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10. Oktober 2020

Machen Mädchenschulen noch Sinn?

Das Theresianum Ingenbohl im Kanton Schwyz ist eine der letzten reinen Schweizer Mädchenschulen. Halten sich die angeblichen Vorteile und der Zeitgeist noch die Waage?


Im Theresianum Ingenbohl gibt es eine Sekundarschule, ein Gymnasium und Internat ausschliesslich für Mädchen, Bild: Theresianum Ingenbohl

Wie zeitgemäss ist geschlechtergetrennter Unterricht, SRF, 8.10.

5. September 2019

Keine bilingualen Klassen an Schwyzer Sekundarschulen


Nach dem Erziehungsrat spricht sich im Kanton Schwyz auch die Regierung gegen zweisprachige Sek-Klassen, so genannte progymnasiale Leistungsklassen, aus. Es bestehe kein Bedarf nach einem solchen Angebot.
Auch Regierung lehnt progymnasiale Klassen in der Sek ab, Nau.ch, 5.9.

11. Juli 2019

Umstrittene Schulleiterin geht

Da dürften wohl  einige Eltern aufatmen. Der Gordische Knoten an der Sek 1 March in Buttikon scheint zerschlagen. Am letzten Schultag – am Freitag – formierte sich eine Elterngruppe von rund einem Dutzend Personen so  quasi zu einer «Eltern-Demo». Sie forderten Klarheit zur Frage der Schulleitung, zu den Stundenplänen und zur Klassenzuteilung. Vorangegangen sind während mehrerer Monate Wirren und «sehr grosse Schwierigkeiten», wie der Märchler Bezirksammann Joe  Koller selber sagte. 15 Lehrpersonen – mehr als ein Drittel des Lehrkörpers –  haben die Schule verlassen, teils durch Kündigung, teils auch durch vorzeitige Pensionierungen. Parallel dazu kündigte die Bezirksschulleitung das Projekt Vision 2025 an, welches die Einführung von Lernlandschaften und sogenannten Lerncoaches vorsieht. Es  wurde von einem Klima der Angst gesprochen, und immer wieder ins Schussfeld geriet Rektorin C.S. (Name anonymisiert). 
"Wir haben die Leine gezogen", Höfner Volksblatt, 8.7. von Stefan Grüter

22. Juni 2019

Verfilzte Schulleitungen


Fussballtrainer werden bei Misserfolg oder Unstimmigkeiten gefeuert, die Mannschaft jedoch bleibt. Bei Schulleitern ist das oft umgekehrt: Sie bleiben, die Lehrkräfte aber müssen gehen. Mittendrin in akuten Fällen: zwei ehemalige Spitzensportler.


Unrühmliche Seilschaften an den Schulen, NZZ, 22.6. von Jörg Krummenacher


6. Juni 2019

Schwyzer Klassen werden grösser


Der Schwyzer Regierungsrat hat sich für grössere Klassen an der Volksschule entschieden. In einer Regelklasse an der Primarschule etwa können künftig 25 statt wie bisher 22 Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden.
Kanton Schwyz führt ab 2020 grössere Klassen an der Volksschule, Luzerner Zeitung, 6.6.

9. März 2019

Mehr Geld für Klassenaustausch


Die Kriterien für den Klassenaustausch werden gelockert.1. Ab sofort wird ein Projekt auch ohnegegenseitigen Besuch gefördert. Weiterhin sind aber zwei Tage zwingend. So kann beispielsweiseeine Klasse ihren Partner während zwei Tagen besuchen, ohne dass ein Gegenbesuch stattfindenmuss und trotzdem werden beide teilnehmenden Klassen unterstützt.2. Neu wird eine Reisepau-schale pro Schüler/in und Reise von CHF 15.- (vorher CHF 10.-) gesprochen. Mehr Informationenzu den Förderkriterien und Beiträgen sindhier zu finden.3. Lehrpersonen und Schulleitungen kön-nen im Rahmen der vorbereitenden Besuche eine finanzielle Unterstützung von CHF 250.- beantragen, um zukünftige Partnerorganisationen vor Projekteingabe zu besuchen, Kontakte für gemeinsa-me Projekte zu knüpfen oder Projekte mit Partnern vorzubereiten. Weitere Informationen sindhierzu finden.
Quelle: Amt für Volksschulen und Sport, Kanton Schwyz, 8.3.

5. August 2018

Problemlose Einführung des Lehrplans 21 in Schwyz

Im Kanton Schwyz wurde das erste Schuljahr mit dem Lehrplan 21 soeben abgeschlossen. Nach der Einführung auf der Primarschulstufe folgt nach den Sommerferien die Oberstufe. Konrad Schuler, Präsident des Schwyzer Lehrerverbands zum Lehrplan 21.
"Kann Lehrerschaft Kompliment aussprechen", Einsiedler Anzeiger, 24.7. von Urs Gusset

5. Februar 2018

BYOD ritzt Grundsatz der Unentgeltlichkeit

«Brings mIT» heisst der aktuelle Slogan an der Projektschule Goldau. Mit «es» ist «das Gerät», der Kleincomputer gemeint. Das kann ein Smartphone, Notebook oder ein Tablet sein. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse in Arth-Goldau dürfen demnach ihre persönlichen Kleincomputer in die Schule mitnehmen und dort für schulische Zwecke benützten. «Bring dein eigenes Gerät mit» oder auf Englisch «Bring Your Own Device» (BYOD) heisst dieses Prinzip.
Private Tablets im Schulunterricht sind umstritten, Luzerner Zeitung, 4.2. von Carlo Schuler

19. Januar 2018

Hoher Beurteilungsaufwand für Schwyzer Fremdsprachenlehrer

Der Lehrplan 21 definiert sechs Bereiche, in denen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen erwerben. Der Erziehungsrat legt fest, dass die folgenden fünf Bereiche zu je 20% gewichtet werden. Die Bereiche sind „Sprechen“, „Schreiben“, „Lesen“, „Hören“ und „Sprache im Fokus“. Der Bereich „Kulturen im Fokus“ wird in die Bereiche integriert.
Grafik: AVS Kanton Schwyz
Quelle: AVS Kanton Schwyz, 19.1.

15. Dezember 2017

Rechtschreibung im Aufsatz soll nicht mehr benotet werden

Beurteilung der Kompetenzen in den Sprachen (Lehrplan 21): Es ist wichtig, dass in den Sprachfächern bei der Beurteilung die einzelnen Kompetenzen nicht vermischt werden. Z.B. bei einem Aufsatz soll man "Schreiben" bewerten, welches ein Bestandteil (50%) von Deutsch schriftlich ist. Keinen Einfluss auf diese Note sollte die Rechtschreibung haben. Entweder benotet man die Rechtschreibung im Aufsatz nicht oder man macht eine separate Note, welche bei "Sprache im Fokus" eingetragen und verrechnet wird. Das gleiche gilt bei den Fremdsprachen. Auch da soll berücksichtigt werden, dass man die Kompetenzen in der Beurteilung nicht vermischt, sondern jede einzelne Kompetenz separat beurteilt. Z.B. besteht eine grosse Englischprüfung letztlich möglicherweise nicht aus einer Note sondern aus 3 Teilnoten "Schreiben", "Hören" und "Sprache im Fokus".

Amt für Volksschulen und Sport Kanton Schwyz, Newsletter Dezember 2017

27. September 2017

Zeichen der Macht

Im Bundesbriefmuseum in Schwyz ist ab sofort eine „digitale Sonderausstellung“ zu sehen. Neu informiert eine Computerstation über die wichtigsten Zeichen der politischen Macht im Mittelalter: die Siegel. Es wird unter anderem über ihre Form und Bedeutung informiert und erklärt, wie man sich gegen Fälscher schützte und was der Grund dafür ist, dass heute niemand mehr Siegel verwendet. Das Bundesbriefmuseum ist von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Quelle: Amt für Volksschule Kanton Schwyz, 27.9.

4. Juli 2017

Mehr Freiheiten für Schwyzer Privatschulen

Die Privatschulen im Kanton Schwyz müssen sich nicht mehr wortgetreu an den kantonalen Lehrplan halten. Dieser ist künftig für sie nur noch wegleitend und nicht mehr verbindlich. Der Erziehungsrat will den Privatschulen damit mehr Möglichkeiten geben, Nischenangebote anzubieten.
Schwyzer Privatschulen dürfen nach eigenem Lehrplan unterrichten, sda, 3.7.

8. Juni 2017

Fremdsprachen-Initiative auch in Schwyz

Fremdsprachenunterricht Frühfranzösisch oder Frühenglisch? Die junge SVP will dazu das Volk befragen lassen und kündigt eine entsprechende Volksinitiative für den kommenden Herbst an.
Junge SVP will Sprach-Debatte, Bote der Urschweiz, 8.6. von Jürg Auf der Maur

28. Mai 2017

Keine Aufweichung der Fremdsprachenausbildung in Schwyz

Der Regierungsrat erklärt eine Motion von Bernhard Diethelm (SVP, Vorderthal) nicht erheblich. Denn «es darf nicht sein, dass unzählige Lehrpersonen ohne reguläre Ausbildung in der Volksschule unterrichten».
Regierung hält an Sprachdiplom für Lehrer fest, Höfner Volksblatt, 22.5.

28. April 2017

Elterninformation Kanton Schwyz

Die untenstehende Folie ist Teil einer Präsentation, die Schwyer Eltern zum Lehrplan 21 gezeigt wird. Abgesehen davon, dass diese Aufzählung lückenhaft ist, weist die Folie auch offensichtliche Fehlinformationen auf. Ist dies ein Zeichen von Arroganz oder schlicht Ignoranz? Wer sich mit der Thematik befasst, sollte differenzierter argumentieren können. (uk)
Link zur Präsentation 

16. April 2017

Schwyzer Komitee kritisiert Einführung von Informatik

Das Schwyzer Komitee zur Änderung des Volksschulgesetzes wendet sich an die Lehrerschaft im Kanton. Im Rundschreiben kritisiert das Komitee die Einführung von Informatik an der Primarschule.
Frühlings-Communiqué April 2017, Initiativkomitee zur Änderung des Volksschulgesetzes / Stopp dem Lehrplan 21, Kanton Schwyz. 

8. Januar 2017

Boomendes Nachhilfegeschäft

Nachhilfe ist ein boomender Geschäftszweig. Anbieter, die im Internet Lehrer für Privatlektionen vermitteln, gibt es von Jahr zu Jahr mehr. Und auch die Anfragen der Schüler steigen – so etwa beim Nachhilfeportal Tutor24.ch, einem der schweizweit führenden Vermittlungsangebote für Schüler und Lehrer. Innert einem Jahr sei die Nachfrage nach Privatlektionen um mehr als die Hälfte auf rund 7500 Anfragen gestiegen, sagt Christoph Seitz, Marketing-Verantwortlicher bei der Lemonfrog AG, die Tutor24.ch betreibt.
Kaum Bedarf nach Privatlehrern in Ob- und Nidwalden sowie in Uri, Bild: Manuela Jans-Koch
Schlechte Noten sind ein gutes Geschäft, Luzerner Zeitung, 8.1. von Christian Hodel

5. Januar 2017

Undemokratisches Vorgehen bei der Durchsetzung des Lehrplans 21

In Schwyz soll der Lehrplan 21 offenbar diskussionslos durchgeboxt werden. Ich danke Kantonsrat Othmar Büeler aus Siebnen für seinen Vorstoss zum Stopp des Lehrplanes 21. Es ist nie zu spät, Fehlentwicklungen zu stoppen.

Der Lehrplan 21 ist in der Tat eine Fehlentwicklung. Dieser Auffassung ist auch mein Kronzeuge, Dr. Carl Bossard, der Gründungsrektor der Pädagogischen Hochschule Zug (vorher Rektor der Mittelschule Stans und der Kantonsschule Luzern). Der Titel meines Leserbriefes stammt aus seiner Feder. Er schreibt im weitern: „Es widerspricht unserem humanistischen Menschenbild, Kinder und Jugendliche in Kompetenzen zu zerlegen. Da atmet etwas Seelenloses“. Worum geht es? Es geht vorerst um das völlig „undemokratische“ Vorgehen bei der Einführung des Lehrplanes 21 in unserem Kanton.
"Bildung ist nicht isoliertes Training einzelner Kompetenzen", Höfner Volksblatt, 4.1. von Simon Küchler

2. Januar 2017

Postulat will Marschhalt bei Medien und Informatik

Das Bildungsdepartement hat im Jahr 2016 die Umsetzung des Modullehrplans „Medien und Informatik“ im Rahmen der Einführung Lehrplan 21 lanciert. Im Kanton Schwyz müssen mit diesem Entscheid bereits im nächsten Schuljahr 2017/18 die entsprechenden Lerninhalte insbesondere auch auf der Primarstufe (5. und 6. Klasse) eingeführt werden. Der Kanton Schwyz prescht mit diesem ehrgeizigen Fahrplan im Thema „Medien und Informatik“ als einer der ersten Kantone vor, obwohl der Lehrkörper auf der Primarstufe nur ungenügend vorbereitet ist. Kritische Rückmeldungen aus den Schulleitungen und Lehrer-Basis werden nicht genügend ernst genommen; es ist Feuer im Dach. Die geplante, überhastete Umsetzung des Lehrplans 21 darf auf keinen Fall auf dem Rücken und zum Nachteil der Schüler erfolgen. Das heisst, von diesem vorgesehenen Schulexperiment ist mit sofortiger Wirkung abzusehen.

Der Postulant will einen Marschhalt und die Einführung auf das Schuljahr 2017/18 sistieren, bis der Schulkörper insbesondere auf der Primarstufe für dieses anspruchsvolle Thema „Medien und Informatik“ auch wirklich genügend ausgebildet und bereit ist.
Postulat Lehrplan 21: Marschhalt im Thema Medien und Informatik, eingereicht am 30.12. von Kantonsrat Othmar Büeler (SVP)

8. November 2016

Bedrängte Volkshoheit über die Schule

Das Initiativkomitee für eine gute Schwyzer Volksschule analysiert die laufenden Attacken gegen die Entscheidungshoheit der Bevölkerung über die Schule und klärt nun die Öffentlichkeit regelmässig über gravierende Sachverhalte auf. Eine neue, umfassendere Initiative soll der alten Forderung zum Durchbruch verhelfen: Über unsere Volksschule soll das Volk entscheiden.
Bedrängte Volkshoheit über die Schule, Communiqué Initiativkomitee für eine gute Schwyzer Volksschule, 8.11.