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27. Mai 2021

Der Lehrermangel spitzt sich zu

Die Freude war von kurzer Dauer: Die Situation am Pädagogik-Stellenmarkt hatte sich 2020 entspannt. Wohl wegen Unsicherheiten in der Corona-Krise blieben mehr Lehrer ihrer Stelle treu als sonst. Jetzt aber sind im Kanton Zürich fürs neue Schuljahr noch 550 Stellen unbesetzt – 80 mehr als im Frühling 2019. Im Kindergarten und in der Primarschule herrscht laut Bildungsdirektion eine angespannte Lage. Noch prekärer ist sie in der Heilpädagogik.

Zürcher Lehrer sollen mehr arbeiten, NZZaS, 23.5. von René Donzé

11. März 2021

Tessin such Deutschlehrer im Ausland

Der Tessiner Bildungsdirektor Manuele Bertoli macht sich Sorgen. Denn im Südkanton herrscht schon länger ein akuter Mangel an Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Für das nächste Schuljahr etwa fehlen rund 15 solcher Lehrpersonen. Zudem stehen zahlreiche Pensionierungen an. Das dürfte das Problem weiter verschärfen.

Dem Tessin gehen die Lehrpersonen für Deutsch aus, SRF, 9.3. von Karoline Thürkauf

Deutschlehrermangel im Tessin, SRF, 9.3.

5. Januar 2021

Rösler: Soziale Ungerechtigkeit ging noch weiter auseinander

Dagmar Rösler, die oberste Lehrerin der Schweiz, spricht sich vehement gegen eine erneute Schulschliessung aus und erklärt, warum der Lehrerberuf karrieretechnisch noch immer in eine Sackgasse führt.

«Der Druck auf die Schulen ist gross», Coopzeitung, 5.1. von Andreas Eugster und Andreas W. Schmid

19. Dezember 2020

Lasst doch mal die Hände weg von der Schule

Liebe Bildungspolitiker, Reformitispädagogen und Kompetenzenverteiler, lasst doch mal die Hände weg von der Schule. Lehrer lassen sich ausbilden. Sie besuchen dabei Vorlesungen über ihr geliebtes Fach, sie erarbeiten sich pädagogisches, methodisches und didaktisches Wissen, um danach als angestellte Lehrer mittels Reglementen und Befehlen gleich wieder entmündigt wie entmutigt zu werden. Sie steigen mit grossen Ideen in ihren Beruf ein, um kurz darauf desillusioniert entweder von ihren Ideologien oder gleich vom Beruf wieder Abschied zu nehmen. Lehrer wissen ja, wie man mit welchen Mitteln unterrichtet, so soll man sie doch einfach machen lassen. Drückt ihnen einen Schlüssel in die Hand, mit der einzigen Aufforderung, in drei Jahren Resultate zu liefern. Dies würde motivationstechnisch Wunder bewirken und zugleich noch viele Schreibtischtäter einsparen. 

Basler Zeitung, 18.12. Leserbrief von Mathis Reichel

21. November 2020

Quereinsteiger-Ausbildung für über 30-Jährige

Im Kanton Solothurn können nicht genügend Lehrpersonen ausgebildet werden, um den Bedarf in den nächsten Jahren zu decken. Eine neue Ausbildung an der Fachhochschule Nordwestschweiz soll dem Mangel vorbeugen.

"Ein Gewinn für die Schule", Solothurner Zeitung, 20.11., von Rebekka Balzarini

Stellvertretungen verzweifelt gesucht

Der Kanton Bern hat auch in normalen Zeiten Mühe, genügend Lehrpersonen zu finden. Grund ist der Mangel an Lehrkräften. Und jetzt kommt auch noch Corona hinzu. Aktuell sind 70 Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne oder Isolation – das ist ein halbes Prozent aller Lehrpersonen im Kanton Bern. Wie soll man da, wenn es sowieso schon zu wenige gibt, im Notfall Leute finden, die einspringen können?

Quarantäne-Vertretung verzweifelt gesucht, SRF Regional, 19.11.

1. November 2020

Fernunterricht nur im äussersten Notfall

Der Fall ist typisch: Im Schulhaus Innerschachen in der Luzerner Vorortsgemeinde Ebikon infiziert sich eine Lehrperson mit dem Coronavirus. In der Folge ordnet der Kantonsarzt für die von ihr unterrichtete Klasse die Quarantäne an. Doch die Situation verschärft sich zunehmend. Die Schule schickt weitere 13 Lehrpersonen und eine zweite Klasse in vorsorgliche Quarantäne. Von einem Tag auf den anderen erhalten die Schüler Fernunterricht.

Schulen wollen keine Schliessung, NZZ, 26.10. von Erich Aschwanden

25. Oktober 2020

Mehr Lohn für Junglehrer

Junge Lehrerinnen und Lehrer sollen in Appenzell Ausserrhoden mehr verdienen. Die Regierung schickt eine Erhöhung der Einstiegslöhne an der Volksschule in die Vernehmlassung. Damit soll der Kanton bei der Rekrutierung von Lehrkräften bessere Karten bekommen.

Ausserrhoder Junglehrer sollen mehr verdienen, sda, 23.10.

27. September 2020

Aargau will neue Lehrer mit mehr Lohn anlocken

Es soll finanziell attraktiver werden, als Lehrerin oder Lehrer im Kanton Aargau zu arbeiten. Im Vergleich mit den Nachbarkantonen verdienen die 12'000 Aargauer Lehrpersonen bisher weniger. Die Kantonsregierung sieht deshalb laut eigenen Aussagen dringenden Handlungsbedarf, um in Zeiten von Lehrpersonenmangel wieder konkurrenzfähige Löhne zahlen zu können.



Höhere Löhne sollen Lehrer anlocken, SRF, 25.9.

22. September 2020

Neue Zückerchen für Quereinsteiger

Berufserfahrene Personen ab 30 Jahren können ab dem Herbstsemester 2021 die Studienvariante Quereinstieg absolvieren. Dank dieser können Studierende schon im ersten Jahr 30 bis 50 Prozent an einer Schule unterrichten.

Beschleunigter Einstieg in den Lehrerberuf: Pädagogische Hochschule führt neue Studienvarianten ein, BZ Basel, 22.9

25. August 2020

Coronakrise als "Frischzellenkur"

Die Verbände der Schweizer Schulleitenden VSLCH und CLACESO haben im Mai ihre jährliche Befragung zur Stellensituation an den Schulen durchgeführt. Dies vor dem Hintergrund des Distance Learning während des Lockdowns. Aus der Erhebung geht hervor, dass der Fernunterricht den Schulen neuen Schwung verliehen hat. Die Schulleitungsverbände sprechen sogar von einer Frischzellenkur für die Schulen.

Die Entwicklungsziele der Schulleiter

Mitgliederumfrage 2020. Stellensituation in Zeiten von Corona. Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz

Coronokrise als Frischzellenkur für die Schule, Blog PHZH

23. August 2020

Schwangere bleiben zuhause

Schwangere gehören zur Corona-Risikogruppe. Dies hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kurz vor Beginn des neuen Schuljahres bekanntgegeben. Das verschärft jetzt den Mangel an Lehrpersonal in der Schweiz noch zusätzlich. Nach einem Bericht der «SonntagsZeitung» melden sich schwangere Lehrerinnen vermehrt vom Dienst ab. Der Corona-Dispens bringt erste Schulen an den Anschlag.

Quelle: Blick, 23.8.

1. Juni 2020

Lehrermangel im Aargau

Liebe Lehrerin, lieber Lehrer – die Schule Zeihen sucht genau Dich als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer von 17 tollen Kindern der 2. und 3. Klasse.» So beginnt ein Video, das Daniel Jeseneg, Schulleiter der Gemeinde im oberen Fricktal, kürzlich auf der Plattform Vimeo publiziert hat. Zeihen präsentiert sich als moderne Schule – es sei schon lange nicht mehr so, dass Kinder Texte von der Wandtafel abschreiben müssten, sagt Jeseneg im Video.

Vielmehr sei die Schule integrativ und jahrgangsgemischt, in den Schulzimmern gebe es Sitzkreise und Gruppenarbeitsplätze, den Kindern werde ein abwechslungsreicher und handlungsorientierter Unterricht geboten. 

Mehr als 300 Lehrerstellen im Aargau unbesetzt - Corona könnte Mangel noch verstärken, Zofinger Tagblatt, 31.5. von Fabian Hägler


Werbevideo der Schule Zeihen

7. Mai 2020

Wie ersetzt man die Lehrer, welche am Montag fehlen?


Noch vier Tage. Dann empfangen die Schulen der Primar- und Sekundarstufe Tausende Schüler wieder in den Klassenzimmern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vor allem eine Frage bereitet den Schulleitungen aber noch Kopfzerbrechen: Schaffen sie es, für jeden Lehrer eine Stellvertretung zu finden, der am Montag nicht in die Schule kommen darf, weil er oder jemand im gleichen Haushalt zu einer Risikogruppe gehört? 
Ersatzlehrer dringend gesucht, BZ Basel, 7.5. von Michael Nittnaus

16. April 2020

Lehrermangel in Baselland


Derzeit scheinen auf den einschlägigen Plattformen im Baselbiet besonders viele Stellen für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Heilpädagogen ausgeschrieben zu sein. Den Eindruck bestätigen das Baselbieter Amt für Volksschulen und der Lehrerinnen-und Lehrerverein Baselland (LVB). «In der Tat sind aktuell viele Lehrerstellen auf der Ebene Volksschule ausgeschrieben», sagt LVB-Präsident Roger von Wartburg. 
Viele Lehrerstellen sind noch unbesetzt, Basler Zeitung, 15.4. von Joël Hoffmann

13. Februar 2020

Integration "sinnvoll und zielführend"

Die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Regelklassen im Kanton Luzern gelingt. Dies zeigt eine Evaluation der Zürcher Universität und Pädagogischen Hochschule. Jedoch fehlen genügend ausgebildete Fachpersonen.

Schulische Integration an den Luzerner Volksschulen funktioniert gut – Fachpersonen fehlen, Luzerner Zeitung, 12.2.

9. Februar 2020

Klassenassistenzen sollen fehlende Heilpädagogen ersetzen

Die Zürcher Schulleiterinnen und Schulleiter haben immer mehr Mühe, ihre Stellen für Sonderpädagogen mit ausgebildetem Personal zu besetzen. Der Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen und die steigende Zahl von Sonderschülerinnen und -schülern. Deshalb hat Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) nun die Verordnung über die sonderpädagogischen Massnahmen angepasst. Dies erlaubt es Schulen, die nicht genügend Heilpädagogen finden können, ihre offenen Stellen anderweitig zu besetzen. Die Förderlektionen, die ausfallen, sollen den betroffenen Klassen zugutekommen. Insbesondere sollen die Lektionen für mehr Halbklassenunterricht und mehr Teamteaching zur Verfügung stehen.
Mangel an Heilpädagogen spitzt sich zu, Tages Anzeiger, 8.2.

11. Januar 2020

Rollenkonlikte und Überlastung als Kündigungsgründe


Wegen Lehrermangel: Studie will herausfinden, was Lehrer in der Schule hält
Eine Studie soll klären, welche Faktoren die berufliche Mobilität von Lehrpersonen beeinflussen. Ausgangslage der Studie ist der stetig zunehmende Lehrermangel.
Laut dem Schweizerischen Bildungsbericht (2018) ist der Lehrermangel weiterhin ein steigendes Problem. So könne nur die Hälfte des jährlichen Mehrbedarfs durch neu diplomierte Lehrpersonen gedeckt werden - was negative Auswirkungen nach sich zieht.
Bild: PH Schwyz
Wegen Lehrermangel: Studie will herausfinden, was Lehrer an der Schule hält, Luzerner Zeitung, 10.1. von Raissa Bulinsky

2. Januar 2020

Zur Lage der Aargauer Volksschule


Die Schule Aargau ist eine gute Schule. Bewährt und stabil. Egal, ob mit oder ohne Schulpflege: Die Aargauer Schule wird weiter funktionieren. Auch mit der komplizierten Neuressourcierung bleibt die Schule auf Kurs. Der Lehrplan 21 bringt zwar viel zusätzliche Arbeit in der Einführungsphase, aber auch viele Chancen. Auch der neue Lehrplan 21 wird den Schulbetrieb nicht auf den Kopf stellen. Die Lehrpersonen werden rasch einen pragmatischen Umgang finden. Das war beim bisherigen Lehrplan nicht anders. Die Vorteile der Harmonisierung werden sich schon bald zeigen. Schmerzhafte Schulfusionen wird es weiterhin geben und damit viel Unmut bei den betroffenen Gemeinden.
Plakat des Lehrervereins zum Thema Lehrermangel, alv
Die gute Schule ist gefährdet - Anmerkungen zur Lage der Aargauer Volksschule, Aargauer Zeitung, 31.12. von Jörg Meier