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23. April 2021

Nur wenige bleiben sitzen

Sitzenbleiben ist in der Schweiz ein relativ seltenes Phänomen: Nur 1,3 Prozent der Lernenden müssen zwischen 3. und 8. Primarklasse ein Jahr wiederholen. Höhere Quoten haben Kinder mit Migrationshintergrund, aus bildungsfernen Schichten und aus der Romandie.

In der Schweiz bleiben Schüler selten sitzen, Herisau24.ch, 22.4.

Übergänge und Verläufe in der obligatorischen Schule, Bundesamt für Statistik, 2021

27. November 2019

Etuimacher und Fotolaborant sind verschwunden


Auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt ist es in den vergangenen Jahren zu eklatanten Verschiebungen gekommen. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik(BFS),die das Tamedia-Datenteam ausgewertet hat. Die Bereiche Betreuung, Gesundheit und Informatik boomen. Begannen 2010 noch gut 2500 Jugendliche eine Lehre als Fachmann/Fachfrau Betreuung, waren es 2018 bereits über 3800. Sie arbeiten etwa in einer Kita, in einem Altersheim oder einer Institution mit beeinträchtigten Menschen. Auch den Beruf Fachmann/Fachfrau Gesundheit wählen heute 50 Prozent mehr Jugendliche. Zudem wächst ein weiterer Lehrberuf, der die zwei Berufszweige vereint: die zweijährige Attestlehre Gesundheit und Soziales. 2011 erschaffen, begannen 2018 bereits über 1000 Personen diese Lehre. 

So wandelt sich der Lehrstellenmarkt, Basler Zeitung, 27.11. von Tim Wirth und Sven Cornehis

20. November 2019

Statistik der Sonderpädagogik


In der obligatorischen Schule erhalten 4,5% der Kinder verstärkte sonderpädagogische Massnahmen. Lernende mit besonderem Bildungsbedarf haben in den vergangenen Jahren vermehrt in den Regelklassen eine sonderpädagogische Unterstützung erhalten. Über die Hälfte (53%) der Lernenden mit einer verstärkten Massnahme sind in eine Regelklasse integriert, 6% erhalten eine besondere Fördermassnahme in einer Sonderklasse und 41% in einer Sonderschule. Dies sind die ersten Ergebnisse der neu konzipierten Statistik der Sonderpädagogik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Statistik der Sonderpädagogik Schuljahr 2017/18, Bundesamt für Statistik, 29.10.

30. Oktober 2019

Über vier Prozent der Schüler mit angepasstem Lehrplan


Die Schweizer Schulen haben sich in den vergangenen Jahren bemüht, Schülerinnen und Schüler mit einer Lernschwäche in Regelklassen zu integrieren. Das trägt Früchte. Über die Hälfte dieser Schulkinder nehmen am normalen Unterricht teil.
Lernschwache Schüler erhalten Unterstützung, sda, 29.10.

7. April 2019

Frauen dominieren Bildungssektor


Im Postauto baumelt ein Plakat. Mit dem Foto eines jungen Mannes wirbt die Pädagogische Hochschule Bern für die Lehrerausbildung. Genau gleich, wie es andere Ausbildungsinstitute seit Jahren auch tun. Und wie alle anderen auch: mit tiefen Erfolgsaussichten.
In der Westschweiz unterrichten tendenziell mehr Männer
Wo am wenigsten Männer unterrichten, Basler Zeitung, 5.4. von Mathias Born

3. November 2018

Ausbildung der Lehrkräfte


Die Datenbank der Studierenden und Abschlüsse des Schweizerischen Hochschulinformationssystems (SHIS) wurde zu Beginn der 1970er-Jahre konzipiert, um den steigenden Koordinations- und Planungsbedürfnissen des Bundes und der Kantone im Hochschulbereich Rechnung zu tragen. Sie gibt Auskunft über die Studiensituation, den Bildungsverlauf und mehrere soziodemographische Merkmale der Studierenden. 

Studierende und Abschlüsse der Hochschulen, Bundesamt für Statistik, 11.7. 2018

2. November 2017

Höchststand bei Pensionierungen erreicht

Gemäss den neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Bildungssystem befindet sich die Zahl der Pensionierungen bei den Lehrkräften der obligatorischen Schule gegenwärtig auf einem Höchststand: Für das Jahr 2017 werden fast 40% mehr Austritte erwartet als 2010. Sowohl auf Primarstufe als auch auf Sekundarstufe I dürfte die Zahl der Austritte in den nächsten Jahren allmählich abnehmen. Auf beiden Stufen zeichnen sich deutliche kantonale Unterschiede ab.

28. Oktober 2017

Pensionierungswelle erreicht Maximum

Die massenweise Pensionierung von Lehrkräften hat offenbar das Maximum erreicht und soll in den nächsten Jahren zurückgehen. Der Bedarf an neuen Pädagogen dürfte höchstens noch leicht steigen. In den letzten 20 Jahren ist der Lehrkörper an den obligatorischen Schulen der Schweiz sichtbar ergraut. Seit 1998 stieg Anteil der Erzieher ab 50 Jahren von einem Fünftel auf über ein Drittel. Entsprechend gingen immer mehr Lehrerinnen und Lehrer in Rente. Für 2017 werden gut 40 Prozent mehr Pensionierungen erwartet als 2010, nämlich über 3600.
Trendwende im Lehrerzimmer, Basler Zeitung, 28.10.

6. Juni 2016

Zahlen zu Bildungsinstitutionen

Die Schweiz zählt rund 10'600 Bildungsinstitutionen, im öffentlichen und privaten Sektor. Die Schulen der obligatorischen Schule sind hauptsächlich öffentlich. Auf der Sekundarstufe II beläuft sich der Anteil des privaten Sektors auf 43% und etwa 60% auf der Tertiärstufe.
Die Statistik der Bildungsinstitutionen umfasst die Schulen von der Primarstufe I (Kindergarten/Eingangsstufe 1. + 2. Jahr) bis zur Tertiärstufe.
























Bildungsinstitutionen, Ausgabe 2015, Bundesamt für Statistik


20. November 2015

Zürcher Lehrer immer zufriedener

Die Meldung mag überraschen: Die Berufszufriedenheit der Lehrer und Schulleiter, die zwischen 2010 und 2014 aus dem Schuldienst ausgetreten sind, hat sich kontinuierlich verbessert. Ja, verbessert. Immer weniger Lehrpersonen begründeten ihre Kündigung mit Reformen und Veränderungen an der Volksschule. Angesichts der momentan herrschenden Zustände mit den heftigen Diskussion zu Themen wie der Kompetenzorientierung, dem selbstorganisierten Lernen, der Beurteilung, dem Lehrplan 21, der Integration von Lernschwachen und Behinderten, der fehlenden Harmonisierung und der enttäuschenden Lernfortschritten im Fremdsprachenbereich machen diese Befragungsergebnisse eigentlich keinen Sinn. Aber Vorsicht: Wie so oft handelt es sich hier um eine geschickte rhetorische Täuschung. Unter dem Titel "Hohe Berufszufriedenheit von Lehrpersonen und Schulleitenden" vermutet man ja, dass aktuell Unterrichtende zufriedener seien. Doch es handelt sich ja um die Austretenden, diejenigen also, die den Lehrerberuf an den Nagel hängen. Wie relevant und glaubwürdig ist die Position derer, die offenbar so zufrieden sind, dass sie gehen? (uk)
Hohe Berufszufriedenheit von Lehrpersonen und Schulleitenden, Medienmitteilung Bildungsdirektion Zürich, 20.11.
Austrittsinterviews VSA Trendanalyse 2010-2014, Kanton Zürich, Statistisches Amt

3. November 2015

Bildungsinstitutionen

Die Broschüre präsentiert die Bildungsinstitutionen in der Schweiz und vermittelt eine Übersicht über deren Organisation nach Bildungsstufe, Trägerschaft (öffentlicher oder privater Sektor, subventioniert oder nicht), Grösse und räumlicher Verteilung.
























Bildungsinstitutionen Ausgabe 2015, Bundesamt für Statistik, 29.10.

7. Juli 2015

Bildungsstatistik Bern

Die Bildungsstatistik Kanton Bern, Basisdaten 2014, liefert zentrale Zahlen zum Berner Bildungswesen und gibt einen Überblick über den Aufbau des Berner Schulsystems. 





Bildungsstatistik Kanton Bern: Basisdaten 2014, Erziehungsdirektion des Kantons Bern

1. Juni 2015

Immer mehr fremdsprachige Schüler

In der Debatte um das Frühfranzösisch geht gern vergessen, dass dies für viele Schüler bereits die zweite oder dritte Fremdsprache ist. 
Wo es die meisten fremdsprachigen Schüler gibt, Tages Anzeiger, 26.5. von Michèle Widmer
Grafiken zum Artikel 

23. Mai 2015

49 Prozent verlassen Beruf nach fünf Jahren

Die Austrittsraten von Lehrpersonen hängen stark vom Dienstalter ab. Während zwischen 2010 und 2011 16% der Lehrpersonen im ersten Berufsjahr aus dem Beruf ausgeschieden sind, fällt dieser Anteil bei Lehrpersonen mit einem Dienstalter von mehr als 10 Jahren auf unter fünf Prozent.
Quelle: Bundesamt für Statistik, Mobilität der Lehrkräfte der obligatorischen Schule. März 2014  

1. April 2015

Bildungsfinanzen

Die Taschenstatistik bietet eine Auswahl der Daten, die im Bereich der Bildungsfinanzen jährlich erhoben und veröffentlicht werden. Die Kennzahlen zeigen auf, wie viel die öffentliche Hand von der Vorschule bis zur Hochschule in die Bildung investiert und liefern Informationen zur Finanzstruktur der Hochschulen.
Bildungsfinanzen, Bundesamt für Statistik, 2015

9. Februar 2015

Szenarien 2014-2023 für das Bildungssystem

Wie viele Lernende und Studierende werden die einzelnen Stufen des Schweizer Bildungssystems in den nächsten zehn Jahren zählen? 
Bildungsperspektiven. Szenarien 2014-2023 für das Bildungssystem, Bundesamt für Statistik, Dezember 2014 

27. Januar 2015

Was nach der obligatorischen Schule

Die meisten Schulabgänger schlagen einen der unten aufgezeigten Ausbildungswege ein, aber nicht alle: Rund 10'000 finden eine andere Lösung.
 

 
 
 
 


19. Dezember 2014

35 Milliarden für Bildung

Bund, Kantone und Gemeinden haben 2012 etwas mehr in die Bildung investiert, insgesamt fast 35 Milliarden Franken. Der Anteil der Bildungsausgaben an den gesamten öffentlichen Ausgaben erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 17,1 auf 17,4 Prozent.
Quelle: sda, 19.12.

19. September 2014

Wieder mehr Schüler

Die Zunahme der Anzahl Geburten macht sich allmählich in den Klassenzimmern bemerkbar: Nach einem zehnjährigen Rückgang wird ab 2014 wieder mit einem Anstieg der Schülerzahlen in der obligatorischen Schule gerechnet. Gemäss den neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BfS) werden die Bestände in der gesamten obligatorischen Schule, die seit 2003 um 7 Prozent abgenommen haben, bis 2023 um 9 Prozent auf total 770 000 Schülerinnen und Schüler wachsen. Auf der Primarstufe rechnet das BfS in dieser Periode mit einer Zunahme von 11 Prozent. Auf der Sekundarstufe I dürfte der Wiederanstieg erst 2017 einsetzen und bis 2023 rund 9 Prozent betragen. Die Zahl der Kindergartenschüler hat sich bereits seit 2007 um 12 Prozent erhöht. Bis 2023 wird die Zahl der Buben und Mädchen in der Vorschule nach den Prognosen um weitere 10 Prozent zunehmen. Grund dafür ist neben der Geburtenzunahme die Harmonisierung des Eintrittsalters infolge des Harmos-Konkordats. Für die im letzten Jahrzehnt stark angewachsenen Bestände auf Sekundarstufe II (Berufslehre, Gymnasium) erwartet das BfS nur geringfügige Veränderungen.
Quelle: NZZ, 19.9.