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11. März 2021

Tessin such Deutschlehrer im Ausland

Der Tessiner Bildungsdirektor Manuele Bertoli macht sich Sorgen. Denn im Südkanton herrscht schon länger ein akuter Mangel an Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Für das nächste Schuljahr etwa fehlen rund 15 solcher Lehrpersonen. Zudem stehen zahlreiche Pensionierungen an. Das dürfte das Problem weiter verschärfen.

Dem Tessin gehen die Lehrpersonen für Deutsch aus, SRF, 9.3. von Karoline Thürkauf

Deutschlehrermangel im Tessin, SRF, 9.3.

26. April 2020

Schulöffnungen - ein Blick ins Ausland


Schülerinnen und Schüler sollen bald wieder zum Unterricht. Seit Wochen unterrichtet die Schweiz wegen Coronavirus von zu Hause aus, was für Kinder, Jugendliche und Eltern eine riesige Herausforderung bedeutet.
Geht es nach dem Bundesrat, so soll ab dem 11. Mai die Rückkehr zur Normalität beginnen. Die Öffnung soll zunächst nur die obligatorischen Schulen betreffen. Für Berufsschulen und Gymnasien wird der 8. Juni angepeilt. Das sind bislang auch die einzigen Details, die bekannt sind.
Das stört Schülerinnen, Lehrer und Eltern gleichermassen. Gymnasiasten sammeln tausende Unterschriften für Petitionen und fordern Klarheit. Diese wird voraussichtlich erst Ende April vorliegen, wenn der Bundesrat die definitiven Beschlüsse fasst.
Zeit für einen Blick ins Ausland: watson zeigt auf, wie die Öffnung der Schulen in Dänemark sowie den beiden Nachbarländern Deutschland und Österreich diskutiert und beschlossen wird.

13. Februar 2019

Neuer Vorstand der GBW


Am 26.01.2019 hat die gut besuchte Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. in Köln Prof. Dr. Andreas Gruschka und Prof. Dr. Hans-Peter Klein für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt und einen neuen Vorstand gewählt.

Der neue Vorstand der GBW (v.l.n.r.): Prof. Dr. Jochen Krautz, Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Monika Reusmann, Dr. Matthias Burchardt; nicht im Bild: Prof. Dr. Carl Bossard, Prof. Dr. Konrad-Paul Liessmann, Bild: gbw

18. November 2018

Österreich: Keine Reformen um der Reformen willen


In den letzten Tagen werden in verschiedensten Medien wieder verstärkt Forderungen nach angeblich längst fälligen Reformen im Schulwesen erhoben. Die Themen sind vielfältig und bewegen sich von der Forderung nach einer leistungsgerechten Bezahlung bis zu vermehrten verpflichtenden Fortbildungen für LehrerInnen.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die behaupten, im österreichischen Schulwesen sei alles eitel Wonne und man müsse nicht an Verbesserungen arbeiten. Wie wahrscheinlich alle, die in der Schulrealität verankert sind, bin ich aber der Meinung, dass das Reformtempo nicht erhöht, sondern verringert werden müsste. Kaum eine der Reformen der letzten Jahre hat das Evaluierungsstadium erreicht. Das liegt aber nicht daran, dass man vielleicht in manchen Fällen rechtzeitig die Reißleine gezogen hätte. Vielmehr hat man fast alle Reformen vor der ursprünglich versprochenen Evaluierung flächendeckend umgesetzt und dann auf die Evaluierung verzichtet. Ist der Grund dafür vielleicht, dass man sich nicht den negativen Folgen der eigenen Reformen stellen will? Sind die Gründe für viele Reformen der letzten Jahre eher im ideologischen oder wirtschaftlichen Bereich zu suchen als im tatsächlichen Verbesserungswillen, oder geht es eventuell darum, nach außen hin Innovationsbereitschaft zu zeigen?
Reformitis, QUINtessenzen, 17.11. von Herbert Weiss

17. Oktober 2018

Nüchterne Wirklichkeit statt unnahbare Ideale


Es gibt zwei Zugänge für die Gestaltung von Schule. Der erste, nennen wir ihn das Top-down-Konzept, geht von Idealen aus: vom neugierigen, vielseitig talentierten, kreativen Kind, das noch eine Unzahl anderer Tugenden in sich birgt. Vom spannenden, alle Teilnehmer einbindenden, die Themen unserer Zeit abdeckenden Unterricht, der noch eine Unzahl anderer Vorzüge in sich birgt. Ebenso gibt es ideale Mütter und Väter, ideale Lehrkräfte, eine ideale Schulaufsicht. Davon ausgehend sei Schule zu verwirklichen.
Schluss mit den Schul-Illusionen! www.achgut.com 17.10. von Rudolf Taschner

26. September 2018

LCH-Gelingensbedingungen zur Digitalisierung


Die Schule hat die Aufgabe, die Lernenden auf aktuelle und zukünftige Lebens- und Arbeitswelten mit digitalen Technologien vorzubereiten. Eine starke öffentliche Bildung mit digitalen Technologien braucht ausreichende Ressourcen, Anpassungen, Koordination und Führung auf allen Ebenen. Im Zentrum steht die Qualität der Lehrund Lernprozesse. Damit digitale Technologien und Medien Lehr- und Lernprozesse unterstützen und erweitern können, müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein.

5. April 2018

Kopftuchverbot in Österreich

Mädchen sollen nach dem Willen der österreichischen Regierung künftig kein Kopftuch mehr in Kindergarten und Grundschule tragen dürfen. „Eine Verschleierung von Kleinkindern ist definitiv nichts, was in unserem Land Platz haben sollte“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien.
Sebastian Kurz kündigt Kopftuchverbot für Kindergarten und Schule an, Welt, 4.4. 

13. März 2018

Jeder zweite Schüler in Wien mit Migrationshintergrund

Eine Lehrerin aus Wien berichtet über große Probleme mit muslimischen Schülern. Diese interessierten sich mehr für ihren Glauben als für den Unterricht. Die Wiener Schulbehörde widerspricht der Frau aus der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft.
"Integration kaum noch möglich", Bild: dpa
"In einer Klasse von 25 Schülern muss man 21 integrieren", Welt, 12.3. von Cornelia Karin Hendrich

24. Januar 2018

Offene Debatte über Inklusion ist dringend

Der Autor des Buchs "Die Inklusionsfalle" über die Probleme der "real existierenden Inklusion" in den Schulen, die mit zu wenigen Ressourcen zu viele und zu hohe Erwartungen erfüllen soll – und nicht kann.
Michael Felten beschäftigt sich kritisch mit den Entwicklungen im Bildungssystem, Bild: Michael Euler-Ott
Michael Felten: "Sonderschule ist für viele Kinder ein wichtiger Entwicklungsraum", Standard, 23.1. von Lisa Nimmervoll

4. Januar 2018

Österreichische Regierung will Inklusion zurückschrauben

Bildung als Abarbeiten von Zielen beziehungsweise als Sammeln von Kompetenzen zu beschreiben, ist zwar modern, aber aus allgemeinpädagogischer Perspektive kaum argumentierbar. Vielmehr bezeichnet Bildung doch einen Form(ungs)prozess, der Person und Welt wechselseitig in Verbindung setzt. Sein Antrieb ist die Rousseausche Imperfektibilität, also der Anspruch, aus einer personalen Unbestimmtheit durch und in Praxis (verschiedene Formen der Tätigkeit) Gestalt anzunehmen. 
Türkis-blaues Sonderschulwesen: Was für ein Rückschritt! Standard, 2.1. Userkommentar von Robert Schneider

27. Dezember 2017

"Bildung ist eine Sache von Einzelnen"

Wie steht es um die Bildung unserer Schüler? Die Politik versucht nicht zuletzt mit Reformen, Schüler schnell schlau zu machen. Vorsicht, mahnen Experten. Richtige Bildung habe viel mit Entschleunigung zu tun.
Schlechtes Zeugnis für Bildungspolitik, Deutsche Presseagentur, 26.12. von Matthias Röder

23. November 2017

Gesteuerte Form der Verwahrlosung

Christoph Türcke über die Ökonomisierung des Bildungsbetriebs, Lehrer, die zu Lernbegleitern mutieren, neue autoritäre Strukturen in der Schule und alte Effizienzfantasien, die in ihr Gegenteil kippen.
Philosoph Christoph Türcke: "Man braucht die Schulen eigentlich nicht mehr", Standard, 21.11. von Lisa Nimmervoll

20. Juli 2017

Alternativen zu Fakten

Alternativen zu Fakten: Seit Pisa und Bologna setzt die deutsche Bildungspolitik auf Kompetenzen statt auf Bildung. Auf der ersten Inkompetenzkonferenz in Frankfurt formiert sich Widerstand.
Klären Sie Ihre Schreibabsicht, prüfen Sie Ihre Gefühle! FAZ, 12.7. von Thomas Thiel

24. Januar 2017

Irrtümer der linken Schulideologie

In der wohl merkwürdigsten Passage seiner Welser Wahlrede hat sich SPÖ-Chef Kern dafür entschuldigt, dass die Partei auf dem falschen Weg unterwegs gewesen ist.
Modetrend Inklusion als Variante der Gesamtschule, Bild: Herbert Neubauer
Gesamtschule: Das Scheitern einer Ideologie, Vienna Online, 16.1. Gastkommentar von Andreas Unterberger

2. Januar 2017

Qualitätssicherung: Alles wird schlechter

Ich bin eines der letzten Lebewesen auf diesem Planeten ohne Qualitätsmanagement – und das mit voller Absicht. Ich evaluiere nicht, ich dokumentiere nicht, und ich sitze auch niemals in Sitzungen oder Konferenzen. Alle Menschen, die ich kenne und die das tun (müssen), jammern mir vor, wie unglücklich sie das macht.
Ich qualitätssichere nicht, ich arbeite ..., Die Presse, 17.1.2014 von Egyd Gstättner

18. August 2016

Schweizer Schüler machen mehr Rechtschreibefehler

Schweizer Kinder schreiben gut – solange es nicht um Buchstaben geht, die man beim Sprechen nicht hört. Dies zeigt eine Studie der Uni Freiburg.
Rechtschreibeschwäche: Am Dialekt liegt es nicht, Bild: Jan Leidicke
Schweizer Kinder machen deutlich mehr Fehler als deutsche und österreichische, Aargauer Zeitung, 10.8. von Sabine Kuster

4. Juli 2016

Österreich will Leistungsbeurteilung verbessern

Neue Kompetenzraster sollen sicherstellen, dass Noten in der Sekundarstufe auch über Klassen und Schulen hinweg vergleichbar werden.
Schulnoten sollen sich nicht mehr nach Klassenschnitt richten, Standard, 4.7.

9. April 2016

Problem: Lesen

Nicht nur in der Schweiz lernen die Schüler nicht mehr zu lesen. Auch Österreich ist davon betroffen: Zwei Drittel der Zehnjährigen erreichen die Lernziele nicht. Doch wie bei uns wiegeln die Verantwortlichen ab, sie vertrösten und verharmlosen. Ein Österreichischer Kommentar endet mit der Forderung nach Rücktritten: 


"Die „Panama Papers“ führten binnen weniger Tage zu ersten Rücktritten. Das jahrelange Ignorieren, Vertuschen und Auf-den-Kopf-Stellen von Fakten durch Österreichs „Schulpolitik“ würden meines Erachtens Rücktritte nicht weniger rechtfertigen. Ignoranz und Präpotenz haben genug Schaden angerichtet und gefährden unsere Zukunft."

14. Januar 2016

Fächerverschmelzung in Österreich

Blick nach Osten: In Österreich sollen die Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik und Werken zum neuen Fach "Science & Technology" verschmolzen werden. Ein Kommentar dazu vom Blogger Eckehard Quin.
Eine Geschichte der Revolte, Quintessenzen, 9.1.

12. Januar 2016

Geschlecht beeinflusst Noten

Vor allem Berufseinsteiger unter den Lehrkräften lassen ihr Urteilsvermögen trüben vom Geschlecht des Schülers. Mädchen erhalten schlechtere Noten, auch wenn sie die gleiche Antwort geben wie Buben. Dies zeigt eine ETH-Studie.
Schlechtere Noten für die Mädchen, NZZ, 12.1.