Kinder aus bildungsnahen Familien schaffen häufiger den Sprung in die
Sekundarschüler oder das Untergymnasium. Kinder aus bildungsfernen Familien
landen hingegen oft in der Realschule. Nicht immer erfolgt die Einteilung wegen
der erbrachten Leistungen, sondern wegen Vorurteilen. So hat eine Pisa-Studie ergeben, dass Mädchen mit gleicher Leistung
entsprechend ihrer sozialen Herkunft eher in Sek oder Real kommen. Zudem haben
es Kinder mit Migrationshintergrund schwerer, in die Sekundarschule oder das
Gymnasium eingeteilt zu werden.
"Es gelingt der Schule noch nicht, alle gleich zu behandeln": Chancengleichheit ist eine Utopie, St. Galler Tagblatt, 20.11. von Christoph Renn









