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27. Mai 2021

Der Lehrermangel spitzt sich zu

Die Freude war von kurzer Dauer: Die Situation am Pädagogik-Stellenmarkt hatte sich 2020 entspannt. Wohl wegen Unsicherheiten in der Corona-Krise blieben mehr Lehrer ihrer Stelle treu als sonst. Jetzt aber sind im Kanton Zürich fürs neue Schuljahr noch 550 Stellen unbesetzt – 80 mehr als im Frühling 2019. Im Kindergarten und in der Primarschule herrscht laut Bildungsdirektion eine angespannte Lage. Noch prekärer ist sie in der Heilpädagogik.

Zürcher Lehrer sollen mehr arbeiten, NZZaS, 23.5. von René Donzé

15. Juni 2019

Frühförderung für mehr Chancengerechtigkeit


Er war Gymnasiallehrer und vertrat jahrzehntelang die Interessen der Schweizer Lehrer. Beat Zemp erlebte in dieser Zeit unzählige Reformen, neue Unterrichtsmethoden und wie sich Schüler und Eltern verändert haben. Zum Abschiedsinterview empfängt der Baselbieter am Hauptsitz des Schweizer Lehrerverbandes in der Nähe der Zürcher Hardbrücke. Am Eingang prangert der berühmte Satz des verstorbenen US-Präsidenten John F. Kennedy: «Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.»
"Künftig werden auch Roboter an Schulen unterrichten", Schweiz am Wochenende, 15.6. von Yannick Nock

11. April 2019

Thurgauer Lehrerverband verteidigt Teilzeitlehrerinnen


Ein Drittel aller Lehrkräfte in Thurgauer Primarschulen und Kindergärten arbeitet weniger als 50 Prozent. Ein weiteres Drittel weniger als 90 Prozent. Anne Varenne betont:
«Sie arbeiten nicht Teilzeit, weil sie keine Lust haben oder weil sie es sich leisten können.»
"Der Lehrerberuf soll mit einer Familie vereinbar sein": Berufsverband verteidigt Teilzeit-Pensen, St. Galler Tagblatt, 11.4. von Larissa Flammer

8. April 2019

Aargau beschliesst "neue Ressourcierung der Volksschule"


Die Verantwortlichen der Aargauer Volksschulklassen bekommen mehr Freiheiten und Verantwortung. Der Regierungsrat hat definitiv entschieden, dass ab dem Schuljahr 2020/21 die «neue Ressourcierung der Volksschule» gilt. Kernpunkt der Reform: Die Schulen bekommen die Lektionen mehr oder weniger pauschal zugeteilt und können sie flexibel einsetzen.
Mehr Freiheiten für die Schulen, SRF Regional, 8.4.

29. März 2019

Frauenfeld will keine Kleinpensen mehr


Ohne Lehrpersonen mit Teilzeitpensen lässt sich eine Schule nicht organisieren. Davon ist Thomas Minder überzeugt. Der Verbandspräsident der Thurgauer Schulleiter und bald auch des Schweizer Verbands muss es wissen. Eine Klasse hat mehr Unterrichtslektionen, als eine Lehrperson erteilen kann. «Es gibt ja noch Halbklassenunterricht», sagt der Hinterthurgauer.
Job-Sharing ist ein zweischneidiges Schwert - Kleinpensen sind an Thurgauer Schulen unerwünscht, St. Galler Tagblatt, 29.3. von Larissa Flammer

7. März 2019

Lehrer fordern kürzere Arbeitszeit


Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV) fordert vom Regierungsrat für das Jahr 2020 eine Rückkehr auf ein Arbeitsniveau von 42 Stunden pro Woche, heisst es in der Verbandszeitschrift «LLV Diskurs». Der Kanton hatte die Arbeitszeiten aus Spargründen auf 43,25 Stunden pro Woche erhöht, was einer zusätzlichen Lektion entspricht.
Der LLV ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen. Diese fordert für 2020 eine Lohnerhöhung um zwei Prozent für Verwaltungsangestellte und Lehrpersonen.
Quelle: Luzerner Zeitung; 5. 3.

21. August 2018

Lehrer: Ein Teilzeitjob für Frauen

Die Schweizer Volksschulen müssen bis 2025 über 100 000 Kinder zusätzlich unterrichten. Dazu braucht es weitere 2000 Lehrkräfte. Verzweifelt versuchen die Schulen, wieder mehr Männer für den Lehrerberuf zu gewinnen.

Gesucht: Männer für die Schulzimmer, NZZ, 21.8. von Jörg Krummenacher

12. August 2018

Wolter setzt auf digitales Lernen

Bildungsökonom Stefan Wolter über den Lehrermangel und wie Kinder besser lernen.
"Grössere Klassen machen am meisten Sinn", Schweiz am Wochenende, 11.8. von Yannick Nock

70 Prozent arbeiten Teilzeit

Am Montag beginnt in mehreren Kantonen das neue Schuljahr. Tausende Kinder werden erstmals im Klassenzimmer sitzen und erwartungsfroh auf ihren Lehrer oder ihre Lehrerin blicken. Was sie nicht wissen: Die Schulen stehen an einem Wendepunkt. Die neue Generation wird unter anderen Bedingungen unterrichtet als ihre älteren Geschwister. Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen. Sie werden historische Höchstwerte erreichen. Die Folge: Die durchschnittliche Klassengrösse von 19 Kindern steigt. Darin sind sich Bund, Lehrer und Experten einig.
Schulen in der Teilzeitfalle, Schweiz am Wochenende, 11.8. von Yannick Nock

12. November 2017

Neues Rollenverständnis für Lehrer

Ich mag  mich noch gut erinnern: Um die Jahrtausendwende bekam der Begriff der Professionalität einen zentralen Wert in der Lehrerbildung. Lehrerinnen und Lehrer sollten fachlich und didaktisch ganz auf der Höhe ihrer Aufgabe sein. Die Forderung war und ist auch heute noch richtig. Nur hat man damals weitgehend ausgeblendet, dass es noch etwas ganz Anderes braucht, um als Lehrerin oder Lehrer bei den Schülern wirklich anzukommen. Bei den wichtigen pädagogischen Fähigkeiten hielt die vorherrschende Lehrmeinung nicht viel von der Vorstellung, eine Lehrerin könne aus einer gefühlten inneren Berufung ihr Potenzial am besten entfalten. Dies widerstrebte wissenschaftlichem Denken. Ja man ging so weit, dass die Verantwortung für eine Klasse möglichst unter viele Lehrpersonen aufgeteilt werden sollte. Auf diese Weise würden die Kinder eine wünschenswerte Meinungsvielfalt und unterschiedliche Schulstile kennen lernen.
Neues Rollenverständnis für Lehrerinnen und Lehrer? 12.11. von Hanspeter Amstutz

17. Oktober 2017

LCH streut sich Asche aufs Haupt

Zum Eingeständnis des LCH, dass in der Schule einiges schief läuft, verfasste Hans-Peter Köhli einen Kommentar, der den Aussagen des Berichts seine Einschätzung und Beurteilung anfügte.
Zum Interview mit den Frauen Heidelberger und Peterhans vom LCH, 16.10. Kommentar von Hans-Peter Köhli

Wie Behörden den Lehrermangel schönreden.

Natürlich steht vor jeder Klasse eine Lehrperson – manchmal leider eine, die unfähig ist. Wie Behörden den Lehrermangel schönreden.

Im August, eine Woche vor Beginn des neuen Schuljahres, verschickte die Stadt Zürich eine Medienmitteilung. Alle Klassenlehrerstellen seien besetzt. Gesucht würden nur noch einzelne Fachlehrer und Heilpädagogen.

Wieso überhaupt eine Medienmitteilung, die verkündet, was eigentlich völlig selbstverständlich ist? Dass jede Klasse eine Lehrperson hat?

Und der Frust wächst weiter, Beobachter, 9.10. von Susanne Loacker

12. Oktober 2017

Früher war alles besser

Früher war alles besser - diese Weisheit gehört zu den beliebtesten Redensarten des einheimischen Sprachschatzes. Vor allem zu Kindheit, Jugend und Schule, aber auch zu Sport und Politik und sogar zum Wetter («weisse Weihnachten») werden unzählige Anekdoten erzählt. Fast immer trügt die Erinnerung. «Die Zukunft war früher auch besser», hat der legendäre Komiker und Schauspieler Karl Valentin gespottet.
Früher war alles besser, Basler Zeitung, 12.10. von Roland Stark

27. März 2017

Mehr Entlastung für Schaffhauser Lehrer

Schaffhauser Klassenlehrer sollen künftig deutlich mehr entlastet werden. Aktuell steht den Lehrern pro Woche eine Entlastungslektion zur Verfügung, neu sollen es zwei Lektionen sein. Das schlägt die Spezialkommission des Kantonsrats vor. Die zusätzliche Entlastung werde den Lehrern seit fünf Jahren versprochen und müsse jetzt endlich umgesetzt werden, argumentiert Kommissionspräsident Peter Scheck (SVP) im Gespräch mit Radio Munot. Die zusätzliche Klassenlehrerstunde würde den Kanton pro Jahr etwa 1,4 Millionen Franken kosten. Die Regierung verzichtete bisher aus Kostengründen auf die Entlastungsmassnahmen.
Schaffhauser Lehrer sollen entlastet werden, Radio Munot, 24.3.

16. März 2017

Berner Lehrer fordern mehr Stellenprozente wegen Integration

Ostermundiger Lehrkräfte haben genug. In einem offenen Brief an den kantonalen Bildungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) fordern sie eine Erhöhung der Stellenprozente auf 150 Prozent an Kindergarten- und Unterstufenklassen – was einem Teamteaching entspräche. Rund 400 Lehrpersonen haben den Brief unterschrieben. Er soll am Freitag überreicht werden.
Lehrer wollen nicht mehr alleine unterrichten, Bund, 16.3. von Naomi Jones

8. September 2016

Baselbiet streicht Altersentlastung

Der Baselbieter Landrat hat am Donnerstag die altersbedingte Unterrichtsentlastung für Lehrpersonen aufgehoben. Die Sparmassnahme soll bei Kanton und Gemeinden zu Einsparungen von rund 3,5 Millionen Franken führen.
Altersentlastung für Lehrpersonen wird gestrichen, bzBasel, 8.9.

28. August 2016

Weniger Lektionen, weniger Pensen, weniger Lohn

Der Aargauer Lehrerinnen- und Lehrerverbands (alv) kritisiert die neusten geplanten Sparmassnahmen. Präsidentin Elisabeth Abbassi warnt vor der Aushöhlung des Bildungssystems und gibt sich kämpferisch.
Elisabeth Abassi kritisiert, dass für eine Klasse nur noch 25 oder 26 Lektionen zu unterrichten sind bei einem Vollpensum von 28 Lektionen, Bild: Mario Heller
Drastische Folge des neuen Sparpakets: Primarlehrer wird ein Teilzeitberuf, Aargauer Zeitung, 26.8. von Jörg Meier

19. August 2016

Lehrerpool kaum genutzt

Seit Anfang Jahr hat der Kanton Zürich seinen Lehrerpool aufgestockt. 250 Lehrerinnen und Lehrer stehen zusätzlich zur Verfügung. Die Gemeinden können sie anfordern, wenn sie Bedarf haben. Nur: Bis jetzt macht das kaum eine Gemeinde. Denn sie müssen 80 Prozent der Kosten übernehmen.
Bei vielen Zuzügern können die Gemeinde zusätzliche Lehrkräfte anfordern, Bild: Keystone
Keiner will zusätzliche Lehrer, SRF Regional, 12.8.

9. Juni 2016

Luzerner Lehrer drohen

Luzerner Lehrer sollen auf die Teilnahme etwa an Schulreisen und Klassenlager verzichten, wenn sie vom Kanton aus Spargründen zu mehr Unterricht verpflichtet werden. Dies schlägt die Spitze des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands (LLV) vor.
Spitze des Luzerner Lehrerverbands droht mit Leistungskürzungen, sda, 9.6.

3. Juni 2016

Pensenerhöhung für Baselbieter Lehrer

Baselbieter Sekundarlehrpersonen müssen weiterhin eine Lektion mehr pro Woche unterrichten. Der Landrat hat die im Rahmen des Sparpakets 2012/15 beschlossene Massnahme am Donnerstag unbefristet verlängert. Damit werden jährlich 3,5 Millionen Franken eingespart.

Definitive Pensenerhöhung für Baselbieter Sek-Lehrer, Tageswoche, 2.6.