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25. April 2015

Da staunt Hollande

Als der französische Präsident François Hollande die Schweiz besuchte, wollte er von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wissen, in welcher Sprache sich der Bundesrat unterhalte. Sommarugas Schilderungin der Radiosendung «Focus» nach war Hollande offenbar ganz schön erstaunt, dass an den Sitzungen jedes Regierungsmitglied seine Muttersprache spricht – und ihn die anderen verstehen müssen. Letzteres sei Voraussetzung, um Bundesrätin zu werden, erklärte ihm Sommaruga.







Die polyglotten Helvetier beeindrucken ausländische Gäste, Bild: Keystone

Französisch für Fortgeschrittene, Politblog Tages Anzeiger, 24.4. von Martin Wilhelm


19. Dezember 2014

Sprachenstreit wird Fall für die Justiz

Die Bündner Regierung will die kantonale Fremdspracheninitiative für ungültig erklären lassen. Laut Fachleuten hat das weitreichende Konsequenzen.





Pädagogische Argumente werden ausgeblendet, Bild: Regina Kühne

Sprachenstreit wird Fall für die Justiz, Tages Anzeiger, 18.12. von Anja Burri


26. November 2014

Bund hat in Fremdsprachenfrage zu wenig Kompetenzen

Die Verteidiger von zwei Primarfremdsprachen und insbesondere auch der LCH und die nationalrätliche Bildungskommission verweisen unisono auf den Bund, der den Abweichlern dann mithilfe des Artikels 62 der Bundesverfassung schon den Marsch blasen würde. In diesem Blog wurde bereits früher auf diese wacklige Argumentation hingewiesen, die bei nüchterner Betrachtung der relevanten Gesetzestexte auch für Nichtjuristen nachvollziehbar scheint: Der Bund hat in der Fremdsprachenfrage aufgrund der Rechtslage zu wenig Kompetenzen, um widerspenstige Kantone auf eine gemeinsame Linie zu zwingen. Ganz einfach darum, weil es eine solche Linie nicht gibt. Das Volk hat sich ausserordentlich deutlich für eine Harmonisierung im Bereich der Volksschule ausgesprochen. Darunter fällt in erster Linie der Fremdsprachenunterricht. Man könnte deshalb sogar so weit gehen und behaupten, dass der Vorschlag der EDK (zwei Primarfremdsprachen mit nicht harmonisiertem Beginn) im Kern genau diesem Harmonisierungswillen des Volkes widerspricht. Zum Glück hat nun mit Bernhard Waldmann ein Spezialist eine Analyse der bestehenden Situation vorgenommen. Diese dürfte den anlaufenden Volksinitiativen noch mehr Unterstützung bringen. (uk)


Bernhard Waldmann ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht und Vizedirektor des Instituts für Föderalismus an der Universität Fribourg, Bild: Universität Fribourg

Beschränkte Bundeskompetenz beim Fremdsprachenunterricht, NZZ, 26.11. von Bernhard Waldmann