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24. Februar 2017

Regulierung statt Harmonisierung

Der Lehrplan 21 sollte eine Reform sein gegen den Kantönligeist im Bildungswesen. Er wurde zum Reglementiermonster.

Lehrplan 21: Das regulierte Schulkind, Beobachter, 20.2. von Susanne Loacker

3. Januar 2016

Management-Regime der Schule

Technokratische Reformen gefährden die hohe Qualität des Schweizer Bildungssystems.
Management-Regime der Schule, Reform. vpod Bildungspolitik 194, von Beat Kissling und Alain Pichard

11. Dezember 2015

Linke Opposition gegen Schulreformen

Lange Zeit meldeten sich vor allem SVP-Politiker zu Wort, um gegen die laufenden Schulreformen zu opponieren. Jetzt schalten sich immer mehr Linke in die Debatte ein. So nimmt eine Gruppierung von SP-Politikern, links­liberalen Professoren und Lehrern in einer 30-seitigen Streitschrift unter dem Titel Einspruch Stellung – unter dem 20-köpfigen Autorenteam sind mehrere Basler: SP-Ständerätin Anita Fetz, der ehemalige Kleinklassenlehrer, Roland Stark, SP-Grossrat und Gymnasiallehrer Daniel Goepfert und Anton Hügli, eigentlich Solothurner, jedoch Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Uni Basel. Auch die Federführung der Oppositionsschrift hat ein Basler inne: der Sekundarlehrer Alain Pichard; er lebt jedoch schon länger in Biel und sitzt dort als Vertreter der Grünliberalen im Stadtrat. Von ihm stammt die Initiative zum lehrplankritischen Memorandum «550 gegen 550».











Basler SP-Front gegen Schulreformen, Basler Zeitung,10.12. von Franziska Laur

29. November 2015

Linke Streitschrift gegen Lehrplan 21

Nach der Kritik aus konservativen Kreisen kommt jetzt die Kampfansage der Linken: Für sie ist der Lehrplan 21 praxisfern, viel zu teuer und politisch nicht legitimiert.










Jetzt wird der Lehrplan 21 auch von links unter Beschuss genommen, Bild: Armin Müller
Diese Rechnung geht nicht auf, Sonntagszeitung, 29.11. von Nadia Pastega

21. Februar 2015

Disziplinierung der Abweichler

Im Fremdsprachenunterricht steigt der Druck auf die Kantone. Verwaltung und Politiker skizzieren Ideen, um abweichende Kantone zu disziplinieren.




In Luzern wird die Initiative für eine Fremdsprache an der Primarschule eingereicht, Bild: Sigi Tischler

Die zweite Landessprache ist nicht verhandelbar, Tages Anzeiger, 20.2. von Anja Burri

20. Februar 2015

Das regulierte Schulkind

Die jüngste Ausgabe des 'Beobachters' befasst sich mit dem Lehrplan 21. Zum Wort kommen u.a. Walter Herzog und Anita Fetz.























Das regulierte Schulkind, Beobachter, 20.2. Bild: Beobachter

6. November 2014

Morgen kommt der Weihnachtsmann ...

Zu früh für den Weihnachtsmann zwar, doch morgen könnte der Samichlaus und der Schmutzli Arbeit bekommen. Der überarbeitete Lehrplan 21-Entwurf wird nämlich vorgestellt und seine vielen Kritiker stehen bereit. Ich wage die Prognose, dass die Überarbeitung ebenso durchfallen wird wie die ursprüngliche Version. Zu stark wurde die Konsultation gegängelt, zu selektiv wurden die Rückmeldungen entgegengenommen, zu knapp ist die Zeit für eine wirkliche Überarbeitung. Alles andere als Kosmetik würde mich überraschen. Wer weiss, vielleicht nimmt ihn der Samichlaus wieder mit in den tiefen und dunklen Tannenwald. Und für die Verantwortlichen hat der Schmutzli sicher noch die eine oder andere Rute auf Lager. (uk)

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben.
Fahn und Säbel und noch mehr,
Ja ein ganzes Kriegesheer,
Möcht’ ich gerne haben.

Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) 

Die Kritik am Lehrplan 21 wird lauter, Basler Zeitung, 6.11. von Thomas Dähler

30. Oktober 2014

Der Elfenbeinturm beginnt zu bröckeln

Lange war die schulpolitische Gefechtslage sehr übersichtlich. Links und rechts, gut und böse, fortschrittlich und reaktionär standen sich in sauber geordneten Formationen gegenüber. Gemessen an den leidenschaftlichen politischen Auseinandersetzungen in den 1960er- und 1970er-Jahren herrschte an der pädagogischen Front ein ruhiger, fast einschläfernder Diskussionston. Das Thema «Schule» rutschte in der Prioritätenliste aller Parteien weit nach hinten.
Der Elfenbeinturm beginnt zu bröckeln, Basler Zeitung, 30.10. von Roland Stark

29. Oktober 2014

Der Lehrplan 21 ist gescheitert

Eigentlich hatte alles so gut angefangen. Sämtliche Kantone und fast neun von zehn Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern waren dafür: Die eidgenössische Bildungsverfassung sollte den Rahmen für eine Annäherung der kantonalen Schulen schaffen. Ein Umzug von einem Kanton in den anderen sollte in Zukunft weder für die Eltern noch für die mitziehende Jungmannschaft im Bildungsfiasko enden. Endlich sollten Schuleintrittsalter, Schulpflicht, die Dauer der einzelnen Schulstufen, deren Ziele und deren Übergänge einheitlich sein. HarmoS lautete das Schlagwort. Das Schulleben sollte einfacher werden, nicht komplizierter.That’s it!



Die Basler SP-Ständerätin Anita Fetz redet Klartext, Bild: fetz.ch
Lasst die Schule in Ruhe! Die Zeit, 23.10. von Anita Fetz