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9. März 2019

Aargau will an grossen Oberstufenzentren festhalten


Die Reform «Stärkung der Volksschule», die am 12. März 2012 vom Aargauer Stimmvolk angenommen wurde, zeigt in der Umsetzung, dass die angestrebte Standortkonzentration der Oberstufe in der Regel zulasten der kleinen Landgemeinden geschieht: Sie verlieren ihre Oberstufe, damit einen Standortvorteil, sehen sich zudem mit leer stehendem, teurem Schulraum konfrontiert. 
Reform schwächt Landgemeinden, Aargauer Zeitung, 2.3. 

23. Februar 2018

Fehlkalkulation bei Schulraumplanung in Basel

Vier neue Schulhäuser wurden im Rahmen der Schul-Harmonisierung in Basel-Stadt gebaut, zahlreiche weitere saniert. Doch das reicht nicht. Die Prognosen zu den Schülerzahlen haben das Wachstum der Stadt unterschätzt.
Wie kann das sein? Basel baut Schulhäuser und trotzdem fehlt es an Platz, Tageswoche, 23.2. von Catherine Weyer

19. April 2016

Schülerparlament verfasst Schriften für Zeitkapsel

Die Schulanlage Hinterbirch in Bülach hat schon ein Jahr Bauzeit hinter sich. Gestern nun haben die 36 Schüler des Schülerparlaments (zwei Vertreter je Klasse), gemeinsam mit Vertretern der Bauherrschaft, der Schulleitung und der Schulpflege, offiziell den Grundstein für den Ersatzneubau auf dem Schulareal vorgenommen. Bis der Neubau eingeweiht werden kann, sollen gemäss Planung noch zwei Jahre vergehen. Damit ist auch klar, dass die gestern auf dem Platz anwesenden Schüler den neuen Trakt gar nicht mehr selber nutzen werden.













Die Schüler verfassten ein Buch und ihre Wünsche und Gedanken, Bild: Balz Murer
Für die Zeit strengerer Lehrer, Zürcher Unterländer, 19.4. von Florian Schaer

8. April 2016

Uris Schülerzahl sinkt

Die Schülerzahl verringerte sich gegenüber dem Schuljahr 2014/15 von 4148 auf 4140. 1974/75 hatte es in Uri noch über 7000 Schüler gegeben. 52 Prozent der Schülerschaft des laufenden Schuljahres sind Knaben.
Bildungsstatistik Uri 2015/16, Bildungsdepartement Kanton Uri

21. März 2016

Basisstufe für Ausnahmefälle

Der Obwaldner Regierungsrat will den Gemeinden in Ausnahmefällen und nur in den Aussenschulen die Einführung der Basisstufe ermöglichen. Er hat einen entsprechenden Gesetzesnachtrag erarbeitet, der nun zur Beratung in den Kantonsrat geht.
Obwaldner Regierung will Basisstufe in Ausnahmefällen ermöglichen, sda, 21.3.

20. März 2015

Glarner Regierung möchte mehr Schulen zusammenlegen

Geht es nach der Glarner Regierung wird für die Zusammenlegung von Schulen zu wenig gemacht. «Es gibt Tendenzen zum Erhalt von traditionellen Strukturen, die längerfristig kostentreibend sind», schreibt sie in einer Antwort zu einer Interpellation zur Volksschule vom Dezember 2014. Mit ihren Fragen hatten Landräte aus allen Fraktionen auf die Kantonalisierung der Volksschule abgezielt.




Regierung will eine Konsolidierung, Bild: Maya Rhyner

Der Kanton Glarus mahnt die Gemeinden zum Sparen - auch bei der Volksschule, Bote der Urschweiz, 19.3.

12. Januar 2015

Appenzell prüft Zusammenlegung von Schulen

Sieben Gemeinden aus dem Appenzellerland wollen in der Sekundarstufe I stärker zusammenarbeiten, da sich die Schülerzahl noch weiter stark reduzieren wird. Dabei soll auch geprüft werden, ob es in Zukunft noch vier Standorte für die Sekundarschulen braucht.
Sekundarschulen rüsten sich für die Zukunft, Appenzell.24, 12.1.

23. Februar 2014

Freiburger Fusionsdruck

Ein Schulkreis muss im Kanton Freiburg künftig zehn Klassen umfassen, damit er als eigenständig gilt. Das zwingt die kleinen Schulen zu fusionieren.
"Die Schule ist die Seele eines Dorfes", SRF Regional, 21.2. von Patrick Mülhauser

31. Oktober 2013

Heterogenes Basel

In keiner europäischen Stadt gibt es Schulklassen mit einer so hohen Diversität an Schülern unterschiedlicher Nation wie am Rheinknie. Das sagt die Basler Regierung. Ob es stimmt, können wir nicht eruieren. Basel will den Ausländeranteil an seinen Schulen aber nicht künstlich durch Busfahrten an andere Schulstandorte regulieren.





Mitschüler und Quartierfreunde sollen die selben sein, Bild: Gawin Steiner

Basel hat die heterogensten Klassen Europas, Basler Zeitung, 31.10. von Gawin Steiner

11. Mai 2013

Die Sprache der Verständigung

Als es um die Mundart-Initiative (in Zürich angenommen) ging, da wurde argumentiert, im Kindergarten müsse Hochdeutsch gesprochen werden. Nun sagt der Chef des Zürcher Volksschulamtes, Martin Wendelspiess, offenherzig: Weil sich Albaner, Türken oder Portugiesen in ihren Sprachen nicht verständigen könnten, sei die Mundart für sie die Sprache der Verständigung. In Basel plant man, Schüler auf verschiedene Schulhäuser zu verteilen, damit die Quote von Schweizern pro Klasse steigt. Dass das Problem akut ist, zeigen folgende Zahlen: In Zürich werden derzeit 93 Schulen wegen eines hohen Fremdsprachenanteils unterstützt. Klassen mit mehr als 70 Prozent Fremdsprachigen gibt es an rund 80 Schulen.
An 80 Zürcher Schulen sprechen mehr als zwei Drittel kein Deutsch, Tages Anzeiger, 11.5. von Daniel Schneebeli

5. Mai 2013

Auch in Zürich denkt Linke über Schweizerdeutsch-Quote nach


Lange war es fast ausschliesslich die SVP, die vor Schulklassen warnte, in denen kaum bis gar keine Kinder mit deutscher Erstsprache mehr sitzen. Nun setzen linke Bildungspolitiker das Thema auf die Agenda: In den Städten wird der Ruf nach Mindestquoten für Schweizerdeutsch an Schulen laut, wie die Zeitung „Schweiz am Sonntag“ berichtet. In Basel sorgte diese Woche ein Vorstoss der SP-Grossrätin Sibylle Benz Hübner für Aufsehen, der verlangt, dass in den Basler Schulklassen jedes dritte Kind schweizerdeutscher Muttersprache sein soll. Auf grosses Interesse stösst die Idee anderswo. Der Zürcher SP-Kantonsrat Markus Späth, Mitglied der Bildungskommission, will die Quote auch im Kanton Zürich prüfen lassen. «In manchen Quartieren von Zürich und Winterthur droht eine sprachliche Gettobildung», sagt Späth gegenüber der Zeitung „Schweiz am Sonntag“. Erreicht werden sollen die Mindestquoten durch eine flexiblere Verteilung der Schüler auf die Quartiere. Dabei nehmen die Befürworter auch längere Schulwege in Schulhäuser ausserhalb des Wohnquartiers in Kauf. «In den Städten könnte man vom hervorragenden öffentlichen Verkehr profitieren, um eine bessere Durchmischung zu erzielen», sagt Späth. Und die Baslerin Benz Hübner weist darauf hin, dass die Schulhausdichte heute hoch sei. «Der Schulweg sollte aber wenn immer möglich zu Fuss begehbar sein. Deshalb braucht es verkehrsberuhigte Strassen.»
Quelle: Schweiz am Sonntag, 5.5.

4. Mai 2013

'Busing' funktioniert nicht

In Basel soll das Problem des hohen Anteils an fremdsprachigen Schülern entschärft werden. Dazu sollen die Kinder mit Bussen auf verschiedene Schulstandorte verteilt werden, damit die Schweizer Schüler pro Klasse mindestens einen Anteil von 30 Prozent erreichen. Markus Somm macht sich Gedanken zu diesem Vorgehen. 



Unabhängig von den Umständen: Nichts ist entscheidender für den Erfolg der Schule als die Lehrer, Bild: Keystone

Quoten, Präferenzen und anderer Unsinn, Basler Zeitung, 4.5. von Markus Somm

28. März 2013

Zahlen über das Bildungswesen

Mit dem Zahlenspielgel Bildung möchte das Basler Erziehungsdepartement der Öffentlichkeit Zugang zu den wichtigsten Daten zum Basler Schulsystem gewähren. Interssant dabei eine Zahl: Der Prozentsatz der Jugendlichen, welche direkt nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre absolvieren beträgt zwölf Prozent. Angesichts solcher Zahlen, die stark von der übrigen Deutschschweiz abweichen, besteht tatsächlich noch viel Aufklärungsbedarf.
Zahlenspiegel Bildung 2012, Erziehungsdepartement Basel-Stadt

7. März 2013

Bergeller Lehrer wollen Schulversuch

Italienische Oberstufenschüler sollen das Schulhaus füllen und Bündner Kindergärtler im Gegenzug in Italien in den Kindergarten gehen. Nachdem anfangs Jahr dieses Projekt von der Gemeindeversammlung des Bergells abgelehnt wurde, soll jetzt ein neuer Versuch gestartet werden.

In den Bündner Randgebieten leeren sich die Schulzimmer, Bild: Keystone

Bergeller Lehrer wollen internationalen Schulversuch, SRF Regional, 7.3.

12. Januar 2013

Keine bündnerisch-italienische Zusammenarbeit

Die geplante Kooperation zwischen dem Bergell und Chiavenna kommt nicht zustande. Dies obwohl das Projekt bereits vorgängig von italienischer Seite und vom Kanton Graubünden bewilligt worden war.Die Bergeller Stimmberechtigten lehnten den vierjährigen Schulversuch ab. Geplant war, dass italienische Oberstufenschüler die Bergeller Klassen auffüllen und im Gegenzug bereits Dreijährige den Kindergarten in Italien besuchen können. 
Quelle: Südostschweiz, 12.1.

16. Oktober 2012

Basisstufe kann Strukturprobleme nicht lösen

Nik Ostertag macht sich Gedanken zur Nutzung der Basisstufe um sinkende Schülerzahlen auszugleichen. Die Mittel sollten dem Zweck folgen. 
Wein und Schläuche 3 - Basisstufe gegen sinkende Schülerzahlen, Ventil, 16.10. von Nik Ostertag

11. Oktober 2012

Basisstufe als Allerheilmittel

Auch der Kanton Uri hat ein Allerheilmittel gegen sinkende Schülerzahlen gefunden: die Basisstufe. Damit können kleine Schulen am Leben gehalten werden. Wie sinnvoll diese Art von Problemlösung ist, interessiert niemanden: Die anderen Kantone machen's ja auch so!
Basisstufe soll im Kanton Uri geprüft werden, Regionaljournal DRS, 11.10.

10. Oktober 2012

Keine deutschen Schüler mehr im Aargau

Während Graubünden zum Auffüllen der Klassenzimmer nach Italien blickt, endet ein ähnliches Projekt zwischen dem Kanton Aargau und Deutschland. Seit 2003 gingen jedes Jahr deutsche Jugendliche in Kaiserstuhl oder Bad Zurzach zur Schule. Nun endet diese internationale Zusammenarbeit. Es gibt auch in Deutschland Schulen, die mit zu tiefen Schülerzahlen kämpfen.
Ende eines deutsch-aargauischen Schulprojekts, Regionaljournal DRS, 10.10.
Deutsch-aargauisches Schulprojekt ist am Ende, Aargauer Zeitung, 10.10.

9. Oktober 2012

Graubünden kooperiert mit Italien

Ein Schulprojekt sieht vor, dass italienische Schüler die Schulklassen im Bergell auffüllen. Im Gegenzug sollen Bergeller Kinder nach Italien in die Spielgruppe. Erziehungschef Martin Jäger (SP) unterstützt dieses Schulprojekt. 
Schülermangel führt zu kreativen Lösungen, Bild: trading-house.net

2. Oktober 2012

Schülerzahlen steigen wieder

Ab 2013 sollen die Schülerzahlen an der Primarschule wieder ansteigen. Das ist die Prognose des Bundesamts für Statistik in den Szenarien 2012-2021. Ein weiteres Hauptergebnis sind die grossen kantonalen Unterschiede bei den Pensionierungen.
Szenarien für das Bildungssystem, Bundesamt für Statistik