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28. Februar 2018

Steht uns die Auflösung des Kindergartens bevor?

Der Kindergarten ist eine wichtige Errungenschaft unseres Bildungssystems. Ohne verfrühten Leistungsdruck können die Kinder in Ruhe lernen, sich in einer Gruppe von Gleichaltrigen zurechtzufinden, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern und festigen und sich spielerisch das Rüstzeug aneignen und die nötigen Reifeschritte machen, die sie brauchen, um später in der Schule Erfolg zu haben. Diese Errungenschaft der modernen Pädagogik wird heute von verschiedenen Seiten in Frage gestellt und soll einer leistungsorientierten Vorschule weichen. Wenn auch nicht so benannt, ist sie Teil des Lehrplans 21. Das geschah nicht von heute auf morgen, sondern ist ein bereits von langer Hand geplanter, die demokratischen Gepflogenheiten missachtender Umwälzungsprozess.
Leistungsdruck und Begabtenauslese statt Kindergarten? www.zeit-fragen.ch, 27.2. von Felice Pensatore


14. Juni 2015

Keine Alternative zum Kindergarten in Nidwalden

Die Nidwaldner Gemeinden dürfen den herkömmlichen Kindergarten nicht durch die Basis- oder Grundstufe ersetzen. Die Stimmberechtigten haben eine Revision des Volksschulgesetzes abgelehnt.




Der Kindergarten bleibt einziges Schuleintrittsmodell in Nidwalden, Bild: Gaetan Bally

Keine Alternative zum Kindergarten im Kanton Nidwalden, NZZ, 14.6.

29. Mai 2015

Nidwalden entscheidet über Schuleintrittsmodell

Kindergarten, Grundstufe, Basisstufe: Aus diesen drei Modellen für den Schuleintritt sollen die Nidwaldner Gemeinden künftig wählen können. Die SVP möchte aber nur den Kindergarten. Deshalb kommt es am 14. Juni zur Abstimmung.



Sollen die Gemeinden autonom entscheiden können? Bild: Keystone

Welches Schuleintrittsmodell soll es denn sein? SRF 27.5. von Mirjam Breu


1. März 2015

Übersicht Eingangsstufe

Die EDK definiert die Eingangsstufe als Begriff für Organisationsformen wie Basis- oder Grundstufe, die den Kindergarten und die ersten Schuljahre stärker verbinden. In der Basis- und Grundstufe werden die Kinder gemeinsam in altersdurchmischten Lerngruppen unterrichtet und durchlaufen die Eingangsstufe ihren individuellen Entwicklungen entsprechend schneller oder langsamer.
Der Bericht der EDK fasst die Situation in den einzelnen Kantonen zusammen.
Eingangsstufe: Basis - und/oder Grundstufe in deutschsprachigen Kantonen, EDK, Stand Februar 2015 

14. Januar 2015

Referendum gegen Basis- und Grundstufe steht

Die SVP will am Kindergarten als Schuleinstieg in Nidwalden festhalten. Sie hat nach eigenen Angaben genügend Unterschriften gegen die Basisstufe und die Grundstufe gesammelt, um die Änderung des Volksschulgesetzes zur Abstimmung zu bringen.





Die SVP Nidwalden will am Kindergarten festhalten, Bild: Keystone

SVP setzt sich für den Kindergarten ein, Neue Luzerner Zeitung, 14.1.


27. November 2014

SVP wehrt sich für Kindergarten

Die Nidwaldner Gemeinden sollen selbst entscheiden können, wie sie für die Kinder den Einstieg in die Schule gestalten. Dies hat der Landrat beschlossen. Nun will die SVP das Referendum ergreifen. Sie befürchtet, dass der Kindergarten gegenüber der Basis- oder Grundstufe abgewählt wird.




SVP ist gegen die Wahlfreiheit der Gemeinden, Bild: Keystone

SVP Nidwalden wehrt sich für den Kindergarten, SRF Regional, 26.11.

23. Oktober 2014

Wahlfreiheit für Nidwaldner Gemeinden

Die Nidwaldner Gemeinden können selbst entscheiden, wie sie für die Kinder den Einstieg in die Schule gestalten. Der Landrat hat eine Gesetzesänderung, die neben dem Kindergarten die Grund- und die Basisstufe als mögliche Modelle einführt, beschlossen.
Wahlfreiheit für Gemeinden beim Schuleintritt, Neue Luzerner Zeitung, 22.10.

23. August 2014

Nidwalder Gemeinden sollen wählen können

Nidwalder Gemeinden sollen selbst entscheiden, wie sie für die Kinder den Einstieg in die Schule gestalten. Die Regierung unterbreitet dem Landrat eine Gesetzesänderung, die neben dem Kindergarten auch die Grund- und Basisstufe als mögliche Modelle einführt. Ganz freiwillig tut sie dies aber nicht.



Nidwalder Gemeinden sollen die Wahlfreiheit beim Schuleintritt erhalten, Bild: Keystone

Nidwalder Regierung krebst zurück: Freie Wahl beim Schuleintritt, SRF Regional, 22.8.

24. Juni 2014

Zürich beendet das Experiment Grundstufe

Im Kanton Zürich endet das Experiment Grundstufe mit dem Sommerferienbeginn. Die Zürcher Bildungsdirektorin Aeppli bedauert dies: "Vieles, was heute in der Eingangsstufe als selbstverständlich gilt, hat seinen Ursprung in der Grundstufe". Auch der Autor des Textes, Walter Bernet, kann seine Enttäuschung kaum verbergen.
Eine kluge Antwort auf Vielfalt fällt weg, NZZ, 23.6. von Walter Bernet

26. Mai 2014

Verschiedene Schuleingangsmodelle für Nidwalden

Entgegen dem ursprünglichen Willen der Regierung, für den Kanton Nidwalden ein einziges Schuleingangsmodell (zweijähriger Kindergarten) vorzuschreiben, setzt sich in der Vernehmlassung eine andere Regelung durch. Diese will es den Gemeinden überlassen, welches von drei Modellen (Kindergarten, Grundstufe, Basisstufe) gewählt wird. 
Gemeinden sollen Wahlfreiheit haben, Neue Luzerner Zeitung, 26.5. von Matthias Piazza

20. Februar 2014

Alternativen zum Kindergarten

In Nidwalden soll neben dem Kindergarten auch die Grund- und Basisstufe als Schuleinstieg möglich werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde in die Vernehmlassung geschickt.
Wahl aus drei Schuleintrittsmodellen, Neue Luzerner Zeitung, 20.2.

27. November 2013

Nidwalden erlaubt verschiedene Schuleinstiegsmodelle

Gegen den Willen der Regierung werden in Nidwalden sowohl der Kindergarten als auch die Grund- und die Basisstufe beim Schuleintritt zugelassen. Die Regierung wollte den Kindergarten für den ganzen Kanton vorschreiben.
Drei Modelle für den Schuleintritt zulassen, Neue Luzerner Zeitung, 27.11.

20. November 2013

Basisstufe als Rettung für kleine Schulen?

Mit der Integration des Kindergartens in die Primarschule soll der Erhalt von Gemeindeschulen in Randregionen des Kantons Uri gesichert werden. Der Landrat stimmte dem Antrag der Regierung mit nur einer Gegenstimme und bei zwei Enthaltungen zu. Damit wird es Urner Schulen künftig möglich, den Kindergarten sowie die beiden ersten Primarklassen gemeinsam als eine einzige Stufe – in einer Grund- oder Basisstufe – zu unterrichten. Aber nur, wenn es für den Erhalt eines dezentralen Schulangebots notwendig ist. Die Änderung tritt am 1. August 2014 in Kraft. Sie untersteht dem fakultativen Referendum. Chancenlos blieb ein Antrag von Kathrin Möhl (SP/Altdorf). Sie wollte es generell jeder Gemeinde freistellen, den Kindergarten und die beiden ersten Primarklassen künftig als eine einzige Stufe zu führen. Mit 44 zu 16 Stimmen wurde dieser Antrag abgelehnt. Bildungsdirektor Beat Jörg hatte unter anderem ins Feld geführt, dass eine flächendeckende Einführung Mehrkosten auslösen würde.
Quelle: sda

16. November 2013

Keine Experimente im Kindergarten

Der Nidwaldner Regierungsrat will keine Alternativen zum klassischen Kindergarten zulassen. Eine Motion verlangte, dass den Gemeinden die Wahl zwischen verschiedenen Modellen zugestanden wird.



In Nidwalden gibt's keine Grund- oder Basisstufe, Bild: Cominik Wunderli

Nidwaldner Regierungsrat will Einheitslösung, Neue Luzerner Zeitung, 15.11.

30. September 2013

Grundstufe: Autonomie für Zuger Gemeinden

Der Kanton Zug ändert sein Schulgesetz. Er will die Kunst- und Sportklassen in Cham weiterführen. Weiter soll in Menzingen ein Langzeitgymnasium entstehen. Die Grösse der Schulklassen wird beibehalten.



Die Gemeinden können selbstständig die Grund- oder Basisstufe einführen, Bild: Keystone

Der Kanton Zug ändert das Schulgesetz, SRF Regional, 30.9.

5. September 2013

Grundstufe durch die Hintertüre?

Die Kombi-Ausbildung Kindergarten-Unterstufe löst bei der Zürcher SVP Befürchtungen aus, damit könnte die Grundstufe wieder durch die Hintertüre eingeführt werden. Das Zürcher Stimmvolk versenkte sowohl die Prima-Initiative als auch den Gegenvorschlag im letzten Herbst deutlich. 
Die SVP fürchtet die Einführung der Grundstufe durch die Hintertür, Tages Anzeiger, 3.9. von Lorenzo Petro. Link von www.kindgerechte-schule.ch

8. April 2013

15. Januar 2013

Zögerliche Rückkehr zum Kindergarten

Viele Zürcher Gemeinden mit Grundstufe lassen sich Zeit mit der Rückkehr zum klassischen Kindergarten. Gemäss dem kantonalen Volksschulamt werden die meisten Gemeinden erst 2014 umstellen; auch die Stadt Zürich führt den Kindergarten erst nächstes Jahr wieder ein.
Langsame Rückkehr zum Kindergarten, Regionaljournal SRF, 15.1.

4. Dezember 2012

Bilanz nach 100 Schultagen

Eine Mutter zieht Bilanz nach 100 Schultagen. Fazit: Alles im grünen Bereich. Doch die Frau äussert sich auch noch zu Hausaufgaben, Frühfremdsprachen, Grundstufe und Pausenplatz.
100 Tage Schule - eine subjektive Bilanz, Mamablog von Andrea Fischer, 4.12. Basler Zeitung online

27. November 2012

"In Zürich und im Aargau haben die Reformturbos viel zerstört"

Der ehemalige Präsident der EDK, der St. Galler Alt-Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, kann es nicht lassen. Mit Verve schaltet er sich in die bildungspolitische Diskussion nach dem Nein zur Grundstufe in Zürich ein. Aufhorchen lässt sein Statement, wonach Reformturbos im Aargau und in Zürich viel zerstört hätten. Dies im Gegensatz zu Bern oder natürlich St. Gallen, wo man das Vertrauen der Bevölkerung habe gewinnen können. 
In beeindruckend selbstbewusster Manier kanzelt er LCH-Präsident Zemp mit seiner Forderung nach einer Fremdsprache in der Primarschule ab: "Das wäre ein vollkommener Blödsinn". Seine Rechtfertigung für zwei Frühfremdsprachen tönt dann allerdings so, als ob sie einem Glaubensbekenntnis aus der Stiftsbibliothek entstamme: "In der Forschung ist es unumstritten, dass wir Sprachkompetenzen im Gegensatz zur Fähigkeit zum abstrakten Denken sehr früh entwickeln. Deshalb ist es wichtig, dass alle Schüler sehr früh mit fremden Sprachen in Kontakt kommen." Noch Fragen?













Hans Ulrich Stöckling meldet sich zurück, Bild: snf.ch
"Die Reformturbos haben viel zerstört", Tages Anzeiger, 27.11. Link zur Verfügung gestellt von www.kindgerechte-schule.ch