Die Freude war von kurzer Dauer: Die Situation am Pädagogik-Stellenmarkt hatte sich 2020 entspannt. Wohl wegen Unsicherheiten in der Corona-Krise blieben mehr Lehrer ihrer Stelle treu als sonst. Jetzt aber sind im Kanton Zürich fürs neue Schuljahr noch 550 Stellen unbesetzt – 80 mehr als im Frühling 2019. Im Kindergarten und in der Primarschule herrscht laut Bildungsdirektion eine angespannte Lage. Noch prekärer ist sie in der Heilpädagogik.
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27. Mai 2021
15. Juni 2019
Frühförderung für mehr Chancengerechtigkeit
Er war
Gymnasiallehrer und vertrat jahrzehntelang die Interessen der Schweizer Lehrer.
Beat Zemp erlebte in dieser Zeit unzählige Reformen, neue Unterrichtsmethoden
und wie sich Schüler und Eltern verändert haben. Zum Abschiedsinterview
empfängt der Baselbieter am Hauptsitz des Schweizer Lehrerverbandes in der Nähe
der Zürcher Hardbrücke. Am Eingang prangert der berühmte Satz des verstorbenen
US-Präsidenten John F. Kennedy: «Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als
Bildung: keine Bildung.»
"Künftig werden auch Roboter an Schulen unterrichten", Schweiz am Wochenende, 15.6. von Yannick Nock
11. April 2019
Thurgauer Lehrerverband verteidigt Teilzeitlehrerinnen
Ein Drittel aller
Lehrkräfte in Thurgauer Primarschulen und Kindergärten arbeitet weniger als 50
Prozent. Ein weiteres Drittel weniger als 90 Prozent. Anne Varenne betont:
«Sie
arbeiten nicht Teilzeit, weil sie keine Lust haben oder weil sie es sich
leisten können.»
"Der Lehrerberuf soll mit einer Familie vereinbar sein": Berufsverband verteidigt Teilzeit-Pensen, St. Galler Tagblatt, 11.4. von Larissa Flammer
8. April 2019
Aargau beschliesst "neue Ressourcierung der Volksschule"
Die Verantwortlichen der Aargauer Volksschulklassen
bekommen mehr Freiheiten und Verantwortung. Der Regierungsrat hat definitiv
entschieden, dass ab dem Schuljahr 2020/21 die «neue Ressourcierung der
Volksschule» gilt. Kernpunkt der Reform: Die Schulen bekommen die Lektionen
mehr oder weniger pauschal zugeteilt und können sie flexibel einsetzen.
Mehr Freiheiten für die Schulen, SRF Regional, 8.4.
Was genau ändert für die Aargauer Schulen, SRF Regional, 8.4.
29. März 2019
Frauenfeld will keine Kleinpensen mehr
Ohne Lehrpersonen mit Teilzeitpensen lässt sich eine Schule nicht
organisieren. Davon ist Thomas Minder überzeugt. Der Verbandspräsident der
Thurgauer Schulleiter und bald auch des Schweizer Verbands muss es wissen. Eine
Klasse hat mehr Unterrichtslektionen, als eine Lehrperson erteilen kann. «Es
gibt ja noch Halbklassenunterricht», sagt der Hinterthurgauer.
Job-Sharing ist ein zweischneidiges Schwert - Kleinpensen sind an Thurgauer Schulen unerwünscht, St. Galler Tagblatt, 29.3. von Larissa Flammer
7. März 2019
Lehrer fordern kürzere Arbeitszeit
Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV) fordert vom Regierungsrat für
das Jahr 2020 eine Rückkehr auf ein Arbeitsniveau von 42 Stunden pro Woche,
heisst es in der Verbandszeitschrift «LLV Diskurs». Der Kanton hatte die
Arbeitszeiten aus Spargründen auf 43,25 Stunden pro Woche erhöht, was einer
zusätzlichen Lektion entspricht.
Der LLV
ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen. Diese
fordert für 2020 eine Lohnerhöhung um zwei Prozent für Verwaltungsangestellte
und Lehrpersonen.
Quelle: Luzerner
Zeitung; 5. 3.
21. August 2018
Lehrer: Ein Teilzeitjob für Frauen
Die Schweizer Volksschulen
müssen bis 2025 über 100 000 Kinder zusätzlich unterrichten. Dazu braucht es
weitere 2000 Lehrkräfte. Verzweifelt versuchen die Schulen, wieder mehr Männer
für den Lehrerberuf zu gewinnen.
Gesucht: Männer für die Schulzimmer, NZZ, 21.8. von Jörg Krummenacher
12. August 2018
Wolter setzt auf digitales Lernen
Bildungsökonom Stefan Wolter über den Lehrermangel
und wie Kinder besser lernen.
"Grössere Klassen machen am meisten Sinn", Schweiz am Wochenende, 11.8. von Yannick Nock
70 Prozent arbeiten Teilzeit
Am
Montag beginnt in mehreren Kantonen das neue Schuljahr. Tausende Kinder werden
erstmals im Klassenzimmer sitzen und erwartungsfroh auf ihren Lehrer oder ihre
Lehrerin blicken. Was sie nicht wissen: Die Schulen stehen an einem Wendepunkt.
Die neue Generation wird unter anderen Bedingungen unterrichtet als ihre
älteren Geschwister. Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen. Sie werden
historische Höchstwerte erreichen. Die Folge: Die durchschnittliche
Klassengrösse von 19 Kindern steigt. Darin sind sich Bund, Lehrer und Experten
einig.
Schulen in der Teilzeitfalle, Schweiz am Wochenende, 11.8. von Yannick Nock
12. November 2017
Neues Rollenverständnis für Lehrer
Ich mag mich noch gut erinnern: Um die Jahrtausendwende bekam der Begriff
der Professionalität einen
zentralen Wert in der Lehrerbildung. Lehrerinnen und Lehrer sollten fachlich
und didaktisch ganz auf der Höhe ihrer Aufgabe sein. Die Forderung war und ist
auch heute noch richtig. Nur hat man damals weitgehend ausgeblendet, dass es
noch etwas ganz Anderes braucht, um als Lehrerin oder Lehrer bei den Schülern
wirklich anzukommen. Bei den wichtigen pädagogischen Fähigkeiten hielt die
vorherrschende Lehrmeinung nicht viel von der Vorstellung, eine Lehrerin könne
aus einer gefühlten
inneren Berufung ihr Potenzial am besten entfalten. Dies
widerstrebte wissenschaftlichem Denken. Ja man ging so weit, dass die
Verantwortung für eine Klasse möglichst unter viele Lehrpersonen aufgeteilt
werden sollte. Auf diese Weise würden die Kinder eine wünschenswerte Meinungsvielfalt
und unterschiedliche Schulstile kennen lernen.
Neues Rollenverständnis für Lehrerinnen und Lehrer? 12.11. von Hanspeter Amstutz
Neues Rollenverständnis für Lehrerinnen und Lehrer? 12.11. von Hanspeter Amstutz
17. Oktober 2017
LCH streut sich Asche aufs Haupt
Zum Eingeständnis des LCH, dass in der Schule einiges schief läuft, verfasste Hans-Peter Köhli einen Kommentar, der den Aussagen des Berichts seine Einschätzung und Beurteilung anfügte.
Zum Interview mit den Frauen Heidelberger und Peterhans vom LCH, 16.10. Kommentar von Hans-Peter Köhli
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Zürich
Wie Behörden den Lehrermangel schönreden.
Natürlich steht vor jeder Klasse eine Lehrperson – manchmal leider eine,
die unfähig ist. Wie Behörden den Lehrermangel schönreden.
Im August, eine Woche vor Beginn des neuen Schuljahres, verschickte die Stadt Zürich eine Medienmitteilung. Alle Klassenlehrerstellen seien besetzt. Gesucht würden nur noch einzelne Fachlehrer und Heilpädagogen.
Wieso überhaupt eine Medienmitteilung, die verkündet, was eigentlich völlig selbstverständlich ist? Dass jede Klasse eine Lehrperson hat?
Und der Frust wächst weiter, Beobachter, 9.10. von Susanne Loacker
12. Oktober 2017
Früher war alles besser
Früher war alles besser - diese Weisheit gehört zu den beliebtesten Redensarten des einheimischen
Sprachschatzes. Vor allem zu Kindheit, Jugend und Schule, aber auch zu Sport
und Politik und sogar zum Wetter («weisse Weihnachten») werden unzählige Anekdoten
erzählt. Fast immer trügt die Erinnerung. «Die Zukunft war früher auch besser»,
hat der legendäre Komiker und Schauspieler Karl Valentin gespottet.
Früher war alles besser, Basler Zeitung, 12.10. von Roland Stark
27. März 2017
Mehr Entlastung für Schaffhauser Lehrer
Schaffhauser Klassenlehrer sollen künftig
deutlich mehr entlastet werden. Aktuell steht den Lehrern pro Woche eine
Entlastungslektion zur Verfügung, neu sollen es zwei Lektionen sein. Das
schlägt die Spezialkommission des Kantonsrats vor. Die zusätzliche Entlastung
werde den Lehrern seit fünf Jahren versprochen und müsse jetzt endlich
umgesetzt werden, argumentiert Kommissionspräsident Peter Scheck (SVP) im
Gespräch mit Radio Munot. Die zusätzliche Klassenlehrerstunde würde den Kanton
pro Jahr etwa 1,4 Millionen Franken kosten. Die Regierung verzichtete bisher
aus Kostengründen auf die Entlastungsmassnahmen.
Schaffhauser Lehrer sollen entlastet werden, Radio Munot, 24.3.
16. März 2017
Berner Lehrer fordern mehr Stellenprozente wegen Integration
Ostermundiger Lehrkräfte
haben genug. In einem offenen Brief an den kantonalen Bildungsdirektor Bernhard
Pulver (Grüne) fordern sie eine Erhöhung der Stellenprozente auf 150 Prozent an
Kindergarten- und Unterstufenklassen – was einem Teamteaching entspräche. Rund
400 Lehrpersonen haben den Brief unterschrieben. Er soll am Freitag überreicht
werden.
Lehrer wollen nicht mehr alleine unterrichten, Bund, 16.3. von Naomi Jones
8. September 2016
Baselbiet streicht Altersentlastung
Der Baselbieter Landrat
hat am Donnerstag die altersbedingte Unterrichtsentlastung für Lehrpersonen
aufgehoben. Die Sparmassnahme soll bei Kanton und Gemeinden zu Einsparungen von
rund 3,5 Millionen Franken führen.
Altersentlastung für Lehrpersonen wird gestrichen, bzBasel, 8.9.
28. August 2016
Weniger Lektionen, weniger Pensen, weniger Lohn
Der Aargauer Lehrerinnen- und Lehrerverbands (alv) kritisiert die neusten
geplanten Sparmassnahmen. Präsidentin Elisabeth Abbassi warnt vor der
Aushöhlung des Bildungssystems und gibt sich kämpferisch.
19. August 2016
Lehrerpool kaum genutzt
Seit Anfang Jahr hat der Kanton Zürich seinen Lehrerpool aufgestockt.
250 Lehrerinnen und Lehrer stehen zusätzlich zur Verfügung. Die Gemeinden
können sie anfordern, wenn sie Bedarf haben. Nur: Bis jetzt macht das kaum eine
Gemeinde. Denn sie müssen 80 Prozent der Kosten übernehmen.
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| Bei vielen Zuzügern können die Gemeinde zusätzliche Lehrkräfte anfordern, Bild: Keystone
Keiner will zusätzliche Lehrer, SRF Regional, 12.8.
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9. Juni 2016
Luzerner Lehrer drohen
Luzerner Lehrer sollen
auf die Teilnahme etwa an Schulreisen und Klassenlager verzichten, wenn sie vom
Kanton aus Spargründen zu mehr Unterricht verpflichtet werden. Dies schlägt die
Spitze des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands (LLV) vor.
Spitze des Luzerner Lehrerverbands droht mit Leistungskürzungen, sda, 9.6.
3. Juni 2016
Pensenerhöhung für Baselbieter Lehrer
Baselbieter Sekundarlehrpersonen müssen weiterhin eine Lektion mehr pro Woche unterrichten. Der Landrat hat die im Rahmen des Sparpakets 2012/15 beschlossene Massnahme am Donnerstag unbefristet verlängert. Damit werden jährlich 3,5 Millionen Franken eingespart.
Definitive Pensenerhöhung für Baselbieter Sek-Lehrer, Tageswoche, 2.6.
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