Mainstreams folgen meist einem
ähnlichen Muster. Die Geschichte geht etwa so: Es wird ein Unbehagen an den
bestehenden Verhältnissen diagnostiziert und formuliert, die Notwendigkeit
einer Veränderung ausgerufen, deren Richtung vorgegeben, die Entwicklung -
zusehends Eigendynamik entfaltend – verstetigt, mit dem Merkmal des
Paradigmenwechsels versehen, als gegeben und nicht befragbar hingenommen,
schließlich als notwendig und damit alternativlos erachtet. So geschehen im
Kontext der Kompetenzbasierung und Output-Steuerung von Schule und Unterricht.
Kompetenzbasierung und Digitalisierung als rückwärtsgewandte Ideologien, Burkard Chwalek, Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V., 18.4.