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8. März 2018

Stadtzürcher stimmen über Ausbau der Tagesschulen ab

Das Stadtzürcher Projekt "Tagesschule 2025" an der Volksschule befindet sich auf Kurs. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend den Objektkredit für die Projektphase II bewilligt. Nun ist das Stimmvolk an der Reihe - voraussichtlich am 10. Juni.
Stadtzürcher Parlament begeistert sich für Tagesschulen, sda, 7.3.

15. November 2017

Stadtzürcher Schulpflege wird nicht zentralisiert

Von einem «Reförmchen» oder einer «Pseudoreform» war im Zürcher Stadtparlament die Rede. Gemeint war das, was nach der Debatte von Stadtrat Laubers radikaler Neuorganisation übrig blieb. Darüber stimmen die Stadtzürcher jetzt ab.

Aus der Zentralisierung wird eine Vereinheitlichung, NZZ, 15.11. von Walter Bernet


8. Oktober 2017

Gerold Lauber sucht das Gespräch mit Studienleiterin

Gemäss einer neuen Studie bringen Tagesschulen gar keine Vorteile. Was heisst das jetzt für Zürich, das voll auf Tagesschulen setzt?
Gerold Lauber: Mich interessiert vor allem, was in dieser zweijährigen Studie genau untersucht wurde. In der Stadt Zürich hat Marianne Schüpbach mit ihrem Team keine Tagesschule, keinen Schülerclub, keinen Mittagstisch besucht und ganz sicher keine Projektschule angeschaut.
"Was wir jetzt investieren, wird sich später auszahlen", Tages Anzeiger, 7.10. Interview mit Gerold Lauber

Studie zeigt keine Vorteile für Tagesschulen

Es sollte Gerold Laubers grosser Triumph werden. Zum Schluss seiner 12-jährigen Amtszeit will der CVP-Stadtrat eines seiner wichtigsten Projekte erfolgreich hinterlassen: Alle Zürcher Schulhäuser sollen in Tagesschulen umgewandelt werden. Lange gab es kaum Widerstand gegen das Modell «Tagesschule 2025».
Zu hohe Erwartungen an die Tagesschulen? Foto: Dominique Meienberg
Plötzlich gibt es Zweifel an der Tagesschule, Tages Anzeiger, 7.10. von Daniel Schneebeli

22. Juni 2017

Zürcher Gemeinderat wehrt sich gegen Laubers Neuorganisation

Stadtrat Gerold Lauber steht in Zürich zwar der grössten Schweizer Schulgemeinde vor. In dieser Funktion aber hat er kaum etwas zu sagen. Seit 2005 sind in allen Schulen Schulleiter tätig, und die Geschäfte führen sieben Schulpflegepräsidenten mit ihren Schulpflegern, die vom Volk gewählt werden. Lauber ist lediglich für die Finanzierung der Schulen zuständig – und auch da vom Gesamtstadtrat und vom Gemeinderat abhängig. Dies wollte der Vorsteher des Schul- und Sportdepartements ändern. Die heute neun Schulbehörden, die nebeneinander auf der gleichen Hierarchiestufe stehen, hätten in einer zentralen Schulpflege zusammengefasst werden sollen. Lauber wäre in diesem Gremium mit den sieben Schulpflegepräsidenten präsent gewesen und hätte als Stadtrat den Vorsitz gehabt.
Lauber scheitert mit Schulreform, NZZ, 22.6. von Corsin Zander

24. November 2016

Erfolgreicher Start der "Tagesschule 2025"

Seit August bleiben 1400 Stadtzürcher Schülerinnen und Schüler über Mittag in der Schule, falls sie am Nachmittag Unterricht haben. Schulvorsteher Gerold Lauber (CVP) zieht nach hundert Tagen eine erste positive Bilanz. zum Pilotprojekt «Tagesschule 2025».
Der Lärm über Mittag ist belastend, Bild: Keystone
Erste Erfahrungen mit den Stadtzürcher Tagesschulen, Zürichsee Zeitung, 24.11.

13. Juli 2015

Lehrer verhindern Tagesschule

Der Brief der Kreisschulpflege Zürichberg hat es in sich. In dem Schreiben vom 8. Juli informiert Schulpräsidentin Mirella Forster (FDP) die Eltern der Schulkinder der SchuleBalgrist-Kartaus über einen Beschluss mit weitreichenden Folgen: Die Schule werde aus dem Pilotprojekt «Tagesschule 2025» aus­steigen und in den nächsten Jahren keine Tagesschuleanbieten. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung seien nicht gegeben.

























Hinter der Ablehnung der Lehrer stecken Ängste, aber auch prinzipielle Kritik, Karikatur: Schaad

Lehrer verhindern Tagesschule in Riesbach, Tages Anzeiger, 9.7. von Martin Huber

3. September 2014

Beträchtliches Sparpotenzial

Die Stadt Zürich wagt sich an Tagesschulen. Das Modell soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und kann so volkswirtschaftlich attraktiv sein.




Stadtrat Gerold Lauber ortet ein Sparpotential von 30 bis 40 Millionen Franken jährlich, Bild: SRF

Wider die Romantisierung, NZZ, 3.9. von Natalie Avanzino

"Das Modell ist für Eltern attraktiv und bringt Planungssicherheit"

Zürichs Schulvorstand Gerold Lauber erläutert die Vorteile der "Tagesschule 2025".
"Das Modell ist für Eltern attraktiv und bringt Planungssicherheit", NZZ, 3.9. von Irène Troxler

27. April 2014

Stadtzürcher Kreisschulpflege und Stadtrat als Parallelorganisationen

Der Stadtzürcher Schulvorsteher Gerold Lauber (CVP) wünscht sich eine schlankere Organisationsstruktur bei der Schulpflege. Konkret findet er die sieben Schulkreise mit deren vollamtlichen Präsidien (Jahreslohn: Fr. 190'000) als zu schwerfällig. Doch eine Zentralisierung der Macht beschneidet auch die Mitsprache der Bevölkerung. Eine Frage ist auch, ob die Schulpflegen und deren Präsidien zwingend von den Parteien aufgestellt werden sollen.





Will das momentane Parallelsystem verbessern: Gerold Lauber. Bild: Blick.


Schulbehörden auf Augenhöhe, NZZ, 26.4. von Natalie Avanzino

29. September 2013

Stadtzürcher und die obligatorische Tagesschule

Tagesschulen sind in der Stadt Zürich immer wieder für eine Schlagzeile gut. Schon im Jahr 2005 kündigte die damalige Schulvorsteherin Monika Weber Pilotprojekte für den Januar 2006 an. Der jetzige Schulvorsteher Gerold Lauber hat diesbezüglich eine Vision: "Über kurz oder lang werden wir in der Stadt Zürich flächendeckend verbindliche Tagesschulen haben". In diesem Fall müssten sämtliche Schulkinder über Mittag in der Schule bleiben und essen. Dazu äussert sich René Donzé in einem Kommentar.









Mittagstisch bald obligatorisch? Bild: Matthias Wäckerlin



Es ist die logische Konsequenz einer langjährigen Entwicklung: Schon heute besucht beinahe die Hälfte der Stadtzürcher Schulkinder einen Hort, bald wird nur noch eine Minderheit mit Mami oder Papi am Mittagstisch sitzen. Im Kanton Zürich sind die Gemeinden verpflichtet, die ausserschulische Betreuung bei Bedarf sicherzustellen. Die Stadt will nun - statt mehr teure Horte einzurichten - den Aufbau von Tagesschulen forcieren. Aus ökonomischer Sicht dürfte die Rechnung aufgehen, weil personelle und räumliche Synergien geschaffen werden. Die Kinder gewinnen, wenn sie am?gleichen Ort mit ihren Gspänli lernen, leben, essen, spielen können. Die hohe Zahl der Bezugspersonen, eine Schwäche der Volksschule, wird reduziert. Tagesschulen sind ein Fortschritt gegenüber dem derzeit sehr heterogenen Betreuungssystem - nicht aber per se gegenüber der intakten familiären Betreuung, wo diese noch gegeben ist. Es wird immer Eltern geben, denen die Mittagszeit mit ihren Kindern wichtig und teuer ist.?Ihnen muss das auch in Zukunft möglich sein. Die Bundesverfassung schützt die persönliche Freiheit von Eltern und Kindern sowie das Familienleben. Ein Zwang für den Besuch von Tagesschulen, wie ihn die Stadt Zürich plant, ist abzuwehren.
Quelle: NZZaS, 29.9.