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7. März 2021

Aargauer Regierung will keine flächendeckende Schulsozialarbeit

Grossrätinnen und Grossräte von SP bis FDP wollen, dass überall im Aargau Schulsozialarbeit angeboten wird. Die Regierung antwortet, 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler hätten dieses Angebot bereits.

Grossräte wollen flächendeckend Schulsozialarbeit, Regierung geht Forderung zu weit, Aargauer Zeitung, 5.3. von Mathias Küng

12. Oktober 2020

Schulschliessungen brachten auch Vorteile

Als der Bund im Frühjahr die Schliessung der Schulen beschloss, war der Tenor schnell klar: Für viele Kinder in sozial schwächeren Familien bedeutet das Homeschooling eine grosse zusätzliche Belastung.Vor allem Schülerinnen und Schüler, die ohnehin schon Schwierigkeiten haben, den Schulstoff zu bewältigen, hatten grosse Mühe, Zuhause mit dem Homeschooling zurechtzukommen. Neue Studien zeigen nun,dass bei diesen Beobachtungen zwei Gruppen vergessen gingen. Das sind einerseits diejenigen Kinder, denen die Schulschliessung einen grossen Berg an täglichen Sorgen nahm, und andererseits die Sozialarbeiter in den Heimen, für die der Lockdown eine grosse zusätzliche Belastung in der ohnehin schon herausfordernden Arbeit mit Jugendlichen bedeutete. 

Die Gemobbten atmeten auf, BZ Basel, 8.10. von Helena Krauser

24. November 2019

Nulltoleranz bei Mobbing


Frauenfelder Oberstufenschüler lästern auf Instagram über Lehrer und Schüler. Garniert mit Fotos, die auch in den Lektionen aufgenommen wurden. Die Schulleitung informierte Anfang dieser Woche die Eltern, stellte klar, dass es sich nicht um einen «harmlosen Scherz» handle. Drohungen gegen Schüler brachten im Februar Aadorf in die Schlagzeilen. Die Schule informierte; die Jugendanwaltschaft ermittelte.
Kantonsräte fordern Nulltoleranz bei Mobbing an Thurgauer Schulen, Thurgauer Zeitung, 21.11. von Sebastian Keller

3. August 2019

Basel baut Schulsozialarbeit aus


Viele Basler Lehrer sind am Anschlag. «Störende Kinder sind das grösste Problem in unserem Beruf», sagt Jean-Michel Héritier, Präsident der Freiwilligen Schulsynode (FSS). Es sind nicht die Hochbegabten, es sind nicht die Behinderten oder die Lernschwächsten. Nein, es sind die Kinder, welche die Benimmregeln verletzen, die dreinschwatzen, die Schulmaterial durchs Zimmer werfen oder die ganze Zeit aufs WC rennen. 
Hilferuf aus dem Schulzimmer, BZ Basel, 2.8. von Leif Simonsen

24. Juli 2018

Winterthur und Zürich wollen Schulsozialarbeit ausbauen

Ausgerechnet die links regierten Städte Winterthur und Zürich hinken bei der Schulsozialarbeit den kantonalen Empfehlungen hinterher. Nun wollen sie das ändern. Kritiker befürchten eine Aufblähung des Bildungsbereichs.
Die Städte Winterthur und Zürich wollen die Ausgaben erhöhen, NZZ, 23.7. von Fabian Baumgartner

31. August 2017

Baselbiet will Schulsozialarbeit ausbauen

Im Kanton Baselland soll die Schulsozialarbeit auf die Primarschule ausgeweitet werden. Deren Einführung soll jedoch für die Gemeinden als Schulträger freiwillig sein.
Baselbieter Regierung will Schulsozialarbeit auf Primarstufe, sda, 30.8.

13. Februar 2017

Schulsozialarbeiter kümmern sich um Disziplinarfälle

Verhaltensauffällige Schüler gibt es seit je. Früher disziplinierten die Lehrer solche Störenfriede noch mit Lineal und Schlagstock. Später wurden sie vor die Türe gestellt oder mussten bei der Schulleitung vorsprechen, wenn sie etwas ausgefressen hatten. Oder sie wurden dazu verdonnert, dem Abwart beim Putzen des Pausenplatzes zu helfen.
Heute läuft das in vielen Berner Gemeinden anders. Wenn ein Schüler regelmässig den Unterricht stört, muss er nicht mehr bei der Schulleitung antraben, sondern beim Schulsozialarbeiter. So etwa auch in Biglen und Grosshöchstetten. Die beiden Gemeinden teilen sich seit 2014 eine Schulsozialarbeiterin mit einem Stellenpensum von 55 Prozent.
Ende Schuljahr läuft die dreijährige Testphase ab. Die Gemeinderäte beider Gemeinden sind sich einig: Das Projekt hat sich bewährt und soll deshalb ­unbefristet weitergeführt werden. In Biglen kann gegen diesen Entscheid bis Anfang März das fakultative Referendum ergriffen werden.
Wenn Sozialarbeiter für Ruhe und Ordnung sorgen, Berner Zeitung, 13.2.von Quentin Schlapbach

22. August 2016

Schüler schlichten Streit

Selbstständigkeit, Pünktlichkeit oder Konfliktfähigkeit: Mit der Einführung des Lehrplans 21 erhalten persönliche Eigenschaften der Schüler einen höheren Stellenwert. Doch wie sollen diese kaum messbaren «personalen und sozialen Kompetenzen» der Kinder bewertet werden? Und wie können Schüler, die in diesen «Disziplinen» schlecht abschneiden, solche Kompetenzen üben?
Ältere Kinder beraten jüngere, Bild: Tanja Demarmels
Wenn Lehrer Schüler zu Hilfe rufen, Tages Anzeiger, 22.8. von Anja Burri

28. Januar 2016

Schulsozialdienst soll unabhängig sein

Der Schulsozialdienst im Baselbiet soll künftig - wie früher - nicht mehr den Schulleitungen unterstellt sein. Der Landrat hat am Donnerstag zwei entsprechende Motionen entgegen dem Antrag der Regierung mit grossem Mehr überwiesen.
Baselbieter Landrat will unabhängigen Schulsozialdienst, sda, 28.1.

6. Mai 2015

Baselbiet reduziert Schulsozialarbeit

Die Verkürzung der Sekundarschule von vier auf drei Jahre führt im Kanton Baselland zu einem Abbau bei der Schulsozialarbeit: Ab dem Schuljahr 2016/17 wird der Umfang des Schulsozialdienstes um zehn Prozent reduziert, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte.
Die Verkürzung der Sekundarschule erfolgt im Zuge der Schulharmonisierung bereits auf Beginn des Schuljahres 2015/16. Trotz des damit verbundenen Schülerrückgangs hat die Regierung beschlossen, den Schulsozialdienst im kommenden Schuljahr noch mit unveränderter Stellendotation weiterzuführen.
Baselbieter Regierung reduziert Schulsozialarbeit um zehn Prozent, sda, 6.5.

16. April 2015

Bleiben Schulsozialarbeiter unabhängig?

Der Baselbieter Bildungsdirektor Urs Wüthrich will die Schulsozialdienste den Schulleitungen unterstellen. Nun fordern gleich zwei Vorstösse im Landrat eine Neubeurteilung der an sich bereits entschiedenen Aufsichtsfrage.




Das Vertrauen zu den Schülern ist zentral, Bild: Basellandschaftliche Zeitung

Schulsozialarbeiter sollen unabhängig sein, Basellandschaftliche Zeitung, 14.4. von Hans-Martin Jermann

20. Oktober 2014

Arbeiten während der Schulzeit?

Der Ökonom Reiner Eichenberger macht sich Gedanken darüber, wie die Sozialhilfe für Teenager entlastet werden könnte. 




Einsätze in der Gastronomie oder Gartenarbeit, Bild: SRF

"Ausbildung und Arbeit könnten kombiniert werden", NZZ, 20.10. von Daniela Kuhn

2. September 2014

Schulsozialarbeiter neu Schulleitern unterstellt?

Der Baselbieter Bildungsdirektor Urs Wüthrich will den Schulsozialdienst den Schulleitungen unterstellen. Doch das kommt bei den Betroffenen nicht gut an.



Ist Vertrauensstellung der Schulsozialarbeit gefährdet? Bild: fotolia

Aufsicht neu regeln? Schulsozialarbeiter laufen Sturm, BZ Basel, 2.9. von Hans-Martin Jermann

21. Mai 2014

Schwierige Schüler als Hilfslehrer

In Biel werden schwierige Oberstufenschüler als Hilfslehrer im Kindergarten eingesetzt. Diese Einsätze als Assistent werden im Rahmen des Projekts Fly geleistet.





Initianten und Teilnehmer des Fly-Projekts, Bild: Adrian Moser

Wenn Jugendliche zu Hilfslehrern werden, Der Bund, 21.5. von Reto Wissmann

21. Oktober 2013

Innerrhoden will Schulsozialarbeit

In Appenzell Innerrhoden soll die Schulsozialarbeit künftig allen Schulen offen stehen. Nach positiven Erfahrungen in Appenzell und Oberegg hat der Grosse Rat beschlossen, das Angebot definitiv einzuführen.
Schulsozialarbeit künftig an allen Innerrhoder Schulen, St. Galler Tagblatt, 21.10.

9. Juli 2013

Innerrhoden will Schulsozialarbeit

Bisher gab es in Appenzell Innerrhoden nur in Oberegg und Appenzell Schulsozialarbeit. Nun soll das Angebot auf den ganzen Kanton ausgedehnt werden.



Unterstützt die Kinder bei Problemen - die Schulsozialarbeit, Bild: Keystone

Schulsozialdienst künftig für alle Innerrhoder Schulgemeinden SRF Regional, 9.7.

22. Mai 2013

Hohe Akzeptanz für Schulsozialarbeit

In Nidwalden wird die Schulsozialarbeit von den Lehrern positiv beurteilt. Dies ergab eine Umfrage.





Schulsozialarbeit als Anlaufstelle für Lehrer und Schüler, Bild: Neue LZ

Gute Noten für Schulsozialarbeit, Neue Luzerner Zeitung, 22.5.

8. Dezember 2012

Viele gute Massnahmen, aber auch Problemkreise

Der Übergang von der Sekundarschule ins Berufsleben bedeutet nicht nur für die Schule eine besondere Herausforderung. Wir haben es mit schlecht integrierten, schulisch schwachen und nicht motivierten Jugendlichen zu tun. Es ist kein Schleck, diese Schüler zu einer Lehre hinzuführen, die sie mit Erfolg durchstehen. Es gibt in diesem Bereich mittlerweile eine Vielzahl von Angeboten: Motivationssemester, Brückenangebote, Casemanagement Berufsbildung, LIFT, Vorlehre, spezielle Integrationsangebote etc. 
Allerdings gibt es auch problematische Bereiche, z.B. die Koordination der verschiedenen Anspruchsgruppen. Entsprechende Massnahmen sind eingeleitet, wie die Reorganisation der Brückenangebote in verschiedenen Kantonen. Ein weiterer Problemkreis betrifft das Know-how in der Arbeit mit hoch integrationsgefährdeten Jugendlichen mit einer Mehrfachproblematik. 





Beziehungsarbeit und Flexibilität sind am Übergang Schule-Lehre gefordert , Bild: Südostschweiz
Rückblick, Abschied und Dank, Blog Ventil, von Nik Ostertag, 7.12.

21. September 2012

Zerfall der Sitten an der Schule

Jede Generation ortet bei der heranwachsenden Jugend den Zerfall der Sitten, ja den Untergang der Zivilisation. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass die Jugendlichen vielfach grundlegende Anstandsregeln nicht mehr kennen. Wer ist dafür verantwortlich zu machen? Überforderte Eltern? Standardisierte Schulen?

Schüler zum Lehrer: "Halt den Mund". Basler Zeitung, 21.9. von Nina Jecker und Katrin Roth. 

13. April 2012

Klassenassistenz als Alternative zu teuren Fachleuten

Schon wieder neue Leute im Klassenzimmer? Klassenassistenten sollen die Lehrkräfte entlasten und zwar billiger als die üblichen Fachleute. In Buchs ZH möchte man die Klassenassistenz nicht mehr missen.
Damit niemand durch die Maschen fällt, NZZ, 13.4., von Walter Bernet
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