19. Oktober 2020

Als man im Kindergarten noch spielte

Sändele, Liedchen singen, mit Holzklötzchen bauen, spielen – all das machte ich in den letzten beiden Jahren des Zweiten Weltkrieges im Kindergarten beim Erasmusplatz bei Fräulein Tanner. Sogar spielen durften wir nach Lust und Laune. So lieb war unser Fräulein.

Das einfühlsame Fräulein Pototzka, Online Reports, 19.10. von Peter Achten

18. Oktober 2020

Lehrplan 21 verschlimmert Lage

Der Kolumne von Tobias Straumann über die Chancenungleichheit an den Schulen ist absolut beizupflichten. Eine zentrale, ja entscheidende Rolle spielt das Elternhaus. Schon viele Gremien und Studiengruppen sollen sich den Kopf darüber zerbrochen haben, wie den Kindern aus den unteren sozialen Schichten geholfen werden könnte.

NZZaS, 18.10., Leserbrief von Hans-Peter Köhli

Als die Schweiz es noch fertigbrachte

Die Chancenungleichheit kann nicht vermindert werden, indem man die Bildungsanforderungen hinunterschraubt. Dass die Chancenungleichheit drastisch vermindert werden kann, hat die Schweiz schon einmal bewiesen. 1991 nahm die Schweiz zum ersten Mal an dem internationalen Test «International Assessment of Educational Progress» (IAEP) in Mathematik und Naturwissenschaften mit grossen repräsentativen Stichproben von 13-jährigen Schülern teil. Der IAEP wurde von Schülerinnen und Schülern in rund zwanzig Ländern unter der Schirmherrschaft des US-Bildungsministeriums durchgeführt. Die Resultate der Schweizer Schüler lagen bei den höchsten Durchschnittswerten in Mathematik und Naturwissenschaften. Die Werte, die das niedrigste Zehntel aller Schweizer Schüler erreichte, lagen sehr weit vor dem entsprechenden Anteil der Schülerinnen und Schüler in Grossbritannien und allen anderen Ländern in dieser Umfrage. China, Korea und Taiwan hatten ähnliche Durchschnittswerte wie die Schweiz; aber für das unterste Zehntel der Schüler lag die Schweiz immer noch weit vorne. Warum schauen wir nicht, wie die Schweiz das damals fertiggebracht hat?

NZZaS, 18.10., Leserbrief von Peter Aebersold

Schulreformen verstärken Chancenungleichheit

Dass die nichtakademischen Berufe von manchen Akademikereltern zu wenig gewürdigt werden, ist zweifellos richtig. Wo ich als langjährige Berufsschullehrerin widersprechen muss: «Bildung für alle» ist nicht nur auf dem akademischen Weg zu erlangen. Gerade in der Schweiz mit ihrem qualitativ hochstehenden und durchlässigen dualen Berufsbildungssystem ist eine Berufslehre der «Königsweg» zu vielen weiterführenden Möglichkeiten. Auch für diesen Weg werden gute schulische Grundlagen vorausgesetzt. Dafür hätte die Volksschule zu sorgen, und in neun Schuljahren wäre dies auch für Kinder mit weniger guten familiären Bedingungen möglich.

NZZaS, 18.10. Leserbrief von Marianne Wüthrich

17. Oktober 2020

Nur ja keine Schulschliessungen

Die Fallzahlen steigen, die Nervosität auch. Prompt ist wieder von Schulschliessungen die Rede. Der Epidemiologe Marcel Tanner, der auch Mitglied der Covid-Task-Force ist, empfahl am Donnerstagmorgen in einem Interview mit dem Schweizer Radio SRF, von der Mittelschule an aufwärts wieder verstärkt auf Online-Unterricht zu setzen.

Lasst die Schulen offen, NZZ, 16.10. von Ruth Fulterer

16. Oktober 2020

Leistungen im Fernunterricht

Alleine zuhause büffeln, statt mit Kolleginnen und Kollegen im Schulzimmer: Vor den Sommerferien war das für die Schülerinnen und Schüler die Realität. Nicht alle kamen gleich gut damit zurecht, das zeigt eine gross angelegte Umfrage, die der Kanton Luzern durchführen liess. Laut dem Kanton die einzige solche in der Schweiz.

Nur wenige Schülerinnen und Schüler lernen zuhause besser, SRF Regionaljournal Zentralschweiz, 15.10. 

Hier der entsprechende Bericht von zentralplus

14. Oktober 2020

ERG umkrempeln

Seit Sommer 2017 wird an der Volksschule im Kanton St.Gallen das Fach «Ethik, Religionen, Gemeinschaft» (ERG) als Wahlpflichtfach geführt. Und zwar in den beiden Varianten «ERG Kirche» und «ERG Schule». Die Erziehungsberechtigten entscheiden sich für eines der beiden, die Varianten werden getrennt unterrichtet. Im Fall von «ERG Schule» ist eine Lehrperson zuständig, bei «ERG Kirche» eine Vertretung einer Landeskirche.

ERG: Der grosse Krampf mit einem Schulfach, Die Ostschweiz, 13.10. von Stefan Millius

13. Oktober 2020

Musik braucht keine Rechtfertigung durch Studien

Max Planck verfügte über ein absolutes Gehör, spielte Klavier, Cello und Orgel, und Albert Einstein hatte seit seinem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht: Anekdoten wie diese scheinen den oft behaupteten Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Erlernen eines Musikinstruments zu belegen. Nicht wenige Eltern lassen ihre Kinder daher musizieren, in der Hoffnung, deren schulische Leistungen zu verbessern. Eine Studie im Fachjournal «Memory & Cognition» dämpft nun solche Hoffnungen – und entfacht den Streit um eine alte Frage neu: Macht Musik schlau? 

Im Musikunterricht können die Kinder ein Instrument erlernen - das ist doch schon mal etwas. Bild: Andrea Zahler

Macht Musik wirklich schlauer? Basler Zeitung, 12.10. von Alice Lanzke

Schulleiter fordert Ende der Segregation auf der Oberstufe

Wenn in einer Schulklasse lediglich die Hälfte der Schülerinnen und Schüler eine Lehrstelle findet, dann lässt das aufhorchen. Passiert ist das in diesem Schuljahr in Zuchwil. Über die Hälfte der Jugendlichen der Klassen der Sek B hat dort in diesem Herbst nach den Sommerferien keine berufliche Grundausbildung angefangen, das gab der Zuchwiler Schuldirektor Stephan Hug im September an einer Sitzung des Gemeinderates bekannt. Und er mahnte: «Den Sek-B-Schülern fehlt eine Lobby». Kantonsweit liegt die Zahl zwar etwas tiefer, rund ein Drittel der Jugendlichen aus der Sek B hat in diesem Jahr laut Angaben der Verwaltung keine Lehrstelle gefunden. Trotzdem verfolge man das Ziel, diese Zahl in Zukunft weiter zu reduzieren.

"Den Sek-B-Schülern fehlt eine Lobby" - Schwierigkeiten bei der Stellensuche, Solothurner Zeitung, 12.10. von Rebekka Balzarini

12. Oktober 2020

Schulschliessungen brachten auch Vorteile

Als der Bund im Frühjahr die Schliessung der Schulen beschloss, war der Tenor schnell klar: Für viele Kinder in sozial schwächeren Familien bedeutet das Homeschooling eine grosse zusätzliche Belastung.Vor allem Schülerinnen und Schüler, die ohnehin schon Schwierigkeiten haben, den Schulstoff zu bewältigen, hatten grosse Mühe, Zuhause mit dem Homeschooling zurechtzukommen. Neue Studien zeigen nun,dass bei diesen Beobachtungen zwei Gruppen vergessen gingen. Das sind einerseits diejenigen Kinder, denen die Schulschliessung einen grossen Berg an täglichen Sorgen nahm, und andererseits die Sozialarbeiter in den Heimen, für die der Lockdown eine grosse zusätzliche Belastung in der ohnehin schon herausfordernden Arbeit mit Jugendlichen bedeutete. 

Die Gemobbten atmeten auf, BZ Basel, 8.10. von Helena Krauser

Auf Vermessung verzichten

Es muss immer alles mess- und bewertbar sein und was nicht messbar ist, wird so gebogen, dass es bewertbar wird. Wie kann eine solch individuelle Sache wie der Lernfortschritt anhand von Checks (also Momentaufnahmen) gemessen werden? Wenn verglichen wird, dann müssten die Voraussetzungen auch gleich sein. Das heisst jedes Jahr müssten genau die gleiche Anzahl Kinder mit dem genau gleichen Hintergrund verglichen werden. Es müsste die Zeit, die Eltern aufwenden, um beim Lernen zu helfen, in die Statistik einfliessen. Das Freizeitverhalten, die Anzahl Geschwister, die Freundeskreise, die Arbeit der Eltern, und vieles mehr spielen eine Rolle und müssen in die Statistik einbezogen werden – das würde eine wochenlange Recherche bedeuten und immer noch keinen Sinn machen. Zum Glück sind wir Individuen und daher nicht wirklich vermessbar. DAZ, Deutsch als Zweitsprache, das hat der Schullockdown gezeigt, funktioniert nur, wenn diese Stunden sehr regelmässig stattfinden und Anreiz bieten. Die Eltern und andere Erwachsene müssen mitmachen und diesen speziellen Unterricht voll unterstützen, dann funktioniert es auch. Vielleicht sollten wir diese ungenaue Vermessung von Kindern einfach sein lassen und akzeptieren, dass es Unterschiede gibt. Es gibt genug Beispiele von erfolgreichen Menschen, die schulschwach waren und erst danach durchgestartet sind. 

Basler Zeitung, 8.10. Leserbrief von Philip Karger

Heftige Kritik am Lehrplan Geschichte

2018 haben die Stimmberechtigten im Kanton Baselland entschieden, dass die Lehrpläne ergänztwerden müssen: Zusätzlich zu den bereits darin verankerten Kompetenzen sollen jetzt auch Stoffinhalte und Themen festgeschriebenwerden. So steht es nun im revidierten Bildungsgesetz. Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion hat den neunseitigen Entwurf des Lehrplans Geschichte für die drei Sekundarschuljahre auf der Internetsite zugänglich gemacht. Wer nun glaubt, im Sekundarlehrplan Geschichte stosse man auf wichtige historische Ereignisse wie den Mauerfall, die Katastrophe von Tschernobyl oder den Balkankrieg, irrt sich. Stattdessen dominieren «Grundkompetenzen» sowie zu 12 Themen ausführlich formulierte Grobziele, welche die Schülerinnen und Schüler erreichen sollen. Diese werden ergänzt durch umfangreiche Arbeitsanweisungen für die einzelnen Leistungszüge und eine relativ unsystematische Liste von allgemein gehaltenen Inhalten, die zu den vorgegebenen Kompetenzen passen. 

Kein Ende im Streit um die Lehrpläne, Basler Zeitung, 8.10. von Thomas Dähler

Verschlimmert Corona die Chancenungerechtigkeit?

Désirée Dettwiler erklärt den Kindern der Klasse 3a, was sie zu tun haben: «Du öffnest dein Buch auf Seite 140 und kreist die wichtigen Wörter ein.» Sie spricht deutlich, mit theatralischen Pausen und sieht jedem Kind mit grossen Augen ins Gesicht. Die starren gebannt zurück. Man spürt: Dettwiler hat Spass am Austausch mit den Schülern. Sie muss die Interaktion vermisst haben in den vergangenen Monaten. Es ist kaum ein Zufall, dass der Schuldirektor ausgerechnet die Klasse 3a der Primarschule Erlenmatt in Basel vorschlug, als man anfragte, ob man vor Ort nachsehen könne, wie die Schüler durch die Corona-Krise gekommen seien. 

"Ich habe die Hausaufgaben nicht gemacht", NZZ, 5.10. von Ruth Fulterer

11. Oktober 2020

Hohes Mass an Chancenungleichheit

Es spielt keine Rolle, wie alt eine Studie ist, sie kommt immer zum selben Schluss: In der Schweiz ist die Chancengleichheit im Bildungssystem schwach entwickelt. Kinder von Akademikern besuchen doppelt so oft eine Kantonsschule oder ein Gymnasium wie Kinder von Eltern mit mittlerem und niedrigem Bildungsniveau.

Vor einer weiteren Bildungsreform sollten wir den überschätzten Wert der Bildung diskutieren, NZZaS, 11.10. von Tobias Straumann

10. Oktober 2020

Machen Mädchenschulen noch Sinn?

Das Theresianum Ingenbohl im Kanton Schwyz ist eine der letzten reinen Schweizer Mädchenschulen. Halten sich die angeblichen Vorteile und der Zeitgeist noch die Waage?


Im Theresianum Ingenbohl gibt es eine Sekundarschule, ein Gymnasium und Internat ausschliesslich für Mädchen, Bild: Theresianum Ingenbohl

Wie zeitgemäss ist geschlechtergetrennter Unterricht, SRF, 8.10.

7. Oktober 2020

AVS foutiert sich um Bildungsrat

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) lancierte im Juli 2016 die Initiative «Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen». Die Initiative wurde zurückgezogen zugunsten eines Gegenvorschlages, der von allen wesentlichen Bildungsorganisationen (LVB, AKK, KSL, SSbB) und politischen Parteien unterstützt wurde, nachdem der Regierungsrat das Versprechen abgab, für die Sekundarstufe 1 Stofflehrpläne in Ergänzung zu den Kompetenzbeschreibungen durch das AVS ausarbeiten zu lassen. Das Stimmvolk befürwortete im Juni 2018 an der Urne den ausgewogenen und breit abgestützten Kompromissvorschlag mit 84.2% deutlich.

AVS setzt Beschlüsse des Bildungsrates nicht um, Starke Schule beider Basel, von Jürg Wiedemann, 6.10.

Unbezahlter Urlaub bei Quarantäne

Nach Reisen in Risikoländern ist eine Quarantäne vorgesehen. Sollte diese Lehrer betreffen, müssen sie dafür unbezahlten Urlaub beziehen. Dasselbe gilt auch für alle anderen Arbeitnehmer.

Nach Reisen in Risikoländern müssen Lehrer unbezahlten Urlaub beziehen, Aargauer Zeitung, 7.10. von Noemi Lea Landolt

Cramer mit Leistungsausweis zufrieden

Conradin Cramer steht zwischen den neuen Primarschülerinnen und -schülern. Es ist ein besonderes Jahr für den Erziehungsdirektor, der seit 2017 jeweils im August die neuen Schulkinder begrüsst. In drei von vier Jahren trug er zu diesem Anlass seine typische rote Krawatte. Dieses Jahr komplettierte eine weisse Stoffmaske mit schwarzen kleinen Baslerstäben das Outfit.

Conradin Cramers Erfolg: Weniger Schüler am Gymnasium, BZ Basel, 7.10. von Silvana Schreier

6. Oktober 2020

Harsche Kritik an PH

Die Pädagogische Hochschule (PH) soll künftigen Lehrkräften den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Dieser Aufgabe kommt die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), der die PH angegliedert ist, jedoch nur bedingt nach. Zumindest, wenn es nach 91 Studierenden des Studiengangs Sekundarstufe II geht, die unlängst an einer Befragung ihrer Hochschule teilnahmen.Nebst einigen Komplimenten – etwa für die Praktika, die Infrastruktur am Campus in Muttenz oder die Kompetenz der Dozierenden – äussert die Studentenschaft harsche Kritik an der PH. Ihr Fazit: Durch ihr Studium fühlen sie sich nicht ausreichend befähigt, die Herausforderungen des Lehrerberufs souverän zu bewältigen. Eine schallende Ohrfeige für ihre Ausbildungsstätte. 

Junge Lehrkräfte fühlen sich schlecht ausgebildet, BZ Basel, 1.10. von Julian Förnbacher

Die ohrenbetäubende Stille der Lehrerverbände

Das Verhalten des renommierten Klett-Verlags ist symptomatisch für die aktuellen Machtverhältnisse. Die Allianz von Verwaltung, Politik und Wissenschaft diktiert den Lehrmittelverlagen die gewünschte Didaktik, und das über die Köpfe der Lehrerschaft hinweg und wider besseres Wissen. Helfen können da nur kritische Lehrerverbände, neugierige Journalisten und die Lehrmittelfreiheit für die Lehrkräfte. Eine Stellungnahme der Redaktion des Condorcet-Blogs.

Die Allianz aus Wissenschaft und Verwaltung spielt. Und was tun Lehrerverbände und Medien? Condorcet.ch, 6.10.

Mehr Chancengerechtigkeit durch Deutschkurse mit dreijährigen Kindern

Fremdsprachige Kinder sollen beim Eintritt in den Kindergarten bereits mit der deutschen Sprache vertraut sein. Mit diesem Ziel haben sechs Leimentaler Gemeinden im August ein dreijähriges Pilotprojekt gestartet. Kleinkinder werden schon ein Jahr vor dem Kindergarten in Deutsch unterstützt dabei sollen die Kinder in die Sprache in alltäglichen Situationen erlernen. 

Ausländerkinder sollen bereits in der KITA Deutsch lernen, Basler Zeitung, 6.10. von Lisa Groelly

Waadt verbietet "T-Shirt der Schande"

Nach einer Kontroverse um Kleidervorschriften an Schulen ist im Kanton Waadt das sogenannte «T-Shirt der Schande» verboten worden.Vergangene Woche hatten Dutzende Schülerinnen undSchüler in Genf gegen den «sexistischen Dresscode» an Sekundarschulen protestiert. Eine ähnliche Praxis sei auch in einigen Waadtländer Schulen angewandt worden, sagte Erziehungsdirektorin Cesla Amarelle (SP) dem Westschweizer Radio LFM.

"T-Shirt der Schande" wird von der Schule verbannt, SRF, 5.10.

5. Oktober 2020

Sorgloser Umgang mit der Sprache hinterlässt Spuren

An eine kleine Begebenheit erinnere ich mich noch gut: Da hatte ich einem meiner Studierenden mit der Bemerkung, der Text enthalte zu viele sprachliche Fehler, eine Seminararbeit zurückgewiesen, worauf sich dieser mit dem Satz rechtfertigte: «Aber Sie haben meine Darlegungen doch verstanden.» Warum ich diese Begebenheit hier erzähle? Ganz einfach: Weil sie typisch ist für die Haltung vieler der Sprache gegenüber – einer Haltung, bei der es fast nur noch um Inhalte und nicht mehr um die formale Korrektheit der Sprache geht. Sie zeigt sich zunehmend auch im Unterricht an unseren Schulen. Wie äussert sich das konkret?

Wer unklar schreibt, denkt nicht klar - Wie geht die Schule mit der deutschen Sprache um? Mario Andreotti, Schweizer Familie, 41/2020 

Bescheidene Erfolge für DaZ und Integration

Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler profitieren nicht von leistungsstarken: Die Primarschulen in Basel-Stadt schaffen es nicht, den Leistungsrückstand der Kinder aus bildungsfernen Familien zu verringern. Das zeigen die veröffentlichten Ergebnisse der Schulchecks der 3.Klassen aus dem vergangenen Jahr. Sie zeigen auf, dass die Leistungsunterschiede bei den Drittklässlern in Basel-Stadt erheblich grösser sind als in den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn. Auch nahmen die Leistungsunterschiede in Basel-Stadt im Vergleich zu den Vorjahren zu. 

Bildungsgraben in Basler Primarschulen, Basler Zeitung, 5.10. von Thomas Dähler

4. Oktober 2020

Keine digitale Transformation von Unterricht

Das Flugblatt von Jochen Krautz beschreibt die Problematik der momentanen Versuche, die Volksschule digital aufzurüsten. Es handelt sich um einen klaren Positionsbezug: informativ, sachlich und klärend. Zwangslektüre für alle Bildungsinteressierten.



Digitalisierung als Gegenstand und Medium von Unterricht, Gesellschaft für Bildung und Wissen, Oktober 2020, von Jochen Krautz