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19. Mai 2021

Schlechte Luft bedroht ungeimpfte Schüler

In zwei von drei Schweizer Schulzimmern ist die Qualität der Atemluft ungenügend. Zu diesem Befund kam eine Studie, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im März 2019 veröffentlichte – zu einer Zeit, als von der nahenden Corona-Pandemie noch niemand etwas ahnte. Jetzt mehren sich die Stimmen, die einen besseren Schutz der Kinder und Jugendlichen vor der buchstäblich dicken Luft in vielen Schulstuben fordern.

Luft in den Schulzimmern wird zum Problem, Tages Anzeiger, 18.5. von Fabian Renz

28. März 2021

Sozialer Ausgleich mit neuer Schülerzuteilung auf Schulhäuser

Wo ein Kind zur Schule geht, beeinflusst sein späteres Leben. Statistiken belegen, dass Kinder aus Schulen mit hohem Anteil an fremdsprachigen und bildungsfernen Eltern deutlich weniger Schulerfolg haben. Seit Jahren schon befasst sich Oliver Dlabac vom Zentrum für Demokratie Aarau mit diesen Effekten. Nun legt er eine neue und umfassende Studie vor. «Unsere Analysen ­bestätigen, dass in der Schweiz dasselbe Kind je nach Zusammensetzung der besuchten Schule unterschiedliche Chancen auf Schulerfolg und in der weiteren persönlichen und beruflichen Entwicklung hat», ist sein Fazit.

Schulen besser durchmischen, NZZaS, 28.3. von René Donzé

21. März 2021

Wandbild wegen Rassismus aus Schule entfernt

Ein Wandbild aus den späten 1940-er Jahren in einem Berner Schulhaus hat jüngst für eine öffentliche Debatte über Rassismus geführt. Nun soll es aus dem Schulhaus weg, in ein Museum kommen. Dort könne es besser kritisch und zeitgemäss eingeordnet werden.


Bild: Tamara Janes

Umstrittenes Wandbild wird aus Berner Schule entfernt, sda, 19.3.

21. Januar 2021

Geld für französische Beamtenschule

Der Bundesrat will die Finanzhilfen für die Französische Schule Bern (ECLF) in unverändertem Umfang weiterführen. Der Bund trägt einen Viertel der Betriebskosten mit dem Ziel, dass Kinder von Angestellten der Bundesverwaltung sowie von Organisationen im Interesse des Bundes die obligatorische Schule in französischer Sprache besuchen können. 

Bund will Beiträge an Französische Schule Bern weiterführen, Berner Zeitung, 20.1. 

21. November 2020

Stellvertretungen verzweifelt gesucht

Der Kanton Bern hat auch in normalen Zeiten Mühe, genügend Lehrpersonen zu finden. Grund ist der Mangel an Lehrkräften. Und jetzt kommt auch noch Corona hinzu. Aktuell sind 70 Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne oder Isolation – das ist ein halbes Prozent aller Lehrpersonen im Kanton Bern. Wie soll man da, wenn es sowieso schon zu wenige gibt, im Notfall Leute finden, die einspringen können?

Quarantäne-Vertretung verzweifelt gesucht, SRF Regional, 19.11.

11. November 2020

5. November 2020

Kommission will Lehrmittel-Liste

Die Bildungskommission (BiK) des bernischen Grossen Rats findet es gut, dass die Sonderschulbildung im Kanton Bern neu unter das Dach der Bildungs- und Kulturdirektion kommen soll. Für sie sollte das aber auch bei der Frühförderung so sein.

Grossratskommission will ganze Sonderpädagogik unter einem Dach, sda, 4.11.

28. Mai 2020

Frühförderung für fremdsprachige Kinder vor dem Kindergarten

Basel-Stadt gilt als Pionierin der Deutsch-Frühförderung. Dort bekommen alle Eltern einen Fragebogen nach Hause, mit dem sie die Deutschkenntnisse ihrer Kinder einschätzen müssen. Können sie zu wenig gut Deutsch, müssen sie in eine Sprachspielgruppe. Zwei halbe Tage pro Woche, gratis für die Eltern.

Obligatorische Frühförderung vor dem Kindergarten? SRF, 28.5. 

6. Mai 2020

"Die Schule wird eine andere sein als vorher"


Am 11. Mai dürfen Berner Schulkinder wieder in die Schule. Der Unterricht wird aber die ersten Tage nur im Halbklassenunterricht durchgeführt. Schulkinder und Lehrkräfte sollen sich so an die neue Situation mit Hygienevorschriften gewöhnen können. Im Gespräch erklärt Schulleiter Kurt Wasem, wie an seiner Schule die Coronavorschriften des Bundes umgesetzt werden.
Wie können die Hygienemassnahmen an den Schulen umgesetzt werden, SRF Regional, 5.5. von Matthias von Wartburg

26. April 2020

Eltern entscheiden über Schulübertritte


Wegen des Fernunterrichts ändern bei den Schullaufbahnentscheiden in den Berner Volksschulen bis Ende Schuljahr teilweise die Kompetenzen. Statt dass die Schulleitungen entscheiden, ob beispielsweise ein Primarschüler am Ende der zweiten Klasse in die dritte aufsteigt, erhalten neu die Eltern das letzte Wort.Wie die bernische Bildungs- und Kulturdirektion am Freitag mitteilte, müssen die Schullaufbahnentscheide «grundsätzlich im Einvernehmen mit den Eltern getroffen werden».
Jetzt dürfen Eltern sagen, ob das Kind den Übertritt schafft, 20 Minuten, 25.4. von Raphael Casablanca

11. April 2020

Fernunterricht an der Basisstufe


Es ist der letzte Freitag des Quartals, morgen beginnen die Frühlingsferien. Aber was heisst da schon Ferien? «Wir haben die Kinder so lange nicht gesehen – das konnte man ja nicht wirklich Schule nennen», sagen Noemi Grossenbacher und Laura Schmutz. Die beiden unterrichten an einer Basisstufe in Köniz bei Bern.
"Das konnte man nicht wirklich Schule nennen", SRF, 3.4. von Michael Sahli

10. März 2020

Auch in Bern Alternative zu Passepartout-Lehrmittel


Heute werden alle Dritt- bis Sechstklässler mit dem Lehrmittel «Mille feuilles» unterrichtet. Ab der siebten Klasse folgt «Clin d'oeil». Auf die beiden Lehrmittel haben sich sechs Kantone, darunter Bern, einst im Rahmen des Projekts Passepartout verständigt.
Lehrmittel "Mille feuilles" soll Konkurrenz erhalten, Bund, 10.3. 

9. März 2020

Bern braucht Nachtragskredit für Volksschule


Seit 2013 steigen im Kanton Bern die Schülerzahlen insgesamt wieder, nachdem sie zuvor jahrelang gesunken waren. Im letzten Schuljahr gingen 110600 Kinder in die Volksschule, das sind etwa 7000 mehr als 2012. Erstmals seit dieser Trendwende hat der Kanton nun die Kosten für die Schule unterschätzt, wie eine Nachfrage bei der Bildungsdirektion ergibt. Der Regierungsrat muss dem Grossen Rat darum einen Nachtragskredit beantragen.
Mehr Schüler sorgen für Mehrkosten, Bund, 9.3. von Christoph Aebischer

24. Februar 2020

Berner Motion zur Erweiterung der obligatorischen Fremdsprachenlehrmittel


Ich verlangte als Grossrätin, dass der Regierungsrat die für mich untauglichen Lehrmittel «Mille Feuilles» und «Clin d`Oeil» vorerst mit Versuchsklassen testen müsse. Doch davon wollte Regierungsrat Pulver nichts wissen. Und so wurden denn für diese Lehrmittel Jahr für Jahr ca. 14 Mio. CHF und für Zusatzausbildungen für Lehrpersonen ca. 4 Mio. CHF «verpulvert». Kritische Stimmen betreffend die fragwürdige Didaktik des sogenannten «Sprachbades» wurden ignoriert. Mein Argument, dass das Bad gross sei wie ein See und die Kinder als Nichtschwimmer/-innen ohne Schwimmhilfen (Rechtschreibung, Grammatik oder Wörtlilernen) verloren seien, wurde negiert. 
Das Frühfranzösischlehrmittel ist untauglich! Sabina Geissbühler-Strupler, 23.2.

11. Februar 2020

Die Fremdsprach-Karawane zieht weiter ...

Condorcet-Autor Alain Pichard hat eine Wette gegen den ehemaligen Erziehungsdirektor Pulver gewonnen, sieht aber die Karawane weiterziehen. Nach missglücktem Frühfranzösisch und fehlgeschlagener Fremdsprachendidaktik macht jetzt ein neues Mekka-Wort die Runde: der obligatorische Sprachaustausch! Bevor nun schon wieder Fachkommissionen gegründet und Geldbeträge gesprochen werden, mahnt Pichard einen Besuch des OSZ-Orpund an.

Bern offen für alternative Franzlehrmittel

Die Schulen im Kanton Bern können im Französisch-Unterricht womöglich schon bald zwischen zwei verschiedenen Lehrmitteln auswählen. Der Regierungsrat ist grundsätzlich offen, das sogenannte Wahlobligatorium zuzulassen.
Bald Wahlobligatorium auch in Bern, Bild: Valérie Chételat
Alternative zu "Mille feuilles" im Kanton Bern in Sicht, Bund, 10.2.

6. Februar 2020

Bald geschlechtsneutrale Toiletten in Schulen


Ein WC für Männer, ein WC für Frauen – und künftig ein drittes für alle, denen diese Kategorisierung Mühe bereitet. Geht es nach den Plänen der Stadt Bern, gehören genderneutrale WCs künftig in all ihren neuen oder sanierten Gebäuden zum Standard: Laut dem städtischen Aktionsplan zur Gleichstellung sollen neben geschlechtergetrennten Toiletten-, Dusch- und Garderobenablagen «nach Möglichkeit» auch gemischtgeschlechtliche Bereiche eingeführt werden.
Auch der Berner Lehrerverband begrüsst Unisex-WCs, Bild: Franziska Rothenbühler
Stadt Bern will Unisex-Toiletten an den Schulen, Bund, 6.2. von Andres Marti

27. Januar 2020

Sind Kinder in Multikulti-Klassen benachteiligt?


Um die Chancengerechtigkeit in Berner Schulen ist es schlecht bestellt. Das liegt an den Vorurteilen mancher Lehrer – und vor allem an den Eltern, wie ein Besuch im Berner Bethlehemquartier zeigt.
Die Lehrerin Mai Ling Parente liebt das Multikulturelle, Bild: Raphael Moser)
Sind Kinder in Multikulti-Klassen benachteiligt? Berner Oberländer, 27.1. von Mirjam Comtesse

8. Januar 2020

"Niederschmetternde" Bilanz der Passepartout-Lehrmittel


Seit rund acht Jahren lernen Schülerinnen und Schüler aus sechs Schweizer Kantonen mit den Lehrmitteln «Mille Feuilles» und «Clin d’œil» Französisch – doch die Resultate sind niederschmetternd: Viele Kinder verstehen auch nach Jahren kaum Französisch und sprechen es noch weniger. Im November riss den Baselbieter Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern deshalb der Geduldsfaden: Mit einer überdeutlichen Mehrheit von fast 85 Prozent sprachen sie sich dafür aus, dass das umstrittene Lehrmittel nicht mehr obligatorisch sein soll. Die Baselbieter Schulen sollen sich künftig auch für andere Lehrbücher entscheiden können. Die wuchtige Annahme der Volksinitiative wirkte wie ein Brandbeschleuniger: Inzwischen droht «Mille Feuilles» auch in anderen Kantonen das Aus.
Dem Französischlehrmittel "Mille feuilles" droht das Aus, NZZ, 8.1. von Daniel Gerny

Tiefes Malaise beim Französischunterricht

Es war 2004, da sorgte Zürich für Schlagzeilen: Der Kanton führte Frühenglisch ein; die Landessprache Französisch lernten Zürcher Schüler fortan später. Die Romandie war düpiert.

Französischunterricht: Das 50-Mio.-Prestigeprojekt droht zu scheitern, Aargauer Zeitung, 8.1.