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12. August 2018

70 Prozent arbeiten Teilzeit

Am Montag beginnt in mehreren Kantonen das neue Schuljahr. Tausende Kinder werden erstmals im Klassenzimmer sitzen und erwartungsfroh auf ihren Lehrer oder ihre Lehrerin blicken. Was sie nicht wissen: Die Schulen stehen an einem Wendepunkt. Die neue Generation wird unter anderen Bedingungen unterrichtet als ihre älteren Geschwister. Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen. Sie werden historische Höchstwerte erreichen. Die Folge: Die durchschnittliche Klassengrösse von 19 Kindern steigt. Darin sind sich Bund, Lehrer und Experten einig.
Schulen in der Teilzeitfalle, Schweiz am Wochenende, 11.8. von Yannick Nock

14. Oktober 2016

Entlastung der Klassenlehrer

Eine derart realistische Beschreibung der Zustände an den heutigen Schulen, wie wir sie imArtikel von Jürg Frick lesen, trifft man nicht alle Tage. Treffend wird darin aufgezählt, mit wie vielen möglichen und unmöglichen Aufgaben man die Lehrerschaft belastet und aus welchen Richtungen man sie drangsaliert. Es wundert einen nicht, wenn sowohl jüngere als auch bestandene Berufsleute unter diesen Umständen an ihre Grenzen gelangen. Meines Erachtens besteht in verschiedener Hinsicht dringender Handlungsbedarf. 
NZZ, 14.10. Leserbrief von Oskar Meier

29. August 2016

Whatsapp ersetzt Telefonliste

In den Schweizer Klassenzimmern wird der Kurznachrichtendienst Whatsapp immer häufiger genutzt – und zwar nicht nur unter den Schülern: Lehrer und ihre Zöglinge tauschen sich immer öfter in Gruppenchats aus, viele Pädagogen schaffen solche Gruppen für ihre Klassen.
Lehrer informieren ihre Klassen über Whatsapp, 20 Minuten, 29.8. von Camille Kündig

5. Januar 2016

Klassenlehrkräfte als Rückgrat der Volksschule

Breit ausgebildete Klassenlehrkräfte sind zurzeit gesucht wie noch nie. Doch die pädagogischen Hochschulen scheint diese Tatsache wenig zu kümmern. Vielmehr hat man mit dem neuen Ausbildungskonzept den Generalisten dermassen die Flügel gestutzt, dass das Ausüben der Klassenlehrerfunktion immer schwieriger wird.
Klassenlehrkräfte als Rückgrat der Volksschule, von Hanspeter Amstutz, 5.1.

20. November 2015

Ungleichgewicht zwischen Klassen- und Fachlehrern

Die Schulreformen der vergangenen Jahre bringen immer deutlicher die negativen Folgen zum Vorschein. Neben den schwindenden Französischkenntnissen trotz Frühsprachbeginn hat sich der Alltag der Lehrer drastisch verändert. Schuld daran sei die Umsetzung von Harmos und der integrativen Schule, schreibt EVP-Grossrätin Annemarie Pfeifer in einem Vorstoss. Eine Erhebung der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt habe ergeben, dass auf allen Schulstufen die Klassenlehrpersonen im Durchschnitt pro Jahr deutlich mehr arbeiten als ihre Kolleginnen und Kollegen ohne diese Verantwortung.
EVP fordert Entlastung, Basler Zeitung, 20.11.

7. Juli 2015

Entlastung für Zuger Klassenlehrer

Die Zuger Lehrer mit Klassenverantwortung werden definitiv entlastet: Der Kantonsrat hat in zweiter Lesung entschieden, ihnen künftig zwei Lektionen für die Klassenlehrer-Funktion anzurechnen. Bisher wurde ihnen nur eine Lektion dafür gewährt.





Neu zwei Entlastungslektionen für Klassenlehrer, Bild: Boris Bürgisser

Zuger Klassenlehrer werden definitiv entlastet, Neue Luzerner Zeitung, 2.7.


1. Mai 2015

Entlastung für Klassenlehrer

Die Zuger Lehrerinnen und Lehrer mit Klassenverantwortung sollen entlastet werden: Der Kantonsrat hat am Donnerstag in erster Lesung entschieden, ihnen künftig zwei Lektionen für ihre Klassenlehrer-Funktion anzurechnen. Bisher war nur eine Lektion für diese Arbeiten bestimmt.



Auch Kindergärtnerinnen werden entlastet, Bild: Keystone

Zuger Klassenlehrer sollen entlastet werden, Neue Luzerner Zeitung, 30.4.

18. Dezember 2014

Nidwaldner Schulpräsidenten wollen Klassenlehrer entlasten

Im Kanton Nidwalden sollen alle Klassenlehrer der Volksschule eine eigene Lektion erhalten, während der sie Arbeiten für ihre Zusatzfunktion erledigen können. Dies fordert die Schulpräsidentenkonferenz in einem Antrag an die Regierung.
Das geänderte Umfeld in Bezug auf Ausbildungen an der Pädagogischen Hochschule und Veränderungen im schulischen Umfeld hätten unter anderem zu Mehrbelastungen der Lehrer geführt, heisst es in der Mitteilung der Nidwaldner Schuldpräsidentenkonferenz vom Donnerstag.
Ab Sommer 2017 sollen ausserdem Kindergarten-Lehrpersonen mit Doppeldiplom für den Kindergarten und die Unterstufe in dieselbe Lohnklasse wie Primarlehrer eingeteilt werden. Die Schulleiter wünschen zudem, dass die Lehrpersonalverordnung mit neuen Namensgebungen von Ausbildungsgängen etwa bei Musikschullehrer ergänzt wird.

Ob die Regierung den Forderungen nachkommt, ist noch offen, wie der Nidwaldner Bildungsdirektor Res Schmid auf Anfrage sagte. Die Anträge seien mit Kosten vorab für die Gemeinden verbunden. Wie hoch die Kosten sind, dazu wollte sich Schmid nicht äussern. 
Quelle: Neue Luzerner Zeitung, 18.12.

4. Juni 2014

Weniger Unterricht und weniger Lohn

Klassenlehrer im Kanton St. Gallen müssen künftig pro Woche eine Lektion weniger unterrichten. Dies hat der Kantonsrat beschlossen. Damit keine Mehrkosten entstehen, kürzte der Rat aber gleichzeitig die Klassenlehrer-Zulage um 30 Prozent.



St. Galler Klassenlehrer arbeiten neu noch 27 Lektionen pro Woche. Bild: Urs Jaudas

Weniger Unterricht und weniger Zulagen für St. Galler Lehrer, St. Galler Tagblatt, 4.6. 

19. April 2014

Rückwärtsgang beschönigen

Das Zürcher Projekt zur Entlastung der Lehrpersonen ist abgeschlossen. Der Berg hat eine Maus geboren. Die Enttäuschung in der Lehrerschaft, besonders in den Reihen der Klassenlehrer, ist gross. Dazu zwei Leserbriefe.
Quelle: NZZ, 19.4.

8. Februar 2014

Interesse an "Starken Lernbeziehungen" wächst

Die Reformen der letzten Jahre und die Tendenz zu Teilzeitpensen in der Schule haben dazu geführt, dass die Schülerinnen und Schüler in Kindergarten und Primarschule oft mit einer ganzen Reihe von Klassen-, Fach- und Förder-Lehrpersonen und anderen guten Geistern konfrontiert waren. Dass dies für die für erfolgreiches Lernen essenziellen Beziehungen zwischen Lernenden und Lehrenden nicht gerade förderlich ist und zudem wegen des Koordinationsaufwands belastend wirkt, hat sich schon seit einiger Zeit abgezeichnet.
Im Sommer 2013 startete das Volksschulamt deshalb den neuen Schulversuch «Fokus starke Lernbeziehungen». Darin wird die Zahl der Lehrpersonen pro Klasse grundsätzlich auf zwei begrenzt. Diese sollen nach Möglichkeit nicht nur alle Fächer unterrichten, sondern auch noch die verschiedenen Unterstützungs- und Fördermassnahmen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen übernehmen - beraten und unterstützt von Fachleuten wie den schulischen Heilpädagogen.
Nachdem im letzten Sommer nach knapper Vorbereitungszeit fünf Schulen und Kindergärten in Zürich-Waidberg, Schlieren, Wetzikon, Rifferswil und Marthalen (nur Kindergarten) den Anfang gemacht haben, kommen auf das nächste Schuljahr vier weitere in Winterthur, Rümlang, Kloten und Neftenbach dazu, wie die Bildungsdirektion mitteilt. Insgesamt sind damit 110 Klassen mit über 2000 Schülerinnen und Schülern beteiligt. Mindestens 200 bis höchstens 350 teilnehmende Klassen waren beim Start des bis 2019 dauernden Versuchs das Ziel. Für die dritte, 2015 startende Staffel haben sich offenbar bereits weitere Schulen interessiert.
Quelle: NZZ, 8.2. von Walter Bernet

20. Januar 2014

Weniger Arbeit für weniger Lohn

Der kantonale Lehrerinnen-und Lehrerverband St. Gallen begrüsst dieVorlage der Regierung im Grundsatz. Diese schafft die Voraussetzung für den neuen Berufsauftrag der Volksschullehrer.
Der Lehrerverband finde es gut, dass die Klassenlehrer künftig eine Lektion weniger Schule geben müssen.
Als schmerzlich empfinden die Lehrer aber die vorgesehene Reduktion der Klassenlehrerzulage. Dies sei in Zeiten des Lehrermangels und des Lohnmoratoriums unverständlich. Dies hält der Lehrerverband in seiner Mitteilung fest.

Der entsprechende Nachtrag zum Volksschulgesetz wird noch vom St. Galler Kantonsrat beraten.

7. September 2013

Teilzeitpensen abbauen

Die Basler Behörden möchten Teilzeitpensen abbauen. Dies geschehe aber nicht mit regulatorischen Eingriffen, sondern mit Gesprächen, sagt Pierre Felder, Leiter Volksschulen. In Basel arbeiten 80 Prozent der Lehrkräfte Teilzeit, im Kanton Baselland sind es gar 87 Prozent.




Immer mehr Teilzeitlehrkräfte pro Klasse, Bild: Bild: Basler Zeitung


Behörden wollen Teilzeit bei Lehrern reduzieren, Basler Zeitung, 7.9. von Franziska Laur

17. Juli 2013

Berufswahlplaner

Der neue Berufswahlplaner 2013/14 des Kantons St. Gallen ist erschienen. Schüler, Eltern und Lehrer finden auf 60 Seiten eine kompakte Übersicht wichtiger Informationen zur ersten Berufs- und Schulwahl.









Hinweise zur Stellensuche, Schnupperlehre oder zum Vorstellungsgespräch, Bild: Bildungsdepartement SG

Der Berufswahlplaner kann hier heruntergeladen werden.

11. Juli 2013

Keine Klassenlehrerlektion für Kindergärtnerinnen

Anders als die Primar- und Sekundarlehrer sollen die Kindergärtnerinnen keine Entlastungslektion für Klassenlehrer erhalten. Dies hat der Schwyzer Regierungsrat entschieden. Entscheidend sei die unterschiedliche Arbeitsbelastung der verschiedenen Lehrerkategorien, es handle sich nicht um eine Ungleichbehandlung. 



Keine zusätzliche Lektion für Klassenlehrertätigkeiten im Kindergarten, Bild: Keystone

Keine Klassenlehrerlektion für Kindergärtner, Neue Luzerner Zeitung, 11.7. 

4. Juli 2013

Brauchen wir zwei Lehrer pro Klasse?

Die Studie über den Stand der integrativen Förderung im Kanton Zürich stellt fest, dass man zwar auf gutem Weg, aber noch zusätzliches Förderpotential nötig sei. Dies heisst konkret, dass die Integration nur gelingen könne, wenn pro Klasse von 26 Schülern zwei Lehrkräfte arbeiten. Man könnte ja auch die Schülerzahl pro Klasse halbieren, aber offenbar sind 26 Schüler mit zwei Lehrpersonen besser als 13 mit einer. Integration, so sieht es aus, verlangt also nichts weniger als die Demontage der Schule. Der Lehrer als verantwortliche Vertrauensperson einer Klasse hat ausgedient und wird ersetzt durch Lehrergruppen, die sich die Verantwortung prozentual aufteilen. Dabei stellen sich ein paar unliebsame Fragen:
1. Können wir uns diesen Umbau leisten?
2. Wo finden wir die benötigten Lehrkräfte?
3. Rechtfertigt dieser Aufwand den zu erwartenden Gewinn?
Für den Studienleiter Kurt Reusser ist es klar: Die Allgemeinheit müsse in den nächsten 10 bis 15 Jahren davon abgehalten werden, bei der Bildung zu sparen: "Tendenziell müssen die Ausgaben kontinuierlich erhöht werden". 
Etwas profaner ausgedrückt: Entweder mehr Kohle oder die Integration scheitert. Wer so argumentiert, dem muss gesagt werden, dass seriös geführte Projekte nicht ständig nach mehr Geld rufen können. Damit wird die Schule auf unverantwortliche Weise ausgeblutet. Integration scheint ein Fass ohne Boden zu sein. Wann reagiert die Politk?



Eine Lehrkraft pro Klasse reicht nicht mehr, Bild: Keystone


Zwei Lehrer pro Schulklasse sollen es richten, Tages Anzeiger, 4.7. von Daniel Schneebeli

17. Juni 2013

Das will die SVP

Vollzeitig tätige Klassenlehrer, weniger Therapien und Fremdsprachen erst ab der Oberstufe. Dies fordert die SVP an ihrem Sonderparteitag.
Forderung nach mehr Leistung in der Schule, NZZ, 17.6. von Sibilla Bondolfi

13. Mai 2013

Entlastung für Schaffhauser Lehrer in Sicht

Der Schaffhauser Kantonsrat setzt die Regierung unter Druck: Bis Ende Jahr muss sie klar aufzeigen, wie sie die Klassenlehrer entlasten will. Die Löhne der Lehrer sollen dabei nicht angetastet werden.





Lehrerstreik 2012 in Schaffhausen, Bild: Keystone

Schaffhauser Lehrer sollen entlastet werden, SRF Regional, 13.5.

9. April 2013

Schulversuch mit weniger Lehrern startet im Sommer

Der vielbeachtete Schulversuch des Kantons Zürich, der die Anzahl Lehrkräfte pro Klasse reduzieren will, startet diesen Sommer. Dadurch soll die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern gestärkt und der Schulalltag vereinfacht werden. Der Versuch dauert sechs Jahre und kostet 4,9 Millionen Franken.
Weniger Lehrer pro Klasse, 10 vor 10, SRF, 8.4.

26. März 2013

Symbol der egalitären Schule

Die Klassenfotos sind Symbole einer egalitären Schule, die gleiche Bildungschancen für alle verspricht. Dies findet der Medienpädagoge Thomas Hermann. Ausserdem schmiede die Klassenfoto eine Kinderschar zur Einheit. 



Das Klassenfoto als stabilisierender Faktor, Bild: Imago

"Wir sehen, was wir glauben - und umgekehrt", Interview mit Thomas Hermann, von Beat Grossrieder, NZZ, 25.3.