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25. April 2017

Hausaufgaben sind mehr als ein pädagogisches Ritual

Alle hatten sie, kaum jemand mochte sie: die Hausaufgaben. Bis heute sind sie eines der emotionalsten Themen in der Volksschule. Der bekannte Kinderarzt und Buchautor Remo Largo befand schon vor Jahren, sie hätten keinen Nutzen, schikanierten Lehrer und Kinder – und sollten daher abgeschafft werden. Im letzten Herbst brachte der Deutschschweizer Schulleiterverband diese bildungspolitisch brisante Forderung erneut auf. Als Begründung wurde angeführt: Hausaufgaben führten oft zu Streit innerhalb der Familien. Zudem könnten sich Schüler, deren Eltern arbeiteten oder aus bildungsfernen Schichten stammten, zu Hause an niemanden wenden und seien so in ihrer Entwicklung gefährdet. Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Hausaufgaben kochte in den Medien schnell auf, kühlte aber auch rasch wieder ab. Die zentralen Fragen sind geblieben: Welche Wirkung haben «Ufzgi» wirklich, und wie könnte das Hausaufgabenmodell der Zukunft aussehen?
Ohne "Ufzgi" nach Hause, NZZ, 25.4. von Marc Tribelhorn

3. Dezember 2016

Plotke: Leistungen werden laufend abgebaut

Im Interview mit dem Schulrechtsexperten Herbert Plotke* geht es um das Schulrecht von gestern, heute und morgen. In seinem Standardwerk "Schweizerisches Schulrecht" lässt er keine Rechtsfrage im schulischen Bereich offen — und in diesem Interview keine Frage unbeantwortet. 
Es gibt deutlich mehr Beschwerden als früher, Bild: Schulinfo Zug
Schule und Recht - Interview mit Herbert Plotke, Schulinfo Zug, 30.11. von Denise Buxtorf-Otter