Wer die
Politik des Schweizer Lehrerverbandes LCH verfolgt, könnte sich leicht
verlieren. Sie ruft nach Einzelteilen, justiert im Partikularen und verlangt
mehr Geld. Wo bleibt der pädagogische Blick aufs Ganze?
Posts mit dem Label Zemp Beat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zemp Beat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
11. Januar 2020
16. Dezember 2019
Franz per Videokonferenz
Fast 30 Jahre war Beat Zemp der oberste Lehrer der Schweiz. Was
er allerdings vergangenen Sommer erlebte, war einzigartig:
«Das Schlimmste, was ich angetroffen habe, war, dass man einen Lehrer suchte mit einem
‹Flair für Französisch›»,sagte er gegenüber dem SRF. «Offenbar ist es aussichtslos, einen Französischlehrer zu finden.»
Wenn der Lehrer per Video kommt, BZ Basel, 16.12. von Yannick Nock
24. Juli 2019
Zemp fordert längere Ausbildung für Primarlehrer
Oberster Lehrer der
Schweiz: Dieses Prädikat hat Beat W. Zemp, Gymnasiallehrer für Mathematik
und Geografie, 29 Jahre lang getragen. Ende Juli tritt der 64-Jährige als
Zentralpräsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) ab.
Er stand einem Verband vor, der seine Mitgliederzahl von 22 000 auf heute
56 000 steigern konnte. Abgesehen von den universitären Hochschuldozenten
und -dozentinnen vertritt der LCH alle Lehrkräfte des Landes.
"Wer einen Beruf will, der nicht langweilt, muss Lehrer werden", NZZ, 24.7. von Jörg Krummenacher
20. Juli 2019
Zemp geht
Der
prägnante Schnauz. Der akkurate Haarschnitt. Die imposante Körpergrösse. Und
ja, auch das sorgfältig eingesteckte Pochettli. Beat W. Zemp ist
eine auffällige Erscheinung–jenerTyp Mensch,der in jedem Raum
unweigerlich die Blicke auf sich zieht, ohne sie zu suchen. Auch jetzt, da er auf die
Minute pünktlich die Bar des Berner Hotels Schweizerhof betritt und
zielsicher auf den für den Gesprächstermin reservierten Tisch zusteuert.
Der oberste Lehrer geht, Basler Zeitung, 16.7. von Raphaela Birrer
26. Juni 2019
Lehrermangel wird sich zuspitzen
An vielen Schulen sind auf Beginn des nächsten
Schuljahres längst nicht alle Stellen besetzt. Vor allem im Kindergarten und in
der Primarschule ist es schwierig, Lehrkräfte zu finden.
Die Schweiz braucht mehr Lehrkräfte, SRF, 25.6. von Andrea Jaggi
Zemp: "Dreimonatige Sommerferien wären zu diskutieren"
Über 38 Grad heiss wird es die nächsten Tage in der Schweiz – trotzdem
müssen bis auf die Tessiner und die Walliser alle Schüler bis im Juli die
Schulbank drücken. In Italien, Albanien oder in der Türkei steht der
Schulbetrieb dagegen schon längst still. Dort startet die Sommerpause bereits
im Juni und endet erst Mitte September. Das Durchhalten bis zu den Sommerferien
macht vielen Schülern zu schaffen.
Schüler fordern drei Monate Sommerferien, 20 Minuten, 25.6. von B. Zanni
Beat Zemp zur ÜGK
Wer 30 Jahre Bildungspolitik aus nächster
Nähe in einem Spitzenamt verfolgt und mitgeprägt hat, der hat schon manche
Première und Dernière erlebt. So liegt es nahe, dass ich für die Rubrik «Dialog
und Meinung» zu meinem Abschied als Zentralpräsident des Dachverbands
Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) diesen Titel gewählt habe, zumal es soeben
und binnen einer Woche aktuellen Anschauungsunterricht dazu gab: Die Première
der erstmaligen Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen (ÜGK) auf
nationaler Ebene fand zwar schon 2016 bzw. 2017 statt, deren Resultate wurden
aber erst am 24. Mai 2019 in Bern von der EDK kommuniziert. Und in der gleichen
Woche fanden auch noch die Dernièren des «Schweizer Schulpreises» in Luzern und
der «Bildungslandschaften» in Bern in Form von Schlussveranstaltungen statt.
Doch schauen wir uns die Première der ÜGK mal etwas genauer an.
Von Premièren und Dernièren in der Bildung, Schulinfo Zug, 25.6. von Beat Zemp
15. Juni 2019
Frühförderung für mehr Chancengerechtigkeit
Er war
Gymnasiallehrer und vertrat jahrzehntelang die Interessen der Schweizer Lehrer.
Beat Zemp erlebte in dieser Zeit unzählige Reformen, neue Unterrichtsmethoden
und wie sich Schüler und Eltern verändert haben. Zum Abschiedsinterview
empfängt der Baselbieter am Hauptsitz des Schweizer Lehrerverbandes in der Nähe
der Zürcher Hardbrücke. Am Eingang prangert der berühmte Satz des verstorbenen
US-Präsidenten John F. Kennedy: «Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als
Bildung: keine Bildung.»
"Künftig werden auch Roboter an Schulen unterrichten", Schweiz am Wochenende, 15.6. von Yannick Nock
2. Juni 2019
Grundkompetenzen: Es besteht Handlungsbedarf, doch was tun?
Die Volksschulbildung in der Schweiz harmonisieren: Das ist die
grosse Idee der eidgenössischen Bildungsartikel von 2006. Darum gibt es seit
2011 die sogenannte Überprüfung der Grundkompetenzen ÜGK. Die Tests
kontrollieren jeweils bestimmte Bereiche der Volksschule. Deren Resultate
sollen sichtbar machen, wie viele Schülerinnen und Schüler die nationalen
Bildungsziele (Grundkompetenzen) erreichen.
Darauf haben
sich die Kantone geeinigt. Die Prüfungen leisten damit einen Beitrag zur
Harmonisierung der obligatorischen Schule, wie dies der Bildungsartikel in der
Bundesverfassung fordert.
Von der sokratischen Bildungsfrage, Journal21.ch, 2.6. von Carl Bossard
26. Mai 2019
Zemp: Schwaches Ergebnis
Beat
Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbands, über die Resultate des ersten
nationalen Schulvergleichs.
"Das Ergebnis ist schwach". Schweiz am Wochenende, 26.5. von Yannick Nock
20. Mai 2019
Integration bewährt sich nicht
Jetzt kommt das
Schlamassel ans grelle Tageslicht. Gemä ss
der Arbeitszeiterhebung des Lehrerverbands
finden 90% der Befragten, dass besonders herausfordernde Sch ü ler
die Lehrpersonen
an die Grenze ihrer Kr ä fte
bringen. Auch das Regelschulsystem sei gef ä hrdet und
die zunehmende Heterogenit ä t
in den Klassen kaum mehr zu bew ä ltigen.
Trotzdem g eben
CH - Lehrerpr ä sident
Zemp und der Basler Synodalpr ä sident
H é ritier
immer noch nicht zu,
dass diese voreilig und aus rein ideologischen Gr ü nden
eingef ü hrte
integrative Schule hochkant
gescheitert ist. Das System bew ä hrt
sich auch nicht „grunds ä tzlich“, wie
diese beiden
Herren stur behaupten, sondern eben gerade gar nicht. Ihre Floskeln haben wir
nun schon
zur Gen ü ge
geh ö rt.
Man kommt nicht mehr darum herum: es braucht dringend wieder Kleinklassen,
und zwar nicht nur in Einzelf ä llen
„nach sorgf ä ltiger
Abk l ä rung“,
wie Zemp sich ausdr ü ckt,
sondern generell. „Abkl ä rungen“
haben n ä mlich
die betroffenen Kinder meist schon
mehr als genug auf dem Buckel, da braucht es nicht stets noch x neue.
12. Mai 2019
Zemp fordert mehr Mittel für Integration
Immer
mehr verhaltensauffällige Schüler belasten Lehrerschaft und Schule. Jetzt sieht
Lehrerpräsident Beat Zemp das System der integrativen Schule in Gefahr und
fordert Korrekturen: mehr Geld, mehr schulische Heilpädagogen, mehr
Sozialarbeiter und mehr Klassenlehrerstunden. Im Einzelfall sollen gar Sonder-
und Kleinklassen wieder eingeführt werden.
10. Mai 2019
Alarmierende Befunde zur Arbeitsbelastung
«Lehrer haben am Vormittag recht und am Nachmittag frei.»
Es ist zwar nur ein Witz,aber er steht sinnbildlich für die weit verbreitete
Meinung, wonach Lehrpersonen zu viel Freizeit und Ferien haben. Heute möge er
nicht mehr darüber lachen – zu gross seien die Belastungen im Schulzimmer, sagt
Beat W.Zemp, der langjährige Präsident des Lehrerverbands LCH. Dieser hat
gestern die grösste Arbeitszeiterhebung für den Berufsstand präsentiert, die in
der Schweiz je durchgeführt wurde. Fast 11000 Deutschschweizer Teilnehmende
haben während einer Woche ihre Arbeitszeit genau protokolliert sowie generelle
Angaben zu ihrer Frei- und Ferienzeit gemacht. Die Befunde sind aus Sicht des
LCH alarmierend: Lehrerinnen aller Stufen leisten in der Deutschschweiz
durchschnittlich 13 Prozent unbezahlte Überzeit,ohne sie kompensieren zu können.
Lehrer arbeiten weniger und doch zu viel, Basler Zeitung, 9.5. von Raphaela Birrer
Steigende Anforderungen im Lehrerberuf
Die Anforderungen an die Lehrerinnen und Lehrer
haben in den vergangenen zehn Jahren weiter zugenommen. Der Trend, in die
Teilzeitarbeit auszuweichen, hält weiter an. Doch ausgerechnet bei
Teilzeitpensen ist die zeitliche Arbeitsbelastung überproportional hoch. Dies
zeigt die repräsentative Arbeitszeiterhebung 2019 des Dachverbands Lehrerinnen
und Lehrer Schweiz (LCH) und des Syndicat des Enseignants Romands (SER). Es ist
die dritte Arbeitszeiterhebung des LCH innert 20 Jahren. Erstmals wurde sie
nicht nur in der Deutschschweiz, sondern auch in der Romandie durchgeführt.
Lehrpersonen leisten viel unbezahlte Überzeit - insbesondere Teilzeitarbeitende, LCH, 8.5.
13. April 2019
Zemp fordert mehr Basteln, Malen und Kochen
Die
Ergebnisse sind alarmierend: Kinder schreiben zu langsam, unleserlich und haben
viel zu oft Krämpfe. Zu diesem Schluss kommt eine Befragung aus Deutschland
unter 2000 Lehrern. Das Schreiben per Hand komme in den Klassen schlicht zu
kurz, heisst es darin. Die Entwicklung beunruhigt auch hiesige Pädagogen.
«Schülerinnen und Schüler können heute tatsächlich nicht mehr so lange am Stück
schreiben wie noch vor zehn Jahren», sagt Beat Zemp, Präsident des Schweizer
Lehrerverbandes.
Zu viele Mails und SMS: Schüler verlernen die Handschrift, Südostschweiz am Wochenende, 13.4. von Yannick Nock
7. April 2019
Frauen dominieren Bildungssektor
Im Postauto baumelt ein Plakat. Mit dem Foto eines jungen Mannes wirbt
die Pädagogische Hochschule Bern für die Lehrerausbildung. Genau gleich, wie es
andere Ausbildungsinstitute seit Jahren auch tun. Und wie alle anderen auch:
mit tiefen Erfolgsaussichten.
In der Westschweiz unterrichten tendenziell mehr Männer
Wo am wenigsten Männer unterrichten, Basler Zeitung, 5.4. von Mathias Born
20. Februar 2019
Schulbücher ohne Frauen
In Schweizer
Schulbüchern werden Frauen nicht gerecht repräsentiert. Laut einer Analyse der
Universität Basel fehlen in etlichen Lehrmitteln die Protagonistinnen
überwiegend. Dies zeigt auch der Fall eines Geschichts-Lehrmittels, das zurzeit
in Zürich für Empörung sorgt.
Wenn Pädagogen weibliche Vorbilder vergessen, SRF, 20.2. von Nina Blaser
Interview mit Beat Zemp, Rundschau, 20.2.
10. Februar 2019
Zu jung für den Kindergarten
«Lehrpersonen wickeln
keine Kinder», lautet die zentrale Forderung des Verbands Kindergarten Zürich
(VKZ) in einem Positionspapier. Doch immer wieder kommt es vor, dass
Kindergärtnerinnen genau dies machen müssen. Das zeigt, wie stark Lehrpersonen
gefordert sind. «Viel häufiger zeigen sich bei den jüngsten Kindern jedoch
andere Probleme: Unselbständigkeit, Trennungsängste hinsichtlich der
Bezugspersonen sowie wenig Interesse und Bereitschaft, in einer grossen Gruppe
gemeinsam etwas zu machen. Dies sind die Thematiken, die unsere Arbeit
erschweren bis verunmöglichen», erklärt Verbandspräsidentin Ursina Zindel.
Grafik: Joana Kelén / NZZ
Kantone erhören Hilferuf: Lehrpersonen sollen keine Windeln wechseln müssen, NZZ, 8.2. von Erich Aschwanden
5. Februar 2019
Zemp: WhatsApp eignet sich nicht für Schulen
Winterthur verbietet Whatsapp als
Kommunikationsmittel für die Schulen. Datenschützer kritisieren schon länger,
dass der Kurznachrichtendienst persönliche Daten sammelt und weiterleitet. Auch
Beat Zemp, Präsident des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer,
ist gegen Whatsapp an den Schulen.
Welche Alternative empfehlen Sie, Herr Zemp? SRF, 5.2. von Andrea Jaggi
3. Februar 2019
Generelles WhatsApp-Verbot an Winterthurs Schulen
Die Lehrerin informiert die Eltern über den
Whatsapp-Chat über die Durchführung der Schulerreise. Das Lehrerteam eines
Schulhauses verabredet sich zu einer kurzfristigen Sitzung in der Zehn-Uhr
Pause. Solches soll künftig nicht mehr erlaubt sein. Zumindest nicht in
Winterthur. Dort hat die Zentralschulpflege ein absolutes Whatsapp-Verbot an
den Schulen verhängt, wie der «Landbote» berichtete. Eine Weisung, die
landesweit Schule machen könnte, wenn es nach den Datenschutzbeauftragten und
dem Lehrerverband Schweiz (LCH) geht.
Whatsapp: Datenschützer fordern Whatsapp-Verbot an Schulen, NZZaS, 3.2. von René Donzé
Abonnieren
Posts (Atom)