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23. April 2021

Stadt Zürich bewilligt Projekt für späteren Schulbeginn am Morgen

Als Stefan Urech am Mittwochmorgen um 6 Uhr im Zug nach Mettmenstetten sass, entschied er sich spontan, das Programm seiner ersten Lektion über den Haufen zu werfen. Der Sekundarlehrer vertritt die SVP im Zürcher Gemeinderat, und da sollte am Abend ein Postulat behandelt werden, das ihn besonders umtrieb.

Schülerinnen und Schüler sollen länger im Bett bleiben dürfen, Tages Anzeiger, 23.4. von Corsin Zander

17. September 2020

Projektunterricht als Dogma des pädagogischen Mainstreams

Tiefe emotionale Erlebnisse, besonders auch im musisch-kreativen Bereich, sind wertvolle Bausteine für die Entwicklung des Selbstwertgefühls und der Persönlichkeit jedes Schülers. Es gibt gute Gründe für Gruppenarbeit und Schulprojekte. Diese aber zu einem pädagogischen Konzept zu überhöhen, halte ich für einen gefährlichen Irrtum.

An vielen Schulen herrscht das Primat des selbständigen Arbeitens (damit verbunden sind Projekte, erforschendes Lernen, selbstorganisiertes Lernen, schülerzentrierter Unterricht usw.). Der Lehrer übergibt die Verantwortung fürs Lernen an seine Schüler und steht nur noch beratend zur Seite.

Nun gibt es immer mehr Schulen, deren Schüler miserable Kenntnisse vorweisen können. Gerade solche Schulen rühmen sich gegenüber Eltern und in den Medien, besonders gezielt in die individuellen Stärken ihrer Schüler zu investieren. Das Individuelle soll gegenüber dem Allgemeinen gefördert werden: So tönt der aktuelle pädagogische Mainstream. Dabei fällt auf, dass nicht nur schwache Schulen, sondern auch schwache Schüler Projektunterricht bevorzugen. Das Problem ist, dass sie dabei aber weniger lernen als bei geführtem Klassenunterricht. Eine Reduktion der direkten Instruktion zugunsten einer individuellen Förderung schadet also besonders den schwachen Schülern, wie Hattie betont. Und Liessmann hat diese «Rhetorik der Individualität» als das Konzept des jungen Menschen als Humankapital entlarvt.

Projektunterricht als Glaubenssatz des pädagogischen Mainstreams, www.Condorcet.ch, 6.9. von Urs Kalberer

20. August 2020

Gruppenarbeit und Projekte: Schwere Last auf jungen Schultern

Gruppenarbeit gehört zum Standardinstrumentarium jedes Lehrers, sie hat in der Ausbildung ihren festen Platz. Viele Schultheoretiker neigen dazu, die direkte lehrergesteuerte Instruktion (Frontalunterricht) zu verpönen, deshalb gehören kollaborative Arbeitsformen wie Gruppenarbeit und Projekte seit Jahrzehnten zum Standard in der Lehrerbildung. Das wird oft damit legitimiert, dass dabei nicht nur der fachliche, sondern auch der zwischenmenschliche Aspekt abgedeckt wird. Gruppenarbeit hat demzufolge verschiedene Vorteile, sie

  • verbessert und vertieft das Lernen
  • entwickelt die sozialen Fähigkeiten
  • entwickelt komplexe Lernstrategien
  • ermöglicht selbständiges Lernen
  • steigert die Teamfähigkeit

 Gruppenarbeit und Projekte: Schwere Last auf jungen Schultern, Urs Kalberer, 18.8.

3. August 2020

Glarus will Fehlverhalten neu mit Dialog begegnen

Die öffentlichen Schulen funktionieren gemäss dem gesetzlichen Auftrag und folgen dem Konzept des internen Schulprogrammes. Das Schulprogramm wird auf strategischer Ebene jeweils für vier bis fünf Jahre von der Schulkommission festgelegt. Auf dieser Basis werden Massnahmen auf operativer Ebene für die einzelnen Schuljahre durch die Schulleitung entwickelt. Der Bildungsauftrag nach den Vorgaben des Glarner Lehrplans steht nach wie vor im Zentrum. Es bleibt ein weiteres Jahr in der Einführungsphase des Lehrplans 21. Weiter sieht das kommende Schuljahr unter anderem Ziele in der Entwicklung der Schulkultur vor. Mit der Einführung der Prinzipien der «Neuen Autorität» stehen die Primarschulen ganz am Anfang einer Entwicklung. Parallel dazu folgen weitere Schritte in der Digitalisierung.

Neues Schuljahr 2020/2021 startet mit einigen Neuerungen, Glarus24.ch, 3.8.

23. Februar 2020

Projekt Biodiversität für Primarschulen


Das Programm Biodiversität im Naturraum Schule unterstützt Primarschulen bei der ökologischen Aufwertung ihrer Areale. Praktische Aktionsmodule, kreative Unterrichtsmaterialien, ein Forscher-Kit, Factsheets für die Grünraumpflege und Weiterbildungsangebote animieren Lehrpersonen wie Hauswartung dazu, für die Biodiversität aktiv zu werden. Sensibilisieren Sie Schülerinnen und Schüler für den Erhalt von Lebensräumen und die Artenvielfalt. Trainieren Sie mit Ihren Klassen Lehrplan 21-Kompetenzen und nutzen Sie dafür das Schulareal als Lern- und Naturerfahrungsort.


Programm Biodiv

12. Mai 2019

Individualisierung an der Oberstufe

Ab nächstem Schuljahr werden die Bündner 3. Oberstufenklassen neu fünf Wochenlektionen "Individualisierung" im Stundenplan vorfinden. Deshalb hat das Amt für Volksschule die Lehrer zu einer ganztägigen, obligatorischen Weiterbildung an einem Samstag im Mai aufgeboten. Ziel der Veranstaltung war es , "Hintergrundinformationen, sowie didaktische und methodische Hilfestellungen" zu liefern. Ein Tagungsbericht.
Individualisierung auf der Oberstufe, Urs Kalberer, 12.5.

21. Februar 2019

Erleichterung über Urteil


Sowohl beim Lehrerinnen- und Lehrerverband als auch beim Verband der Schulleiter herrscht Erleichterung über den Entscheid desBezirksgerichts Bremgarten. Eltern dürfen ihrem Kind nicht erlauben, die Schule nicht zu besuchen, weil ihm der Stoff nicht behagt.
Lehrer-Präsidentin zu Schulschwänzer-Urteil: "Alles andere wäre eine Katastrophe für die Schule, Aargauer Zeitung, 21.2. von Jörg Meier

Schüler schwänzt Projektwoche, Eltern verurteilt


Noch zwei Wochen Schule, dann konnte ein neues Leben beginnen. Der 16jährige Aargauer hatte sich in der Vergangenheit bestens geschlagen, die Abschlussnote von 5,1 ist ein klarer Beleg dafür. Doch zum Jubeln war ihm und seinen Eltern im Sommer 2018 dennoch nicht zumute. Man habe mit der Schule und den Lehrkräften stets ein sehr gutes Verhältnis gehabt, sagten die Eltern am Bezirksgericht Bremgarten, wo sie zu jenem Vorfall befragt wurden, der das bisher gute Einvernehmen nachhaltig trübte. 
Streit um Projektwoche: Eltern verurteilt, Basellandschaftliche Zeitung, 21.2. von Toni Widmer

29. Dezember 2018

Projekt "Optimaler Schulstart"


Seit fünf Jahren läuft in Liestal ein Projekt mit Namen «Optimaler Schulstart». Begleitet wird dieses Projekt durch Barbara Kunz-Egloff, Dozentin für Integrative Pädagogik an der PH FHNW.
Projekt "Optimaler Schulstart" - Ein Erfahrungsbericht aus dem Kindergarten, lvb inform, Dezember 2018, von Gabriele Zückert

18. Oktober 2018

Starke Lernbeziehungen statt wohlorganisierter Verantwortungslosigkeit


Hans Zbinden ist langjähriger Bildungswissenschafter und Bildungspolitiker. In seinem Gastkommentar zur steigenden Zahl und wechselnden Bezugspersonen für die Kinder schreibt er: «Schulen wurden nicht nur vielfältiger, auch hierarchischer.»
Schulischer Irrgarten, Aargauer Zeitung, 17.10. von Hans Zbinden

6. September 2018

Künftig mehr betreute Hausaufgabenhilfe

Seit zwei Jahren müssen die Unterstufenschüler im Arboner Stacherholz keine Hausaufgaben mehr machen. Die Verantwortlichen zogen vergangene Woche eine positive Bilanz: Die Leistung der Schüler wurde nicht schlechter. Für Damian Miller, Dozent und Leiter des Fachbereichs Bildungs- und Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG), ist dieses Ergebnis nicht überraschend.
Das "Haus" bei Hausaufgaben wird überflüssig, Thurgauer Zeitung, 5.9. 

2. September 2018

Projekt ohne Hausaufgaben zieht positive Bilanz

Seit zwei Jahren müssen die Unterstufenschüler im Stacherholz keine Hausaufgaben mehr machen. Die Verantwortlichen des Projektes ziehen eine positive Bilanz. Die Leistungen der Schüler wurden nicht schlechter.
Es geht auch ohne Ufzgi, Thurgauer Zeitung, 31.8. von Lara Jörgl

8. Mai 2018

Parc Chasseral - Pädagogische Aktivitäten in der Natur

Der Parc Chasseral bietet Kurse für Schülerinnen und Schüler vom 1. bis 11. Schuljahr an, um die Natur des Chasseral-Massivs während eines von einem pädagogischen Leiter geführten Ausfluges zu entdecken. Die fünf vorgeschlagenen Themen – wilde essbare Pflanzen, Biodiversität, Naturzeichnung, Entdeckung durch die fünf Sinne oder Energie – erlauben es den Schülerinnen und Schülern, einen halben oder einen ganzen Tag mitten in der Natur zu leben, um die Reichtümer der Region zu entdecken.

25. Oktober 2017

Schweizer Jugendmedientage

YouNews: SRF, «Tages-Anzeiger» und Partner lancieren Schweizer Jugendmedientage Jugendliche machen Medien: Unter diesem Motto lancieren SRF, «Tages-Anzeiger», «SonntagsZeitung», «BZ Berner Zeitung», «Watson», die Schweizerische Depeschenagentur, Radio Argovia und die Schweizer Journalistenschule MAZ gemeinsam die Schweizer Jugendmedientage YouNews. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I können sich ab sofort bis 12. November für eine Teilnahme bewerben. Datum: 15. bis 21. Januar 2018, ein Überblick zu allen Angeboten fürSchulklassen finden Sie hier.

18. Juli 2017

St. Gallen hat kein Geld für Austauschprojekte

Schüleraustauschprojekte haben im Kanton St.Gallen einen schweren Stand und hängen oft vom Engagement der einzelnen Schulleiter und Lehrer ab. Änder dürfte sich daran vorerst nichts. Man habe weder Budget noch Ressourcen für den Austausch, heisst es von offizieller Stelle.

Kein Geld für Austauschprojekte, Zürichsee Zeitung, 10.7. von Fabienne Sennhauser

3. Juli 2017

Projektarbeiten der Begabtenförderung

Am Angebot für die Begabtenförderung haben sich während eines Jahres elf Schülerinnen und Schüler beteiligt. Ihre Arbeiten präsentierten sie im Musiksaal der Bezirksschule vor  grossem Publikum.
"Sie müssen einen besonderen Effort leisten, um auch den normalen Schulstoff bewältigen zu können, Aargauer Zeitung, 30.6. von Walter Christen

29. Juni 2017

Hohe Luzerner Ansprüche

An der Luzerner Sekundarstufe I wird eine Projekt- /Abschlussarbeit verlangt. Diese orientiert sich wohl an den etablierten Maturitätsarbeiten. Ein Knackpunkt dabei ist das Bewertungsraster. Die Luzerner überarbeiteten dazu eine Version des Kantons Aargau, welche sich ihrerseits auf eine St. Galler Version aus dem Jahr 2007 bezieht. (uk)
Projektunterricht - Abschlussarbeit, Hinweise zur Beurteilung, Dienststelle Volksschulbildung Luzern, 28.6. von Erich Lipp

27. April 2017

"Der Lehrer macht das dann schon"

Die Bedenken die Herr Müller zum Lehrplan 21 hat sind die selben die mich beschäftigen. Wenn ich mir vorstelle dass 9, 10 jährige oder auch ältere Kinder die noch wenig Ahnung vom Leben haben "selbstverantwortliche Projekte" selbständig ausarbeiten sollen wird mir schwindlig. Wer motiviert wenn 2 od. 3 Projekte in die Hosen gehen? Da fallen dann noch mehr zwischen Stuhl und Bank. Die Guten werden besser und die andern haben halt Pech gehabt!!! Herr Müller hat recht wenn er fragt, wer übt, übt und übt mit ihnen? Was auch nicht unwichtig ist, das sind zukünftige Lehrlinge und wie geht es dort weiter? Wer sich mit der Situationen im Lehrbetrieb auskennt weiss dass seit längerem immer mehr Schüler mit immer dünnerem schulischem Rucksack entlassen werden. Daran sind auch viele Eltern nicht unschuldig weil oft die Meinung vorherrscht "der Lehrer macht das dann schon".  Tatsache ist aber Kinder brauchen ihre "ganze Umgebung" da sollte sich niemand ausschleichen. Nur, den ganzen Lehrplan umkrempeln, dazu auch noch die Sekundarschulreform, ich glaube da haben sich einige Leute "überlüpft" und unsere Kinder und Enkel sind die die die Suppe auslöffeln müssen. Stoppen wir wenigstens eine Sache und stimmen wir ja zur Initiative gegen den Lehrplan 21. 
Grenchner Tagblatt, 25.4. Leserbrief von Blanchette Knuchel-Schwab 

17. Februar 2017

Der LCH auf Abwegen

Albanisch statt Französisch, Hausaufgaben streichen, Fächer abschaffen. Auf jede neue Idee springt der Lehrer-Dachverband auf. Wem ist damit gedient? Ein Klärungsversuch.
Nicht auf allen Hochzeiten tanzen, Journal21.ch, 17.2. von Carl Bossard

2. November 2016

LVB greift Gschwind an

Die Einführung von Harmos im Kanton Baselland treibt auf der Sekundarstufe seltsame Blüten: Damit das gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt geplante Abschlusszertifikat pünktlich eingeführt werden kann, hat das Amt für Volksschulen der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) angeblich klammheimlich die Laufbahnverordnung geändert.
Projektarbeit auf den letzten Drücker? Basler Zeitung, 2.11. von Aaron Agnolazza