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18. August 2019

Lernen nach dem Lustprinzip


Die Sommerferien sind vorbei, die Schule fängt wieder an. Die Kinder erhalten einen neuen Stundenplan. Doch darauf steht: nichts. Weder Mathematik noch Deutsch, nicht einmal Geografie. Die Felder sind alle leer, der Schulunterricht ein weisses Blatt.
Das ist kein Irrtum, das ist ein Blick in die Zukunft. Denn Schulrevolutionäre wollen die Schule umkrempeln. Dieses Mal geht es nicht um zusätzlichen Lernstoff oder einen überarbeiteten Lehrplan, es geht um nicht weniger als die Frage, wie unsere Kinder unterrichtet werden sollen.
Revolution in der Schule: Lernen nach dem Lustprinzip, NZZaS, 18.8. von Anja Burri

22. Oktober 2018

Endlich liefern statt lafern

Reaktion auf den Artikel von Cornelia Eisenach

Stellen Sie sich vor, Ihr Arzt verschreibt Ihnen ein Medikament, das noch nicht umfassend getestet wurde, das aber offensichtliche und gefährliche Nebenwirkungen hat. Genau dies geschieht seit Jahren an unserer Volksschule, wo eine Allianz aus Politik, Schuladministration und Wirtschaft der Volksschule abstruse Konzepte aufzwingt, ohne je nach deren Wirksamkeit zu fragen.
Endlich liefern statt lafern, Urs Kalberer, 22.10. 

16. Oktober 2018

Ein Primarlehrer berichtet (September 2018)


Unsere Primarschule im Kanton Zürich, an der ich als Fachlehrer und Förderlehrer unterrichte, besteht aus über 20 Klassen. Die meisten unserer Schüler sind Ausländer. Derart viele von ihnen benötigen Stütz- und Fördermassnahmen, dass Dutzende von Heilpädagogen und Förderlehrern nötig sind, um sie zusätzlich zum regulären Unterricht einzeln, zu zweit oder in kleinen Gruppen zu unterrichten. Insgesamt sind wir beinahe 50 Lehrpersonen.  Raumnot in «Multikulti-Schule» Unsere Platzverhältnisse sind prekär. So kann es vorkommen, dass ich morgens mit meiner Halbklasse in mein zugewiesenes Zimmer für den Französischunterricht gehen will und zu hören bekomme: «Du hast heute kein Zimmer!» Das Zimmer wird für einen anderen Zweck benötigt. Das ist an unserer Schule halt manchmal so. Man arrangiert sich. Wenn man kein Zimmer hat, wird improvisiert.
Ein Primarlehrer berichtet, 15.10. Der Name des Verfassers ist dem Blogbetreiber bekannt

8. März 2018

Gute Erfahrungen mit Lernlandschaften

Der Schaffhauser Stadtschulrat hat sich das Abschaffen der Hausaufgaben in Schaffhauser Schulen als Legislaturziel für die nächsten Jahre gesetzt. Das Parlament reagiert prompt auf diese Ankündigung. «Kann das gutgehen?», fragt beispielsweise die FDP in einer Anfrage an den Schaffhauser Stadtrat. Und weiter: «Gibt es Erfahrungen anderer Städte oder Kantone, die auf Hausaufgaben verzichten?»
In Seuzach klappt's: Schule ohne "Ufzgi" auch in Schaffhausen? Toponline, 7.3.

2. Mai 2016

"Kooperation unter Lehrpersonen ist wichtig"

Thomas von Felten gilt im Kanton als Reform-Turbo – seine Ideale sind durch zahlreiche Initiativen und durch den Marschhalt blockiert













Thomas von Felten ist Schulleiter in Pratteln, Bild: Jérôme Depierre
"Ich nehme die Vergänge gelassen hin", Basler Zeitung, 2.5. von Daniel Wahl

Erziehung zur Bürokratie

Sekundar- und Realschüler vom Fröschmattschulhaus in Pratteln, die als erste im Kanton in Lernlandschaften eingeteilt wurden, befinden sich auf der Zielgeraden. Zeit, sich dort umzusehen. An einer Wand in einer Lernlandschaft (Lela), die als Grossraumbüro für bis 60 Schüler eingerichtet ist, hängen die ersten Trophäen: Bestätigungen für Schüler, die eine Lehrstelle gefunden haben.













Lernlandschaft in Pratteln. Bild: Jérôme Depierre
Routine anstelle von Faszination, Basler Zeitung, 2.5. von Daniel Wahl