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2. September 2020

Basler Lehrer wollen wegen Corona keine Checks

 «Was kann ich? Wo stehe ich? Welche Lernschritte folgen als Nächstes?» Diese Fragen werden in den Leistungschecks zur Standortbestimmung am Anfang der 3.Klasse und zum Ende der 5.Klasse in der Primarschule gestellt. Diese Checks P3 und P5, die in der gesamten Nordwestschweiz zum Schulsystem gehören, werden seit Jahren von Basler Lehrpersonen kritisiert. Wegen des Coronavirus flammt der Streit nun erneut auf. Im März 2017 verabschiedete die Gesamtkonferenz der Basler Lehrpersonen die Resolution zur «kompletten Abschaffung der vierkantonalen Leistungschecks». Eine klare Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen. Dabei ging es einerseits um die Checks während der Primarschulzeit, anderseits aber auch um die beiden Tests in der Sekundarstufe. Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer reagierte und strich vorerst den Check in der 3. Oberstufe. Gleichzeitig wurde der zweite Test in der Primarstufe von der 6. in die 5. Klasse verschoben.

Schulen sind gegen Leistungstests, BZ Basel, 1.9. von Silvana Schreier

24. November 2019

Nulltoleranz bei Mobbing


Frauenfelder Oberstufenschüler lästern auf Instagram über Lehrer und Schüler. Garniert mit Fotos, die auch in den Lektionen aufgenommen wurden. Die Schulleitung informierte Anfang dieser Woche die Eltern, stellte klar, dass es sich nicht um einen «harmlosen Scherz» handle. Drohungen gegen Schüler brachten im Februar Aadorf in die Schlagzeilen. Die Schule informierte; die Jugendanwaltschaft ermittelte.
Kantonsräte fordern Nulltoleranz bei Mobbing an Thurgauer Schulen, Thurgauer Zeitung, 21.11. von Sebastian Keller

16. Februar 2019

Ausgliederung des Lehrmittelverlags sorgt für Ärger


Der Lehrmittelverlag kann erst in einem Jahr in eine Aktiengesellschaft überführt werden. Er behält vorerst die Rechtsform einer unselbstständigen Anstalt des Kantons. Der Kantonsrat hatte die Ausgliederung bereits am 11. April 2016 beschlossen. Umgesetzt werden sollte sie per 1. Januar 2019. «Bei der Vorbereitung der Überführung Ende 2018 zeigte sich, dass noch verschiedene finanzrechtliche Fragen offen waren», begründet der Regierungsrat in einer Mitteilung die einjährige Verzögerung.
Die Regierung verrechnet sich massiv, Zürichsee-Zeitung, 15.2.

8. Juni 2017

Stadt Bern will Ganztagesstrukturen

Eltern von kleinen Kindern im Altenbergquartier können sich freuen: Ab August 2018 werden ihre Sprösslinge auch im Kindergartenalter weiterhin die Kindertagesstätte (Kita) besuchen können. Die Stadtberner Bildungsdirektion will in der Kita Altenberg einen Kindergarten einrichten, heisst es in einer Mitteilung. An mindestens vier Wochentagen werden Kindergarten-Lehrpersonen gemeinsam mit Fachpersonen Betreuung die Kinder unterrichten und betreuen.
Bern strebt Ganztagesstrukturen für Schulkinder an, Bund, 7.6. von Bernhard Ott

9. Juni 2016

Integration von Migranten: "Wer sich anstrengt, kann etwas erreichen"

Vor zehn Jahren machte ich in der Weltwoche auf Probleme in der Schule durch schlecht integrierte Ausländer aufmerksam. Meine linken Kollegen waren empört und wechselten die Strassenseite, wenn sie mich sahen. Zuspruch erhielt ich ausgerechnet von den Migranten selbst.
Heilsamer Tabubruch, Weltwoche, 9.6. von Alain Pichard

10. Februar 2016

Podium zu Sparen in der Bildung

Um die 40 Eltern und Lehrpersonen versammelten sich am Mittwochabend im Mehrzweckraum des Schulhauses Döltschihalde, um die Podiumsdiskussion zwischen den beiden Kantonsräten und Bildungsexperten Matthias Hauser (SVP) und Ralf Margreiter (Grüne Partei) zu verfolgen. Moderator und Elternratspräsident Klaus Ammann eröffnete das Gespräch mit der Präsentation von Zahlen zur aktuellen Situation der Bildung im Kanton Zürich – eingeführt mit der Bemerkung, dass nackte Zahlen wohl der Interpretation bedürfen. Diese überliess er den beiden Kontrahenten auf dem Podium, welche die Vorgabe dankbar aufgriffen.


Matthias Hauser (SVP) und Ralf Margreiter (GP) kreuzten am 3. Februar die Klingen, Bilder: SVP ZH und GP ZH
Zwischen "Mikromassnahmen" und Systemkritik, Elternrat am Uetliberg, 8.2. von Gisela Unterweger

31. Januar 2016

Braucht es das Langzeitgymnasium? Nein!

Als ob man aus rauem Winterwetter in einen beheizten Raum tritt – so fühlte es sich an, als ich nach der zweiten Sek ins Gymnasium wechselte. Fast alle Mitschüler waren gut erzogen, fleissig. Ihre Eltern arbeiteten als Ärzte, Lehrer, Anwältinnen, bewohnten helle Einfamilienhäuser.
Braucht es das Langzeitgymnasium? Tages Anzeiger, 30.1. von Beat Metzler

Braucht es das Langzeitgymnasium? Ja!

Wüsste man es nicht besser, man müsste bei den Grünen einen akuten Anfall von Lebensmüdigkeit vermuten. Nach einer nicht enden wollenden Folge niederschmetternder Wahlresultate denken sie laut über die Abschaffung des Langzeitgymnasiums nach. Abgesehen vielleicht von einem generellen Verbot des Fleischkonsums gibt es wenige politische Forderungen, mit denen man seine Wählerinnen und Wähler nachhaltiger vergraulen könnte wie mit einer solchen Attacke auf die höhere Bildung. Kommt dazu, dass die Grünen mit einer Abschaffung des Langzeitgymis die Hoffnung auf Kosteneinsparungen verbinden – nur Wochen nachdem sich Schüler und Lehrer am «Tag der Bildung» mit Unterstützung vieler Grüner lautstark für ein weiteres Wachstum der Bildungsausgaben eingesetzt haben. Kurz: Es grenzt an einen politischen Suizidversuch, überhaupt einen solchen Vorstoss zu erwägen.
Braucht es das Langzeitgymnasium? Tages Anzeiger, 30.1. von Edgar Schuler

29. Januar 2016

Langgymnasien unter Druck

Der Zürcher Kantonsrat möchte weniger Kinder am Langgymnasium. Grüne und AL-Politiker wollen noch einen Schritt weitergehen.


























Eine Abschaffung des Langgymnasiums würde die Sekundarschule stärken, Bild: TA-Grafik
Grüne wollen das sechsjährige Gymnasium abschaffen, Tages Anzeiger, 29.1. von Marisa Eggli

8. Januar 2016

Grüne Pädagogik mit bescheidenem Erfolg

Wir beginnen den Tag mit einem Lied. «Wir fah-ren mit dem Fahr-rad o-der geh'n zu Fuss, mit Bus und Zug geht's auch, das Auto bleibt zu Haus.» Und weiter: «Die Abgase sind schädlich, für Mensch und Natur, das Treibhaus wird verstärkt und die Erde warm.» Auch bei der letzten Strophe singen alle mit, denn die ist ganz wichtig: «Deshalb bemüh'n wir uns, und wollen Vorbild sein, erzählen allen Leuten gross oder klein. Das Motto ist klar, umweltfreundlich sein.» Das Lied gibt es tatsächlich, gedichtet wurde es nicht etwa für den Parteitag der Grünen, sondern für öffentliche Schulen. Es nennt sich «Grüne Meilen Lied» und findet sich im Unterrichtsprogramm «Kleine Klimaschützer unterwegs». Das funktioniert so: Wenn sich die Kinder brav verhalten, also etwa Velo fahren statt im Geländewagen mitfahren, erhalten sie grüne Meilen, mit denen sie dann an die nächste Uno-Klimakonferenz pilgern. Damit soll den Politikern gezeigt werden, «dass Kinder schon prima Umweltschützer sind». Ginge es nach dem Zürcher Stadtrat, würde das Meilen-Lied in möglichst vielen Schulzimmern erschallen. Denn «Kleine Klimaschützer» ist eines von mehreren grünen Erziehungsprogrammen, welches das Gesundheits- und Umweltdepartement (GUD) von Claudia Nielsen (sp.) auf seiner Website anpreist.













In Zürcher Schulzimmern sollen die Vorzüge des Verzichts gepredigt werden, Bild: Christian Beutler
Spiel mir das Lied vom Klimawandel, NZZ, 8.1. von Lucien Scherrer

17. März 2015

Grüne verhängen Maulkorb

Die Geschäftsleitung der Grünen Baselland verhängte eine Maulkorb: Die Bildungsgruppe darf sich nicht negativ zu den Sammelfächern äussern.




Präsidentin Brenzikofer verhängt Maulkorb gegen Parteikollege Wiedemann, Bild: Nicole Pont

Grüne würgen Bildungsdiskussion ab, Basler Zeitung, 17.3. von Daniel Wahl


5. März 2014

Harmos spaltet die Grünen

Die Frage, ob das Baselbiet aus Harmos aussteigen soll, sorgt bei den Grünen für Diskussionen. Während die Parteispitze zu Harmos steht, wollen sich im Bildungsbereich tätige Grüne von Harmos verabschieden um damit den Lehrplan 21 zu verhindern.




Exponenten der Grünen sind sich uneins. Florence Brenzikofer und Jürg Wiedemann, Bild: Nicole Pont

Streit um die harmonisierte Schule, Basler Zeitung, 5.3. von Thomas Dähler