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7. März 2020

Logopädinnen wollen mehr Ressourcen


Die Logopädinnen und Logopäden aus dem Kanton Solothurn wollen die Vielfältigkeit ihres Berufs aufzeigen und fordern mehr Ressourcen.
Mehr als Hilfe für lispelnde Kinder: Logopädinnen wünschen sich mehr Ressourcen, Solothurner Zeitung, 6.3. von Rebekka Balzarini

8. November 2019

"Finanzen dürfen nicht die Hauptrolle spielen"


Integration oder Separation? Das Sonderpädagogikkonzept des Kantons St.Gallen liefert eine klare Antwort: Es braucht so viel Integration wie möglich und so wenig Separation wie nötig. Sprich, alles wird versucht, dass die Kinder ihre Schulzeit in der Regelklasse absolvieren können. Eine Einteilung in die Sprachheilschule St.Gallen soll der letzte Schritt sein.

Ist die Stadt St.Gallen bei Kindern mit Sprachstörungen auf dem richtigen Weg? Schule darf nicht Leidenszeit sein, St. Galler Tagblatt, 8.11. von Christoph Renn

11. September 2019

Basler Logopädinnen wollen Gleichstellung mit Primarlehrerinnen


Nur zu gerne standen sie am Frauenstreiktag vom 14. Juni im Scheinwerferlicht. Die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und Finanzdirektorin Eva Herzog gaben dem Kantonspersonal frei für eine gemeinsame Pause im Hof des Rathauses und solidarisierten sich mit dem Kampf der Frauen gegen Lohnungleichheit.
Kein Wort verloren sie allerdings darüber, dass gleichentags ein Teil der Staatsangestellten just in einem Beruf, den grösstenteils Frauen ausüben, auf die Strasse ging: Logopädinnen protestierten dagegen, dass sie bei der kantonalen Überprüfung der Lohneinreihungen 2015 um eine Lohnklasse heruntergestuft worden waren. Auch reichten sie, unterstützt vom Deutschschweizer Logopädinnenverband, der Sektion der Region Basel sowie der Freiwilligen Schulsynode, Einsprache bei der Regierung ein. Diesen Herbst wird der Basler Regierungsrat darüber befinden.
"Jetzt reicht es" - Logopädinnen wollen mehr Lohn und Personal, bz Basel, 11.9. von Michael Nittnaus

12. Dezember 2014

Wieviel Logopädie ist nötig?

Die Aargauer CVP möchte mit einem Vorstoss herausfinden, wie viele Lektionen Logopädie wirklich nötig sind und ob sie auch im Aufgabenbereich der Schule liegen.



Heute werden an Aargauer Schulen 122'000 Lektionen Logopädie unterrichtet, Bild: Aargauer Zeitung

Gibt es wirklich mehr Sprachstörungen bei Aargauer Schülern? Aargauer Zeitung, 11.12.

25. November 2013

Mehr Therapien als nötig

Was ist los mit einer Gesellschaft, die die Kinder bereits im Kindergartenalter "normalisieren" will? Die Zahlen der Kinder, welche besonders gefördert oder therapiert werden steigen stark an. Nicht wenige sprechen in diesem Zusammenhang von einem "Therapiewahn". Wuchert in den Kantonen ein sonderpädagogischer Apparat, der unkontrolliert und unhinterfragt die Kinder pathologisiert?


"Wenn das Angebot da ist, wird es auch genutzt", Oskar Jenny, Abteilungsleiter am Kinderspital Zürich

Therapiewahn an den Schweizer Schulen? Radio SRF, 25.11. von Raphael Zehnder

10. November 2013

Logopädinnen gegen Sparprogramm

Das Aargauer Sparprogramm würde auch die Logopädie treffen. Geplant ist eine Pensenkürzung von 10 Prozent. Dagegen wehren sich nun die betroffenen Lehrkräfte. Der Verein der Aargauer Logopädinnen und Logopäden sieht hingegen Sparpotenzial beim Bewilligungs- und Kontrollverfahren. 
Eine Million weniger: Sparprogramm trifft auch Kinder mit Sprachstörung, Aargauer Zeitung, 9.11. von Hans Fahrländer

14. Oktober 2013

"Ist diese Therapie wirklich nötig?"

526 Kinder besuchten im letzten Schuljahr in der Stadt Zürich eine Psychomotoriktherapie. Eine Mutter erzählt, wie es bei ihrem Kind dazu kam. Und was sie davon hält.




Kinder beim Bewegungsunterricht, Bild: Alessandro Della Bella

"Ist diese Therapie wirklich nötig?" Tages Anzeiger, 14.10. von Jvo Cukas

"Du Psycho!"

Wenn ein Schüler auffällig werde, finde sich immer eine Krankheit. Das kritisiert eine deutsche Journalistin in einem Buch über ihr vermeintlich krankes Kind.
*12/13 geschätzt, Quelle SPD Stadt Zürich
"Du Psycho!", Tages Anzeiger, 14.10. von Simone Rau

10. Oktober 2013

Der therapeutische Gürtel

Der Lehrer Alain Pichard stellt fest, dass die Angebote des therapeutischen Überbaus ineffizient seien und den Anbietern mehr nützten als den betroffenen Kindern und Jugendlichen.
In den 90-er Jahren hatte ich es als Oberstufenklassenlehrer mit etwa sechs Fachstellen oder Stützangeboten zu tun. Mittlerweile ist die Zahl der betreuenden Fachstellen, Stützangebote und Präventionsstellen auf 36 gestiegen. Ein Heer von Case Managern, Psychotherapeuten, Beraterinnen, Präventionisten, Sozialarbeitern schafft sich immer neue Fälle. Viele Kinder werden pathologisiert, weil es an den Schulen an Wissen fehlt. So werden bereits Kindergärtler zu einer Abklärung angemeldet, weil sie nicht eine Dreiviertelstunde ruhig im Kreis sitzen konnten. Man hat also ganz klare Vorstellungen, dass ein Kindergartenkind das können muss – aber das ist einfach nicht entwicklungsgerecht. Mit dem Integrationsgesetz wurden die Schulen ungefragt geradezu mit einer Lawine von betreuenden Angeboten überschüttet. Wenn das Kind nicht rechnen kann, lautet der Förderplan meistens: Es muss mehr Rechnen üben. Damit das nicht so banal klingt, braucht es  eine Sozialpädagogin, die das Kind betreut, eine Schulpsychologin, die sich dem Grundproblem widmet, und eine Heilpädagogin, welche die Förderempfehlungen in Förderpläne umsetzt. Das Ganze nennt man dann Förderdiagnostik.
Quelle: Alain Pichard, Auszüge aus: Die Weisheit der Praxis

19. Oktober 2012

Das Angebot fördert die Nachfrage

Der Kanton Baselland leistet sich ein Stütz- und Förderangebot, das von 50% der Kinder genutzt wird. Andererseits können Schwerstbehinderte nicht genügend gepflegt werden, weil die Ressourcen fehlen. Hier stimmt offensichtlich etwas nicht mehr. Zu viele Kinder nutzen Therapien. Das grosse Angebot kann auch als Luxus betrachtet werden. Dazu kommt, dass der Verbrauch an Ritalin stark angestiegen ist. 
Quelle: Basler Zeitung, 18.10. von Franziska Laur. Text zum Lesen anklicken.

5. März 2012

Basler Logopädinnen in Not

Als Nichtbasler staune ich immer wieder, welch sonderbare Blüten im geschützten Klima jenseits des Juras gedeihen können. Nach der umstrittenen KV-Vorbereitungsschule für Schulschwache im Baselbiet geht es jetzt um die Basler Logopädinnen. Diese befürchten Nachteile, weil die Logopädie gemäss Harmos neu an die Schulen verlegt wird. Weiter stört es sie, dass ihre Dienstleistungen nur noch für Primarschüler angeboten wird - bisher durften sich Leute bis zum 18. Geburtstag melden. Schliesslich gehört es für die Baslerinnen zum "unumgänglichen Bestandteil der Logopädischen Therapie", dass die Eltern wöchentlich in Kontakt mit den Sprachausbildnerinnen stehen. Bei solchen Argumenten drängt sich mir automatisch der Verdacht auf, dass es den Frauen um andere Dinge geht ...
Hier der Bericht aus der Basler Zeitung vom 5.3. von Esther Jundt
Zum Lesen bitte Artikel anklicken.

13. Dezember 2011

Schulen im Therapiewahn

Jedes zweite Kind fasst in seiner Schulkarriere eine oder mehrere Therapien. Dieser Trend hin zur Pathologisierung einer ganzen Generation geschieht nicht zuletzt aus einer Überforderung der Lehrpersonen heraus. Diese stehen zwischen Ansprüchen aus der Politik und dem Elternhaus. Während die Politik den Lehrkräften immer mehr Aufgaben ausserhalb ihres Lehrauftrags zumutet, fordern die Eltern Mitspracherecht in den Schulen oder können ihrem anspruchsvollen Nachwuchs nicht mehr Einhalt gebieten. Und da in vielen Basler Schulen der Anteil an verhaltensauffälligen Kindern gross ist, gibt es Klassen, in  denen fast ein Viertel der Kinder wegen ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) mit dem Medikament Ritalin behandelt wird.
Nun schlagen Ärzte und Fachleute Alarm. Sie fordern ein einfacheres Schulsystem, eine seriösere Abklärung, bevor Therapien verordnet werden, und eine grössere Toleranz bei Abweichungen von der Norm. Es dürfe nicht sein, dass ein Kind nicht mehr das kleinste Lispeln oder das geringste Tagträumchen haben dürfe, ohne dass sofort eine Diagnose gestellt und nach dem Therapeuten gerufen werde.
Tatsächlich sind die Schulen überfrachtet. Frühfranzösisch, die Neueinführung von Qualitätsstandards, Kinder zu dick, zu dünn, zu neurotisch, zu fernsehbesessen - die Schule beugt sich dem Druck, führt Purzelbaumstunden ein und übt das richtige Freizeitverhalten. Doch unter all dem Genügenwollen brechen ihre Protagonisten zusammen. Auch viele Lehrer können nur noch mit psychologischer Beratung und Tabletten funktionieren.
Getestet und behandelt. Mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler geht in eine Therapie. Fachleute warnen vor der Überbetonung von Schwächen.
Ärzte wehren sich gegen unnötige Diagnosen, Bild: Fotolia
Aus: Basler Zeitung, 13.12. von Franziska Laur
Eine Generation wird krank geredet, Basler Zeitung, 13.12. von Franziska Laur

6. November 2011

"Erlöst die Schüler von unnötigen Diagnosen"

In der Schweiz werden immer mehr Kinder wegen Schulproblemen therapiert. Jetzt reicht's, finden zwei Kinderärzte. Sie rufen Mediziner und Psychologen dazu auf, nicht gleich bei jedem Kind einen Defekt zu suchen
Erlöst die Schüler von unnötigen Diagnosen, NZZaS, 6.11. Interview: Simone Schmid
Romedius Alber (48) ist Kinderarzt und Jugendpsychiater, er praktiziert in Baar und lehrt in den Bereichen Entwicklungspädiatrie und systemische Therapie. Zusammen haben sie das Buch «Schulschwierigkeiten: Störungsgerechte Abklärung in der pädiatrischen Praxis» geschrieben. Es richtet sich an Fachleute und soll Leitlinien setzen, wie Kinderärzte ihre Patienten bei Schulschwierigkeiten vernünftig und lösungsorientiert abklären können.
Thomas Baumann (60) praktiziert seit 1986 als Kinderarzt. Er leitet das Entwicklungspädiatrische Zentrum in Solothurn und ist Autor diverser Fachbücher. 
 Romedius Alber    Thomas Baumann

22. Oktober 2011

Logopädie-Unterricht im Aargau sorgt für Diskussionen

Bisher konnten Kinder in ihrer Gemeinde zum Logopädie-Unterricht. Ab Sommer 2012 soll das erst ab dem Kindergarten-Alter möglich sein. Vorher sollen die Kinder in ein regionales Logopädie-Zentrum. Für den Verband der Aargauer Logopädinnen und Logopäden ein grosser Nachteil.
Logopädie-Unterricht im Aargau sorgt für Diskussionen, Regionaljournal DRS, 21.10.