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6. März 2021

Bundesgericht enttäuscht Privatschulen

Zürcher Primarschüler, die nach der sechsten Klasse ans Langgymnasium wollen, dürfen sich Erfahrungsnoten in Deutsch und Mathematik anrechnen lassen. Der entsprechende Notenschnitt zählt ebenso viel wie jener der Aufnahmeprüfung in diesen Fächern. Salopp gesagt, sind die Vornoten für eine Aufnahme also schon die halbe Miete. Nicht so für Privatschülerinnen und Privatschüler. Weil Privatschulen nur begrenzt unter qualitativer staatlicher Kontrolle stehen und einige Freiheiten bei der Stundenplangestaltung haben, erachtet man die Noten als nicht vergleichbar mit jenen der öffentlichen Schulen. Bei Privatschülern zählt deshalb nur das Prüfungsergebnis. Dafür kommt man ihnen beim erforderlichen Notensoll entgegen: Sie brauchen bloss ein Mittel von 4,0 statt 4,5.

Privatschüler sind bei der Gymi-Prüfung nicht benachteiligt - oder doch? NZZ, 6.3. von Lena Schenkel

27. Februar 2021

Dringend spätere Selektion

Die «Bildungsrevolution» ist unvollendet. Auf die «Ausschöpfung der Begabtenreserven» der bildungsfernen Schichten wartet man vergeblich. Das Versprechen der Chancengleichheit gehört endlich eingelöst.

Das Bildungssystem orientiert sich an einer Dreiklassengesellschaft, NZZ, 25.2. von Markus Zürcher

10. Oktober 2020

Machen Mädchenschulen noch Sinn?

Das Theresianum Ingenbohl im Kanton Schwyz ist eine der letzten reinen Schweizer Mädchenschulen. Halten sich die angeblichen Vorteile und der Zeitgeist noch die Waage?


Im Theresianum Ingenbohl gibt es eine Sekundarschule, ein Gymnasium und Internat ausschliesslich für Mädchen, Bild: Theresianum Ingenbohl

Wie zeitgemäss ist geschlechtergetrennter Unterricht, SRF, 8.10.

13. August 2020

Soll Solothurn Privatschulen subventionieren?

Ein Vorstoss von Simone Wyss Send (Grüne) im Kantonsrat soll mehr Transparenz zur Situation der Privatschulen im Kanton Solothurn bringen; etwa zum Verlauf der Bildungskarrieren von Privatschülern und ihren Chancen auf dem Lehrstellenmarkt.

Vorstoss für mehr Transparenz: Soll der Kanton Privatschulen subventionieren? Solothurner Zeitung,  von Rebekka Balzarini

13. Mai 2020

Privatschulen als Verlierer

2011 hat der Baselland den Beitritt zum Sonderpädagogik­Konkordat beschlossen. Seither tun sich Regierung und Parlament schwer damit, die Spezielle Förderung und die Sonderschulung gesetzlich zu regeln. Zuletzt scheiterte 2014 der damalige Bildungsdirektor Urs Wüthrich mit dem Versuch, Strukturen zu schaffen, die den Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf gerecht werden. Weitere sechs Jahre später befindet sich nun das Projekt von Wüthrichs Nachfolgerin Monica Gschwind auf der Zielgeraden. Gschwind wird am Donnerstag im Parlament damit nicht scheitern, denn die Bildungs­, Kultur­ und Sportkommission hat sich nach monatelangen Beratungen zu einem Kompromiss durchgerungen, der einstimmig verabschiedet wurde. Verlierer gibt es aber noch immer: Nur in einzelnen Punkten hat die Kommission die Anliegen einer Petition aus Kreisen der Privatschulen berücksichtigt. Die kantonalen und kommunalen Behörden verfolgen das Ziel, immer weniger Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen den Privatschulen anzuvertrauen. Vom einstigen Kontingent von 150 Plätzen in Privatschulen sind noch 30 übrig geblieben.

Die Privatschulen sind die Verlierer, Basler Zeitung, 13.5. von Thomas Dähler

2. Februar 2020

Integrative Sonderschulung nimmt in Luzern zu

Im Kanton Luzern werden im aktuellen Schuljahr total über 40'600 Kinder und Jugendliche unterrichtet. In der Sekundarschule hat die Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr ab-, in allen anderen Stufen zugenommen. Im Zahlenspiegel der Dienststelle Volksschulbildung zum Schuljahr 2019/20 fallen vier weitere Entwicklungen auf.
Diese vier Entwicklungen an den Luzerner Volksschulen fallen auf, Luzerner Zeitung, 1.2. von Julian Spörri

24. Januar 2020

LCH gegen freie Schulwahl


Am internationalen Tag für Bildung fordert der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer in der Schweiz eine starke öffentliche Schule. Und er spricht sich gegen «Mogelpackungen» aus.
Tag für Bildung: Lehrerverband lehnt freie Schulwahl und Bildungsgutscheine ab, Aargauer Zeitung, 24.1.

20. November 2019

Eltern sollen Schulmodell frei wählen können


Bildungswahl für alle statt für wenige. Das ist die Forderung der Initianten. Die Vereine «Chance Schulwahl» und «Elternlobby Schweiz» überreichten die Petition an den Kantonsratspräsidenten von Zürich. Die Initianten verlangen, dass Staatsschulen mehr Freiheit erhalten und damit die Vielfalt an Schulmodellen gefördert wird. Eltern sollen dann ein passendes Schulmodell wählen dürfen. Ausserdem sollen Privatschulen von öffentlichen Geldern finanziert werden, damit auch Kinder aus finanziell schwächeren Verhältnissen die Privatschulen besuchen können. Das staatliche Angebot wie die Volksschulen soll damit entlastet werden.


13. November 2019

Expats in der Blase


Vergangene Woche sorgte ein Gastkommentar in dieser Zeitung für Aufregung in der Expat-Community. Publizist und Unternehmer Daniel Wiener rief einen fiktiven Expat auf: «Lern Deutsch!» Damit kritisierte der Kolumnist diese meist hochgebildeten Ausländer, die sich zu stark von der Schweizer Bevölkerung separieren und in einer elitären, wohlhabenden und intellektuellen Blase verkehren würden, in der viele die deutsche Sprache nicht beherrschten. Die Landessprache sei an der International School Basel vielleicht gar nicht so wichtig, so sein Verdacht. 
Die "schreckliche Sprache" für Expats, BZ Basel, 13.11. von Jocelyn Daloz

7. November 2019

Lernen nach dem Lustprinzip

Motivation statt Drohungen: Der «Intrinsic Campus» will vom eigenen Interesse geleitetes Lernen an Volksschulen bringen und bildet dazu Lehrpersonen aus. Bei Bildungsexperten stösst das Lernen nach dem Lustprinzip allerdings auf Skepsis.
Das "Office" der Sekundarschule Niederhasli ZH, Screenshot SRF
Lernen nach dem Lustprinzip, SRF 10 vor 10, 6.11.

19. September 2019

Volksschule braucht Raum für Alternativen


Es ist der Albtraum für Eltern: Kaum ist die Tochter, der Sohn in der Primarschule, fangen die Probleme an. Das Kind wird von Klassenkameraden geplagt, es ist unglücklich, will morgens nicht zur Schule, hat undefinierbare Bauchschmerzen. Die Eltern wenden sich an den Lehrer; Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen werden eingeschaltet. Die Situation wird nicht besser, die Familie ist nervlich am Ende. Was tun? Das Kind in eine andere Klasse schicken? Eine Privatschule suchen? Oder es fortan selber unterrichten?
Kinder gehören nicht dem Staat, Weltwoche, 18.9. von Katharina Fontana

5. September 2019

Rösler: Lehrermangel bedroht Schulqualität


Erstmals ist eine Frau oberste Lehrerin der Schweiz: Seit Anfang August steht die Solothurnerin Dagmar Rösler an der Spitze des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz mit seinen 56'000 Mitgliedern. «Manchmal bin ich schon ein bisschen am Schwimmen. Aber es fühlt sich trotzdem gut an», sagt die 47-Jährige in ihrem ersten grösseren Interview.
Oberste Lehrerin der Schweiz: Wo Dagmar Rösler die Baustellen der Schule sieht, Aargauer Zeitung, 5.9. von Lucien Flury

Keine bilingualen Klassen an Schwyzer Sekundarschulen


Nach dem Erziehungsrat spricht sich im Kanton Schwyz auch die Regierung gegen zweisprachige Sek-Klassen, so genannte progymnasiale Leistungsklassen, aus. Es bestehe kein Bedarf nach einem solchen Angebot.
Auch Regierung lehnt progymnasiale Klassen in der Sek ab, Nau.ch, 5.9.

27. August 2019

Freie Schulwahl? Ja, aber wie?

Die neue Präsidentin des schweizerischen Lehrerverbandes, Dagmar Rösler,lehnt in einem Interview mit dem Newsportal Bluewin eine freie Schulwahlkategorisch ab. Ihre undifferenzierte Argumentationsweise zeigt deutlich, dass es ihr nicht primär um eine möglichst gute Förderung aller Kinder geht, sondern um die Bewahrung des staatlichen Monopols im öffentlichen Bildungswesen, das heisst um Verbandsinteressen.
Freie Schulwahl? Ja, aber wie? Erwin Ogg, 27.8.

21. August 2019

"Die öffentliche Schule ist kein Unternehmen"


Die Schweizer Elternlobby fordert seit Jahren die freie Schulwahl. Die neue Lehrerpräsidentin Dagmar Rösler befürchtet, dass das schlecht ist für die Chancengerechtigkeit und die soziale Entmischung verstärkt.
"Die freie Schulwahl würde die Volksschule massiv schwächen", Bluewin.ch, 21.8.

23. Juli 2019

100 Jahre Steinerschulen


Christoph Seidlitz tanzt ein I. Dann ein A, O, E. Die Bewegungsabfolge ist Teil des Morgenrituals. Die Klasse begrüsst ihren Lehrer im Chor, dann sagt sie den Morgenspruch auf. Um Licht und Kraft und Seele geht es darin, um Liebe und Dank dafür, arbeitsam und lernbegierig zu sein. 
Die ideologische Schule, BZ Basel, 23.7. von Diana Hagmann-Bula

12. Juli 2019

Lieber privat als beim Staat


Privatschulen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Kompass Schule im ehemaligen Hotel Pilatus in Horw führt inzwischen gar eine Warteliste. Noten gibt es dort keine. Der Kanton verfolgt die pädagogischen Ansätze genau. Denn: Noch so manches, was früher als alternativer Humbug galt, ist heute eine Selbstverständlichkeit.

23. Juni 2019

Privatschulen sind nicht besser


Die Nachfrage nach Plätzen an privaten Lehrinstituten steigt. Öffentliche Schulen bleiben aber ein wichtiger Pfeiler unserer demokratischen Gesellschaft, doch müssen sie in Zukunft auch wieder verstärkt ihrem Kernauftrag gerecht werden. 
Fluch und Segen der Privatschulen, St. Galler Tagblatt,  17.6. von Mario Andreotti

22. Juni 2019

"Volksschule garantiert Erfolg der Schweiz"


Viele Eltern glauben, dass Privatschulen besser sind. Dabei kann unserem Nachwuchs kaum etwas Besseres geschehen als der Unterricht in einer Volksschule. Denn sie garantiert den Zusammenhalt und den Erfolg der Schweiz.
Ein Lob der Volksschule, Blick, 21.6. von Christian Dorer

Steiner: "Wir haben die besten öffentlichen Schulen"


Von der Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner hörte man zuletzt im Fall Andreas Glarner. Sie ärgerte sich öffentlich über dessen «halbherzige» Entschuldigung, nachdem er die Telefonnummer einer Lehrerin ins Netz gestellt hatte. Wenns um Bildung geht, kommt sie in Fahrt. Das zeigt sich auch im BLICK-Interview in ihrem Büro in Zürich. Die Präsidentin der Erziehungsdirektoren nimmt sich spontan doppelt so viel Zeit wie ursprünglich vereinbart.
"Wir müssen mehr in die Begabten investieren", Blick, 20.6. von Helena Schmid und Rebecca Wyss