Posts mit dem Label Anerkennung von Diplomen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anerkennung von Diplomen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

8. Februar 2018

Totalrevision des Anerkennungsreglements für Lehrdiplome


Die EDK unterzieht ihre Reglemente zur gesamtschweizerischen Anerkennung von Lehrdiplomen einer Totalrevision. Es handelt sich in erster Linie um eine formale Revision. Inhaltlich hat man sich weitgehend an den heute gültigen Regelungen orientiert.
Revision der Anerkennungsreglemente Lehrdiplome: EDK startet Anhörung, EDK, 6.2.

5. März 2015

"Die Reformitis ist eine globale Entzündung"

Roland Reichenbach über unkritisch bejahte "Lebensnähe" der Schule und vier Punkte, an denen man gute Lehrer erkennt.





"Lernen und es von Zeit zu Zeit wiederholen, ist das nicht auch eine Freude"?, meinte der chinesische Philosoph Konfuzius. Bild: The Granger Collection, www.britannica.com


Schweizer Pädagoge: "Die Reformitis ist eine globale Entzündung", Der Standard, 13.1. von Lisa Nimmervoll




18. Juli 2013

Bildungswunder

Bildung ist zur magischen Formel der Eliten aus Politik und Wirtschaft geworden, ja sie gilt als Allheilmittel für alle gesellschaftlichen Probleme. Ein Gastkommentar zum Bildungswunder und seinen Folgen.
Das Allheilmittel unserer Zeit? NZZ, 17.7. von Hans-Peter Müller

23. Juli 2012

Multicheck schneidet schwach ab

Eine Studie vergleicht die Voraussagekraft von Schulnoten mit einem Multicheck. "Der prognostische Mehrwert, den der Multicheck ... unter Kontrolle kontextueller Einflüsse wie Geschlecht, schulischer Laufbahn oder sozialer und räumlicher Herkunft einbringt, ist gering". Dies überrascht, da Schulnoten und Zeugnisse von Lehrbetrieben häufig kritisert worden sind. Nun stellt sich heraus, dass die von vielen Betrieben zur Lehrlingsselektion verwendeten Tests (Multicheck und Basic-Check) ihren Ansprüchen nicht gerecht werden können. Die Leistungen im Multicheck sind kein verlässlicher Hinweis auf die zukünftigen Leistungen des Lehrlings. 

Multicheck zur Lehrlingsselektion ungeeignet, Bild: zukunftstattherkunft.ch
Was kann ein standardisierter Berufseignungstest, was die Schulnoten nicht können? Michael Siegenthaler

28. Mai 2012

Reden ist silber

Es ist keine Schande, wenn man etwas nicht weiss. Peinlich wird es, wenn man wie Jürg Brühlmann, Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle des LCH, über das International Baccalaureate plaudert, ohne eine Ahnung zu haben, was das eigentlich ist.
Für Ausländer in der Schweiz ist es oft eine schwierige Frage, ob sie ihre Kinder an eine Schweizer oder eine internationale Schule schicken. Für Brühlmann scheint es unvorstellbar, dass dieser Entscheid auch anhand qualitativer Kriterien gefällt werden kann. Unvorstellbar, dass eine internationale Schule schlicht besser sein könnte, als die Schweizer Volksschule. Es gibt bei uns noch immer sehr viele Tagträumer und Vielschläfer. Sorry, Jürg Brühlmann, es ist Zeit aufzuwachen!

Nicht sattelfest in seinen Aussagen: Jürg Brühlmann, Bild: PD
"Nationalstolze Länder definierten die internatinalen Abschlüsse", Basler Zeitung, 23.5. von Chantal Hebeisen

5. Mai 2012

Primarlehrer foutieren sich um Franz-Diplom

Die Primarlehrer der Zentralschweizer Kantone Luzern, Zug und Nidwalden brauchen für den Französischunterricht ein Sprachdiplom (DALF). Ein grosser Teil hat aber dieses Diplom nicht. "Die hohen Anforderungen scheinen die Lehrpersonen abgeschreckt zu haben", heisst es im Tätigkeitsbericht 2011 der PHZ.
Französisch-Unterricht in der Primarschule: Nicht alle Lehrer haben das erforderliche Diplom.
Franz an der Primar: Nicht alle Lehrer haben das Diplom, Bild: Fabienne Arnet/Neue ZZ)
Viele Lehrer unterrichten ohne Diplom, Neue Luzerner Zeitung, 4.5. von Luzia Mattmann

19. September 2011

PHSG: 40% mehr Studierende auf Sekundarstufe

Starker Anstieg der Neuanmeldungen fürs Sekundarlehrerpatent an der PHSG. Insgesamt 115 Studierende sind neu eingetreten. Neben den klassischen Sekundarlehramts-Studenten steigen neu auch Primarlehrer ein. Diese erhalten nach Abschluss die Lehrberechtigung in drei Fächern der Sekundarstufe I.
40 Prozent mehr Studierende auf Sekundarstufe, Regionaljournal DRS, 19.9.

6. September 2011

90 Quereinsteiger neu an der PH Zürich

90 Personen - 41 Männer und 49 Frauen - haben diese Woche als Quereinsteiger eine Sekundarlehrerausbildung begonnen, wie die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) am Montag mitgeteilt hat. Schon im kommenden Sommer treten die Neuen ihre erste Teilzeitstelle an. Angemeldet hatten sich 249 Interessierte, davon wurden 211 zum Aufnahmeverfahren zugelassen. 27 zogen ihre Bewerbung im Laufe des Verfahrens zurück, 57 wurden nicht zugelassen. Von den 127 aufgenommenen Personen meldeten sich laut Mitteilung nochmals 10 ab, und 27 wollen erst im Herbst 2012 mit dem Studium anfangen. Mit dem Lehrdiplom dürfen die Quereinsteiger in den Kantonen Zürich, Bern, Aargau, Basel-Stadt und -Landschaft und Solothurn unterrichten.
Kommentar: Die verschiedenen Angebote zur Überbrückung des Lehrermangels haben zur Folge, dass die Normalausbildung zusehends unter Druck gerät. 
Quelle: sda

5. September 2011

Luzern: Diplomierte Heilpädagogen und Sekundarlehrer gesucht

Nur 44% der Lehrkräfte in der Integrativen Förderung sind stufengerecht qualifiziert, bei den Heilpädagogen sind es 49%. Diese Zahlen teilt die Staatskanzlei Luzern heute mit. 
Wie sehen die entsprechenden Werte der Volksschule aus? Während im Kindergarten und in der Primarschule praktisch alle Lehrkräfte genügend qualifiziert sind, zeigt sich an der Oberstufe ebenfalls ein Mangel an voll ausgebildeten Leuten. Bloss 76% verfügen dort über ein entsprechendes Diplom. 
Dem Kanton fehlen Heilpädagogen, Neue Luzerner Zeitung, 5.9.

19. August 2011

PHZH plant erleichterte Ausbildung Sekundarstufe für Primarlehrpersonen

Der Lehrermangel bleibt auf der Traktandenliste der Bildungsadministration. Dies wegen der personalintensiven Reformen und dem ungebremsten Drang nach Teilpensen. Dazu kommt in einzelnen Kantonen noch ein prognostiziertes Wachstum der Schülerzahlen. Am deutlichsten zeigt sich der Mangel an der Sekundarstufe I. In dieser Situation lassen sich die PH einiges einfallen, um den Output an ausgebildeten Lehrkräften zu steigern.
  • Quereinsteiger-Ausbildung mit verkürzten Ausbildungsgängen für Leute mit Studienabschluss und Berufserfahrung.
  • Erleichterte Unterrichtsberechtigung für weitere Fächer an der Sekundarstufe I (PHZH)
  • Erleichterte Ausbildung für Primarlehrer zum Sekundarlehrer (PHZH geplant)
Es stellen sich dabei Fragen zur Qualität dieser neuen Ausbildungsgänge. Eine heikle Frage, denn ist die Qualität im Vergleich zur Standardausbildung gut, dann fragt man sich, weshalb man noch die Mühen eines Vollzeit-Studiums für Sekundarlehrkräfte auf sich nehmen soll. Es zeichnet sich ab, dass diese Normalvariante in Zukunft unter Druck gerät und ebenfalls verkürzt werden muss.
Nachdem bereits der Zugang zum Primarlehrerstudium entscheidend vereinfacht worden ist (Diplommittelschule plus Brückenangebot reicht aus), stellt sich die Qualitätsfrage umso dringender. Offensichtlich fährt man die Strategie: Mehr Lehrkräfte anlocken durch Vereinfachung und Verkürzung des Studiums. Die Alternative dazu scheint unter den noch immer weitgehend von Konkurrenz abgeschirmten PH nicht so beliebt zu sein: Strenge Selektion bei Antritt und während des Studiums verbunden mit einer hohen Ausbildungsqualität. Die Absolventen würden dann die gleichen Privilegien geniessen wie Spitzenleute anderer Studienrichtungen, d.h. stark verbesserte Arbeitsbedingungen und damit verbunden markant steigendes Berufs-Prestige. Die Botschaft müsste lauten: Lehrberufe sind nur etwas für die Besten! Diese Strategie wäre letzlich billiger und erfolgreicher als die seit Jahren hilflosen Werbe-Aktionen der EDK. Ein Beispiel dazu aus dem Kanton Bern.

2. August 2011

Weiterhin Anerkennungsprobleme bei Lehrdiplomen

Man wähnt sich in längst vergangenen Zeiten: Letzte Woche wurde ein Fall publik, bei dem einer in Luzern ausgebildeten Schulmusikerin das Diplom in ihrem Heimatkanton Tessin nicht anerkannt worden ist. Ihre schriftliche Bewerbung wurde folglich nicht zum Auswahlverfahren für eine freiwerdende Stelle zugelassen. Die Tessinerin studierte an der Musikhochschule Luzern Schulmusik II und absolvierte an der PH Zentralschweiz in Luzern eine pädagogisch-didaktische Ausbildung. 
Das Tessiner Erziehungsdepartement halte sich konsequent an die Vorgaben der EDK. Diese wiederum gibt den schwarzen Peter weiter an die Hochschulen, die es verpasst hätten, die notwendige Anerkennung einzuholen. Besonders störend ist der Fall, da der Tessin seit Jahren keine eigene Ausbildung von Musiklehrern für die obere Mittelstufe mehr anbietet. Ein Tessiner Politiker findet, bei der EDK herrsche aufgrund der vielen neuen Abschlüsse "eine gewisse Konfusion". Die Stelle wurde übrigens an eine Bewerberin aus Italien vergeben.
Bericht in der NZZ, 2.8. (Peter Jankovsky und Martin Merki)
Luzerner Musik-Diplome werden nicht überall akzeptiert Neue Luzerner Zeitung, 24.7. Politiker schalten sich ein Neue Luzerner Zeitung, 25.7.