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20. Mai 2021

Euphorisch gefeierte Vorzeigeschulen - nur die Ideologie zählt

Schöne neue Schülerwelt: Lernwerkstatt, Logbuch, Lernbüro, Lerntheke, Förderband – mit solchen erfinderischen Lernmethoden werben die sieben Schulen, die am 10. Mai 2021 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden sind. Er wird alljährlich von der Robert Bosch Stiftung, der Heidehof Stiftung, der ARD und der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen. Schirmherr ist der Bundespräsident. Wenn es darum geht, ihre Pädagogik griffig zu beschreiben, sind die preisgekrönten Schulen um Superlative nicht verlegen: Ihre Schulkultur sei demokratisch und vielfältig; ihre Pädagogik achtsam und kooperativ; ihr Anspruch antirassistisch, gewaltpräventiv und nachhaltig. Nach einer Information jedoch sucht man auf der Website der Schulen allerdings vergeblich: nach den von den Schülern erbrachten Leistungen. Keine der mit dem Schulpreis ausgezeichneten Schulen hat auf ihrer Website die Schulleistungsdaten der vergangenen Jahre veröffentlicht.

Haltungsnoten statt Leistungsmessung, Cicero.de, 20.5. von Rainer Werner

 

7. Januar 2018

Planvolle Steuerung des Unterrichts mit Hilfe des Schweizer Schulpreises

Dank dieses Grossraumbüros mit isolierten Einzelboxen und einer Lehrerin, die dazwischen herumspaziert, wurde die dazugehörige Schule eine der sechs Preisträgerinnen des Schweizer Schulpreises 2017. Als «moderne Käfighaltung von Kindern»charakterisiert Carl Bossard mit Recht solche «Lernlandschaften», in denen jeder Schüler irgendetwas macht, aber niemand sich darum kümmert, dass auch jeder etwas lernt. Die Bildlegende dazu: «Unterricht. Selbstgesteuert? Alters- und niveaudurchmischt? Ateliers statt Klassenzimmer? Das ist Unterricht an der Sekundarschule Sandgruben.» Ob man dem «Unterricht» sagen kann, ist allerdings fraglich. 
«Schweizer Schulpreis» – Kein Ranking der Schulen? Jo chasch dänkä! 7.1. von Marianne Wüthrich