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28. April 2021

Postulat fordert Analyse zu den Grundkenntnissen der Schulabgänger

In der Mathematik sind die Schweizer Jugendlichen Spitze, beim Lesen befinden sie sich im internatinalen Durchschnitt: So lauteten die Ergebnisse der letzten PISA-Studie, die vor drei Jahren stattfand. Die nächste Studie wurde wegen Corona verschoben. Im Kanton St. Gallen kommen währenddessen Befürchtungen auf, dass es mit den Grundfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschulzeit immer mehr hapert. 

Häufige Klagen über Schulabgänger, St. Galler Tagblatt, 26.4. von Adrian Vögele

13. April 2021

Umgang mit Legasthenie

Ein Experiment führt Lehrerinnen vor Augen, wie schwer der Schulalltag mit Legasthenie ist. Und eine Betroffene erzählt, wie sie trotz der Herausforderung die Matura geschafft hat.

Bild: Screenshot SRF

Puls, SRF, 12.4.

26. März 2021

Schweizer Vorlesetag am 26. Mai

Der Schweizer Vorlesetag ist ein jährlich stattfindender, nationaler Aktionstag, der zeigt, wie wichtig und schön Vorlesen ist. Denn regelmässiges Vorlesen schafft nicht nur Nähe, sondern unterstützt Kinder auch in ihrer Entwicklung. Kinder, denen täglich vorgelesen wird, haben einen grösseren Wortschatz und sie lernen leichter lesen und schreiben.

Mehr Informationen und anmelden auf www.schweizervorlesetag.ch 


11. März 2021

Tessin such Deutschlehrer im Ausland

Der Tessiner Bildungsdirektor Manuele Bertoli macht sich Sorgen. Denn im Südkanton herrscht schon länger ein akuter Mangel an Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Für das nächste Schuljahr etwa fehlen rund 15 solcher Lehrpersonen. Zudem stehen zahlreiche Pensionierungen an. Das dürfte das Problem weiter verschärfen.

Dem Tessin gehen die Lehrpersonen für Deutsch aus, SRF, 9.3. von Karoline Thürkauf

Deutschlehrermangel im Tessin, SRF, 9.3.

4. März 2021

"Rechtschreibung ist nicht so wichtig, aber man muss sie können"

Bis in die 1970er-Jahre galt in der Schweiz das Erlernen der korrekten Rechtschreibung als eines der wichtigsten Ziele des Deutschunterrichts. Dann kam Hans Glinz. Die Beherrschung der Rechtschreibung wird seither unter einem neuen Blickwinkel betrachtet, an Bedeutung verloren hat sie nicht. Dies zeigen auch die Aussagen von Zuger Lehrpersonen.

Gedanken zur deutschen Orthografie, Schulinfo Zug, 18.2., von Knut Stirnemann

25. Januar 2021

Lehrplan auf Hauptfächer reduzieren

In der Politik hat sich letzte Woche etwas getan. Endlich, ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie, gibt es einen überparteilichen Konsens darüber, dass es wohl gut wäre, in den Altersheimen, an den Flughäfen, in den Schulen und sogar bei den Grenzgängern viel mehr Tests zu verlangen, um herauszufinden, wie die Ansteckungsketten verlaufen. Klar, man wird auch mit den zusätzlichen Tests nicht alle Virenträger finden, aber wenigstens viele.

Jetzt sollten endlich auch mal die Lehrer kreativ denken, Sonntagszeitung, 24.1. von Arthur Rutishauser

18. Januar 2021

Lesen, lesen, lesen

«… soll euch nicht die Dummheit töten.» So beginnt ein Gedicht – auf vielen Internetportalen zu finden –, mit dem Kindern die Bedeutung des Lesens von Büchern vor Augen geführt werden soll. Auch wenn der weitere Fortgang des Gedichtes Geschmackssache ist, weist es doch auf die Bedeutung des Lesens für den einzelnen Menschen, für die ganze Gesellschaft hin. – Es ist nun fünfhundert Jahre her, seit mit der Erfindung des Buchdrucks das Lesen und damit die Bildung breiteren Bevölkerungskreisen zugänglich gemacht wurde. Bis dahin wurden Bücher und Dokumente handschriftlich kopiert. In Europa geschah das meistens in den Skriptorien der Klöster, in denen sich Mönche und Nonnen dieser anspruchsvollen Aufgabe annahmen und kunsthandwerkliche Bijous schufen. Und wie ist es mit Büchern und deren Bedeutung für das Lesen heute?

 "Bücherlesen ist vonnöten", Zeit-Fragen, 12.1. von Eliane Perret

16. Dezember 2020

Lesequiz

Das Lesequiz von Bibliomedia ist ein Online-Angebot zur Lesemotivation. Das Lesequiz gibt es zu vielen Titeln der Zentrale für Klassenlektüre, damit Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise ihr Leseverständnis überprüfen können. Das Lesequiz von Bibliomedia ist weiterhin kostenlos für alle Schülerinnen und Schüler zugänglich.


www.lesequiz.ch

5. Dezember 2020

Baselland ändert Stundentafel für bessere Testergebnisse

Es waren klare Worte, die Regierungsrätin Monica Gschwind an der gestrigen Video-Medienkonferenz zur Zukunft der Baselbieter Volksschule wählte: «Die Resultate haben den Anspruch, den ich als Bildungsdirektorin habe, nicht erfüllt.» Die Rede ist von den Ergebnissen der Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK), bei der Schülerinnen und Schüler der ganzen Schweiz in verschiedenen Fächern getestet werden. Im Mai 2019 wurden die Ergebnisse präsentiert – in den Fächern Mathematik, Deutsch und Französisch waren sie im Baselbiet unbefriedigend. «Bei den Bildungskompetenzen streben wir nicht das Mittelfeld an», meint Gschwind, «sondern Ergebnisse, die deutlich darüberliegen.» 

Das Mittelfeld reicht ihr nicht, BZ Basel, 3.12. von Kelly Spielmann

15. November 2020

Die Sprachlosigkeit gefährdet den Zusammenhalt der Gesellschaft

Wer nicht richtig Deutsch kann, wird zum Mörder. Wie der Wirt, der sich des Virus wegen kürzlich genötigt sah, seine Gäste zur Bekanntgabe ihrer persönlichen Angaben anzuhalten. Das entsprechende Formular versah er mit dem grammatikalisch verunglückten Nachsatz: «Wir sind verpflichtet diese Daten 4 Wochen aufzubewahren danach werden Sie vernichtet.»

Lernt endlich Deutsch! NZZaS, 31.10. von Peer Teuwsen

Ausdrucksfähigkeit als Kern der Bildung

Jeder Gedanke hat einen Körper, die Sprache. Den eigenen Gedanken einen präzisen Körper geben, die prägnante Sprache, das ist gekonntes Handwerk und anspruchsvolle Aufgabe zugleich. Sie stellt sich immer wieder: beim Übergang von der Idee zum gesprochenen Wort, vom Gedachten zum konkreten Text, beim Finden und Formulieren des genauen Gedankens und des richtigen Satzes. Konfuse Gedankenflüge werden klarer, wenn sie sich der Grammatik und Semantik aussetzen müssen.

Sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Journal21.ch, 14.11. von Carl Bossard

5. November 2020

Was Lehrer zur Rechtschreibung sagen

Das Redaktionsteam der Schulinfo wollte von Lehrpersonen aller Schulstufen ihre Meinung zum Thema Rechtschreibung in der Schule erfahren. Diese Fragen haben wir gestellt:

  1. Welche Bedeutung hat die Rechtschreibung heute - in der Schule und in der Gesellschaft?
  2. Wie fördern Sie Rechtschreibung im Unterricht?
  3. Wann verlangen Sie fehlerfreies Schreiben und wann lassen Sie Fehler stehen?
  4. Welches Gewicht hat Rechtschreibung innerhalb der Deutschnote im Zeugnis?
  5. Wie steen Sie persöhnlich zu korecktem und Felervreiem schreiben?

6. Oktober 2020

Mehr Chancengerechtigkeit durch Deutschkurse mit dreijährigen Kindern

Fremdsprachige Kinder sollen beim Eintritt in den Kindergarten bereits mit der deutschen Sprache vertraut sein. Mit diesem Ziel haben sechs Leimentaler Gemeinden im August ein dreijähriges Pilotprojekt gestartet. Kleinkinder werden schon ein Jahr vor dem Kindergarten in Deutsch unterstützt dabei sollen die Kinder in die Sprache in alltäglichen Situationen erlernen. 

Ausländerkinder sollen bereits in der KITA Deutsch lernen, Basler Zeitung, 6.10. von Lisa Groelly

5. Oktober 2020

Sorgloser Umgang mit der Sprache hinterlässt Spuren

An eine kleine Begebenheit erinnere ich mich noch gut: Da hatte ich einem meiner Studierenden mit der Bemerkung, der Text enthalte zu viele sprachliche Fehler, eine Seminararbeit zurückgewiesen, worauf sich dieser mit dem Satz rechtfertigte: «Aber Sie haben meine Darlegungen doch verstanden.» Warum ich diese Begebenheit hier erzähle? Ganz einfach: Weil sie typisch ist für die Haltung vieler der Sprache gegenüber – einer Haltung, bei der es fast nur noch um Inhalte und nicht mehr um die formale Korrektheit der Sprache geht. Sie zeigt sich zunehmend auch im Unterricht an unseren Schulen. Wie äussert sich das konkret?

Wer unklar schreibt, denkt nicht klar - Wie geht die Schule mit der deutschen Sprache um? Mario Andreotti, Schweizer Familie, 41/2020 

Bescheidene Erfolge für DaZ und Integration

Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler profitieren nicht von leistungsstarken: Die Primarschulen in Basel-Stadt schaffen es nicht, den Leistungsrückstand der Kinder aus bildungsfernen Familien zu verringern. Das zeigen die veröffentlichten Ergebnisse der Schulchecks der 3.Klassen aus dem vergangenen Jahr. Sie zeigen auf, dass die Leistungsunterschiede bei den Drittklässlern in Basel-Stadt erheblich grösser sind als in den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn. Auch nahmen die Leistungsunterschiede in Basel-Stadt im Vergleich zu den Vorjahren zu. 

Bildungsgraben in Basler Primarschulen, Basler Zeitung, 5.10. von Thomas Dähler

27. September 2020

Gymnasiallehrer: Schreibkompetenz verschlechtert sich nicht

In Kulturpessimismus will Roland Fankhauser, Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel, nicht verfallen. Doch sein Eindruck ist eindeutig: Die Schreibkom­petenz vieler Studierender lasse seit ­einigen Jahren zu wünschen übrig. «Das reicht von praktisch inexistenten Kommaregeln über fehlende Zusammenhänge zwischen aufeinanderfolgenden Sätzen bis hin zu ganzen Passagen, die kaum Sinn ergeben», sagt Fankhauser. «In einem Fall fragte ich einen Studenten bei der Besprechung seiner fehlerhaften Arbeit, ob er fremdsprachig aufgewachsen sei», erinnert sich der Studiendekan. Der Student war perplex – Deutsch war schliesslich seine Muttersprache. 

Deutsch, aber leider nicht deutlich, NZZaS, 27.9. von Joel Bedetti

13. August 2020

Wege aus der sprachlichen Genderdiskussion

«Warum stellen Sie so polemische Fragen», echauffiert sich die Chefin eines Gleichstellungsbüros gegenüber der Journalistin. Da kommt also eine Journalistin zum Interview, die nicht schon von vornherein an die segensbringende Wirkung von Gendersprache, Quotenregelungen und Gleichstellungsbüros glaubt. Die Journalistin glaubt vielmehr, dass der faire Wettbewerb ein gerechtes Prinzip sei.

Wer fragt, gewinnt: Auswege aus endlosen Gender-Diskussionen, NZZ, 13.8. von Claudia Wirz

1. Juni 2020

Kurswechsel beim Leseunterricht dringend nötig: Strategietraining reicht nicht

Seit 2012 geht es mit den Lesefähigkeiten signifikant bergab. Mittlerweile liegt die Schweiz sogar unterhalb des OECD-Durchschnitts von 75 Ländern. Das zeigen die Resultate des Leseverstehens, die von PISA 2018 in Abschlussklassen ermittelt wurden (1). Die dabei gemessenen Fähigkeiten stimmen grösstenteils mit den im Lehrplan 21 gestellten Kompetenzanforderungen überein und dienen daher als wichtige Rückmeldung zum Leseunterricht an Schweizer Schulen. Die Leistungen lassen sehr zu wünschen übrig. Konkret erreichen 24 Prozent der Schulabgänger bloss die unterste von sechs Kompetenzstufen – sie verstehen die wörtliche Bedeutung von Sätzen oder die Hauptaussage von Texten nicht. Wenn wir dazu noch die Schüler im zweittiefsten Niveau addieren, dann liegen wir knapp bei der Hälfte der Schüler.

Kurswechsel beim Leseunterricht dringend nötig: Strategietraining reicht nicht, Urs Kalberer, 26.5. 

8. Mai 2020

Wahrheit und Lüge


Das Stapferhaus Lenzburg hat für Schülerinnen und Schüler ab Sekundarstufe didaktisches Lehrmaterial rund um das Thema Wahrheit und Lüge digital aufbereitet. Darunter finden sich interaktive PDFs, Arbeitsblätter und weitere Materialien für Schülerinnen und Schüler.

Thema "Wahrheit und Lüge", Stapferhaus Lenzburg

14. März 2020

«Deutsche Sprache als Grundlage allen Lernens»


Den ersten Anlass in diesem Jahr widmete der Verein «Starke Volksschule Zürich» dem wichtigsten Bildungsthema – dem Erlernen der deutschen Sprache. Das essentielle Werkzeug dabei sei das Lesen. Denn nur so können Texte verstanden, im grösseren Zusammenhang eingeordnet und richtig interpretiert werden. Dass die Schweizer Schulen hier ein eklatantes Defizit aufweisen, belegen die Testergebnisse der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und der PISA-Studie von Neuem.
«Deutsche Sprache als Grundlage allen Lernens», Starke Volksschule Zürich, 12.3., von Timotheus Bruderer