaltung zum Thema "Lehrmittel: gedruckt oder digital" fallen interessante Aussagen. Da sagt beispielsweise eine erfahrene Lehrerin: «Frühere Lehrmittel waren Planungsinstrumente, die Kinder hatten beispielsweise die Seiten 14 bis 16 zu lernen. Heute ist alles offener geworden, viel offener. Dies gibt mir mehr Freiheit in der Lektion. So freue ich mich etwa, wenn ich Zeit habe, um auf eine Antwort eines Kindes zu warten. Da treten manchmal sehr kreative und wertvolle Überlegungen zu Tage.»  Hatte die Lehrerin früher denn keine Zeit? War der Unterricht früher weniger kreativ? Eine weitere Aussage: "Der Alltag verändert sich derzeit so schnell, dass Beispielaufgaben in gedruckten Lehrmitteln rasch veraltet wirken." Nicht die sich verändernde Welt ist doch hier das Problem, sondern die vielleicht schlechten Aufgaben. (uk)
Lehrmittel der Zukunft, Bündner Woche, 27.11. von Susi Schildknecht

14. November 2019

Zu viele Akteure destabilisieren die Lehrer


Er ist seit fast 40 Jahren eine feste Grösse im Walliser Bildungswesen. Damit ist aber bald Schluss. Marcel Blumenthal (61) tritt als stellvertretender Dienstchef des kantonalen Bildungsdepartements ab und geht in Pension. Im Gespräch blickt er auf eine spannende und interessante, aber auch nicht immer einfache Amtszeit zurück.
"Die Löhne der Primarlehrer müssen erhöht werden", Bild: Andrea Soltermann
"Schule darf nicht nur Experten überlassen werden", 1815.ch, 14.11. von Peter Abgottspon

18. Oktober 2019

Flächendeckende Abschaffung des Lehrmittelobligatoriums gefordert


Dass an der Urne über den Einsatz von Lehrmitteln entschieden wird, ist selbst für schweizerische Verhältnisse aussergewöhnlich. Im November werden die Stimmberechtigten im Baselbiet über das umstrittene Französischlehrbuch «Mille feuilles» befinden. Seit Jahren kritisieren Eltern und Lehrpersonen, dass Schülerinnen und Schüler in sechs Deutschschweizer Kantonen kaum mehr richtig Französisch lernten. Basel-Stadt, Baselland, Bern, Freiburg, Solothurn und das Wallis, in denen Französisch die erste Fremdsprache ist, setzen das Lehrmittel «Mille feuilles» seit 2011 ein.
Barlez wu Fransai? Ein umstrittenes Französischbuch löst einen politischen Sturm aus, NZZ, 18.10. von Daniel Gerny und Erich Aschwanden

3. Oktober 2019

Verheerende Evaluation nicht publiziert


Mille feuille ist ein französischer Kuchen aus geschichtetem Blätterteig mit Füllungen aus Konfitüre, Rahm oder Creme – eine Köstlichkeit.Weniger köstlich ist das gleichnamige Lehrmittel für Schüler in verschiedenen Kantonen, darunter die beiden Basel. Viele Schüler, Lehrer und Eltern sind seit Jahren unglücklich mit «Millefeuilles». Die Bildungsverwaltungen hielten jedoch die Kritiker der Lehrmittel mit dem Versprechen hin, die Erfolgsquote erst auswerten zu wollen. 
Schlechte Ergebnisse scheuen das Licht, Basler Zeitung, 3.10. von Franzska Laur

29. September 2019

Schlechte Französischkenntnisse werden vertuscht

Seit Ende Mai liegt eine Evaluation über Frühfranzösisch vor. Die Behörden publizierten sie aber nie. Weil die Resultate nicht sehr positiv ausfielen?

Die geheime Frühfranzösisch-Studie, Basler Zeitung, 28.9. von Stefan von Bergen. 

17. September 2019

Ergebnisbezogene Evaluation des Französischunterrichts in der 6. Klasse


Durchgeführt von Juni 2015 bis März 2019 am Institut für Mehrsprachigkeit der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Auftrag der Passepartout-Kantone.
  
Schlussbericht zum Projekt "Ergebnisbezogene Evaluation des Französischunterrichts in der 6. Klasse (HarmoS 8) in den sechs Passepartout-Kantonen'. Institut für Mehrsprachigkeit Universität Freiburg, 15. April 2019 von Eva Wiedenkeller, Peter Lenz Wissenschaftliche Supervision: Prof. Dr. Thomas Studer
  


26. Juni 2019

Zemp: "Dreimonatige Sommerferien wären zu diskutieren"


Über 38 Grad heiss wird es die nächsten Tage in der Schweiz – trotzdem müssen bis auf die Tessiner und die Walliser alle Schüler bis im Juli die Schulbank drücken. In Italien, Albanien oder in der Türkei steht der Schulbetrieb dagegen schon längst still. Dort startet die Sommerpause bereits im Juni und endet erst Mitte September. Das Durchhalten bis zu den Sommerferien macht vielen Schülern zu schaffen.
Schüler fordern drei Monate Sommerferien, 20 Minuten, 25.6. von B. Zanni

11. Juni 2019

Wallis: "Waren in Sachen Mille feuilles zu optimistisch"


Kinder sollen mit dem Lehrmittel "Mille Feuilles" Französisch spielerisch erkunden, sich Taktiken aneignen, schwierige Texte zu verstehen. Nun übt sich der Kanton in Selbstkritik.

Wallis: Kritik an Lehrmittel "Mille feuilles", Radio Rottu, 11.6.

14. Mai 2019

"Bildungssystem ist gut"


Arnold Berchtold ist Direktor der Berufsfachschule Oberwallis. Er sagt, die heutige Jugend sei zu wenig abenteuerlustig. Wie meint er das?
«Die Jugend hat keinen Biss mehr? Eine dumme Aussage», Walliser Bote, 4.5. von Armin Bregy

21. Februar 2019

Bundesgelder für Digitalisierung?


Die C-Fraktion im Nationalrat will Schulen bei der Digitalisierung unterstützen. Dazu sollen die Bildungseinrichtungen auf Bundesmittel zurückgreifen können. Am Kollegium Brig ist man geteilter Meinung.
C-Politiker wollen Digitalisierung an Schulen vorantreiben, www.1815.ch, 21.2. von Martin Meul

10. Februar 2019

Alternative Schulmodelle sind der Anfang vom Ende


Die Elternlobby Wallis will das Schulsystem revolutionieren. Der Kanton soll Bildungsgutscheine ausstellen, die dann in der Schule der eigenen Wahl eingelöst werden können. Eine entsprechende Petition wurde lanciert. Nun, was nach schöner heiler Welt für künftige Generationen von Schülern klingt, die bislang in den grausamen Fängen der Volksschule mit ihren Noten, Hausaufgaben und dem diabolischen Übel des Leistungsdrucks stecken, ist in Wahrheit jedoch der Anfang vom Ende. Dem Ende unseres Landes als Innovations-Nation und auch dem Ende unserer Demokratie. 
Schluss mit dem Quatsch der alternativen Schulmodelle, Rhonezeitung, 7.2. von Martin Meul

26. Januar 2019

Darbellay: "Schlechte Walliser Schule? Das ist Mumpitz!"


Christophe Darbellay über das Zustandekommen der Kompromiss-Reform, die Forderung nach einer freien Schulwahl. Und warum die nächsten Reformen bereits aufgegleist werden.
«Den grossen Wurf braucht es nicht», Walliser Bote, 25.1.

6. Januar 2019

Sprachaustausch: "Grosses Entwicklungspotenzial"


Jeder Schüler in der Schweiz soll es erleben, mindestens einmal in seiner Ausbildung: einen Aufenthalt in einer anderen Sprachregion. Diese «Vision» haben Bund und Kantone vor einem Jahr formuliert. Der Bundesrat hat die Zielvorgabe kurz vor Weihnachten bekräftigt. Ein Sprachaustausch fördere nicht nur die Sprachkompetenz, schrieb die Landesregierung in einem Bericht. Er diene auch dem Austausch zwischen den Sprachregionen, lies: dem Zusammenhalt des Landes.
Grosse Unterschiede beim Austausch, Basler Zeitung, 5.1. von Markus Häfliger und Raphaela Birrer

30. Oktober 2018

Wallis plant 28 Lektionen im Kindergarten


Die geplante Stundenerhöhung von Staatsrat Christophe Darbellay schlägt hohe Wellen. Nun haben sich die Lehrer organisiert und starten eine Petition. Sie hoffen auf ein Umdenken des Bildungsdirektors.
Lehrer erheben Mahnfinger, Walliser Bote, 16.10. von Mathias Gottet

9. September 2018

Eltern gegen Ausbau der Schulzeit

Geht es nach dem Walliser Bildungsdirektor, sollen Erst- und Zweitkindergärtner ab dem kommenden Schuljahr jeweils einen Halbtag mehr zur Schule. An einer Podiumsdiskussion am Dienstag wurde deutlich, dass es bei dieser Reform um mehr geht als um vier Lektionen. Und dass Christophe Darbellay dabei von der eigenen Vergangenheit eingeholt wird.
Kampf um das Wohl des Kindes, Walliser Bote, 7.9. von David Biner

4. Juli 2018

Walliser Primarschüler müssen länger in die Schule

Lehrpersonen wollen den Puls wegen der angekündigten Anhebung der Lektionen im Zyklus 1 spüren. Seitens Dienststelle für Unterrichtswesen heisst es, dass dem Bildungsdirektor derzeit ein ausgewogener Bericht vorliegt.
Bildungsdirektor Christophe Darbellay will, dass Kinder in der ersten Phase der obligatorischen Schule mehr zur Schule gehen. Also im Zyklus 1, dem 1. (1H) und 2. (2H) Kindergarten und der 1. (3H) und 2. (4H) Primarklasse. Im Kindergarten und in den ersten Primarschuljahren hätten die Kinder zusätzliche freie Halbtage und berufstätige Eltern dadurch Mühe, sich zu organisieren. Dies meinte Darbellay zu Beginn des Schuljahres im WB.
Lehrerschaft trifft Abklärungen betreffend Anhebung der Anzahl Lektionen
Kindergärtnerinnen wappnen sich, Walliser Bote, 26.6. 

6. April 2018

Bei Passepartout fällt ein Dominostein nach dem andern

«Das Ziel ist klar: Passepartout will den Fremdsprachenunterricht verbessern.» Deutlicher lässt sich der Anspruch der sechs Kantone Bern, Basel-Stadt, Baselland, Solothurn, Freiburg und Wallis an das Sprachenkonzept ihrer Schulen nicht formulieren. 50 Millionen Franken haben die Kantone in die neuen Lehrmittel «Mille feuilles», «Clin d’œil» und «New World» investiert. Doch während die Verantwortlichen das Projekt noch immer hochloben, versagt es in der Realität. Das sinkende Schiff dürfte nicht mehr zu retten sein.
Im Kanton Baselland hat der Landrat den Ausstieg aus dem Projekt Passepartout beschlossen. Im Kanton Solothurn hat Bildungsdirektor Remo Ankli die Notbremse gezogen und das Lehrbuch «Clin d’œil» im obersten Niveau der Sekundarschule aus dem Verkehr gezogen. Im Kanton Bern sind die schriftlichen Französisch-Prüfungen fürs Gymnasium wegen mangelhaften Voraussetzungen abgesagt worden. Baselland, Bern und Wallis beschlossen, die überlang konzipierte Ausbildung für die Lehrkräfte abzukürzen. Eiligst wurden für den Unterricht Zusatzlehrmittel und eine Überarbeitung von «Mille feuilles» in Auftrag gegeben. Und weil der Kanton Wallis nicht warten mochte und Druck machte, wurde den Schulen «als Zwischenlösung», wie es Projektleiter Reto Furter nennt, ein neues Materialset abgegeben. «Dass die Überarbeitung so lange dauert, ist ein Problem», sagte Furter dem «Regionaljournal Bern-Freiburg-Wallis» von Radio SRF.
Passepartout ist kaum mehr zu retten, Basler Zeitung, 6.4. von Thomas Dähler