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11. Juli 2016

Kunst- und Theaterunterricht als Alternativen zum Vermessen der Bildung

Nützlich soll Bildung sein. Diese zeitgeistige Haltung prägt selbst die Erwartungen der Schüler an den Unterricht. Wie geht Kunst- und Theaterunterricht damit um? Kunst und Theater sind doch gerade dann nützlich, wenn sie Sand ins Getriebe streuen.
Der Umgang mit dem Unerwarteten, NZZ, 11.7. von Walter Bernet

20. November 2014

Kulturfeuer entfachen

Die Ostschweizer Kantone Appenzell Ausserrhoden, Thurgau und St. Gallen wollen Bildung und Kultur einander näher bringen. Deshalb werden Kuturverantwortliche gesucht, die sich miteinander vernetzen und Kulturangebote austauschen. 



Stefanie Kasper informiert am ersten Netzwerktreffen, Bild: Nana do Carmo

In den Schulen macht es klick, St. Galler Tagblatt, 20.11. von Dieter Langhart

5. November 2014

Kinderzeichnungen im Spiegel der Zeit

Der Zeichenwettbewerb des Pestalozzi-Kalenders war der grösste und beliebteste der Schweiz. Er wurde 1912 ins Leben gerufen und 1984 letztmals durchgeführt. Das Archiv der Kinder- und Jugendzeichnung der Stiftung Pestalozzianum zeigt repräsentative Beispiele aus sieben Jahrzehnten des Pestalozzi-Wettbewerbs. 




Ein Werk aus dem Jahr 1912. Eine 13-Jährige zeichnet "Man kehrt von der Blumenausstellung zurück", Copyright: Archiv der Kinder- und Jugendzeichnung der Stiftung Pestalozzianum

Kinderzeichnungen im Spiegel der Zeit, Migros Magazin, 5.11.

16. Januar 2014

Mehr Gelassenheit und mehr Selbstkritik

Die jüngste Sendung "Kulturplatz" von Schweizer Fernsehen SRF widmet sich der Schule. Thematisiert werden Klassenfotos, Homeschooling, der Film "Alphabet" und ein Theaterprojekt in Basel. Ausserdem integriert ist ein Interview mit Margrit Stamm. Dort rät die emeritierte Erziehungswissenschafterin den Eltern zu mehr Gelassenheit und auch mehr Selbstkritik im Umgang mit der Schule.
Mit Eva Wannenmacher in die Schule, Fernsehen SRF, 15.1.

12. Januar 2014

Ausflugstipp

Im Vögele Kulturzentrum Pfäffikon SZ läuft momentan die Ausstellung "Das Abenteuer Bildung". Die Besucher erfahren Bildung als sehr vielschichtigen Begriff, der uns durchs ganze Leben begleitet. Dargestellt werden Schulrealitäten aus der Vergangenheit und Gegenwart, aus der Schweiz und der ganzen Welt. Ich verbrachte zwei kurzweilige Stunden beim Erkunden und Entdecken von spannenden Inhalten zum Thema Bildung. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl an Exponaten: Bilder, Fotos, Filme, Interviews, Modelle etc. und lässt sich dabei an aktuellen Fragen über den Wert und den Sinn von Bildung leiten. Meine Wertung: sehr empfehlenswert! Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung per Kommentar mit.
Das Abenteuer Bildung, Vögele Kulturzentrum Pfäffikon, noch bis zum 23. März 2014

16. November 2013

Abenteuer Bildung

Die neue Ausstellung im Vögele-Kulturzentrum in Pfäffikon SZ nimmt die Besucher mit auf eine Bildungsreise, die zeigt, wie vielschichtig der Begriff "Bildung" ist. Das griechische Wort "Schule" bedeutet ursprünglich "freie Zeit" - davon haben wir uns weit entfernt. Heute ist Bildung an der Schule nicht immer ein Vergnügen.


Bildung ist mehr als Ordnung: Ursus Wehrlis Pausenplatz aus der Serie "Die Kunst, aufzuräumen", 2013, Bild: Ursus Wehrli

Literatur ist wurst - Bildung nicht, NZZ, 16.11. von Claudia Wirz
Link zur Ausstellung

15. Juli 2013

Muttersprach-Kurse unter Druck

Nachdem bereits Italien Beiträge für den Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur gestrichen hat, folgt nun Spanien. Befürchtet wird ein Kahlschlag, wenn nicht die öffentiche Hand Beiträge zusichert.
Ein Beitrag von Irène Troxler aus der NZZ, vom 15.7.
In der spanischen Gemeinde Zürichs herrscht Aufregung. Auf Twitter und Facebook schlagen die Wellen hoch, seit die spanische Regierung beschlossen hat, die Finanzierung der traditionellen Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) um die Hälfte zu reduzieren. Als Alternative soll den 7- bis 11-jährigen Schülerinnen und Schülern ein Internetprogramm zum Spracherwerb zur Verfügung gestellt werden.
In einem Communiqué wendet sich eine Zürcher Plattform zur Verteidigung der HSK an die Medien. Es könne nicht sein, dass sich der spanische Staat aus der Verantwortung schleiche und die Integration seiner Mitbürger ganz auf die Schweiz überwälze, heisst es darin. Ende Juni hätten Demonstrationen in Basel, Paris und Brüssel stattgefunden. Weitere Kundgebungen seien nach den Sommerferien geplant.





Wegen der Finanzkrise gefährdet: Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur, Bild: Fabian Stamm






Der Nutzen der HSK-Kurse ist in der Fachwelt unbestritten. Mehrere Studien belegen, dass Kinder mit Migrationshintergrund in der Regel besser Deutsch lernen, wenn sie ihre Muttersprache richtig beherrschen. Der Leiter des Zürcher Volksschulamtes, Martin Wendelspiess, weist ferner darauf hin, dass die Frage der Identität für die Integration eine wichtige Rolle spielt. Indem sie die heimatliche Kultur vermittelten, leisteten diese Kurse also einen weiteren Integrationsbeitrag.
Der Kanton Zürich unterstützt die Kurse, die in über 20 Sprachen angeboten werden, lediglich, indem er dafür Schulzimmer zur Verfügung stellt. Mit der Finanzierung hat er nichts zu tun. Bis zur Finanzkrise waren die alten Einwanderungsnationen wie Italien, Spanien oder Portugal für die Kurse aufgekommen. Doch in den letzten Jahren kürzten auch die Italiener ihre Beiträge, wie der zuständige Koordinator Marco Toviani auf Anfrage erläutert. 2012 sei eine Reduktion um vierzig Prozent in fünf Jahren beschlossen worden. Dieses Jahr habe man in Zürich drei Lehrerstellen verloren. Dennoch hätten alle Kurse gestartet werden können. Bei der Finanzierung helfe nun ein Elternverein, und man bitte die Eltern um einen freiwilligen Beitrag von 200 Franken pro Jahr. Wie bei den Spaniern gebe es auch bei den Italienern eine Bewegung, welche die Sparbemühungen stoppen wolle, sagt Toviani.
Wendelspiess würde einen Abbau bei den HSK-Kursen sehr bedauern, will aber nicht den Teufel an die Wand malen. Die meisten Kurse, zu denen auch solche in Albanisch, Bulgarisch, Japanisch oder Koreanisch gehören, würden nicht von den Regierungen der betroffenen Länder finanziert, sondern von Vereinen, hält er fest. Für die Gewerkschaft VPOD, die SP und die Alternative Liste hingegen ist klar, dass nun der Kanton in die Bresche springen muss. SP und AL haben kürzlich eine parlamentarische Initiative mit diesem Ziel eingereicht. Sie dürfte allerdings wenig Chancen auf eine Mehrheit im Kantonsrat haben. Bei der Beratung des Volksschulgesetzes hatten die Parlamentarier diesem Anliegen eine deutliche Abfuhr erteilt.
Die spanischen Eltern befürchten derweil einen schleichenden Abbau. Man dünne die Unterrichtsorte aus und demotiviere so die Eltern, ihre Kinder zu immatrikulieren. Mit privaten Trägerschaften wolle das spanische Bildungsamt gar keine Verhandlungen führen, sagt eine Vertreterin der spanischen Plattform. Damit bringe sie das ganze Programm in Gefahr.

6. Dezember 2012

St. Gallen prüft HSK

Der St. Galler Stadtrat soll aufzeigen, welchen Platz heimatliche Sprache und Kultur (HSK) in der Schule hat. Ein SP-Politiker reichte dazu ein Postulat ein, das der Stadtrat nun prüft. Die Stadt Zürich kenne ein solches Schulfach, welches jeweils am Mittwochnachmittag durchgeführt werde, heisst es im Postulat.






Von der Förderung der Erstsprache profitiert auch der Deutschunterricht, Bild: NZZ.
Quelle: Regionaljournal DRS, 6.12.

4. Juli 2012

Zürcher Bildungsrat für Weiterentwicklung von QUIMS

Der Bildungsrat hat sich für die Weiterentwickung des Programms "Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS) ausgesprochen. Insbesondere die Sprachförderung soll weiter intensiviert und der Einbezug der Eltern verstärkt werden.
Qualität in multikulturellen Schulen: Weiterentwicklung geplant, Kanton Zürich, 4.7.

22. Juni 2012

Anerkennungspreise für Schulkulturprojekte

Zum sechsten Mal verleiht der Kanton Aargau Anerkennungspreise für Schulkulturprojekte. Eingegangen sind rund 40 Bewerbungen, fünf davon wurden ausgezeichnet. 
Auszeichnung für Kulturprojekte an Aargauer Schulen, Regionaljournal DRS, 22.6.

5. Mai 2012

Thurgauerlied im Lehrplan

Das Thurgauerlied soll als Lehrziel im Lehrplan festgeschrieben werden. Das Lied sei ein wichtiger Teil der Thurgauer Kultur, meint die Erziehungsdirektorin Monika Knill. Sie will die Landeshymne und das Thurgauerlied in den Lehrplan für die Thurgauer Volksschule übernehmen.

Bald im Thurgauer Lehrplan, das Thurgauerlied, Bild: SR DRS
Quelle: Regionaljournal DRS, 4.5.

3. Mai 2012

Abbau bei HSK

Viele Länder streichen die Unterstützungen für den Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) und gefährden damit die sprachliche Entwicklung für Migrantenkinder in ihrer jeweiligen Erstsprache. Diese freiwilligen Kurse finden meist nachmittags oder abends statt. In der Schweiz gibt es Kurse in über 20 verschiedenen Sprachen. Oft ist der Sprachunterricht die einzige ausserfamiliäre Verbindung zum Heimatland der Kinder.
In Österreich ist HSK in den Unterricht mit verbindlichen Lehrplänen integriert. Anders als in der Schweiz werden die Lehrkräfte von den Schulbehörden ausgewählt, angestellt und bezahlt. Studien belegen, dass die Förderung der Erstsprache die Entwicklung einer Zweitsprache nicht beeinträchtigt.

Abbau bei HSK gefährdet die Sprachkompetenzen von Migranten, Bild: Ursula Häne
Eine unersetzliche Verbindung zur fremden Heimat, Wochenzeitung, 3.5. von Jan Jirat

20. Februar 2012

Mehr Kultur für Solothurner Schüler

Der Kanton Solothurn will seinen Schülern mehr Kultur bieten. Er übernimmt vom Kanton Aargau dessen Erfolgsprogramm "Kultur macht Schule". Die beiden Kantone führen nun Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit.

Zusammen ins Museum, Bild: rlmb.lvr.de
Mehr Kultur für Solothurner Schüler, Regionaljournal DRS, 20.2.