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1. Dezember 2020

Deutlich mehr Förderbedarf bei den Knaben

Überfordert mit dem Schulstoff oder den Schulkollegen, eine Lernschwäche oder verhaltensauffällig: Laut BFS-Erhebung besuchten im Schuljahr 2018/19 insgesamt 1.4 Prozent der Schülerinnen und Schüler eine Sonderklasse und 1.8 Prozent eine Sonderschule. 2.4 Prozent wurden in einer Regelklasse besonders gefördert.



Statistik der Sonderpädagogik, BfS, 2020

Fünf Prozent der Schweizer Schüler erhalten Förderunterricht, SRF, 30.11.

2. Februar 2020

Integrative Sonderschulung nimmt in Luzern zu

Im Kanton Luzern werden im aktuellen Schuljahr total über 40'600 Kinder und Jugendliche unterrichtet. In der Sekundarschule hat die Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr ab-, in allen anderen Stufen zugenommen. Im Zahlenspiegel der Dienststelle Volksschulbildung zum Schuljahr 2019/20 fallen vier weitere Entwicklungen auf.
Diese vier Entwicklungen an den Luzerner Volksschulen fallen auf, Luzerner Zeitung, 1.2. von Julian Spörri

9. September 2019

Wolter findet momentane Gymi-Quote richtig


Manche Ausländer verlassen wegen dem hiesigen Schulsystem die Schweiz. Für hoch qualifizierte Expats sind die niedrige Maturaquote, der hohe Selektionsdruck unattraktiv. 
Stefan Wolter: Oft wird übersehen:Deutschland hat zwar eine hohe sogenannte Studienberechtigtenquote. Schulabgänger mit Abitur und Fachhochschulreife: etwa 50 Prozent. Die Frage ist aber: Was machen diese Studienberechtigten dann damit? Schweizweit erreichen pro Jahrgang durchschnittlich nur 20 Prozent eine gymnasiale Matur. Aber am Ende besitzt in der Schweiz ein höherer Anteil der 25­ bis 34-­jährigen einen tertiären Abschluss als in Deutschland.
"Gymi-Quote von 20 Prozent ist richtig", Basler Zeitung, 9.9. von Alexandra Kedves

16. April 2019

Luzerner Bildungsindikatoren


Das Bildungs- und Kulturdepartement hat zusammen mit Lustat Statistik Luzern Indikatoren für das Bildungssystem entwickelt. Sie zeigen auf, was rundläuft und wo es hapert – besonders bei der Chancengleichheit sieht Reto Wyss Potenzial.

«Es verträgt keine weiteren Kürzungen», Luzerner Zeitung, 12.4. von Roseline Troxler

18. Januar 2019

Mehr Basler Schüler


In den Volksschulen des Kantons Basel-Stadt, also in der obligatorischen Schulzeit, ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen fünf Schuljahren um 2378 angestiegen. Besuchten 2013/14 noch 13 957 Schülerinnen und Schüler die Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Weiterbildungsschule, absolvieren im laufenden Schuljahr 16 335 Mädchen und Knaben die Schulen vom Kindergarten bis zur Sekundarschule.
Schülerzahl angestiegen, Basler Zeitung, 18.1. von Urs Rist

3. November 2018

Ausbildung der Lehrkräfte


Die Datenbank der Studierenden und Abschlüsse des Schweizerischen Hochschulinformationssystems (SHIS) wurde zu Beginn der 1970er-Jahre konzipiert, um den steigenden Koordinations- und Planungsbedürfnissen des Bundes und der Kantone im Hochschulbereich Rechnung zu tragen. Sie gibt Auskunft über die Studiensituation, den Bildungsverlauf und mehrere soziodemographische Merkmale der Studierenden. 

Studierende und Abschlüsse der Hochschulen, Bundesamt für Statistik, 11.7. 2018

10. September 2018

Eine halbe Million mehr Schüler

Fast eine halbe Million mehr Schüler erwartet das Bundesamt für Statistik (BFS) in für die Stufen bis zur sechsten Klasse der Primarschule. Dies ist ein Plus von 14 Prozent. Dies zeigt das neue Szenario des BFS auf. Das Bundesamt erwartet für die Jahre 2018 bis 2027 einen Anstieg in allen Schulstufen. Die Sekundarstufe rechnet mit dem kräftigsten Anstieg von einem Plus von 15 Prozent.
Die Babyboomer 2.0, SRF, 10.9.

21. Juli 2018

Grosse Mehrheit besucht öffentliche Schulen

Die Bundesverfassung hält fest: In der Schweiz sind alle Kinder schulpflichtig. «Der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht ist gewährleistet», steht dort geschrieben. Für das Schulwesen sind indes die Kantone zuständig. Rund 162 000 Kinder sind im Kanton Zürich zurzeit im obligatorischen Schulalter. Die grosse Mehrheit besucht eine öffentliche Bildungsinstitution, knapp 10 000 gehen an eine der 169 Privatschulen. Die Anzahl Privatschüler steigt zwar leicht an, parallel wächst aber auch die Gesamtschülerzahl im Kanton. Anteilmässig hat die Zahl der Privatschüler zwischen 2008 und 2016 deshalb nur um 0,5 Prozentpunkte zugenommen. Laut Marion Völger, Leiterin des Volksschulamts, ist die Privatschulquote von rund 6 Prozent im interkantonalen und internationalen Vergleich eher tief.
Weiterhin tiefer Anteil von Privatschülern, NZZ, 5.7. von Nils Pfändler

28. Juni 2018

Knaben benachteiligt

In der öffentlichen Volksschule des Kantons Baselland müssen Knaben fast doppelt so häufig als Mädchen sonderpädagogische Massnahmen in Anspruch nehmen. Der Anteil Knaben bei der Sonderschulung, in Klein-, Einführungs- und Integrationsklassen liegt im Schuljahr 2017/18 in den Primar- und Sekundarschulen bei 63 Prozent. Auch im Niveau A der Sekundarschulen sind die Männer 2017/18 mit 56 Prozent übervertreten. Dies geht aus dem neusten Newsletter des Statistischen Amtes des Kantons Baselland hervor.
Ist das Schulsystem männerfeindlich? Basler Zeitung, 27.6. von Thomas Dähler

14. November 2017

Trendwende im Baselbiet

Die goldene Mitte. Zwar kein progymnasialer Streber, aber trotzdem eine bessere Ausbildung als die «allgemeinen Anforderungen», die das Niveau A der Sekundarschule laut Definition erfüllt: Der mittlere E-Zug auf Sekundarebene war im Baselbiet jahrzehntelang der bestbesuchte der drei Sek-Varianten; doch der progymnasiale Zug holte auf (siehe Grafik). Und hat die Ausbildung mit «erweiterten Anforderungen» (E) in diesem Schuljahr sogar erstmals überholt. «Eine Verschiebung hat stattgefunden. Wir können jedoch noch nicht sagen, ob dies eine Tendenz ist oder eine Ausnahme», sagt Beat Lüthy, Leiter des Amts für Volksschulen. «Wir werden die Veränderung weiterhin beobachten.» 

Mittelmässig reicht nicht mehr, Basellandschaftliche Zeitung, 14.11. von Samuel Hufschmid

20. Juni 2017

11 Prozent Männer

Im Schuljahr 2016/17 unterrichten an den Aargauer Schulen insgesamt 8702 Lehrpersonen 74 024 Volksschülerinnen und -schüler in 4002 Schulklassen.
Stark untervertreten: Nur 11 Prozent der Aargauer Primarlehrpersonen sind Männer, Aargauer Zeitung, 20.6.

9. Juni 2017

Sieben von zehn Lehrern arbeiten Teilzeit

An öffentlichen Baselbieter Schulen arbeiteten im vergangenen Jahr vom Kindergarten bis zur höheren Berufsbildung insgesamt 4563 Lehrerinnen und Lehrer. 71 Prozent der Lehrpersonen waren weiblich, auf der Primarstufe sogar 87 Prozent. Je höher die Stufe, desto mehr steigt der Männeranteil, schreibt das Statistische Amt Baselland in einer Mitteilung. 
Sieben von zehn Baselbieter Lehrern arbeiten Teilzeit, bz Baselland, 9.6.

19. Februar 2017

Wolter: Bildungsbürokratie lasse sich empirisch nicht belegen

Angesichts knapper Finanzen kommt auch das Bildungssystem unter Druck: Wieso etwa steigt die Zahl der Beschäftigten in Erziehung und Unterricht immer weiter, obwohl die Schülerzahlen gesunken sind?
Von Geld und Geist, NZZ, 17.2. von Marc Tribelhorn

7. Dezember 2016

Übergang am Ende der obligatorischen Schule

Die Publikation des Bundesamts für Statistik beschreibt erstmals sämtliche Übergänge der rund 83'000 Jugendlichen der ganzen Schweiz, die 2012 aus der obligatorischen Schule (Sekundarstufe I oder besonderer Lehrplan) ausgetreten sind. 

3. Dezember 2016

Bericht zur Volksschule Uri

Der Bericht erwähnt, dass das Wahlpflichtfach Italienisch von knapp einem Viertel der 5./6. Klässler gewählt wurde. 
Bericht zur Volksschule über das Schuljahr 2015/16, Erziehungsdepartement Uri, 2.12.

5. November 2016

Anstieg der Schülerzahlen prognostiziert

Die neuen Szenarien des BFS für das Bildungssystem bestätigen, dass die Lernendenbestände auf allen Stufen der obligatorischen Schule (Primarstufe I, Primarstufe II und Sekundarstufe I) ab 2017 für mindestens 10 Jahre ansteigen dürften.
Szenarien 2016-2025 für die obligatorische Schule, Bundesamt für Statistik, aktualisiert am 21.10.

Lehrerausbildung in der Schweiz

Die Ausbildung der künftigen Lehrkräfte in der Schweiz findet je nach Kanton und Unterrichtstufe an verschiedenen Institutionen statt. Sie hat sich seit Beginn des Jahrtausends stark gewandelt und wurde harmonisiert. Damit einher ging die «Tertiarisierung» der Ausbildung der Vorschul- und Primarschullehrkräfte. Früher absolvierten diese ihre Ausbildung an Seminaren der Sekundarstufe II; neu erfolgt die gesamte Lehrerbildung auf Hochschulstufe, entweder an den Pädagogischen Hochschulen (PH), den Universitären Hochschulen (UH) oder vereinzelt auch an den Fachhochschulen (FH).

16. Oktober 2016

Fast jedes zehnte Kind zügelt

Der Kanton Zürich ist statistisch gesehen der grösste Verlierer. Jedes Jahr ziehen fast 1000 Kinder und Jugendliche mit ihren Familien weg in einen anderen Kanton. Die meisten lassen sich im Aargau nieder (280), dann folgen Thurgau (130) und St. Gallen (100). Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundesamt für Statistik für eine Studie des Schweizer Lehrerverbands aufbereitet hat und die dieser Zeitung vorliegen.
Beim Zügeln bezahlen die Kinder die Zeche, Bild: Gaetan Bally
Nachbüffeln bei Kantonswechsel, NZZaS, 16.10. von René Donzé