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26. März 2021

Jenseits der Erledigungsmentalität

Ein vergilbter Artikel hat allen Aufräumaktionen getrotzt. Es ist die Geschichte des Tessiner Briefträgers Guerino Saglini. Sein Leben lang hat er für die Post gearbeitet. Was denn einen guten Pöstler ausmache, fragte ihn die NZZ beim Übertritt in die Pension. „Passione! Leidenschaft!“, sagte Saglini kurz und bündig. Keinen Tag sei er ohne Freude zur Arbeit gegangen, fügte er bescheiden bei. 

Eine Kultur jenseits der Erledigungsmentalität, Journal21.ch, 25.3. von Carl Bossard


23. Februar 2020

Alkohol bei Schulanlässen


Die Risikoanalyse der externen Experten von Basler & Hofmann stellt der Stadt Chur grundsätzlich ein gutes Zeugnis aus, was die Durchführung der Maiensässfahrt betrifft. Es wurden bei der Sicherheitsüberprüfung keine Anhaltspunkte gefunden, welche den Anlass infrage stellen könnten. Die Stadt Chur hält an ihrem über 165-jährigen Traditionsanlass fest. Das ist trotz des furchtbaren Unglücks vom vergangenen Jahr ein wichtiges und richtiges Zeichen.

Wichtig ist aber auch, dass einige Dinge dieser Tradition überdacht und über Bord geworfen werden. Und hier gehört der Alkoholkonsum von Lehrpersonen ganz klar dazu. Diese «Tradition» wurde auch im letzten Jahr – wie in vielen Jahren zuvor – von vereinzelten Lehrpersonen immer noch am Leben erhalten. Dies brachte die Analyse klar zum Vorschein. Doch diese hätte es dazu gar nicht gebraucht, denn es ist seit Jahrzehnten ein offenes Geheimnis, dass sich während der Maiensässfahrt vereinzelte Lehrpersonen ein alkoholisches Getränk genehmigen.
Pädagogen sind Vorbilden! Südostschweiz, 19.2. von Denise Erni

21. September 2019

Bald neue Mitarbeiterbeurteilung in Zürich?


Zürcher Lehrpersonen sollen ein jährliches Mitarbeitergespräch erhalten, wie Angestellte in der Privatwirtschaft. Der Kantonsrat hat eine entsprechende Motion von EVP, SPund GLP überwiesen. Ob eine Lehrerin oder ein Lehrer den Job gut macht, wird heute mithilfe zweier Massnahmen ermittelt: Es gibt eine jährliche Zielvereinbarung mit der Schulleitung und alle vier Jahre eine lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung, bei der auch dieSchulpflege involviert ist. Um die lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung werde ein Riesen-Tamtam gemacht, sagte der als Sekundarschullehrer tätige Christoph Ziegler (GLP, Elgg). Doch die Übung tauge nicht viel als Führungsinstrument. Es sei längst überfällig, dass sie durch ein «normales» Mitarbeitergespräch ersetzt werde.
Quelle: Zürichsee Zeitung, 17.9.

10. Mai 2019

Steigende Anforderungen im Lehrerberuf


Die Anforderungen an die Lehrerinnen und Lehrer haben in den vergangenen zehn Jahren weiter zugenommen. Der Trend, in die Teilzeitarbeit auszuweichen, hält weiter an. Doch ausgerechnet bei Teilzeitpensen ist die zeitliche Arbeitsbelastung überproportional hoch. Dies zeigt die repräsentative Arbeitszeiterhebung 2019 des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) und des Syndicat des Enseignants Romands (SER). Es ist die dritte Arbeitszeiterhebung des LCH innert 20 Jahren. Erstmals wurde sie nicht nur in der Deutschschweiz, sondern auch in der Romandie durchgeführt.
Lehrpersonen leisten viel unbezahlte Überzeit - insbesondere Teilzeitarbeitende, LCH, 8.5.

25. April 2019

Mehr Ferien für Zürcher Lehrer


Fast 22’000 Angestellte des Kantons Zürich erhalten im kommenden Jahr mehr Ferien. Es sind dies alle Mitarbeitenden im Alter von 21 bis 49 Jahren, die neu fünf statt vier Wochen Ferien im Jahr erhalten, wie der Regierungsrat heute Donnerstag mitteilt. Genau genommen sind es drei zusätzliche Tage, denn bisher hat der Regierungsrat allen rund 38’000 Angestellten jedes Jahr über den Jahreswechsel zwei freie Tage gutgeschrieben, da die kantonale Verwaltung dann geschlossen ist.
Mehr Ferien für Zürcher Kantonsangestellte, Tages Anzeiger, 25.4. von Corsin Zander

31. März 2019

Zürcher Schulleiter verlangen Verbesserungen beim Berufsauftrag


Neuer Berufsauftrag für Lehrpersonen: Viel Aufwand, wenig Ertrag
Der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich (VSLZH) hat das erste Jahr der Umsetzung des neuen Berufsauftrag (nBA) zum Anlass genommen, bei seinen Verbandsmitgliedern eine Umfrage zum nBA zu lancieren. Die Resultate lassen aufhorchen: Sie zeigen, dass in der momentanen Konzeption klar nachgebessert werden muss. 48% der Befragten fordern eine Weiterentwicklung des nBA. Gar 45% wollen den nBA wieder komplett abschaffen.
Neuer Berufsauftrag für Lehrpersonen: Viel Aufwand, wenig Ertrag, Verband Schulleiter Kanton Zürich, 6.2.

7. Februar 2019

Lehrer fordern Verbesserungen beim Berufsauftrag


Die Zürcher Schulleiterinnen und Schulleiter sind unzufrieden mit dem neuen Berufsauftrag. Vor einem Jahr wurde für die Lehrerinnen und Lehrer die Jahresarbeitszeit eingeführt, um sie vor Überlastung zu schützen. Doch eine Umfrage des Zürcher Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter (VSLZH) zeigt nun: 45 Prozent der Befragten wollen den Berufsauftrag komplett abschaffen, 48 Prozent sagen, er müsse klar nachgebessert werden, wie der VSLZH gestern mitteilte. 
Schulleiter fordern Nachbesserungen bei Berufsauftrag, Tages Anzeiger, 7.2.

9. Dezember 2018

Berufsauftrag führt zu Dienst nach Vorschrift


Im Magazin «Rundgang» des Verlags Klett und Balmer antwortet LCH-Zentralpräsident Beat W. Zemp auf die Frage, was eine gute Lehrperson ausmache: «Das Allerwichtigste ist die intrinsische Motivation. Man muss den Beruf als innere Berufung verstehen. Kinder und Jugendliche spüren, ob in einer Lehrperson das ‹feu sacré› lodert oder nicht. Das muss vorhanden sein, wenn man Kompetenzen bei Heranwachsenden fördern will.»
Dienst nach Vorschrift? ZLV-Magazin 5/18, Dezember 2018, Leserbrief von Walter Leuthold

9. Juli 2018

Stunde der Erbsenzähler

Der neue Berufsauftrag setzt falsche Akzente und sorgt für Unruhe Hört man sich in diesen Tagen in den Lehrerzimmern um, so ist viel Ärger über den neuen Berufsauftrag zu spüren. Dieser entspricht überhaupt nicht den Vorstellungen, wie sie die Zürcher Lehrerverbände vor zehn Jahren entwickelt hatten. Man erhoffte sich eine bessere Übersicht über die immer vielfältigere Berufsarbeit und letztlich eine gerechtere Entlöhnung der Lehrerarbeit. Doch mit der Vorgabe, dass die Umsetzung des Berufsauftrags kostenneutral erfolgen müsse, war klar, dass das Projekt von Anfang an arg in Schräglage war. 
Vom Kapitän zum Erbsenzähler, 8.7. von Hanspeter Amstutz

4. Juli 2018

Hohe Belastung

Eine deutsche Studie untersucht die zeitliche Belastung von Gymnasiallehrern. Dafür wurde während vier Wochen lang minutiös notiert, wofür die Lehrer Zeit aufwendeten und vor allem wie viel. Die Höhe der Wochenarbeitszeit überrascht selbst Lehrer selbst.
Arbeiten wie wirklich zu viel? Zeit, 4.7. von Ines Schipperges

26. Juni 2018

Berufsauftrag vergiftet Arbeitskliima

In den Zürcher Schulen gibt es einen neuen Unruheherd. Er trägt den Namen Berufsauftrag. Mit ihm wird die Jahresarbeitszeit eingeführt, welche die Lehrerinnen und Lehrer vor Überlastung schützen soll. Doch weil nun die Arbeitszeit protokolliert werden muss und viele Unklarheiten bestehen, ist die Stimmung in den Lehrerzimmern angespannt. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV) zusammen mit dem Verein SekZH und der Gewerkschaft VPOD durchgeführt hat und an der sich über 3500 Lehrpersonen beteiligten. Der Tenor ist eindeutig, fast die Hälfte der Befragten hat ausführliche und wütende Kommentare abgegeben. Sie füllen über 100 Seiten im Word-Format. Es sei ein Buch des Frustes geworden, sagt ZLV-Präsident Christian Hugi.

"Für mich ist der Berufsauftrag ein Burn-out-Faktor", Tages Anzeiger, 26.6. von Daniel Schneebeli

31. Januar 2018

Umstrittener Zürcher Berufsauftrag

Um die Zürcher Lehrer vor Überlastung zu schützen, hat der Kantone diesen August den sogenannten Leistungsauftrag neu definiert. Dieser gibt beispielsweise genau vor, wie viel Zeit die Lehrpersonen für ihre Arbeit als Klassenlehrer aufwenden sollen. 
Zürcher Lehrer klagen über Jahresarbeitszeit, www.nau.ch, 30.1. von Céline Brunner und samina Stämpfli

13. Januar 2018

Berufsauftrag erweist sich als Bumerang

Trotz zahlreicher Ferienwochen und freier Nachmittage, viele Lehrpersonen arbeiten deutlich mehr, als sie müssten. Um sie vor der zeitlichen Überlastung zu schützen, hat das Volksschulamt des Kantons Zürich auf August 2017 einen «neuen Berufsauftrag» eingeführt. Die Pensen der Lehrpersonen sind so neu über die Jahresarbeitszeit festgeschrieben und nicht, wie bisher, über die Lektionenzahl. Doch statt zeitlicher Entlastung und Vereinheitlichung schafft der neue Berufsauftrag zusätzliche Pflichten und Verunsicherung. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage diverser Lehrpersonenverbände (SekZH, VPOD, ZLV, ZBL, und VZL DAZ), wie sie am Freitag gemeinsam mitteilen.
Lehrer fühlen sich schikaniert, Tages Anzeiger, 12.1. von Ev Manz

7. November 2017

Berufsauftrag: So geht es nicht!

Viele Lehrer sträuben sich nach wie vor gegen den neuen Berufsauftrag der Volksschule.

Seit dem Schuljahreswechsel ist der neue Berufsauftrag der Volksschullehrer in Kraft, der den Zeitaufwand für die einzelnen Aufgabenfelder regelt. Seine Einführung war von Anfang an von Kritik aus der Lehrerschaft begleitet. Nach ersten Erfahrungen ebbt der Widerspruch nicht ab.

Nachbessern! NZZ, 7.11. von Walter Bernet

27. August 2017

Lasst die Lehrer wieder unterrichten

Nun klagen auch die Gymnasiallehrer über unbefriedigende Arbeitsbedingungen. Sogar die «NZZ» hat diese Missstände thematisiert. Dabei geht es im Kern immer um das Gleiche: Gegenstand der Unzufriedenheit ist nicht die eigentliche Lehrtätigkeit, sondern das Krebsgeschwür von zeitraubenden Sitzungen, Besprechungen und unnötigen Anlässen. 
Unterricht statt Sitzungen, bitte! Schweiz am Wochenende, 26.8. Gastkommentar von Jürg Keller

30. Juli 2017

Mehr Kerngeschäft, weniger Administration

Wie verbringt eine Ärztin, ein Lehrer, eine Krankenpflegerin oder ein Kinderbetreuer in einer Krippe den Arbeitsalltag? Das Ideal wäre: Sie wenden ihre Zeit vorwiegend für die Menschen auf. Für die Patienten, Schülerinnen, Kinder. Schliesslich handelt es sich um soziale Berufe, die man – hoffentlich – ergreift, weil man gern mit Menschen arbeitet.
Wenn der Papierkram wichtiger ist als der Mensch, Schweiz am Wochenende, 29.7. Kommentar von Patrik Müller

18. Juli 2017

Kritik an neuem Berufsauftrag

Lehrer, die weniger als einen Monat krank sind, müssen Tätigkeiten ausserhalb des Unterrichtes nachholen – das Volksschulamt beschwichtigt.
Lehrerverbände kritisieren neuen Berufsauftrag, Schweiz am Wochenende, 8.7. von Lina Giusto

4. Juni 2017

4000 Stellen mehr im Bildungswesen

Post von der Post – jeder Haushalt findet zwei Ein-Franken-Marken im Briefkasten, geschenkt von der Post. Ganz spontan kommt dieses «Dankeschön» nicht, sondern man kann es auch als leichte Erpressung des Preisüberwachers sehen. Denn er war mit den Brieftarifen nicht ganz einverstanden, und als Ablasszettel und Angstgeste der Post kommen nun eben diese Briefmarken.
Was die geschenkten Briefmarken der Post über die Effizienz der Regierung aussagen, NZZaS, 4.6. von Beat Kappeler

23. April 2017

Ideenpool Abbaupläne Schulen Emmen

Sie klingen wie Kampfansagen, die Sätze, die auf einem internen Papier des Lehrerinnen- und Lehrervereins Emmen stehen. Von einer Rebellionswoche ist die Rede – fünf Tage lang sollen die Lehrer nur zu Stundenplanzeiten von 8.05 bis 15.05 Uhr präsent sein. Weiter steht in dem Schreiben mit der Überschrift «Ideenpool Abbaupläne Schulen Emmen», dass Elterngespräche «nur noch während Bürozeiten» zu führen seien, bei Krankheit kein Ersatzlehrer mehr organisiert werden soll und auf Weiterbildungen zu verzichten sei. Auch sollen keine Praktikanten mehr aufgenommen werden.
Lehrer drohen mit massivem Leistungsabbau, Luzerner Zeitung, 23.4. von Christian Hodel

17. April 2017

Kindergärtnerin - ein Teilzeitjob?

Der ab dem kommenden Sommer geltende Berufsauftrag mit seinem neuen Arbeitszeitmodell bringt die Zürcher Kindergärtnerinnen in Rage. Neu wird ihr Unterrichtspensum nicht mehr in Stunden, sondern in Lektionen von 45 Minuten berechnet. Und neu werden sie nicht mehr mit einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent in der Lohnkategorie I eingereiht, sondern in der höheren Lohnklasse II, aber nur mit einem Beschäftigungsgrad von 88 Prozent.
Kindergärtnerinnen fühlen sich benachteiligt, NZZ, 15.4. von Walter Bernet