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30. Dezember 2018

Vision Schule der Zukunft


Was muss die Schule noch unterrichten in einer digitalisierten Welt, wo uns intelligente Maschinen die Arbeit abnehmen? Wir haben zwölf Persönlichkeiten gefragt. Das Resultat: Eine Vision für die Schule der Zukunft.
Schule der Zukunft: Diese sechs Kompetenzen sollten Kinder erwerben. NZZaS, 30.12. von Michael Furger und Anja Burri

17. April 2017

Beeinflussung bewirkt oft Gegenteil

Die Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur ziemlich wirkungslos. Sie erreicht oft sogar eher das Gegenteil.
Begeisterte Formel-1-Fans trotz autofreier Erziehung, NZZaS, 16.4. von Monika Bütler

24. Februar 2013

Umbau der antiquierten Schulstruktur

Monika Bütler fordert endlich Schulstrukturen, die es ermöglichen, dass Frauen Beruf und Familie besser verbinden können. Im Unterschied zu anderen Ländern kenne die Schweiz kaum Tagesschulen, die den Namen verdienten. Sie skizziert zwei Szenarien, doch gefragt seien Ideen und Mut zur Veränderung und nicht Geld.
Bütler: Nicht jedes Nein wird von hinterwäldlerischen Ewiggestrigen stammen. Bild: SRF

Familienartikel: Umbau der antiquierten Schulstruktur! Monika Bütler, 24.2. in batz.ch - Forum für Schweizer Wirtschaftspolitik. Publiziert in der NZZaS vom 24.2.

9. September 2012

Neuer Blick auf die Quotenproblematik

Die Zahlen sind eindeutig: Mädchen sind erfolgreicher in der Schule als Knaben. Anstatt nun nach möglichen Diskriminierungen zu suchen, geht Monika Bütler einen anderen Weg. In Österreich hat man eine erhöhte Durchfallquote von Frauen zu Beginn des Studiums festgestellt. Diese könnte, laut Bütler, damit zusammenhängen, dass es relativ viele Frauen nur knapp geschafft haben, die vorherige Hürde, z.B. die Matur, zu überspringen. Deshalb  sorgt die nächsthöhere Ausbildungsstufe wieder für einen Ausgleich. Anstatt stufenweise potentielle Diskriminierungen zu eliminieren, wäre ein Blick auf die gesamte Ausbildungsdauer sinnvoll. Denn eines ist ebenfalls klar: Es gibt keine messbaren Intelligenzunterschiede zwischen Männern und Frauen.
Mädchen und Knaben sind mit der gleichen Elle zu messen, NZZaS, 9.8. von Monika Bütler. Zum Lesen bitte auf den Text klicken.

6. November 2011

Die Tagesstrukturen sind nicht kindergerecht


Die für Bildung zuständige Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli hat ein ernstes Problem: Internationale (private) Schulen sind zu populär. Konsequenterweise wird der Zugang für nicht belegbar internationale Kinder eingeschränkt. Über diesen Blödsinn lohnt sich eigentlich gar nicht zu schreiben. Wenn da nicht noch ein anderer Grund wäre, weshalb Eltern ihre Kinder unter hohen Kosten an internationale oder zweisprachige Institute schicken: die Tagesschulstruktur.
Das neue Volksschulgesetz schreibt den Gemeinden zwar vor, eine Tagesbetreuung für die Kinder zu gewährleisten. Diese sieht dann aber so aus: Vorschulbetreuung im Hort mit Gruppe A, Unterricht in der Klasse im Schulhaus ennet der Strasse, Mittagstisch mit Gruppe B, Unterricht in der Klasse im Schulhaus, Nachmittagsbetreuung im Hort mit Gruppe C. Vier Wechsel, vier verschiedene Gruppen, zwei bis drei unterschiedliche Lokalitäten, mehrere Bezugspersonen. Kein Wunder, konnten unsere damaligen australischen Nachbarn kaum glauben, dass wir dies in der Schweiz unserem Nachwuchs zumuten.
Oder eben nicht zumuten: Viele Eltern ersparen ihren Kindern die zerhackte Tagesstruktur und schicken sie lieber an private (internationale) Tagesschulen. Öffentliche Tagesschulen haben - Volksschulgesetz und Nachfrage hin oder her - in der Politpraxis keine Chance. Kaum packt eine Partei das Thema an, kommen die «aber» im Multipack.
Erstens: Die Kinder litten unter der Tagesschule. Dafür gibt es zwar keine Belege, aber eigentlich spräche auch nichts dagegen, den Eltern die Wahl zu lassen. - Ein Teilübergang zu Tagesschulen geht dann aber, zweitens, auch nicht, da Kinder in Tagesschulen Vorteile hätten. Eben dachten wir noch, dass die bedauernswerten Kinder unter Tagesschulen litten. - Kinder wollen, drittens, lieber zu Hause essen. Natürlich ist es daheim gemütlicher, vor allem wenn es keine Tagesschule gibt und daher ein Elternteil da sein muss. Die Mütter organisieren sich lieber selber, statt die Kleinen dem Hort-Schule-Mittagstisch-Schule-Hort-Karussell zu überlassen.
Viertens sei es Kindern nicht zuzumuten, die Betreuungszeit im Schulhaus zu verbringen und die Mahlzeit da einzunehmen. Das mitgebrachte Sandwich oder vorbereitetes Essen im Tupperware ist viel zu ungesund. In der Schule gekochtes Essen wiederum bleibt an Hygiene- und Bauvorschriften hängen. Zum Beispiel weil es unmöglich ist, ein (vielleicht nicht einmal ordnungsgemäss gewaschenes) Salatblatt in regelkonformem Abstand an der WC-Tür vorbeizulotsen.
Es werde, fünftens, den Kindern im heutigen System viel geboten. Doch weshalb senden dann gerade gut ausgebildete Eltern ihre Kinder auf private Tagesschulen? Dort erhalten sie für das Doppelte der ziellosen Hort-Mittagstisch-Betreuung nicht nur eine Tagesschule aus einem Guss plus Fremdsprache; die Tagesschule leistet auch erfolgreich Integration.
In Zeiten knappen Wohnraums leisten wir uns zudem eine unglaubliche Verschwendung von Platz. Eines der Gebäude, Hort oder Schulhaus, steht immer leer. Kein Wunder, sind die Vollkosten der Tagesbetreuung mit
60 Franken pro Tag horrend. Die Kostenbeteiligung der Eltern von nur
20 Prozent dürfte gerade den Verwaltungsaufwand decken. Würde der Hort-Schule-Mittagstisch-Zirkus zu kostendeckenden Preisen kalkuliert, wären Tagesschulen wohl auch finanziell schnell zumutbar.





Es geht nicht darum, Mütter von ihren Kindern zu trennen. Die Kinder nicht berufstätiger Mütter verbringen nämlich an Tagesschulen kaum mehr Stunden als im herkömmlichen Schulbetrieb. Alle anderen Kinder aber leiden unter einer perfektionistischen und zugleich planlosen «Strategie». Höchste Zeit, mit der ungeeigneten Tagesstruktur und der damit verbundenen Verschwendung von Steuergeldern aufzuräumen und Platz zu machen für richtige Tagesschulen - auch für nicht internationale Familien.
NZZaS, 6.11. von Monika Bütler

4. Juni 2011

Monika Bütler über den Sinn von Schulprojekten ohne Evaluation

Am Beispiel von Hochdeutsch im Kindergarten ärgert sich Monika Bütler über Schulprojekte ohne entsprechende seriöse Abklärungen. Sie wundert sich darüber, dass viele Reformen kaum evaluiert werden. Aus: NZZ am Sonntag, 22. Mai 2011.


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