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31. Dezember 2020

Kopftuchverbot gegen Diskriminierung gefordert

Es ist eine der emotionalsten Abstimmungen im Jahr 2021: Der Volksentscheid über die Burka-Initiative, die am 7. März an die Urne kommt. Nicht nur die SVP macht sich für das Volksbegehren stark, auch aus der Mitte kommt Unterstützung. Eine der Wortführerinnen für ein Ja zur Burka-Initiative ist dabei die Aargauer CVP-Nationalrätin Marianne Binder (62).

CVP-Binder fordert Kopftuchverbot an Schulen, Blick, 29.12. von Ruedi Studer

9. Februar 2020

CVP fordert Tagesschulen

Eigentlich ging es um einen Vorstoss von Christine Gorrengourt (CVP) vom Frühling 2018 betreffend Blockzeiten an Sekundarschulen, den die Bildungs-, Kultur- und Sportkommission(BKSK) Ende Januar behandelt hat. Auf Antrag der Regierung empfiehlt dieKommissiondiesenmit13 zu 0 Stimmen zur Abschreibung. Doch ein richtig gutes Gefühl mochte bei den Kommissionsmitgliedern dabei nicht aufkommen. Zumal laut Bericht des Regierungsrates an drei von 17 Sekundarstandorten immer noch kein Mittagstisch angeboten wird. Diese Situation erachtet vor allem die CVP als nicht befriedigend. «Wir werden deshalb am kommenden Donnerstag ein Postulat für eine flächendeckende Einführung von Tagesschulen auf Sekundarschulebene einreichen», erklärt CVP Landrat und BKSK-Präsident Pascal Ryf.
Sekundarschulen sollen zu Tagesschulen werden, Basler Zeitung, 8.2. von Thomas Gubler

20. November 2019

Grosse Lehrerfluktuation in St. Gallen


Den rund 880 St.Galler Lehrerinnen und Lehrern geht es gut und sie sind zufrieden. Zumindest wenn es nach dem Stadtrat geht. «Die Zahlen und Fakten zur Fluktuation der Lehrpersonen der städtischen Schulen lassen positive Rückschlüsse zu.»
Die Rotationsquoten seien vergleichsweise gering, die durchschnittliche Verweildauer der Lehrer hoch, die Absenzenquote tief. «Diese Fakten stützen die Ergebnisse der Mitarbeitendenumfragen von 2010 und 2016, die hohe Arbeitsmotivation und -zufriedenheit attestiert haben.»
"Fast jede vierte Lehrperson wechselt, diese Zahl ist erschreckend", St. Galler Tagblatt, 19.11. von Diana Hagmann-Bula

8. November 2019

"Finanzen dürfen nicht die Hauptrolle spielen"


Integration oder Separation? Das Sonderpädagogikkonzept des Kantons St.Gallen liefert eine klare Antwort: Es braucht so viel Integration wie möglich und so wenig Separation wie nötig. Sprich, alles wird versucht, dass die Kinder ihre Schulzeit in der Regelklasse absolvieren können. Eine Einteilung in die Sprachheilschule St.Gallen soll der letzte Schritt sein.

Ist die Stadt St.Gallen bei Kindern mit Sprachstörungen auf dem richtigen Weg? Schule darf nicht Leidenszeit sein, St. Galler Tagblatt, 8.11. von Christoph Renn

27. September 2019

Eltern sollen über Schuleintritt entscheiden


Gerade mal vierjährig sind die Jüngsten, wenn sie in den Kindergarten kommen. Mit der Harmonisierung des Schweizer Bildungssystems Harmos wurde der Stichtag vom 30. April auf den 31. Juli verschoben: Entscheidende Monate, sagen viele Lehrer. In diesem Alter entwickeln sich die Kinder schnell. Entsprechend hat die Zahl derjenigen Kinder zugenommen, die nicht kindergarten- beziehungsweise schulreif sind. 
Eltern sollen über Schuleintritt entscheiden, BZ Basel, 27.9. von Leif Simonsen

9. September 2019

Zahl der Lehrabbrüche steigt stetig


Über 1500 Lehrverträge wurden im vergangenen Jahr im Kanton St.Gallen aufgelöst. Das sind rund 160 mehr als noch im Jahr 2010. Der häufigste Grund: Die Leistung des Lehrlings reichte nicht aus. 25,3 Prozent der Vertragsauflösungen hatten diese Ursache, wie eine Auswertung des Kantons zeigt. Fast gleich oft kam es jedoch vor, dass Jugendliche ihre Lehrstelle aufgaben, weil sie mit dem Beruf oder mit dem Lehrbetrieb nicht zufrieden waren. Diese Quote beträgt 24,9 Prozent. Weitere häufige Gründe sind Pflichtverletzungen der Lernenden (12,1 Prozent), Konflikte zwischen Lehrling und Ausbildungsbetrieb (11,4 Prozent) und gesundheitliche Ursachen (10,2 Prozent). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 9,4 Prozent der Lehrverträge aufgelöst, 2010 waren es noch 7,8 Prozent gewesen.
Lehrabbrüche nehmen zu: St. Galler CVP-Kantonsräte fordern Massnahmen, St. Galler Tagblatt, 9.9. von Adrian Vögele

5. September 2019

Fluktuationsraten in St. Galler Schulquartieren


Auskunft über die Fluktuationsraten von Lehrkräften in der Volksschule verlangt die CVP-EVP-Fraktion des St. Galler Stadtparlamentes vom Stadtrat. Zur Begründung der Interpellation wird ausgeführt, dass den praktizierenden Lehrpersonen Sorge zu tragen sei und diese Wertschätzung von ihren Vorgesetzten spüren sollten – gerade auch im Blick auf einen absehbaren Lehrkräftemangel. In den Medien seien in letzter Zeit kritische Beiträge zum Arbeitsklima und zu den Fluktuationen erschienen.
Konkret fragt die Fraktion den Stadtrat, wie die Fluktuationsraten in den städtischen Schulen, detailliert nach Schulquartieren und Alterssegmenten, aussehen, aus welchen Gründen Kündigungen erfolgten, wie zahlreich die krankheitsbedingten Absenzen sind und wie die Dienststelle Schule und Musik die Entwicklung der Mitarbeitenden-Zufriedenheit erhebt. Die Antworten des Stadtrates stehen noch aus.
Quelle: Herisauer Nachrichten, 5.9.

25. August 2019

Zug soll nur noch Tagesschulen haben


Die gemeindlichen Schulen sollen im ganzen Kanton Zug zu Tagesschulen werden. Dies fordert die CVP des Kantons Zug in einem Vorstoss im Kantonsparlament. «Wir finden, Betreuung und Schule müsste aus einem Guss gemacht sein», erklärt Thomas Meierhans für seine Partei. Das Beispiel Baar zeige, dass dies nötig sei. «Dort muss die schulergänzende Betreuung bis im Juni auf die Stundenpläne der Schule warten, bis sie selber planen kann.» 
Tagesschule soll im Kanton Zug zur Regel werden, Luzerner Zeitung, 24.8. von Zoe Gwerder

20. Mai 2019

Unkluger Harmos-Entscheid wird korrigiert


Der Entscheid im Landrat des Kantons Baselland war deutlich: Eltern sollen ihr Kind ein Jahr später einschulen dürfen, wenn sie dies wollen. Mit 54 zu 21 Stimmen hat das Parlament diese Woche den Regierungsrat beauftragt, das Bildungsgesetz so zu revidieren, dass Eltern ihr Kind ohne eine ärztliche oder schulpsychologische Abklärung oder weitere Begründungen ein Jahr später in das erste Kindergartenjahreintreten lassen können. Damit korrigiert der Kanton eine Fehlentwicklung, die auf den Beitritt zum Harmos-Konkordat zurückgeht.
"Je früher" ist nicht "desto besser", Basler Zeitung, 18.5. von Thomas Dähler

9. Januar 2019

Thurgau will, dass Zusatzunterricht von Eltern bezahlt wird


Manche Migrantenkinder können kaum ein Wort Deutsch, wenn sie in die Schule kommen – obwohl sie in der Schweiz geboren wurden. Ein unhaltbarer Zustand, findet eine Mehrheit im Thurgauer Grossen Rat. Die Politiker von SVP, CVP und GLP sowie einzelne Freisinnige wollen jene Eltern finanziell bestrafen, die nicht dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs trotz entsprechenden Angeboten die Landessprache lernt. Die Integrationsunwilligen sollen den später nötig gewordenen Zusatzunterricht aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Doch da gibt es ein wesentliches Problem: Die Bundesverfassung schreibt vor, dass der Grundschulunterricht «unentgeltlich» sein müsse. Deshalb hat die Thurgauer Legislative am Mittwoch mit 77 zu 30 Stimmen eine Standesinitiative verabschiedet, die vom nationalen Parlament eine Verfassungsänderung verlangt.
Integrationsunwillige Ausländer sollen Sprachkurse ihrer Kinder bezahlen müssen, NZZ, 9.1. von Simon Hehli

9. September 2018

Eltern gegen Ausbau der Schulzeit

Geht es nach dem Walliser Bildungsdirektor, sollen Erst- und Zweitkindergärtner ab dem kommenden Schuljahr jeweils einen Halbtag mehr zur Schule. An einer Podiumsdiskussion am Dienstag wurde deutlich, dass es bei dieser Reform um mehr geht als um vier Lektionen. Und dass Christophe Darbellay dabei von der eigenen Vergangenheit eingeholt wird.
Kampf um das Wohl des Kindes, Walliser Bote, 7.9. von David Biner

19. Mai 2018

Motion zur Streichung der Schulchecks

An den baselstädtischen Primar- und Sekundarschulen sollen die Leistungschecks innert Jahresfrist ersatzlos gestrichen werden. Der Grosse Rat hat gestern eine breit getragene CVP-Motion mit dieser Forderung mit 50 gegen 40 Stimmen an die Regierung überwiesen.
Die Motion verweist auf eine im März 2017 deutlich verabschiedete Resolution von Lehrkräften aller Schulstufen mit der Forderung, die 2013 eingeführten Leistungs-Prüfungen abzuschaffen. Seither hatte Erziehungsdirektor Conradin Cramer einen der Checks für 2018 gestrichen, die anderen aber belassen.
Schulchecks künftig streichen, Basler Zeitung, 18.5.
Weniger Stress für Basler Schüler, Basellandschaftliche Zeitung, 17.5.

25. März 2018

Zunehmende Drohungen von Eltern

Eine Interpellation der CVP-Grossrätin Edith Saner verlangt eine bessere Unterstützung der Schule im Umgang mit schwierigen Eltern – Schulleitungen und Lehrerschaft haben seitens dieser zunehmend mit juristischem Druck zu kämpfen.
Rechtsschutz für Lehrer: Drohungen von unzufriedenen Eltern nehmen zu, Aargauer Zeitung, 23.3. von Jörg Meier

6. Februar 2018

CVP will Finanzspritze für Bündner Mittelschulen ermöglichen

Mittelschulen im Kanton Graubünden, die zum Kernangebot gehören, sollen mit Kantonsmitteln gerettet werden können, wenn sie in finanzielle Probleme geraten. Dies fordert die CVP.
Bündner CVP will Mittelschulen absichern, Südostschweiz, 6.2. 

24. Januar 2018

CVP fordert mehr Praxisbezug statt Bürokratie

Die CVP will die Bildung von unnötigen bürokratischen Zwängen befreien und nimmt die Politik wie auch die Eltern in die Pflicht. Sie fordert zudem auf Bundesebene höhere Steuerabzüge für Betreuungskosten.
CVP will mehr Schule und weniger Verwaltung, NZZ, 23.1. von Jörg Krummenacher

3. Dezember 2017

Lehrplankritiker abgewählt

SVP-Gemeinderat Beat Künzli ist überraschend als Präsident und Mitglied der Fachkommission Schule abgewählt worden – darüber ist der pointierte Lehrplan-21-Gegner sauer.
"Es ist nichts vorgefallen, was Kritik an meiner Arbeit zuliess" - und doch wurde Präsident Künzli abgewählt, Solothurner Zeitung, 1.12. von Fränzi Zwahlen-Saner

21. Mai 2017

SP und CVP erfreut über Solothurner Entscheid

SP freut sich über Nein zur «isolierten Solothurner Lösung»
Wie von den Solothurner Sozialdemokraten mitgeteilt wurde, nimmt die Partei erfreut zur Kenntnis, dass die Stimmbürger die Initiative «4Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21» abgelehnt haben. «In erster Linie ist es ein Nein zu einer isolierten Solothurner Lösung. In einer Zeit der mobilen und globalen Gesellschaft würde ein kantonseigener Bildungsplan die Schule in ihrer Entwicklung hindern und zusätzliche Kosten verursachen», so die Partei, «Die Solothurner Stimmbürger lehnen die Initiative ab, da sie der Schule schaden würde. Die Solothurner Schulkinder sollen nach einem Lehrplan unterrichtet werden, welche sie auf ein Leben in der heutigen Gesellschaft vorbereitet.»

Die CVP ist glücklich über «deutliches Nein des Souveräns»

Die CVP des Kantons Solothurn ist sehr erfreut über den deutlichen Entscheid des Souveräns für den Lehrplan 21, wie die Partei mitteilt. Sie argumentiert, dass die Annahme der Initiative «eine teure Einzellösung mit unsicherem Ausgang für den Kanton Solothurn bedeutet hätte.» Jetzt gilt es für die Partei, gute Rahmenbedingungen zur Umsetzung des Lehrplans zu schaffen, «so dass unsere Schülerinnen und Schüler im bestmöglichen Umfeld kompetenzorientiert auf das Leben vorbereitet werden können.» 

Quelle: Solothurner Zeitung, 21.5.

13. Januar 2017

Steiner will tiefere Ausfallquote

Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner hat sich aus dem Fenster gelehnt. An einem traditionellen CVP-Anlass mit Medienleuten schilderte sie an Beispielen, wie sie die im Rahmen der Leistungsüberprüfung 16 vorgegebenen Einsparungen konkret erreichen will. Bei den Gymnasien ging es konkret um das Ziel, mit einer Änderung des Finanzierungsmodells der Kantonsschulen jährlich gut 4 Millionen Franken einzusparen.
Ist das Tor ins Gymnasium zu weit? NZZ, 13.1. Kommentar von Walter Bernet

23. Oktober 2016

Kampfwahl ums EDK-Präsidium?

Am Mittwoch wird der Chef der Erziehungsdirektoren neu gewählt. Ums Amt kämpfen die Zürcherin Silvia Steiner und der Luzerner Reto Wyss.
Umstrittenes Bildungspräsidium, NZZaS, 23.10. von René Donzé

24. Mai 2016

Geheimkabinett EDK

In der politischen Landschaft der Schweiz haben sich seit vielen Jahrzehnten die sogenannten Direktoren-Konferenzen etabliert. Innerhalb dieser Konferenzen nahm die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) in den letzten Jahren zunehmend eine herausragende Rolle ein. Basierend auf dem Schulkonkordat von 1970, welches die rechtliche Grundlage für die EDK bildet, bemühen sich die für Bildung, Kultur und Sport verantwortlichen Regierungsrätinnen und -räte um die Harmonisierung im nationalen Bildungswesen. Seit der Abstimmung vom 21. Mai 2006 zum Bundesbeschluss über die Neuordnung der Verfassungsbestimmungen zur Bildung sieht sich die EDK in ihrer Rolle bestärkt, einen zentralen Einfluss zu nehmen auf das schweizerische Bildungswesen. 
Interpellation Peter Brotschi (CVP, Grenchen) Kantonsrat Solothurn, 18.05.2016)