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28. Mai 2017

Der Lehrplan 21 kommt

Schlag auf Schlag werden die Initiativen gegen den Lehrplan 21 nun abgeschmettert: vor einer Woche in Solothurn mit 66 Prozent Nein, in Schaffhausen, Aargau, St. Gallen und im Thurgau mit 69 bis 75 Prozent. Selbst in Appenzell Innerrhoden wollte die Landgemeinde vom Anliegen nichts wissen und lehnte dieses ohne Diskussion ab. Zwar stehen noch in fünf weiteren Kantonen Volksabstimmungen an (BE, ZH, LU, BL, GR), aber das Verdikt steht bereits fest: Der Aufstand gegen den Lehrplan 21 ist gescheitert. Die Kritik der Gegner, es handle sich um ein zentralistisches, niveausenkendes, kopflastiges Machwerk, verfängt nicht. Beat Zemp, der Präsident des Schweizerischen Lehrerverbands, prognostiziert denn auch: «Der Lehrplan 21 kommt, in allen Deutschschweizer Kantonen.»
Lehrplan 21: Gegner sind gescheitert, NZZaS, 28.5. von Felix E. Müller

19. April 2017

Sekundarlehrer trugen Krawatte und Jackett, Reallehrer Arbeiter-Schürzen

Lilo Lätzsch gibt das Präsidium des Lehrerverbandes Zürich ab. Zum Abschied spricht sie über Ansprüche von Eltern - und verteilt den Regierungsräten Noten.
Lätzsch findet es gut, dass die Lehrer von der Kanzel gestiegen sind, Bild: Raisa Durandi
"Für Silvia Steiner gäbe es noch eine knappe 4", Tages Anzeiger, 19.4. von Daniel Schneebeli

15. November 2016

Zürich im Jahre 10 nach dem Fremdsprachenentscheid

Als vor zehn Jahren in Zürich über die zwei Primarfremdsprachen abgestimmt wurde, schrieb sich Herr Schneebeli für die Politik der SP-Bildungsdirektorin Regine Aeppli die Finger wund. Er brachte das Motto "jünger ist besser" unters Zürcher Volk. Dabei vermischte er willkürlich auch die Ausgangspositionen: Ob das Kind täglich von der neuen Sprache umgeben war oder sie bloss in der Schule während 90 Minuten pro Woche hörte, war für ihn einerlei. 
In der Zwischenzeit hat sich viel verändert: Die wissenschaftlichen Grundlagen sprechen noch eindeutiger gegen den doppelten Fremdsprachen-Unsinn in der Primarschule. Die teuren Zürcher Lehrmittel erlitten Schiffbruch in der Praxis und Lehrer sowie Eltern wissen nun aus eigener Erfahrung, was das hochgelobte Sprachenkonzept anrichtet.
Nicht verändert hat sich die Diskussionskultur, die Kritiker noch immer in die konservative Ecke stellt. Ebenfalls unverändert warten wir noch immer auf die empirisch dargelegten Vorzüge dieses Konzepts, das notgedrungen auf Halbwissen und Manipulation basiert. Und schliesslich schreibt auch Herr Schneebeli unverändert in seiner bunten Schulphantasie gegen die Realität an. (uk)
Franz und Englisch sind besser als ihr Ruf, Tages Anzeiger, 15.11. von Daniel Schneebeli

18. Mai 2015

Silvia Steiner neue Zürcher Bildungsdirektorin

Nach zwölf Jahren in SP-Hand ist die Bildungsdirektion nun wieder unter der Leitung der Bürgerlichen. Überraschenderweise erhielt Juristin Silvia Steiner (CVP) dieses Departement zugeteilt. Im Vorfeld ging man davon aus, dass sie neue Justizdirektorin werden dürfte. Auf die Bildungsdirektion freut sie sich, sie spricht aber auch von einer grossen Herausforderung und will es langsam angehen lassen: «Man kann nicht von mir erwarten, dass ich gleich neue Entscheidungen fälle.»


Die Nachfolgerin von Regine Aeppli, Bild: NZZ

5. Mai 2015

Aeppli vor dem Abgang

Die Zürcher Bildungschefin Regine Aeppli (SP) steht am Ende ihrer Polit-Karriere. Im Interview mit Walter Bernet blickt sie zurück auf ihre Amtszeit.
"Man muss akzeptieren, dass man nicht alles besser weiss", NZZ, 5.5. von Walter Bernet

3. Januar 2015

Keine Vornoten mehr für Gymi-Prüfung

Erstmals wird im März 2015 bei Sekundarschülern und -schülerinnen für die Aufnahme ins Kurzgymnasium nur noch die Leistung am Prüfungstag zählen. Bis anhin wurden die Vornoten aus dem letzten Zeugnis zur Hälfte angerechnet. Der Regierungsrat begründete die Änderung mit den unterschiedlichen Schulmodellen im Kanton, die Noten seien deshalb kaum mehr vergleichbar. Neu will er aber auch Schüler aus der Sekundarschule B zulassen. Schlechte Prüfungsergebnisse können entsprechend künftig nicht mehr mit guten Vornoten abgefedert werden. Die Bildungsdirektion rechnet aber nicht mit einer grossen Änderung, was die Zahl der Übertritte ins Kurzgymnasium betrifft. Eine Mehrheit der Bildungskommission im Kantonsrat hat im letzten Februar gegen die Streichung der Vornoten protestiert. Sie befürchtete, dass es mit dem neuen System vermehrt zu falschen Zuteilungen kommen könne.

Bildungsdirektorin Regine Aeppli (sp.) betonte aber, dass damit der Zugang zum Gymnasium nicht erschwert, sondern gerechter gemacht werden solle. Deshalb werde der Schnitt, welcher für die Aufnahme ans Gymnasium reicht, bei den kommenden Prüfungen um eine Viertelnote herabgesetzt.
Quelle: NZZ, 3.1. von Natalie Avanzino

9. November 2014

Von 557 auf 470 Seiten

Die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz hat den überarbeiteten Lehrplan 21 freigegeben. Der Schaffhauser Regierungspräsident Christian Amsler bezeichnete an der Medienkonferenz gestern in Zürich das Werk als «Meilenstein». Gegenüber dem Entwurf wurde der Lehrplan gekürzt, vereinfacht und von Ideologien befreit. Die Grundansprüche und die Höhe der Anforderungen wurden in einzelnen Bereichen gesenkt, und bei den Naturwissenschaften wurde auch auf Wissen und Inhalte abgestellt.




Die Kantone entscheiden über die Einführung des LP21, Bild: Keystone


Von 557 auf 470 Seiten gekürzt, Basler Zeitung, 8.11. von Thomas Dähler

8. November 2014

Lehrplan sei zur Einführung bereit

Die Arbeiten am Lehrplan 21 sind beendet. Die Überarbeitung machte ihn schlanker und fokussierter. Nun kann er in den Kantonen implementiert werden. In keinem Kanton ist das Parlament für den Erlass zuständig.




Fortschrittlicher Unterricht mit am Boden sitzenden Primarschulkindern, Bild: Christoph Ruckstuhl

Lehrplan 21 bereit für die Einführung, NZZ, 8.11. von Michael Schoenenberger


26. Oktober 2014

Lehrerbildung: Ein Semester in der Westschweiz

Angehende Lehrer sollen in Zukunft ein Semester in der Romandie studieren müssen, bevor sie überhaupt unterrichten dürfen. Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli will sich jedenfalls für ein Welschland-Semester einsetzen, wie sie auf Anfrage sagt. Sie reagiert damit auf einen Brief der Lehrpersonenkonferenz Volksschule mit dieser Forderung. «Die Mehrsprachigkeit der Schweiz ist ein grosser kultureller Schatz, den wir viel stärker nutzen und bewirtschaften sollten», sagt Aeppli. Heute gehen alle Studierenden der Pädagogischen Hochschule Zürich für drei bis vier Wochen in einen anderen Sprachraum. «Wenn dieser Aufenthalt auf ein Semester verlängert würde, wäre das für die Beteiligten bestimmt ein Gewinn», sagt sie. «Ich fände es auch gut, wenn die Deutschschweizer PH-Studierenden in der Romandie im Deutschunterricht assistieren würden und die Romands vice versa <chez nous>.»
Romandie als Pflichtprogramm, NZZaS, 26.10. von René Donzé

2. September 2014

Besuch im Versuchslabor

Was haben Schüler von weniger Lehrern im Klassenzimmer? Der Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen" ist noch zu jung für eine Antwort. Wetziker Lehrkräfte fühlen sich entlastet, kämpfen aber zum Teil noch mit ihren neuen Rollen.




Spürbare Entlastung bei weniger Lehrkräften, Bild: Georgios Kefalas

Wenn vertraute Rollen neu verteilt werden, NZZ, 2.9. von Walter Bernet

22. Juli 2014

Illusion des optimalen Lernens

In der Presse häufen sich die Meldungen über Schulgemeinden, die entweder altersdurchmischteKlassen oder selbstorganisiertes Lernen oder aber gar beides miteinander imUnterricht einführen. Dies löste bereits in Uetikon, Zumikon und Niederhasli berechtigte Proteste seitens der Lehrerschaft und der Eltern aus (NZZ 16. 7. 14). Woran liegt es denn, dass ständig neue Unterrichtsmethoden ausprobiert werden und entsprechend traditionelle Formen der Vermittlung für überholt gehalten werden?
Leserbrief, NZZ, 22.7. von Peter Schmid

24. Juni 2014

Zürich beendet das Experiment Grundstufe

Im Kanton Zürich endet das Experiment Grundstufe mit dem Sommerferienbeginn. Die Zürcher Bildungsdirektorin Aeppli bedauert dies: "Vieles, was heute in der Eingangsstufe als selbstverständlich gilt, hat seinen Ursprung in der Grundstufe". Auch der Autor des Textes, Walter Bernet, kann seine Enttäuschung kaum verbergen.
Eine kluge Antwort auf Vielfalt fällt weg, NZZ, 23.6. von Walter Bernet

20. Juni 2014

Lob für "Fokus starke Lernbeziehungen"

Die Zürcher Bildungsdirektion ist zufrieden mit dem Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen", der die Anzahl Teilzeitlehrkräfte pro Klasse reduziert. Wir erinnern uns: Nachdem der Schulbetrieb jahrelang systematisch auf mehr Lehrkräfte verzettelt wurde, riss Bildungschefin Aeppli plötzlich das Ruder herum und startete diesen mehrjährigen Versuch. Einerseits macht es Sinn, wenn pro Klasse weniger Lehrkräfte involviert sind. Doch ist es absehbar, dass die Schule nicht auf das Heer von erfahrenen Teilzeitlehrkräften verzichten kann. Es müssten andere Ansätze gewählt werden, die ein Vollzeitpensum wieder attraktiver machen. Die Lehrkräfte müssen befreit werden von den Fesseln der Teamarbeit, des Teamteaching und von endlosen Absprachen. Sie sollen wieder Freiräume bekommen, die sie mit ihrem pädagogischen und fachlichen Können füllen. Das hat auch Auswirkungen auf die Ausbildung: Grundsätzlich sollte ein Lehrpatent für die Primarschule die Inhaber befähigen, eine Klasse alleinverantwortlich zu führen und unterrichten. Soweit sind wir aber noch lange nicht. (uk)
Weniger Lehrer - mehr Ruhe: Kanton mit Schulversuch zufrieden, Bluewin news, 20.6.

22. Mai 2014

Protest gegen Streichung der Mehrklassenzulage

In einem Protestbrief an die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli wehren sich 34 Weinländer Lehrpersonen gegen den Wegfall der Mehrklassenzulage. Kleine Dorfschulen seien dadurch gefährdet, was das Volksschulamt bestreitet.




Leistet ein Mehrklassenlehrer mehr als ein normaler Klassenlehrer? Bild: Keystone

Lehrerschaft sieht Dorfschulen in Gefahr, Landbote, 22.5. von Markus Brupbacher

13. Mai 2014

Aeppli tritt 2015 nicht mehr an

Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli tritt zu den Wahlen 2015 nicht mehr an. Die 61-jährige SP-Regierungsrätin ist seit 2003 Mitglied der kantonalen Exekutive.

Zwölf Jahre seien eine lange Zeit, sagte Aeppli an der kurzfristig einberufenen Medienkonferenz in Zürich. Schon 2011 habe sie entschieden, dass sie nicht für eine weitere Legislatur kandidieren werde.

Als Bildungsdirektorin hat Aeppli wichtige Akzente in der Schulreformpolitik gesetzt und ein neues Volksschulgesetz durch die Abstimmung gebracht. In den letzten Monaten kamen Aeppli und ihre Direktion zunehmend wegen mutmasslicher Indiskretionen in der Affäre Mörgeli unter Druck.
Quelle: Tages Anzeiger, 13.5.

12. April 2014

Aeppli: "Kompetenzorientierung ist wissenschaftlich fundiert"

In einem Interview mit der NZZ rezykliert die Zürcher Noch-Bildungsdirektorin Regine Aeppli ihre während ihrer Regierungszeit erworbenen Glaubenssätze. Für sie gibt es bei der Erarbeitung des Lehrplans 21 kein Demokratiedefizit, die Kompetenzorientierung ist für sie ein "fundiertes wissenschaftliches Prinzip" und sie steht nach wie vor bedingungslos hinter dem Fremdsprachenbeschluss von 2004. Die massive Kritik an diesen und weiteren Punkten perlt wirkungslos an ihr ab. Keinen Millimeter rückt die erfahrene Politikerin von ihrer einst gefassten Position ab. Das zeugt von politischer Standhaftigkeit und Durchsetzungskraft. Doch in der Auseinandersetzung um den Lehrplan 21 geht es um mehr als politische Kraftmeierei, es geht um eine pädagogische Richtungswahl und wie überall im Leben ist der Fortschritt abhängig vom Austausch der Argumente. 









Aeppli: "Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass jedes Thema in der Bildung kontrovers diskutiert wird", Bild: Christoph Ruckstuhl

"Es gibt kein Demokratiedefizit", NZZ, 12.4. Interview von Walter Bernet


7. April 2014

Aeppli hört auf

Die Zürcher Erziehungsdirektorin Regine Aeppli will nicht mehr. Wie die NZZ meldet, soll sie nicht mehr zu den Regierungsratswahlen antreten. Die Zeitung beruft sich dabei auf zuverlässige Quellen.




Noch ist der Rücktritt von Regine Aeppli nicht bestätigt, Bild: SP Zürich


Aeppli auf dem Absprung, NZZ, 7.4. von Andreas Schürer


2. Januar 2014

Unbequeme Fragen

Die Frist der Konsultation zum Lehrplan 21 ist abgelaufen und die eingegangenen Rückmeldungen werden gebüschelt. Die Projektleitung ist überrascht von der massiven Kritik: "Schliesslich waren der Schweizerische Lehrerverband und die Lehrer schon früh eingebunden". Alain Pichard hat genauer hingesehen und fragt sich, wer für dieses Debakel verantwortlich ist und lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf die aufgeblähte Projektorganisation. Er stellt diejenigen Fragen, welchen die Medien bisher ausgewichen sind. Fazit: Neue Leute ans Ruder lassen!











Projekt LP21: aufgeblähte Organisation, Bild: www.lehrplan.ch




27. September 2013

Aepplis PR-Gag

Die Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli wird nicht müde, auf die Problemstellen der Schulen hinzuweisen. Nun hat sie entdeckt, dass es den Naturwissenschaften an Einfluss und Gewicht fehlt. Schnell ein Griff in die Zauberkiste und die staunende Zuschauerschar erfährt, dass man die Naturwissenschaften vom Kindergarten bis zur Matur fördern möchte. Mehr Lektionen gibt es dafür an der Volksschule allerdings nicht. Diese werden weiterhin für die von Aeppli zu verantwortenden Frühfremdsprachen benötigt.

Welche schöne Symbolik: Zwei Mädchen im Chemieunterricht, Bild: Keystone

Mehr Physik, Chemie und Biologie für Zürcher Schüler, SRF Regional, 27.9.
Aeppli fördert Chemie und Physik, Tages Anzeiger, 27.9. von Daniel Schneebeli

29. Mai 2013

Wer ist der/die Beste im ganzen Land?

Die Zeit des Lavierens, Abwartens, sich-in-Position-Bringens hat begonnen. Wer folgt Isabelle Chassot im Präsidium der EDK?
Quelle: Basler Zeitung, 29.5. von Thomas Wehrli