Der Basler SP-Grossrat Atilla Toptas fordert eine Männerquote an den Primarschulen. "Ich bin ein Befürworter der Gleichstellung", meint der Psychologe. So möchte er vom Regierungsrat wissen, ob man der Feminisierung im Bildungswesen mit einer Männerquote in den Kindergärten und Primarschulen entgegenwirken könne. Toptas will auch gleiche Löhne für Primar- und Oberstufenlehrer. So könne die Attraktivität des Berufs gesteigert werden.
SP-Grossrat will Männerquote, Basler Zeitung, 3.12. von Franziska Laur
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3. Dezember 2013
15. Mai 2013
Keine Basler Sprachquote
Mit Stichentscheid des Ratspräsidenten lehnte das Basler Parlament den Vorstoss ab, wonach Primarklassen sprachlich besser durchmischt werden sollten.
Das Resultat der Abstimmung war 34:34, Bild: Keystone
Keine Sprachquote in Basler Primarschulen, Basler Zeitung, 15.5.
Das Resultat der Abstimmung war 34:34, Bild: Keystone
Keine Sprachquote in Basler Primarschulen, Basler Zeitung, 15.5.
14. Mai 2013
Verlogene Schulpolitik
In Basel hat ein politischer Vorstoss für nationale Schlagzeilen gesorgt, was selten vorkommt. Es geht um die sprachliche Durchmischung der ziemlich klar strukturierten Basler Gesellschaft. Hier die wohlhabenden Quartiere mit einem hohen Anteil von deutsch sprechenden Kindern, dort das Kleinbasel mit sehr vielen Ausländerkindern. Michael Rockenbach kommentiert in diesem Zusammenhang die Verlogenheit der Schulpolitik.
Mehr Schweizerdeutsch lässt sich nicht erzwingen, Tageswoche, 14.5. von Michael Rockenbach
Mehr Schweizerdeutsch lässt sich nicht erzwingen, Tageswoche, 14.5. von Michael Rockenbach
13. Mai 2013
Soziale Durchmischung
Der politische Vorstoss, wonach eine ausgeglichene Verteilung der Schüler in Basel-Stadt erreicht werden soll, hat schweizweit viel Staub aufgewirbelt. Die eingereichte Motion kann hier eingesehen und gelesen werden.
12. Mai 2013
Sprachquote ist Willkür
Der
Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann schaltet sich in die Debatte um eineMindestquote für Deutsch sprechende Schüler ein. «Eine Quote ist absolute
Willkür», kritisiert Eymann im Interview mit der SonntagsZeitung. Nächste Woche
wird das Basler Parlament über einen Vorstoss abstimmen, der den
Ausländeranteil in den Schulklassen beschränken will: Neu soll es in jeder
Schulklasse mindestens 30 Prozent Kinder mit Muttersprache Schweizerdeutsch
geben. «Wenn das Parlament diesen Vorstoss durchwinkt, werden wir ihn erst
einmal abhängen lassen», kündigt Eymann an. Eine Sprachquote sei «der falsche
Weg», so Eymann. Um die Quote einzuhalten, müssten die Schüler mit Bussen durch
die Stadt chauffiert und auf die Schulhäuser verteilt werden. «Das würde bedeuten,
dass die Kinder nicht mehr mit ihren Gspänli in die Klasse gehen können, mit
denen sie aufgewachsen sind.» Statt auf eine Quote setzt Eymann auf die
obligatorische Teilnahme von Migrantenkindern an Spielgruppen, in denen
«spielerisch» Deutsch gelernt werde. «Basel hat neben Genf europaweit den
höchsten Anteil an fremdsprachigen Kindern», sagt Eymann. «Wir haben pro Jahr
20 Kindergartenklassen, in denen kein einziges deutschsprachiges Kind mehr
ist.» Die Sprachförderung für Migrantenkinder in den Spielgruppen kostet laut
Eymann 2 Millionen Franken pro Jahr.
"Eine Sprachquote ist der falsche Weg" Basler Zeitung, 12.5.
"Eine Sprachquote ist der falsche Weg" Basler Zeitung, 12.5.
11. Mai 2013
"Schweizweite Quote macht keinen Sinn"
Beat Zemp, Präsident LCH, mischt sich ein in die Diskussion um Schweizerdeutsch-Quoten an unseren Schulen. Er findet fixe Quoten unnötig, Basel sei jedoch ein Sonderfall.
"Gegen Ghetto-Schulen", Tages Anzeiger, 11.5. von Patrick Feuz
"Gegen Ghetto-Schulen", Tages Anzeiger, 11.5. von Patrick Feuz
Die Sprache der Verständigung
Als es um die Mundart-Initiative (in Zürich angenommen) ging, da wurde argumentiert, im Kindergarten müsse Hochdeutsch gesprochen werden. Nun sagt der Chef des Zürcher Volksschulamtes, Martin Wendelspiess, offenherzig: Weil sich Albaner, Türken oder Portugiesen in ihren Sprachen nicht verständigen könnten, sei die Mundart für sie die Sprache der Verständigung. In Basel plant man, Schüler auf verschiedene Schulhäuser zu verteilen, damit die Quote von Schweizern pro Klasse steigt. Dass das Problem akut ist, zeigen folgende Zahlen: In Zürich werden derzeit 93 Schulen wegen eines hohen Fremdsprachenanteils unterstützt. Klassen mit mehr als 70 Prozent Fremdsprachigen gibt es an rund 80 Schulen.
An 80 Zürcher Schulen sprechen mehr als zwei Drittel kein Deutsch, Tages Anzeiger, 11.5. von Daniel Schneebeli
5. Mai 2013
Auch in Zürich denkt Linke über Schweizerdeutsch-Quote nach
Lange
war es fast ausschliesslich die SVP, die vor Schulklassen warnte, in denen kaum
bis gar keine Kinder mit deutscher Erstsprache mehr sitzen. Nun setzen linke
Bildungspolitiker das Thema auf die Agenda: In den Städten wird der Ruf nach
Mindestquoten für Schweizerdeutsch an Schulen laut, wie die Zeitung „Schweiz am
Sonntag“ berichtet. In Basel sorgte diese Woche ein Vorstoss der SP-Grossrätin
Sibylle Benz Hübner für Aufsehen, der verlangt, dass in den Basler Schulklassen
jedes dritte Kind schweizerdeutscher Muttersprache sein soll. Auf grosses
Interesse stösst die Idee anderswo. Der Zürcher SP-Kantonsrat Markus Späth,
Mitglied der Bildungskommission, will die Quote auch im Kanton Zürich prüfen
lassen. «In manchen Quartieren von Zürich und Winterthur droht eine sprachliche
Gettobildung», sagt Späth gegenüber der Zeitung „Schweiz am Sonntag“. Erreicht
werden sollen die Mindestquoten durch eine flexiblere Verteilung der Schüler
auf die Quartiere. Dabei nehmen die Befürworter auch längere Schulwege in
Schulhäuser ausserhalb des Wohnquartiers in Kauf. «In den Städten könnte man
vom hervorragenden öffentlichen Verkehr profitieren, um eine bessere
Durchmischung zu erzielen», sagt Späth. Und die Baslerin Benz Hübner weist
darauf hin, dass die Schulhausdichte heute hoch sei. «Der Schulweg sollte aber
wenn immer möglich zu Fuss begehbar sein. Deshalb braucht es verkehrsberuhigte Strassen.»
Quelle: Schweiz am Sonntag, 5.5.
4. Mai 2013
'Busing' funktioniert nicht
In Basel soll das Problem des hohen Anteils an fremdsprachigen Schülern entschärft werden. Dazu sollen die Kinder mit Bussen auf verschiedene Schulstandorte verteilt werden, damit die Schweizer Schüler pro Klasse mindestens einen Anteil von 30 Prozent erreichen. Markus Somm macht sich Gedanken zu diesem Vorgehen.
Unabhängig von den Umständen: Nichts ist entscheidender für den Erfolg der Schule als die Lehrer, Bild: Keystone
Quoten, Präferenzen und anderer Unsinn, Basler Zeitung, 4.5. von Markus Somm
Unabhängig von den Umständen: Nichts ist entscheidender für den Erfolg der Schule als die Lehrer, Bild: Keystone
Quoten, Präferenzen und anderer Unsinn, Basler Zeitung, 4.5. von Markus Somm
30. April 2013
Quote für Schweizer Kinder
Ein Drittel der Kinder pro Schulklasse soll Schweizerdeutsch sprechen. Das will eine Motion im Kanton Basel-Stadt. Für eine bessere Integration seien ein Drittel Schweizer Kinder allerdings zu wenig, sagt ein Experte.
Quote für Schweizer Kinder in baselstädtischen Schulen, SRF Regional, 30.4. von Martin Jordan
Quote für Schweizer Kinder in baselstädtischen Schulen, SRF Regional, 30.4. von Martin Jordan
Bessere Bildungschancen für Fremdsprachige
Auch Alain Pichard nimmt Stellung zur Idee einer besseren Durchmischung der Schulklassen in Basel-Stadt.
Quelle: Basler Zeitung, 30.4. Text zum Lesen anklicken.
Quelle: Basler Zeitung, 30.4. Text zum Lesen anklicken.
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