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20. Mai 2021

Basel will diskriminierungsfreie Schulen

Egal mit welcher Hautfarbe oder mit welchem religiösen, kulturellen oder sozialen Hintergrund, die Schule müsse alle Kinder und Jugendlichen abholen, sagt Heidi Mück, die das Grün-alternative Bündnis im Basler Grossen Rat vertritt. «Die Kinder und Jugendlichen sollen in einer möglichst diskriminierungsarmen Umgebung aufwachsen. Dort ist die Schule ein wichtiger Teil und hat eine wichtige Rolle.»

Basler Parlament setzt sich für diskriminierungsfreie Schulen ein, SRF Regional, 19.5. von Marlene Sandrin

21. März 2021

Wandbild wegen Rassismus aus Schule entfernt

Ein Wandbild aus den späten 1940-er Jahren in einem Berner Schulhaus hat jüngst für eine öffentliche Debatte über Rassismus geführt. Nun soll es aus dem Schulhaus weg, in ein Museum kommen. Dort könne es besser kritisch und zeitgemäss eingeordnet werden.


Bild: Tamara Janes

Umstrittenes Wandbild wird aus Berner Schule entfernt, sda, 19.3.

25. November 2020

Verfehlter Rassismusvorwurf

Es ist schon ein starkes Stück, wenn zwei Rassismus-Expertinnen den Schweizer Lehrmittelverlagen vorwerfen,  unsere Lehrmittel seien im Kern rassistisch. Man fragt sich, aufgrund welcher Kriterien ein solch vernichtendes Urteil entstanden ist. Ich kenne mich bei den Unterrichtsmaterialien des Zürcher Lehrmittelverlags einigermassen aus und teile  nicht den Eindruck, die Darstellungen über die himmeltraurige Geschichte der Sklaverei oder über afrikanische Kulturen seien rassistisch gefärbt.

Reinste Ressentimentforschung, Condorcet.ch, 25.11. von Hanspeter Amstutz

24. November 2020

Rassistische Lehrmittel?

Am Wochenende trumpfte der Sonntagsblick mit der Schlagzeile auf: «Diskriminierung im Klassenzimmer: Schulbücher sind im Kern rassistisch.» Zwei «Bildungsexpertinnen» hätten «aufgedeckt», wie «präsent Rassismus» in Schweizer Schulbüchern sei: «Wir haben kein einziges Lehr- oder Lernmittel gefunden, das wir ohne Zweifel empfehlen können.» Werden unsere Kinder an den Schulen systematisch mit Rassismus vollgepumpt?

Rassismus in den Schweizer Schulen, Weltwoche, 17.11., von Roger Köppel

18. August 2020

Graubünden überprüft Lehrmittel auf Gender- und Rassismustauglichkeit

Hänseleien, fiese Spitznamen oder Sprüche - Kinder können in der Schule gemein sein. Dabei kann es auch schnell mal rassistisch werden, wenn auch nicht mit Absicht. Um dem entgegenzuwirken will die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus die Schulen mehr sensibilisieren. Wie nötig das in Graubünden ist, das wollte RSO-Reporterin Sara Spreiter von Chantal Marti, der Leiterin vom kantonalen Amt für Volksschule und Sport, wissen:

Rassismus in Bündner Schulen: ein Thema aber kein Problem, Südostschweiz, 18.8. von Sara Spreiter

14. Juli 2020

Statt Statuen niederreissen lieber Geschichtswissen steigern

Die Black-Lives-Matter-Bewegung zeigt Wirkung. Warner Bros. hat den Klassiker «Vom Winde verweht» (1939) aus dem Streamingdienst HBO gestrichen, weil er ethnische und rassistische Vorurteile bediene und die Sklaverei verherrliche. Ins Visier gerät deshalb auch John Wayne.

Geschichte kann man nicht einfach entsorgen, Basler Zeitung, 13.7. von Roland Stark

24. Dezember 2018

Wie müssen Kinderbücher aussehen?


Er gilt als teuerster Film der deutschen Filmgeschichte: «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» nach dem Kinderbuch von Michael Ende von 1960. Im Frühling kam er in die Kinos, und im Vorfeld sprach der Produzent über die schwierige Financiersuche. «Wieso ist der Junge denn schwarz?», hätten potenzielle chinesische Investoren irritiert gefragt. Selbst in Hollywood habe man vorgeschlagen: «Könnte Jim nicht weiss sein?»
Der Bub mit der schwarzen Haut als aktiver Held war im deutschsprachigen Kinderbuch der Sechzigerjahre die absolute Ausnahme. Und obwohl «Jim Knopf» im Zeichen des Humanismus geschrieben wurde und eine Figur darin gar eine regelrechte Brandrede gegen Rassismus hält, empfinden manche schwarzen Eltern Franz Josef Tripps Illustrationen als derart klischiert und, ja, rassistisch, dass das Buch aus einigen amerikanischen Schulbibliotheken verschwand. Wie müssen Kinderbücher heute aussehen?
Kinderbücher mit Migrationshintergrund, Basler Zeitung, 19.12. von Alexandra Kedves

1. Mai 2018

Migranten in der Opferrolle

«Massiv mehr Übergriffe», titelte der Sonntagsblick, darunter in fetter gelber Schrift: «Diskriminierung an den Schulen nimmt zu!» Im Text folgten Sätze wie: «Die Schweiz ist in ­dieser Hinsicht europaweit ein negatives ­Vorbild.» Da war die Rede von rassistischen Chauffeuren, die Migranten aus dem Bus ­werfen, Bademeistern, die Schwarzen das Warmwasser abstellen, und Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder mit Migrantenkindern unterrichtet werden. Ein kleiner Junge wurde sogar als «Ebola-Kind» beschimpft.
Insgesamt 301 Fälle zählen die Rassismus­beratungsstellen: Das ist nicht mal einer pro Tag, darunter keine einzige Gewaltanwendung. Bei einer Bevölkerung von 8,4 Mil­lionen, wobei ein Viertel davon Migranten sind, eigentlich eine überschaubare Zahl. Trotzdem fordert die Präsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Martine ­Brunschwig-Graf, einen besseren Opferschutz, sprich neue Gesetze: «Der gesetzliche Schutz vor Diskriminierung ist in der Schweiz ungenügend.» Dabei wird die ominöse Dunkelziffer ins Feld geführt – wohl in der Annahme, dass diese Zahlen wenig hergeben. Viele rassistische Vorfälle würden, so eine Rassismusberaterin, gar nicht erst angezeigt.
Der wahre Rassismus an den Schulen, Weltwoche, 25.4. von Alain Pichard

15. Juni 2016

Fremdenhass bekämpfen

Die Schweiz tue sich schwer, die antirassistische Erziehung nachhaltig und offiziell in den Lehrplänen der obligatorischen Schule zu verankern, teilte die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) am Dienstag mit. Im Vergleich zu den EU-Ländern weise die Schweiz in dieser Hinsicht einen Rückstand auf.
In den Lehrplänen kommt Rassismusprävention zu kurz, Bild: Ennio Leanza
Rassismusprävention kommt in den Schulen zu kurz, NZZ, 14.6. 

7. August 2015

Rassismus in Kinderbüchern

Sollen Kinderbücher vom N-Wort gesäubert werden? Gedanken dazu von Sieglinde Geisel.
Das N-Wort im "Jim Knopf", NZZ, 7.8. von Sieglinde Geisel

6. Oktober 2014

Wertevermittlung an den PH

Pädagogische Hochschulen stehen vor der Herausforderung, allgemeingültige Werte vermitteln zu müssen. Welche Regeln in der Vermittlung von Weltanschauungen gelten sollen, ist aber unklar. Einerseits wird das Recht auf eine eigene Meinung hochgehalten, wo die Grenze zu extremen Positionen liegt und wie diese allenfalls sanktioniert werden, ist nicht geregelt.




Rassismus, Religion, Sexualität: Wie sollen Tabuthemen an PH behandelt werden? Bild: Orlando Hoetzel

Nicht alle sehen die Welt gleich rund, NZZ, 6.10. von Anna Rosenwasser

5. Januar 2014

Kompetenzzentrum für Holocaust-Education

Die Pädagogische Hochschule St. Gallen gründet ein Kompetenzzentrum für Holocaust-Education. Sensibilisierung für Ursachen von Rassismus sei in der Lehrerbildung ein sehr wichtiges Thema, sagt PHSG-Rektor Erwin Beck.
Holocaust-Bildung an der PHSG, St. Galler Tagblatt, 5.1. von Daniel Klingenberg

15. März 2012

Rassismusprävention

Vom 12. bis 25. März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus" statt - eine Gelegenheit, das Thema im Rahmen des allgemeinbildenden Unterrichts aufzugreifen. Die Stiftung "Bildung und Entwicklung" hat dazu eine Sammlung von Links auf Materialien und Unterrichtshilfen zusammengestellt. 
 

Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil (Einstein), Bild: cloki
Rassismusprävention in der Schule, Bildung und Entwicklung