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3. August 2020

Glarus will Fehlverhalten neu mit Dialog begegnen

Die öffentlichen Schulen funktionieren gemäss dem gesetzlichen Auftrag und folgen dem Konzept des internen Schulprogrammes. Das Schulprogramm wird auf strategischer Ebene jeweils für vier bis fünf Jahre von der Schulkommission festgelegt. Auf dieser Basis werden Massnahmen auf operativer Ebene für die einzelnen Schuljahre durch die Schulleitung entwickelt. Der Bildungsauftrag nach den Vorgaben des Glarner Lehrplans steht nach wie vor im Zentrum. Es bleibt ein weiteres Jahr in der Einführungsphase des Lehrplans 21. Weiter sieht das kommende Schuljahr unter anderem Ziele in der Entwicklung der Schulkultur vor. Mit der Einführung der Prinzipien der «Neuen Autorität» stehen die Primarschulen ganz am Anfang einer Entwicklung. Parallel dazu folgen weitere Schritte in der Digitalisierung.

Neues Schuljahr 2020/2021 startet mit einigen Neuerungen, Glarus24.ch, 3.8.

3. Oktober 2019

Glarus revidiert Promotionsordnung


Seit dem Schuljahr 2017/18 gilt im Kanton Glarus der neue Lehrplan in der Volksschule. Die ersten vier Jahre, also bis zum Jahr 2021, wurden als Einführungsphase definiert, während die Promotionsverordnung bewusst nicht angepasst wird, wie es in einer Mitteilung der Glarner Regierung heisst, Dies soll auf den Beginn des Schuljahres 2021/22 passieren. Nun hat die Regierung ihre Anpassungen in die Vernehmlassung geschickt.
Zeugnisse werden zwar nicht abgeschafft, verlieren aber an Bedeutung, Südostschweiz, 2.10.

23. Mai 2018

Ein Glarner präsidiert neu die EDK-Ost

Der Glarner FDP-Regierungsrat Benjamin Mühlemann ist der neue Präsident der Erziehungsdirektoren-Konferenz der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein (EDK-Ost). Er tritt die Nachfolge des St.Galler Bildungsdirektors Stefan Kölliker an, welcher das Amt seit April 2010 ausübte.
Mühlemann ist seit 2014 Mitglied der Glarner Regierung, Bild: Benjamin Mühlemann
Glarner Regierungsrat präsidiert Erziehungsdirektoren-Konferenz-Ost, sda, 22.5.

23. Oktober 2017

Quiz zum Glarner Schulwesen

Wir machen eine kleine Zeitreise zurück ins 18. Jahrhundert, pflanzen uns dort auf eine Schulbank drauf und sehen uns ein wenig um: Wo hat der Unterricht stattgefunden? Durften auch Mädchen daran teilhaben und was hat eine Lehrperson damals verdient? 
Herr Lehrer, ich weiss es! Südostschweiz, 23.10.

8. Juni 2017

Sauberes Bildungssponsoring gerechtfertigt durch den Lehrplan 21

Finanzwissen per Computergame: Die Schulklasse von Celina Picenoni in Niederurnen erarbeitet es mit Finance Mission Heroes. Das Beispiel soll Schule machen und den Jungen helfen, Schulden zu vermeiden.
Lauter strahlende Gesichter: Regierungsrat Mühlemann, LCH-Präsident Zemp und Kantonalbank-Präsident Leutenegger, Bild: Fridolin Rast
So geht Schule heute, Südostschweiz, 8.6. von Fridolin Rast

3. Mai 2016

In die Lehrpersonen investieren

Schule machen und finanzieren könne man nur im Dialog mit den Stimmbürgern, sagen die Teilnehmer am Landsgemeindegespräch in Braunwald. Und alle fordern, in die Lehrpersonen und in die Beziehungen zu investieren. Denn von ihnen hängt ab, wie gut die Schule ist.















Remo Largo, Christian Amsler, Hansueli Rhyner und Martin Beglinger diskutieren über Schule, Bild: Fridolin Rast

Es muss um die Beziehung gehen, Südostschweiz, 2.5. von Fridolin Rast

12. November 2015

Glarner Entscheid bringt Politiker zum Hyperventilieren

Im Kanton Glarus soll Französisch an der Oberstufe fakultativ werden. Dieser Entscheid der Regierung bringt nun verschiedene Bildungs- und Regionalpolitiker zum Hyperventilieren. Zum Glück gibt es den Tages Anzeiger, der getreu rapportiert, was Herren wie Eymann und Aebischer nun denken. Dann allerdings verschätzt sich das Zürcher Regionalblatt: Das Wahlfach-Angebot wird nach Schätzung der Glarner lediglich noch von einem Drittel der Schüler besucht werden. Zwei Drittel der Jugendlichen verlassen die Schule also mit Primar-Franz-Kenntnissen von zwei Jahren - das heisst, nach drei Jahren Oberstufe werden selbst diese bescheidenen Kenntnisse grösstenteils gegen Null tendieren. Da soll die Frage erlaubt sein, weshalb man nicht auch darauf verzichtet und Französisch von Beginn an als Wahlfach deklariert. Nur so eine Frage, die darauf hinweist, dass die Promotoren eines möglichst frühen Fremdsprachenbeginns letztlich den Sprachfertigkeiten der Schüler mehr schaden als nutzen. (uk)
Glarus heizt den Sprachenstreit weiter an, Tages Anzeiger, 12.11. von Claudia Blumer

11. November 2015

Französisch nur Wahlfach

Die Glarner Regierung streicht Französisch als obligatorisches Fach an der Oberstufe. Es soll zukünftig nur noch Wahlfach sein. Damit gewichtet die Regierung die Umsetzbarkeit in den Schulen höher als die stärkere Förderung der Landessprachen.











Schätzungsweise ein Drittel wählt Französisch, Bild: Christoph Ruckstuhl
Französisch nur als Wahlfach, NZZ, 11.11. 

20. März 2015

Glarner Regierung möchte mehr Schulen zusammenlegen

Geht es nach der Glarner Regierung wird für die Zusammenlegung von Schulen zu wenig gemacht. «Es gibt Tendenzen zum Erhalt von traditionellen Strukturen, die längerfristig kostentreibend sind», schreibt sie in einer Antwort zu einer Interpellation zur Volksschule vom Dezember 2014. Mit ihren Fragen hatten Landräte aus allen Fraktionen auf die Kantonalisierung der Volksschule abgezielt.




Regierung will eine Konsolidierung, Bild: Maya Rhyner

Der Kanton Glarus mahnt die Gemeinden zum Sparen - auch bei der Volksschule, Bote der Urschweiz, 19.3.

22. Dezember 2014

Fremdsprachen-Noten in der Primar bleiben

Die Noten für Englisch und Französisch an der Glarner Primarschule abschaffen? "Nein", sagt dazu die Regierung. Sie sieht keinen Widerspruch zwischen der Benotung und dem spielerischen Lernen.
Quelle: Südostschweiz, 21.12.

5. Mai 2013

Glarner Zauderer

Die Glarner wollen die durch die Hintertüre eingeführte Hochdeutschpflicht am Kindergarten behalten. An der Landsgemeinde lehnten sie einen Antrag zur Schaffung eines Gesetzes ab, das im Kindergarten grundsätzlich Mundart verlangt. Schwer zu sagen, wie stark die schwachen Redebeiträge im Ring das Resultat noch beeinflussten. Die Glarner, bekannt als mutig und weitsichtig, blieben hier für einmal sehr obrigkeitsgläubig und ängstlich. Die Befürworter der Quotenregelung (1/3 Hochdeutsch, 2/3 Mundart) wurden nicht müde zu betonen, dass Verkäuferlis auf Hochdeutsch eben mehr Spass mache. Als ob dies bei einem Mundartkindergarten anders wäre. Nun wird im Kindergarten, wo früher Mundart unbestritten war, die Mundart definitiv durch das Hochdeutsche verdrängt. Eine Kompromiss-Regelung, die wenig bringt. Am wenigsten den Kindern.

27. Februar 2013

Schulevaluation Glarus: Man ist fündig geworden

Die Schulevaluatoren sind auch im Kanton Glarus fündig geworden. Die pädagogische Zusammenarbeit sei erst am Entstehen und orientiere sich wenig an gemeinsamen Zielen. Das ist schade! Doch wenn es gemeinsame Ziele geben sollte, dann müssten diese (oder eine Auswahl davon) ja im Lehrplan stehen. Die Evaluatoren hätten wohl am liebsten geklonte Lehrerlein, die sich alle einig sind und wundervoll zusammen arbeiten. Hier die guten Lehrer, die zusammenarbeiten, dort die bösen Individualisten. Aber so einfach funktioniert Schule eben nicht. Verbesserungspotenzial bestehe auch bei Spannungen unter Lehrpersonen sowie zwischen  Lehrpersonen und Eltern. Wie wahr! 
Wie immer heisst es zu Beginn des Feedbacks: Die Schule ist in einem guten Zustand. Ich habe noch nie etwas anderes gehört. Ebenfalls bekannt ist die Systematik der Evaluation - sie dürfte wohl weit verbreitet sein in der Deutschschweiz. Nichts Neues also und wieder mal Stoff für lange Sitzungen.
Glarner Lehrer müssen besser zusammenarbeiten, SRF Regional, 27.2. 

25. Oktober 2012

Situation Mundart-Initiativen

Seit dem Erfolg der Mundart-Initiative im Kanton Zürich und der Annahme des Gegenvorschlags in Basel-Stadt kämpft sich der Dialekt wieder in den mittlerweile hochdeutschen Kindergarten zurück. Wir erinnern uns: Mithilfe eines verordneten Hochdeutschgebrauchs im Kindergarten möchte man die PISA-Resultate am Ende der Schulzeit verbessern. Diese bizarren sprachlichen Zwangsmassnahmen werden nun auch in anderen Kantonen kritisch hinterfragt. Hier eine Übersicht über die aktuellen politischen Bestrebungen.
  • Zürich: Initiative angenommen.
  • Basel-Stadt: Gegenvorschlag angenommen.
  • Glarus: Landsgemeinde entscheidet im Mai 2013
  • Luzern: Initiative eingereicht, Abstimmung Herbst 2013.
  • Solothurn: Unterschriftensammlung läuft.
  • Bern: Initiative angekündigt.

11. September 2012

Hochdeutsch an Glarner Kindergärten

Auf das neue Schuljahr wurde in den Glarner Kindergärten die Regelung eingeführt, nach der die Kindergärtnerinnen mindestens einen Drittel der Unterrichtszeit Hochdeutsch sprechen müssen. Dagegen sträubt sich die SVP, welche im Kindergarten kein Hochdeutsch will. Die Glarner Regierung lehnt diesen Vorstoss ab, das letzte Wort dazu hat aber die Landsgemeinde.

Hochdeutsch im Kindergarten: Mehr als ein Prestigeprojekt der Bildungsbürokraten? Bild: NZZ
Weiterhin auch Hochdeutsch im Glarner Kindergarten, Regionaljournal DRS, 11.9.

14. August 2012

Glarus will Basisstufe

Der Glarner Regierungsrat will den Schulgemeinden ermöglichen, an der Volksschule die Basisstufe einzuführen. Die Basisstufe ist ein Schulmodell, welches den Kindergarten und die ersten beiden Primarschuljahre verbindet. In der Basisstufe sei ein fliessender Übergang zwischen Lernen im Spiel und aufgabenorientiertem Lernen besser möglich. Auch die Gemeinden erachteten den Bedarf nach einer Basisstufe als ausgewiesen. Diese führe zudem für den Kanton zu keinen Mehrkosten.
Quelle: Regionaljournal DRS, 14.8.

16. Juli 2012

Französisch erst ab der Oberstufe?

Die Mittelstufenkonferenzen der Kantone Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Schwyz und Glarus empfehlen, den  Französischunterricht erst ab der Oberstufe zu starten. Die Praxis zeige, dass zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe das System noch immer überfordere. In den verschiedenen Kantonen wird der Unterricht auch ganz unterschiedlich praktiziert: Im Thurgau gibt es zwei Lektionen à 45 Minuten, in St. Gallen drei Lektionen à 50 Minuten und in Appenzell Innerrhoden beginnt der Unterricht schon heute erst an der Oberstufe. 

Lehrer wollen Französisch erst ab der Oberstufe, Bild: Keystone
Schulfranzösisch in der Ostschweiz? Oui, mais plus tard, St. Galler Tagblatt, 13.7. 

26. Juni 2012

Noten für Glarner Lehrer

Im Kanton Glarus wird ab August auch die Leistung von Lehrern beurteilt - und zwar von der Schulleitung. Grundlage für die Beurteilung sind Beobachtungen und Wahrnehmungen, weiter wird die Selbstbewertung der Lehrer sowie die Rückmeldungen der Schüler und deren Eltern berücksichtigt. 
Die Beurteilung erfolgt mindestens alle vier Jahre. Mitarbeitergespräche und Unterrichtsbesuche sind alle zwei Jahre vorgeschrieben.
Quelle: Regionaljournal DRS, 26.6.

18. Januar 2012

Weiterhin Lehrer im Glarner Landrat

Eine SVP-Motion fordert, dass Lehrer - wie andere Kantonsangestellte -  nicht in den Glarner Landrat einziehen dürfen. Die Regierung empfiehlt nun diesen Vorstoss zur Ablehung. Es soll also weiterhin möglich sein, als Lehrer zu politisieren.

Lehrer sollen auch in Zukunft im Glarner Landrat sitzen dürfen, Bild: Keystone
Lehrer sollen im Glarner Landrat bleiben, Regionaljournal DRS, 18.1.

4. Januar 2012

Sozialarbeit an Glarner Schulen

In Glarus soll die schulische Sozialarbeit eingeführt werden. Die Regierung will dafür 600 Stellenprozente schaffen. In einem Pilotprojekt wurde das Bedürfnis für Sozialarbeit abgeklärt.
Sozialarbeit an Glarner Schulen, Regionaljournal DRS, 4.1.