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15. Juni 2017

Starke Schule reagiert mit Initiative auf Kürzungen in der Stundentafel

Die Starke Schule beider Basel sammelt ab nächsten Donnerstag Unterschriften für eine neue Initiative. Diese verlangt die Festschreibung des folgenden Satzes im Baselbieter Bildungsgesetz: «An den Sekundarschulen werden die Fächer Geschichte, Geografie, Physik, Chemie und Biologie, sofern sie im Schuljahr in die Stundentafel aufgenommen werden, mit mindestens zwei Lektionen pro Woche dotiert.» Damit reagiere man auf die neue Stundentafel, welche der Baselbieter Bildungsrat jüngst verabschiedet hat, heisst es in der gestrigen Mitteilung des Komitees. Der Bildungsrat möchte ab dem Schuljahr 2018/19 die Fächer Geografie und Geschichte mit 1,5 Lektionen pro Woche sowie Biologie, Physik und Chemie mit einer Lektion pro Woche in der Stundentafel festschreiben. Damit missachte der Bildungsrat den Volkswillen nach der Einzelfächer-Abstimmung vom Juni 2016, so die Starke Schule.
Starke Schule lanciert weitere Initiative, bzBasel, 15.6.

2. Februar 2017

Starke Schule Baselland wird zum Verein Starke Schule beider Basel

Der neue Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer wird sich vom ersten Tag seiner Amtszeit an mit den Schulreformen seines ­Vorgängers beschäftigen müssen: Das reformkritische Komitee Starke Schule Baselland dehnt seine Tätigkeit auf den Kanton Basel-Stadt aus und konstituiert sich neu als Verein Starke Schule beider Basel. Drei Initiativprojekte plant der neue Verein.
Bildungsreformen jetzt auch in Basel-Stadt unter Druck, Basler Zeitung, 2.2. von Thomas Dähler

1. Februar 2017

Starke Schule will neu auch in Basel politisieren

In Basel-Stadt soll die Bevölkerung bald auch über den Lehrplan 21 abstimmen. Das will zumindest das Komitee Starke Schule Baselland, das sich neuerdings Starke Schule beider Basel nennt.
Lehrplan-Gegner nehmen die Stadt ins Visier, Tageswoche, 1.2. von Jeremias Schulthess

26. Januar 2017

Nervosität im Aargau

Keine Initiative gegen den Lehrplan 21 ging bisher so weit wie jene im Aargau. Doch die Abstimmung im Februar ist erst der Anfang: Die Gegner des Reformprojekts formieren sich neu.

Der neue Kampf der Lehrplan-Gegner, Tages Anzeiger, 25.1. von Raphaela Birrer

12. Januar 2017

13. Dezember 2016

Bildungsrat ist Laiengremium

Auch wenn die SP Baselland krampfhaft aufzuzeigen versucht, dass der Bildungsrat ein Expertengremium in Sachen Bildung sei, hat die Vergangenheit deutlich das Gegenteil gezeigt: So konnten zum Beispiel die teilnehmenden Mitglieder des Bildungsrates an ihrer eigenen Pressekonferenz zum Lehrplan 21 die Fragen der Journalisten kaum fundiert beantworten. Es stellte sich heraus, dass sie weder die Philosophie des Lehrplans 21 verstanden haben noch deren Umsetzbarkeit beurteilen konnten – peinlich, aber doch irgendwie verständlich: Denn von den 14 Mitgliedern des Bildungsrates haben nur gerade vier tagtäglich mit Bildung zu tun; die anderen vertreten vor allem die Partikularinteressen ihrer Parteien oder Wirtschaftsverbände.
Der Bildungsrat ist ein Laiengremium, Basellandschaftliche Zeitung, 13.12., Gastkommentar von Michael Pedrazzi

21. November 2016

Junge Frauen am Ruder der Starken Schule Baselland

"Zwei ehemalige Schülerinnen von Jürg Wiedemann führen das Komitee Starke Schule Baselland. Sie kämpfen mit Halbwahrheiten und Ängsten gegen Bildungsreformen." So beginnt der Artikel über die Starke Schule Baselland in der Basler Tageswoche. Der Autor hält nicht mit seiner eigenen Meinung zum erfolgreichen Komitee zurück. Ist es Neid oder Frust, die hier an die Oberfläche dringen? Man könnte sich auch fragen, welches die Gründe für den offensichtlichen Einfluss der Starken Schule auf die Baselbieter Bildungspolitik sind. Aber der Zweck des Textes besteht offenbar darin, die Gruppierung um Landrat Jürg Wiedemann zu diffamieren. (uk)
Alina Isler und Saskia Olsson lenken die Geschicke der Starken Schule Baselland, Bild: Alexander Preobrajenski
Wiedemanns Schülerinnen treiben die Baselbieter Bildungspolitik vor sich her, Tageswoche, 21.11. von Jeremias Schulthess

19. November 2016

Weshalb es die Lehrplan-Initiative braucht

Landrat Jürg Wiedemann äussert sich im Interview zu den Initiativen des LVB und begründet das Festhalten an der Lehrplan-21-Initiative der Starken Schule Baselland.
Jürg Wiedemann kämpft für einen Lehrplan mit konkreten Inhalten, Bild: Pino Covino
Für Stoffpläne statt Kompetenzen, Basler Zeitung, 18.11. von Thomas Dähler

10. November 2016

Monica Gschwind wartet Lehrplan-Abstimmungen ab

Die Starke Schule Baselland befürwortet das Vorgehen der Bildungsdirektorin Monica Gschwind in seinen Kernpunkten. Wesentliche Forderungen der Starken Schule werden damit erfüllt:
  • Regierungsrätin Monica Gschwind ist bereit, die Motion „Stufenlehrpläne mit transparentem Inhalt“ von Landrätin Regina Werthmüller umzusetzen. Dadurch werden im neuen Lehrplan Volksschule Baselland die Stoffinhalte und Themen für jedes Fach und Schuljahr verbindlich definiert. Die im Lehrplan 21 vorgegebenen Zyklen werden aufgebrochen. Stattdessen sind Jahresziele vorgesehen. Dies ist eine der zentralen Forderung der Starken Schule Baselland. Gleichwohl halten wir an unserer etwas weitergehenden Initiative „Lehrpläne mit klar definierten Stoffinhalten und Themen“ fest.
  • Der neue Lehrplan Volksschule Baselland soll erst ab Schuljahr 2020/21 und nicht bereits ab dem Schuljahr 2018/19 eingeführt werden. Dieser wichtige und richtige Entscheid ermöglicht der Bildungsdirektion den neuen Lehrplan Volksschule Baselland fundiert zu erarbeiten und deren Akzeptanz bei den abnehmenden Lehrpersonen zu evaluieren. Dieses Vorgehen mit der Verschiebung der Einführung des neuen Lehrplans Volksschule Baselland wird zu einer weiteren Beruhigung an unseren Schulen führen.
  • Regierungsrätin Monica Gschwind plant, die vier bildungspolitischen Initiativen betreffend „Niveaudifferenzierung“, „Ausstieg aus Passepartout“, „Eine Fremdsprache an den Primarschulen genügt“ und „Lehrpläne mit klar definierten Stoffinhalten und Themen“ terminlich so zur Abstimmung zu bringen, dass der Abstimmungsausgang im kommenden Lehrplan Volksschule Baselland vor dessen Einführung berücksichtigt werden kann.


Die Starke Schule befürwortet die bildungspolitische Strategie von RR Monica Gschwind, welche durch eine breite Konsenssuche geprägt ist.
Medienmitteilung Starke Schule Baselland, 9.11.

Baselland will Lehrplan 21 mit Inhalten und Schulstoff ergänzen

Der Kanton Baselland will den neuen Lehrplan für die Sekundarschulen zwei Jahre später als geplant einführen. Regierungsrätin Monica Gschwind erklärte gestern vor den Medien in Liestal, die Bildungsdirektion brauche dafür Zeit bis 2020. Sie plane, die Kompetenzen des Lehrplans 21 mit konkreten Inhalten und Schulstoff zu ergänzen. Im gleichen Zeitraum sollen zudem die vier hängigen Volksinitiativen zum Lehrplan zur Abstimmung gelangen.
Der Verzicht auf Inhalte und Stoff im Deutschschweizer Lehrplan 21 ist nach Ansicht der Gegner der zentrale Kritikpunkt an der Mustervorlage für die Lehrpläne. Die Beschränkung auf Kompetenzen sei eine neue, untaugliche Bildungsphilosophie, wird moniert. Die Baselbieter Bildungsdirektorin teilt diese Ansicht nicht, wie sie gestern ausführte. Sie verstehe es als «Verfeinerung und Arbeitshilfe», wenn sie für den Baselbieter Volksschul-Lehrplan die Kompetenzen des Lehrplans 21 mit sogenannten Stoffverteilungsplänen versehen will. Dies entspreche auch der Vorgabe des Landrats, der dafür eine entsprechende Motion von Landrätin Regina Werthmüller überwiesen hat. Einer Volksinitiative des Komitees Starke Schule Baselland, die einseitig auf klar definierte Stoffinhalte und ­Themen fokussiert, erteilte Gschwind eine Absage.
Es gebe keinen Bruch zwischen ihr und der Starken Schule, stellt Monica Gschwind fest, Bild: C. Jaeggi
Neuer Sekundarschul-Lehrplan erst 2020, Basler Zeitung, 10.11. von Thomas Dähler

3. November 2016

Gschwind im Knatsch mit der Starken Schule Baselland

Die FDP-Regierungsrätin geht immer mehr auf Abstand zum Komitee Starke Schule Baselland, weil dieses keine Kompromisse zulässt. Den endgültigen Bruch mit ihren Wahlhelfern will sie aber nicht riskieren – noch nicht.
 
Die Starke Schule hievte Gschwind ins Amt, Bild: zvg
Die Bildungsdirektorin im Clinch mit ihren Wahlhelfern, bz Basel, 2.11. von Michael Nittnaus

30. Oktober 2016

Weshalb wird die Harmos-Ausstiegs-Initiative zurückgezogen?

Im Jahr 2006 haben die Stimmberechtigen mit grosser Mehrheit zu einer Harmonisierung der Schulen ja gesagt. Die Schulkinder sollten bei einem Umzug in einen anderen Kanton keine fachlichen Schwierigkeiten erhalten. Hinter diesem Ziel, um das es damals ging, steht die Starke Schule Baselland.
Vorstand befürwortet Rückzug der Initiative „Ja zum Austritt aus dem gescheiterten und überteuerten Harmos-Konkordat“, Medienmitteilung Starke Schule Baselland, 27.10.

Initiative bekämpft Ideologie des Lehrplans 21

Das ging schnell: In den Sommerferien kündigte die Starke Schule Baselland, die den Lehrplan 21 und die Auswirkungen des Harmos-Konkordats bekämpft – die Initiative «Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen» an. Vier Wochen später seien die nötigen 1500 Unterschriften bereits gesammelt gewesen; «es lief äusserst gut», erklärte Alina Isler, Vorstandsmitglied der Starken Schule. Gestern jedenfalls übergab sie der Landeskanzlei 2602 Unterschriften.
Alina Isler und Saskia Olsson von der Starken Schule Baselland, Bild: Daniel Wahl
Schotten dicht gegen Lehrplan-21-Ideologie, Basler Zeitung, 28.10. von Daniel Wahl

27. Oktober 2016

Starke Schule Baselland zieht Harmos-Ausstiegsinitiative zurück

Die Stufenlehrpläne der Volksschulen sollen sich im Kanton Baselland auf relevante Stoffinhalte und Themen beschränken. Die entsprechende Initiative reichte das Komitee «Starke Schule Baselland» am Donnerstag bei der Landeskanzlei ein. Gleichzeitig zieht das Komitee ihre Initiative zum Austritt Basellands aus dem Harmos-Konkordat zurück.
Saskia Olsson (r.) und Alina Isler von der Starken Schule Baselland überreichen Landschreiber Peter Vetter die 2602 Unterschriften der Initiative, die klare Stoffinhalte für den Lehrplan fordert. Bild: Michael NittnausStarke Schule Baselland zieht Harmos-Ausstiegsinitiative zurück, bz Basel, 27.10.

Neue Initiative fordert relevante Stoffinhalte in den Lehrplänen

Die Stufenlehrpläne der Volksschulen sollen sich im Kanton Basel-Landschaft auf relevante Stoffinhalte und Themen beschränken. Dies verlangt eine formulierte Initiative des Komitees «Starke Schule Baselland», die am Donnerstag bei der Landeskanzlei eingereicht wurde.
Für das Volksbegehren «JA zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen» wurden 2602 Unterschriften gesammelt, wie das Komitee mitteilte. Für das Zustandekommen braucht es 1500 gültige Unterschriften. Lanciert worden war die Initiative im Sommer - als zwölftes Volksbegehren des Komitees. Die 3500 verschiedenen Kompetenzbeschreibungen im Lehrplan 21 seien teils diffus und kaum messbar, kritisierte das Komitee bei der Lancierung. Diese Unklarheiten würden die Schulharmonisierung und auch die Mobilität erschweren.
Neue Schulinitiative am Start, Basler Zeitung, 27.10.

17. Oktober 2016

Ohne "Starke Schule" wäre Chaos grösser

«Bildung ist und bleibt unsere wichtigste Ressource, denn unsere Kinder und ­Jugendlichen sind es wert!» Wie wahr! Nur: Das Bildungschaos verantwortet nicht die Starke Schule Baselland, sondern dieVorgänger von Regierungsrätin Gschwind. Gäbe es den «grösste(n) Störfaktor in der Bildungspolitik» nicht, stünden wir einem wesentlich grösseren Chaos gegenüber: Der Lehrplan 21 wäre bereits eingeführt, die sogenannten Sammelfächer (anlässlich der ­Abstimmung vom 5. 6. 2016 mit einer Mehrheit von 60,95 Prozent abgelehnt) desgleichen. Ginge es den Verfassern des Beitrags tatsächlich um unsere ­Kinder und Jugendlichen, wären sie kaum bereit, diese den selbst ernannten Bildungsideologen und deren Experimenten zu überlassen.
Basler Zeitung, 17.10. Leserbrief von Hansjürg Kipfer

SP selbst verantwortlich für Bildungschaos

Die beiden SP-Landräte Jan Kirchmayr undMiriam Locher lästern in ihrem Gastbeitrag ganz gehörig über RegierungsrätinMonica Gschwind und die Starke Schule Baselland. Dabei verkennen sie, dass genau dieses Bildungschaos durch die ideologisch geprägte Politik von ihrem eigenen alt Regierungsrat Urs Wüthrich angerichtet ­wurde, welcher die Bildungsreformen entgegen den Bedenken der Wissenschaft und des Lehrpersonals vorantrieb. Ohne das überparteiliche Komitee, welches im Lehrpersonal breite ­Unterstützung geniesst, hätten wir heute an den Sekundarschulen Sammel­fächer, grössere Klassen und ­einen Lehrplan 21 mit Tausenden von abstrakten und diffusen Kompetenzbeschreibungen, die nichts zu einer Harmonisierung der Schulen beitragen. So zum Beispiel: «Schülerinnen und Schüler können ­allein oder im Gespräch die kommunikative und ästhetische Wirkung und Qualitäten ihrer Texte mithilfe von Kriterien differenziert einschätzen.» Lerninhalte hingegen sind im Lehrplan 21 nur exemplarisch und ohne roten Faden zu finden. Ich bin froh, dass die Starke Schule ­Baselland mit ihren Initiativen den ­Reformstopp einleiten konnte.
Basler Zeitung, 17.10. Leserbrief von Kathrin Schaltenbrand-Kovacs

16. Oktober 2016

Frustrierte SP

Irgendwie ist es nachvollziehbar, dass SP-Fraktionspräsidentin Miriam Locher undJungpolitiker Jan Kirchmayr frustriert sind. Ihre Bildungspolitik befindet sich in einer Sackgasse und ein Ausweg muss her, notfalls auch mit Anschwärzen und Verunglimpfen. Zu spüren bekommt das auch die Starke Schule Baselland beziehungsweise ihre Vorstandsmitglieder, die hin und wieder auf eine etwas hilflose Art schlecht­­geredet werden.
Frustrierte SP schwärzt Starke Schule an, Basler Zeitung, 15.10. von Alina Isler

13. Oktober 2016

Eymann gehässig und unbegründet

Eymanns Reaktionen auf die E-Mail- Kampagne der Starken Schule Baselland war gleichermassen gehässig wie unbegründet. Die berechtigten Anliegen der Starken Schule Baselland wurden von ihm unqualifiziert als «dummes Zeug» abgetan. Jetzt fordern auch die beiden SP-Landräte Miriam Locher und Jan Kirchmayer, beides Lehrplan-21-­Befürworter, von Bildungsdirektorin Monica Gschwind ein hartes Durchgreifen gegen dieses umtriebige Komitee. Das kommt mir wie im Kindergarten vor, wenn zwei junge SP-Politiker die Bildungsdirektorin auffordern, das ­Komitee Starke Schule Baselland zu stoppen. Erfolg, und den hat die Starke Schule Baselland, kann nicht einfach so durch ein Machtwort gestoppt werden – das wäre auch rechtsstaatlich völlig fragwürdig. Noch immer befinden wir uns in einer Demokratie, und das soll auch so bleiben. Die Starke Schule leistet eine gute und wichtige Arbeit.
Starke Schule leistet wichtige Arbeit, Basler Zeitung, 13.10. Leserbrief von Marielouise Rentsch