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23. Februar 2020

Projekt Biodiversität für Primarschulen


Das Programm Biodiversität im Naturraum Schule unterstützt Primarschulen bei der ökologischen Aufwertung ihrer Areale. Praktische Aktionsmodule, kreative Unterrichtsmaterialien, ein Forscher-Kit, Factsheets für die Grünraumpflege und Weiterbildungsangebote animieren Lehrpersonen wie Hauswartung dazu, für die Biodiversität aktiv zu werden. Sensibilisieren Sie Schülerinnen und Schüler für den Erhalt von Lebensräumen und die Artenvielfalt. Trainieren Sie mit Ihren Klassen Lehrplan 21-Kompetenzen und nutzen Sie dafür das Schulareal als Lern- und Naturerfahrungsort.


Programm Biodiv

4. Dezember 2019

Stern plädiert für Physik ab der 3. Primar


Auf einer IQ-Weltkarte fallen die Chinesen mit sehr hohen Werten auf.Sind sie intelligenter als die Europäer? 
Es gibt keine Belege für ethnische Unterschiede in den biologischen Grundlagen der Intelligenz. Menschen aus dem ostasiatischen Raum haben kein anderes Gehirn als wir und können Informationen auch nicht per se effizienter verarbeiten. In manchen Intelligenztests schneiden Chinesen jedoch sehr gut ab, insbesondere
in solchen zur Visualisierung von Information. Das kann auf die sehr ausgiebige Übung der Chinesen mit ihrem Symbolschriftsystem zu tun haben.
"Bereits in der Primarschule mit Physik beginnen", Basler Zeitung, 4.12. von Barbara Reye

3. Dezember 2019

Absturz im Lesen


Pisa ist die grösste internationale Schülervergleichsstudie. Sie wird alle drei Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt. Für die neuste Ausgabe testete die OECD 600'000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren aus 79 Ländern.
Bei jeder Studie wird ein anderer Fokus gesetzt. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Lesekompetenz – und genau hier offenbarten die Schweizer Schüler Schwächen. Im Schnitt erzielten sie 484 Punkte. Damit liegt die Schweiz lediglich auf dem 27. Platz.
Fast ein Viertel der 15-jährigen Schweizerinnen und Schweizer erreichte nicht das sogenannte Level 2, bei dem sie zumindest die Grundidee und den möglichen Zweck eines Textes von mittlerer Länge erkennen sollen sowie die dort vermittelten Informationen nutzen können.
Pisa-Test: So schlecht schneiden die Schweizer Schüler ab, Basler Zeitung, 3.12. von Yannick Wiget und Barbara Reye. Grafik: Dino Caracciolo
Weitere Grafiken hier ersichtlich

28. Oktober 2019

Beurteilung der MINT-Fächer wird schwieriger


In den Augen der Weininger Oberstufenlehrpersonen Ursina Lüthi-Buchli und Lukas Rechsteiner ist es höchste Zeit, dass die Studienbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eine höhere Priorität erhalten.
So kommt die neue Gewichtung der MINT-Fächer bei Lehrpersonen an, Limmattaler Zeitung, 27.10. von Lydia Lippunger

16. Mai 2019

Ende der Kreidezeit


Obwohl immer mehr Untersuchungen zutage fördern, dass digitale Hilfsmittel das Lernen eher behindern als befördern, hält der Trend zur Computerisierung des Klassenzimmers an. Schulen sind Orte von Menschen und für Menschen, und Lernen braucht Zeit. Es digitaler Bequemlichkeit zu unterwerfen, ist ein Fehler.
Zierer:"Jedes Kind hat ein Recht auf eine humane Schule", Bild: Universität Augsburg

Wenn das Handy noch in der Schultasche stört – die digitale Bildungsrevolution zeitigt ernüchternde Resultate, NZZ, 16.5. von Klaus Zierer

7. Mai 2019

Schüler erziehen ihre Eltern


Greta Thunberg hat durch Hartnäckigkeit und klare Worte viele Menschen für den Klimawandel sensibilisiert. Den ersten Erfolg erzielte sie bei ihren Eltern. Sie bekehrte den Vater zum Veganer, und die Mutter gab trotz beruflichen Verpflichtungen als berühmte Opernsängerin die Fliegerei auf. Diese Art der erzieherischen Aufklärung durch Kinder wollten Forscher in North Carolina nun gezielt nutzen. Sie untersuchten daher, ob Schulunterricht auch Eltern in Klimafragen zum Umdenken bringt.
Klimawandel: So bringen Kinder ihre Eltern zum Umdenken, NZZ, 7.5. von Lena Stallmach

25. März 2019

Der beste Lehrer der Welt


Der mit einer Million Dollar dotierte Global Teacher Award ist am Sonntagabend im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an den Mathematik- und Physiklehrer Peter Tabichi verliehen worden. Initiiert und gestiftet hat den Preis der aus Indien stammende und in Dubai tätige Unternehmer Sunny Varkey.

Dieser Lehrer spendet seinen Lohn - und gewinnt eine Million, Basler Zeitung, 25.3.

24. März 2019

Geisteswissenschaften unter Druck


In den USA sinkt das Interesse an Studienfächern wie Geschichte, Philosophie und Literatur dramatisch. Institute schliessen, Professoren werden entlassen. Auch in der Schweiz ist die Lage besorgniserregend. Die Folgen sind fatal.
Geschichte fällt heute aus, NzzaS, 17.3. von Felix E. Müller 

12. März 2019

Jahr des Periodensystems

Anlässlich des Internationalen Jahrs des Periodensystems 2019 (IYPT2019) hat der Verein der Schweizerischen Naturwissenschaftslehrerinnen

und -lehrer ein Dutzend spannende und lehrreiche Experimente zu ausgewählten Elementen des Periodensystems entwickelt. Zusammen mit den notwendigen Materialien, Chemikalien und ausführlichen Anleitungen werden diese Experimente allen Pimar- und Sekundarschulen I kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Experimente sind mit einem Wettbewerb verbunden, bei dem ein Chemie-Erlebnistag für die ganze Klasse gewonnen werden kann. Die Aktion läuft während des ganzen Jahres 2019 in allen Landesteilen der Schweiz.
Experimente zum Periodensystem, Verein der Schweizerischen Naturwissenschaftslehrerinnen und -lehrer


4. Dezember 2018

Unkritischer Klimaabend


Ich war wieder einmal an einem Elternabend. Die neun 7. Klassen des Spiegelfeld-Schulhauses in Binningen hatten vergangene Woche gemeinsam zu einem «Klima-Abend» eingeladen. Kleines Theaterstück, ein paar Songs wie «Earth-Song» oder «Heal the World» von Michael Jackson – ein Einblick ins Schaffen der Schüler wurde den Eltern gewährt.
Am Klima-Abend brummen Autos, Basler Zeitung, 4.12. von Daniel Wahl

28. Juni 2018

Entdecke Luzern

Natur-Mensch-Gesellschaft unterrichten mit Beispielen aus dem Kanton Luzern. Die neue Plattform eignet sich für die 3./4. Klasse, sowie für die 5./6. Klasse.
Jahrhundert-Hochwasser in Luzern 1910, Bild: Kanton Luzern
Entdecke Luzern, Kanton Luzern

8. Mai 2018

Parc Chasseral - Pädagogische Aktivitäten in der Natur

Der Parc Chasseral bietet Kurse für Schülerinnen und Schüler vom 1. bis 11. Schuljahr an, um die Natur des Chasseral-Massivs während eines von einem pädagogischen Leiter geführten Ausfluges zu entdecken. Die fünf vorgeschlagenen Themen – wilde essbare Pflanzen, Biodiversität, Naturzeichnung, Entdeckung durch die fünf Sinne oder Energie – erlauben es den Schülerinnen und Schülern, einen halben oder einen ganzen Tag mitten in der Natur zu leben, um die Reichtümer der Region zu entdecken.

26. März 2018

Kompetitiv und kreativ

Letzte Woche führten wir ein Telefongespräch mit unserem jüngsten Sohn. Dank seiner ausgezeichneten internationalen Matur darf er auf der Eliteuniversität in London, dem Imperial College, studieren. Er berichtete uns von seinem erfolgreichen Abschluss eines Projekts. Mit seinem Team entwickelte er einen Sender und baute ihn in ein Fahrrad ein. Damit konnte man jederzeit in ganz London dessen Standort im Netz nachverfolgen.
Ich fragte ihn, wie seine Arbeit beurteilt wurde. Er lachte und meinte, dass er zwar sehr stolz auf dieses Projekt sei, es im Vergleich aber höchst durchschnittlich wäre. So entwickelten beispielsweise seine koreanischen Freunde einen Handschuh, der die Bewegungen der Gebärdensprache direkt und digital in Töne umwandelte. So könne man einen stummen Menschen ausgezeichnet verstehen. Auch andere Projekte hatten es in sich und würden das seinige bei weitem übertreffen.
Die ostasiatische Herausforderung, Bieler Tagblatt, 26.3. von Alain Pichard

Neue Methode hilft Mädchen beim Physikunterricht

Physikunterricht, der mehr ans Vorwissen von Schülerinnen und Schülern anknüpft, führt zu besseren Leistungen. Insbesondere überdurchschnittlich intelligente Mädchen profitieren davon, wie Forschung der ETH Zürich zeigt.
Gezieltes Scheitern verbessert Physikverständnis, Swissinfo.ch, 26.3.

11. März 2018

"Frühe Fremdsprachen schaden Naturwissenschaften"


Fremdsprachen würden auf der Primarschulstufe auf Kosten anderer Fächer unterrichtet: Mit dieser Aussage in der «Südostschweiz» vom 1. März sorgte die Felsbergerin Marianne Manzanell für viel Diskussionsstoff. Was der Verwaltungsrätin der Freymatic AG besonders sauer aufstösst: Vor allem die Mint-Fächer würden heute negativ beeinflusst, weil die Primarschüler für den frühen Fremdsprachenunterricht einen zu grossen Aufwand betreiben müssten. Zu den Mint-Fächern gehören alle Fächer, in denen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unterrichtet werden.
Der Lehrplan 21 lässt die Mint-Verfechter hoffen, Südostschweiz, 10.3. von Corinne Raguth Tscharner

1. März 2018

Frühfremdsprachen verheizen Mint-Nachwuchs

«Fremdsprachen lernen, je früher, desto besser, ist ein Mythos!» Diese Ansicht vertritt Marianne Manzanell in einem Schreiben an die «Südostschweiz». Sie sitzt im Verwaltungsrat der Bündner Freymatic AG und war Mitglied im Hochschulrat der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Mit ihrem Schreiben greift sie das Thema der fehlenden Fachkräfte im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) auf. Auslöser des Problems sei unter anderem, dass die Schulen zu sprachenorientiert seien.
Zahlen statt Worte für mehr Ingenieure, Südostschweiz, 1.3. von Corinne Raguth Tscharner

15. Februar 2018

Weg der Milch

Hintergrundinformationen zum Thema "Milch", Bild: Landwirtschaftlicher Informationsdienst
Der neue "Weg der Milch" ist da, Schweizerbauer, 14.2.

26. Oktober 2017

Frühe Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen

Primarschülerinnen und -schüler profitieren von einem auf Kinder zugeschnittenen Physikunterricht. Achtjährige verstehen nach diesem Unterricht physikalische Inhalte besser als Zwölfjährige ohne diese Schulung.

Das zeigen erste Ergebnisse einer Studie zum Unterricht in den Fächern Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), die die ETH Zürich (ETHZ) in der Deutschschweiz durchgeführt hat. Darüber berichtete das Magazin der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF).
MINT-Studie: Kindgerechter Unterricht weckt Verständnis für Physik, barfi.ch, 26.10.
Wie man das Verständnis für Naturwissenschaften weckt, NZZ, 25.10.

22. Oktober 2017

Thurgau will Hochbegabte fördern

Ende der 90er-Jahre galt der Thurgau mit seinem Fördertag-Konzept noch als Pionier der Hochbegabtenförderung in der Schweiz. Später zog sich der Kanton aus diesem Bereich weitgehend zurück und überliess den Schulgemeinden das Feld. Diese hatten vor Ort Konzepte zu erarbeiten, die neben sonderpädagogischen Massnahmen auch solche im Sektor der Begabtenförderung umfassten.
Ein Tummelplatz für helle Köpfe, St. Galler Tagblatt, 21.10. von Christian Kamm

Indoktrination im Klassenzimmer?

Anlass war eine Lektion zur drohenden Klimakatastrophe. «Mein 16-jähriger Sohn kam wieder einmal wütend aus dem Unterricht des Gymnasiums Biel-Seeland nach Hause», erinnert sich der Oberstufenlehrer und Bieler GLP-Gemeindepolitiker Alain Pichard. Sein Sohn habe dem Lehrer erklärt, dass die Temperaturen in den letzten 15 Jahren trotz höherem Co2-Ausstoss im selben Zeitraum nicht mehr gestiegen seien. «Als Beweis brachte er ihm die Forschungsergebnisse der Nasa mit, worauf der Lehrer meinte, vielleicht stagniere das Klima ein bisschen», führt er in der «Weltwoche» aus.

Der ältere Bruder musste in Naturkunde der vierten Klasse laut Pichard im Wald «Bäume umarmen und zu ihnen flüstern». Der älteste Spross habe Bilder malen dürfen zu Zitaten wie: «Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.»
Indoktrinieren Lehrer beim Klimawandel ihre Schüler? 20 Minuten, 20.10. von B. Zanni