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7. März 2021

Aargauer Regierung will keine flächendeckende Schulsozialarbeit

Grossrätinnen und Grossräte von SP bis FDP wollen, dass überall im Aargau Schulsozialarbeit angeboten wird. Die Regierung antwortet, 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler hätten dieses Angebot bereits.

Grossräte wollen flächendeckend Schulsozialarbeit, Regierung geht Forderung zu weit, Aargauer Zeitung, 5.3. von Mathias Küng

7. Oktober 2020

Unbezahlter Urlaub bei Quarantäne

Nach Reisen in Risikoländern ist eine Quarantäne vorgesehen. Sollte diese Lehrer betreffen, müssen sie dafür unbezahlten Urlaub beziehen. Dasselbe gilt auch für alle anderen Arbeitnehmer.

Nach Reisen in Risikoländern müssen Lehrer unbezahlten Urlaub beziehen, Aargauer Zeitung, 7.10. von Noemi Lea Landolt

5. Oktober 2020

Bescheidene Erfolge für DaZ und Integration

Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler profitieren nicht von leistungsstarken: Die Primarschulen in Basel-Stadt schaffen es nicht, den Leistungsrückstand der Kinder aus bildungsfernen Familien zu verringern. Das zeigen die veröffentlichten Ergebnisse der Schulchecks der 3.Klassen aus dem vergangenen Jahr. Sie zeigen auf, dass die Leistungsunterschiede bei den Drittklässlern in Basel-Stadt erheblich grösser sind als in den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn. Auch nahmen die Leistungsunterschiede in Basel-Stadt im Vergleich zu den Vorjahren zu. 

Bildungsgraben in Basler Primarschulen, Basler Zeitung, 5.10. von Thomas Dähler

1. Oktober 2020

Wegen Corona: Keine Absenzen im Zeugnis

Im Zwischenbericht und im Jahreszeugnis der Oberstufe der Aargauer Volksschule werden im laufenden Schuljahr keine Absenzen aufgeführt - weder entschuldigte noch unentschuldigte. Das hat das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) aufgrund der Corona-Pandemie entschieden.

Vorerst keine Absenzen im Zeugnis der Aargauer Oberstufe, Nau.ch, 30.9.

28. September 2020

Aargauer Gemeinden mit viel Spielraum ohne Schulpflegen

Die Abschaffung der Schulpflege war ein emotionales Thema. Eine alte Institution aufzulösen, fällt nicht unbedingt leicht. Schliesslich wählte aber eine deutliche Mehrheit der Stimmenden mit dem Ja zu den neuen Führungsstrukturen den pragmatischen Weg. Die Schulpflege hat nicht mehr die gleiche Stellung wie einst. Besteht das Gremium nicht mehr, ändert sich wenig. Also kann die jetzige Struktur einer zeitgemässeren und effizienteren Platz machen.

Aargauer Schulpflegen abgeschafft - jetzt müssen die Gemeinden ran, Aargauer Zeitung, 27.9. von Eva Berger

27. September 2020

Aargau schafft Schulpflegen ab

Mit der Zustimmung zur Neuorganisation der Führungsstrukturen an den Aargauer Volksschulen gehört die Schulpflege schon bald der Vergangenheit an. Das Aargauer Stimmvolk hat am Sonntag der Neuorganisation der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule zugestimmt. Mit 57,4 Prozent wurde die Verfassungsänderung gutgeheissen und mit 56,5 Prozent die Abschaffung der Schulpflege genehmigt. Mit diesem Entscheid wird es ab 1 Januar 2022 in den Gemeinden keine Schulpflegen mehr geben. Mit dem neuen Modell übernimmt der Gemeinderat die Gesamtverantwortung mit allen Aufgaben und Kompetenzen für die Schule.

Quelle: Neue Fricktaler Zeitung, 27.9.

Aargau will neue Lehrer mit mehr Lohn anlocken

Es soll finanziell attraktiver werden, als Lehrerin oder Lehrer im Kanton Aargau zu arbeiten. Im Vergleich mit den Nachbarkantonen verdienen die 12'000 Aargauer Lehrpersonen bisher weniger. Die Kantonsregierung sieht deshalb laut eigenen Aussagen dringenden Handlungsbedarf, um in Zeiten von Lehrpersonenmangel wieder konkurrenzfähige Löhne zahlen zu können.



Höhere Löhne sollen Lehrer anlocken, SRF, 25.9.

28. August 2020

Absenzen neu in Aargauer Zeugnissen

Ab dem Schuljahr 2020/21 werden im Kanton Aargau neben den unentschuldigten Absenzen neu auch die entschuldigten Absenzen im Zwischenbericht und im Jahreszeugnis ausgewiesen. Die neue Regelung stösst auf Unverständnis.

Neu kommen im Aargau alle Absenzen ins Oberstufen-Zeugnis - Kanton wehrt sich gegen Kritik der Eltern, Aargauer Zeitung, 28.8. von Fabian Hägler

5. August 2020

Aargauer Lehrer noch im Ungewissen

Obwohl Schulen bald wieder ihre Tore öffnen und die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus steigt, sind die Aargauer Schulen noch im Ungewissen. Die Ungeduld in der Lehrerschaft wächst: Sie hätten einen früheren Entscheid des Bildungsdepartementes gewünscht.

Kommt im Aargau die Maskenpflicht zum Schulstart? Lehrer kritisieren den zögerlichen Kanton, Aargauer Zeitung, 5.8. von Mireille Fluri

1. Juni 2020

Lehrermangel im Aargau

Liebe Lehrerin, lieber Lehrer – die Schule Zeihen sucht genau Dich als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer von 17 tollen Kindern der 2. und 3. Klasse.» So beginnt ein Video, das Daniel Jeseneg, Schulleiter der Gemeinde im oberen Fricktal, kürzlich auf der Plattform Vimeo publiziert hat. Zeihen präsentiert sich als moderne Schule – es sei schon lange nicht mehr so, dass Kinder Texte von der Wandtafel abschreiben müssten, sagt Jeseneg im Video.

Vielmehr sei die Schule integrativ und jahrgangsgemischt, in den Schulzimmern gebe es Sitzkreise und Gruppenarbeitsplätze, den Kindern werde ein abwechslungsreicher und handlungsorientierter Unterricht geboten. 

Mehr als 300 Lehrerstellen im Aargau unbesetzt - Corona könnte Mangel noch verstärken, Zofinger Tagblatt, 31.5. von Fabian Hägler


Werbevideo der Schule Zeihen

24. Mai 2020

Geschichte als eigenständiges Fach erhalten

Der Lehrplan 21 (LP 21) ist nun bis auf den Kanton Aargau in der gesamten Volksschule der Deutschschweiz eingeführt. Dazu gehören auf der Oberstufe (Sek I) auch Sammelfächer. Nun gibt es also in den meisten Kantonen unter anderem anstatt Geschichte und Geographie das Sammelfach «Räume, Zeiten, Gesellschaften» (RZG). Schweizer Geschichtsdidaktiker werden dafür zu Recht von ausländischen Kollegen ausgelacht. Das Fach Geschichte verschwindet, obwohl es für die Volksschule das zentrale Fundament für unser direktdemokratisches politisches System legt und eine wichtige integrative Funktion besitzt, gerade auch für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. 

Plädoyer für ein eigenständiges Fach Geschichte, Zeit-Fragen 19.5. von René Roca 

22. Mai 2020

Aargau: Schulstart "vielerorts" geglückt

Seit einer Woche können die Kinder wieder in die Schulen. Von einem normalen Schulalltag sind sie allerdings noch ein ganzes Stück entfernt. Regelmässiges Händewaschen und Distanz zur Lehrperson prägen den Alltag. Und wo der Abstand schlecht eingehalten werden kann, wird hinter Plexiglasscheiben oder Visieren gearbeitet. Doch trotz dieser Einschränkungen: Der Schulstart sei vielerorts geglückt, freut sich Lehrerverbands­präsidentin Elisabeth Abbassi: «Auch an meiner Schule verhalten sich die Schüler vorbildlich.» 

Abassi hinter Plexiglas, Bild: Alex Spichale

Lehrerpräsidentin Abassi nach dem Schulstart: "Es ging ein unglaublicher Ruck durch die Schulen", Zofinger Tagblatt, 19.5. von Raphael Karpf

29. März 2020

Unsicherheit im Aargau


Die Aargauer Schulen rüsten sich für den Fernunterricht. Eine Schlüsselfunktion hat dabei die Beratungsstelle «imedias» der Fachhochschule Nordwestschweiz. An diese wenden sich Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern.
Unterricht aus der Ferne löst im Aargau viel Unsicherheit aus - Lehrer, Schüler und Eltern sind gefordert, Aargauer Zeitung, 28.3. von Eva Berger

17. März 2020

Aargauer stimmen ab über Abschaffung der Schulpflegen


Gestern hat der Aargauer Regierungsrat seine Parolen für die Volksabstimmungen vom 17. Mai gefasst. Er sagt Ja zu seiner eigenen Vorlage, der Neuorganisation der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschulen und Nein zur Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung». Erstere war Thema an der Podiumsdiskussion im Schlössli Wohlen am Mittwochabend und bereits dort zeigte sich deutlich, dass sich der kantonale Bildungsdirektor Alex Hürzeler ein klares Ja wünscht.
Krach um Kompetenzen, Aargauer Zeitung, 7.3. von Eva Berger

23. Februar 2020

Aargau will konkurrenzfähigere Löhne


Der Aargauer Regierungsrat will das Lohnsystem für alle Lehrpersonen und für die Schulleitungen der Volksschule reformieren. Die Löhne sollen im Vergleich zu anderen Kantonen wettbewerbsfähig sein. Die Reform führt zu Mehrkosten von 69 Millionen Franken pro Jahr.
Ein neues Lohnsystem für Aargauer Lehrpersonen: Mehrkosten von 69 Millionen Franken pro Jahr, Aargauer Zeitung, 21.2.

13. Februar 2020

Aargauer Schulpflegen "überholt"

Die Volksschule im Kanton Aargau brauche eine «zeitgemässe Führung». Mit dieser Botschaft wirbt ein überparteiliches Komitee für den Umbau der Führungsstruktur. Das Volk entscheidet am 17. Mai. Umstritten ist vor allem die Abschaffung der traditionellen Schulpflegen.
"Schulpflege ist nicht mehr notwendig": Aargauer Komitee macht sich für "effiziente Schulführung" stark, Aargauer Zeitung, 12.2.

2. Februar 2020

Kochen muss gelernt sein


Die gute alte Kochschule wird ­umgekrempelt. Stand im Fach Hauswirtschaft bislang das gemeinsame Kochen im Mittelpunkt, wird der Fokus mit dem Lehrplan 21 hauptsächlich auf gesellschaftlichen ­Themen wie Nachhaltigkeit, Foodwaste oder Wirtschaft liegen. Für das eigentliche Kochen muss künftig halb so viel Unterrichtszeit reichen.
Hauswirtschaft und Lehrplan 21: Nicht auf Kosten des Kochens, Aargauer Zeitung, 31.1. von Katja Schlegel

Keine "Kochschule" mehr

Ab nächstem Schuljahr hat Claudia Casarramona einen neuen Job. Ohne, dass sie sich dafür beworben hätte. Doch der Lehrplan 21 krempelt ihr Fach völlig um und damit auch ihren Berufsalltag. Claudia Casarramona ist seit 1991 Hauswirtschaftslehrerin an der Oberstufe in Lenzburg. In den Sportferien führt sie jeweils die Projektwoche «Res(s)taurant» durch: Schülerinnen und Schüler zaubern und servieren den auswärtigen Gästen ein viergängiges Menu. Zwei Schülerinnen sind für die Verpflegung der Küchencrew zuständig. Claudia Casarramona hat ihnen Anfang Woche 400 Franken gegeben. Svenja und Mirela, beide 14, sind Köchinnen mit Erfahrung. Sie bestimmen das Menu und teilen das Geld ein. Mal schauen, wie weit es reicht. «Vielleicht gibt es Ende Woche kein Fleisch mehr», sagt Casarramona.

Hauswirtschaft ist kein Auslaufmodell, Bild: Alex Spichale
Hat die klassische Kochschule im Aargau ausgedient? Der Lehrplan 21 krempelt das Fach völlig um, Aargauer Zeitung, 31.1. von Janine Gloor

17. Januar 2020

Selbstgesteuertes Lernen im Aargau


Manchmal denkt man, ob jetzt der Journalist so schwach war, oder ob es wirklich möglich sei, dass ein Referent so mies ist. Im Aargau herrscht Aufbruchstimmung: Lernateliers und Gruppenarbeitsplätze werden gefeiert. Wenn dann die Leiterin der PH-Beratungsstelle digitale Medien auch noch ihre in die Jahre gekommenen Plattitüden von sich gibt, dann darf man sich auf einen unterhaltsamen Bericht freuen: Ist der Frontalunterricht wirklich passé? (uk)
Frontalunterricht ist überholt: "Die Schule ist eher ein Kaffeehaus als ein Theatersaal", Aargauer Zeitung, 17.1.

2. Januar 2020

Zur Lage der Aargauer Volksschule


Die Schule Aargau ist eine gute Schule. Bewährt und stabil. Egal, ob mit oder ohne Schulpflege: Die Aargauer Schule wird weiter funktionieren. Auch mit der komplizierten Neuressourcierung bleibt die Schule auf Kurs. Der Lehrplan 21 bringt zwar viel zusätzliche Arbeit in der Einführungsphase, aber auch viele Chancen. Auch der neue Lehrplan 21 wird den Schulbetrieb nicht auf den Kopf stellen. Die Lehrpersonen werden rasch einen pragmatischen Umgang finden. Das war beim bisherigen Lehrplan nicht anders. Die Vorteile der Harmonisierung werden sich schon bald zeigen. Schmerzhafte Schulfusionen wird es weiterhin geben und damit viel Unmut bei den betroffenen Gemeinden.
Plakat des Lehrervereins zum Thema Lehrermangel, alv
Die gute Schule ist gefährdet - Anmerkungen zur Lage der Aargauer Volksschule, Aargauer Zeitung, 31.12. von Jörg Meier