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20. September 2018

Filiale der OECD


An den kontroversen Leistungschecks lassen sich drei schulspezifische Problematiken ablesen. 1. Innerhalb des Schonraums der öffentlichen Schule findet kein Wettbewerb statt. Folglich überleben in der Praxis nicht umsetzbare Totgeburten wie der Lehrplan 21 als Grundlage der kantonalen Checks.
Alle vier Bildungsdirektoren verteidigen einheitliche Checks; Basler Zeitung 18.9. Leserbrief von Felix Hoffmann

1. Mai 2018

Kritik an Ausserrhoder Bildungschef

Ein unangemessenes Führungsverhalten und einen mangelhaften Umgang mit Konfliktsituationen wirft die Staatswirtschaftliche Kommission (StwK) dem Ausserrhoder Regierungsrat vor. Sie fordert eine unabhängige Anlaufstelle. Am kommenden Montag befasst sich das Parlament mit dem Bericht.
Bildungsdirektor Alfred Stricker (parteiunabhängig) 4.v.l., Bild: Ralph Ribi
Ausserrhoder Regierungsrat in der Kritik - StwK fordert Ombudsstelle, St. Galler Tagblatt, 30.4.

22. März 2018

"Umarmt die digitale Zukunft"

An der vom Lehrerinnen- und Lehrerverein Obwalden organisierten Podiumsdiskussion hat eine angeregte Diskussion stattgefunden. Kritik laut wurde an der unterschiedlichen Entlöhnung der Lehrer innerhalb des Kantons.
Lehrerin Patrizia Kaufmann, Zukunftsforscher Georges T. Roos (Mitte) und Bildunsdirektor Franz Enderli (v.l.) stellen sich den Fragen des Moderators. Bild: Romano Cuonz
Die Zukunft der Schule steht im Fokus, Luzerner Zeitung, 22.3. von Romano Cuonz

14. Februar 2018

Zum Tod von Alfred Gilgen


Er wird vielen in klarer Erinnerung bleiben: scharfe Gesichtszüge, eher klein, schlagfertig, sarkastisch, gelegentlich mit Schalk in Augen- und Mundwinkel, ein guter Zuhörer, dank genauer Dossierkenntnis höchst präsent, unerschrocken, verfemt, kontrollierend und kontrolliert, Brissago rauchend, unabhängiger, als in späteren Jahren seinem Landesring der Unabhängigen lieb war. Alfred Gilgen war volle 24 Jahre, von 1971 bis 1995, Zürcher Regierungsrat und Chef der Erziehungsdirektion. In die sechs Amtsperioden fielen eine starke Expansion vor allem der Mittelschulen und der Universität, etliche Reformen, zwei wirtschaftliche Krisen mit Sparzwängen und -diskussionen als Folge, aber auch Wechsel der politischen und der bildungspolitischen Konjunktur von der «68er»-Welle über eine Phase der Ernüchterung bis zur aufkommenden Kritik an sozialstaatlichen Mustern.
Alfred Gilgens Image wurde stark durch seine ersten Jahre in der Regierung geprägt, die markant begonnen hatten: Wenige Tage nach der – wegen militärischer Pflichten verschobenen – Amtsübernahme liess er im Einvernehmen mit dem Rektor die zentralen Universitätsgebäude vorübergehend schliessen, die eine Gruppe von Studierenden ohne deklarierte Verantwortliche mit einer «antikapitalistischen und antifaschistischen Informationswoche» zunehmend in Beschlag genommen hatte.
Alfred Gilgen anlässlich des Schweizer Schulsporttags im Juni 1995, Bild: Keystone
Ein Politiker mit Prinzipien und Humor, NZZ, 14.2. von ChristophWehrli

22. Mai 2017

Westschweizer Reaktionen zum Zürcher Fremdsprachen-Entscheid

Monika Maire-Hefti ist erleichtert. «Der Entscheid aus Zürich zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagt die Neuenburger Staatsrätin, die der Regionalkonferenz der Westschweizer und Tessiner Bildungsdirektoren vorsteht. Es brauche kein Eingreifen des Bundesrates, sondern den Kantonen gelinge es selbst, den Sprachenkompromissumzusetzen. «Es braucht einfach Zeit.» Die Zürcherinnen und Zürcher hätten bewiesen, dass ihnen zwei Fremdsprachen in der Primarschule wichtig seien. «Das Resultat ist ein Bekenntnis zu den Minderheiten und zur Viersprachigkeit der Schweiz.»
"Merci aux Zurichois", NZZ, 22.5. von Andrea Kucera

5. Mai 2017

Die fidele Welt der Schweizer Bildungspolitik

Man nimmt's wie es kommt und man sagt, was einem gerade politisch nützt. Das scheint die Präambel der EDK zu sein. Noch ist die Konfusion zur Frage, ob der Lehrplan 21 nun etwas grundlegend Neues oder bloss alter Wein in neuen Schläuchen sei nicht vergessen. Inzwischen öffnet sich ein weiteres Feld. An einer Podiumsveranstaltung in Dornach erlebte Alain Pichard ein weiteres Beispiel behördlicher Selbstverstümmelung.
Quelle: Alain Pichard, 4.5.

Pichard und Ankli kreuzen die Klingen

Am 21. Mai wird im Kanton Solothurn über die Volksinitiative «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21» abgestimmt. Der Regierungsrat entschied vor zwei Jahren, den Lehrplan 21 auf das Schuljahr 2018/2019 hin einzuführen. Wie fast in der ganzen Deutschschweiz formierte sich auch im Kanton Solothurn Widerstand gegen den selbst bei Lehrpersonen umstrittenen Lehrplan 21.
Kritiker warnen vor einem Paradigmenwechsel, Basler Zeitung, 5.5. von Tobias Gfeller

23. April 2017

"Sprachkultur und Mehrsprachigkeit aufs Spiel gesetzt"

Die oberste welsche Bildungsministerin Monika Maire-Hefti befürchtet, dass die Deutschschweizer bei einem Referendum gegen Frühfranzösisch stimmen würden.
Die Neuenburger SP-Regierungsrätin Maire-Hefti (verheiratet mit SP-Nationalrat Jacques-André Maire) in ihrem Büro. Bild: Goran Basic
Frühfranzösisch: "Abstimmung könnte verheerende Folgen haben", NZZaS, 23.4. von René Donzé

13. Februar 2017

Ankli: "Gute Mischung zwischen Harmonisierung und Eigenständigkeit"

Der 43-jährige Remo Ankli ist das jüngste Mitglied der Solothurner Regierung. 2013 wurde er gewählt. Er leitet das Departement Bildung und Kultur. Im Bildungsbereich solle nun «ein wenig Ruhe einkehren», äusserte Ankli kürzlich. Dennoch will er auf das Schuljahr 2018/19 den Lehrplan 21 einführen.
Remo Ankli: "Der Lehrplan 21 ist der Abschluss der Schulreformen", SRF, 13.2. von Roman Portmann

9. Februar 2017

Behördenpropaganda im Aargau

Die Aargauer entscheiden am 12. Februar über eine Initiative, die im Lehrplan einen verbindlichen Fächerkatalog verankern will. Das Establishment läuft Sturm dagegen. Lehrer und Schulbehörden missbrauchen die Schüler für ihre politische Propaganda.
Abstimmungskampf im Schulzimmer, Weltwoche, 9.2. von Philipp Gut

4. Februar 2017

Wieder steht ein SVP-Erziehungschef auf Kollisionskurs

82 Nein zu 40 Ja waren es am Ende, doch der Sieg der Initianten am Parteitag der Aargauer SVP ist eine gefühlte Niederlage. Einen Drittel der Partei hat SVP-Regierungsrat Alex Hürzeler im Kampf gegen die Initiative aus den eigenen Reihen auf die Regierungsseite gezogen. Über das Schicksal des Lehrplans 21 im Aargau entscheidet aber nicht die SVP, sondern das Volk.
Wenn die SVP ihren eigenen Regierungsrat herausfordert, Basler Zeitung, 3.2. von Thomas Dähler

29. Januar 2017

Die Bilanz von Remo Ankli

Bildungsdirektor Remo Ankli zieht Bilanz über seine erste Amtsperiode.
Remo Ankli: "Bildung ist auf die Zukunft gerichtet", Solothurner Zeitung, 28.1. von Elisabeth Seifert

16. Dezember 2016

Innerrhoden bleibt standhaft

Der Appenzeller Innerrhoder Erziehungsdirektor Roland Inauen freut sich über den Entscheid, den Kantonen weiterhin die Verantwortung über die Volksschule zu belassen. Die langjährige Erfahrung zeige, dass die Appenzeller Schüler die Anforderungen des Französischunterrichts am Ende der obligatorischen Schulzeit auch bei einem Start im 7. Schuljahr erreichten.
Inauen: "Im Sommer haben wir gelitten, nun kommt kurz vor Weihnachten die Erlösung", Bild: AI
Frühfranzösisch: Berset macht Rückzieher - Thurgau freut's, SRF Regional, 16.12.
Bund macht Kehrtwende, SRF, 16.12.

1. Dezember 2016

Abbassi: Demo zeigte Wirkung

Als Präsidentin des Aargauer Lehrerverbandes kämpfte Elisabeth Abbassi an vorderster Front gegen den Bildungsabbau. Dass der Grosse Rat weitere Massnahmen ablehnt, ist in ihren Augen auch das Verdienst der Protestbewegung.
Oberste Aargauer Lehrerin: "Kundgebung hat den Grossen Rat beeinflusst", Aargauer Zeitung, 30.11. von Christoph Zehnder

25. November 2016

Streik in Neuenburg

Im Kanton Neuenburg sind am Donnerstag zum dritten Mal in diesem Monat zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer aus Protest gegen ein neues Lohnmodell in den Streik getreten. Regierungsrätin Monika Maire-Hefti wurde ausgebuht.
Neuenburger Lehrer pfeifen Regierungsrätin Maire-Hefti aus, Aargauer Zeitung, 24.11.

2. Oktober 2016

SVP überdenkt Opposition in Schulfragen

SVP-Parteipräsident Albert Rösti erwartet demnächst Besuch aus St. Gallen. SVP-Bildungsdirektor Stefan Kölliker will mit Rösti und anderen Mitgliedern der Parteileitung die offizielle Position der SVP Schweiz in Schulfragen diskutieren, wie er sagt. Grund für den Besuch, den er diese Woche im «St. Galler Tagblatt» ankündigte, ist das deutliche Nein in der Abstimmung vom letzten Sonntag in seinem Kanton zum Austritt aus dem Harmos-Konkordat.
SVP: Opposition bei Schulfragen bröckelt, NZZaS, 2.10. von René Donzé

Ankli steht hinter Lehrplan 21

Der Solothurner Erziehungschef Remo Ankli verteidigt die Neuerungen des Lehrplans 21.
"Der Lehrplan 21 ist kein Gesetzbuch", Basler Zeitung, 29.9. von Daniel Aenishänslin

25. September 2016

Anne-Catherine Lyon zieht Gesuch um Amtszeitverlängerung zurück

Der Sesselkleber-Konflikt bei der Waadtländer SP ist gelöst: Dievielkritisierte Bildungsdirektorin Anne-Catherine Lyon tritt ab, Gesundheitsminister Pierre-Yves Maillard bleibt im Rennen. Wer wird Lyon beerben?
Anne-Catherine Lyon wirft das Handtuch, NZZ, 24.9. von Andrea Kucera

18. September 2016

Reto Wyss will

Der Luzerner Regierungsrat Reto Wyss (CVP) will Präsident werden der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Ende Oktober wählt die EDK einen Nachfolger für den nach drei Jahren abtretenden Christoph Eymann (LDP) aus Basel-Stadt.
Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss (CVP) will EDK-Präsident werden, sda, 16.9.