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18. August 2016

Eltern zum Mond schicken

Maya Mulle ist Schulmediatorin. Sie kommt ins Spiel, wenn Konflikte zwischen Eltern und Lehrern aus dem Ruder laufen. Im Gespräch zeigt sie jedoch auch das heikle Verhalten einiger Eltern auf.
Im Schulalltag kommt es oft zu einem Gezerre zwischen Eltern und Lehrer, Bild: iStockphoto
Lehrer, die sich schnell angegriffen fühlen, Migros Magazin, 8.8. von Monica Müller

23. April 2016

Kluft zwischen Sek und Gymi vergrössert sich

Im Kanton Zürich haben viele ehemalige Sekundarschüler Probleme, in der Mittelschule mitzukommen. Bildungspolitiker fordern neue Modelle.














Kinder im Langzeitgymi lernen von Anfang an, selbständig zu arbeiten, Sekschüler könnten das oft weniger, Bild: Gaetan Bally
Kurz-Gymnasium: Jeder Fünfte fliegt in der Probezeit raus, Tages Anzeiger, 23.4. von Marisa Eggli

21. Februar 2016

Früh durchgreifen

Die Klagen von Kindergärtnerinnen über verhaltensauffällige Kinder häufen sich. Man ist geneigt, dies vorschnell als blosses Jammern einer Berufsgruppe abzutun, die um mehr Lohn und Anerkennung kämpft. Schliesslich gab es schon immer renitente, zurückgezogene und zappelige Kinder. Tatsache ist aber, dass Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen generell zunehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Erziehungsdefizite, Migration, neue Medien. Im Kindergarten zeigt sich das zuerst. Darum muss man alles daransetzen, dass es dort gut ausgebildete, engagierte Lehrerinnen gibt, die beherzt ein- und durchgreifen und dafür genügend Zeit haben. Was sie bei den Kleinen ins Lot bringen, entlastet die nachfolgenden Schulstufen.
Früh durchgreifen, NZZaS, 21.2. Kommentar von René Donzé

Schreien, schlagen, weinen

Mit folgenden Problemen sehen sich Kindergärtnerinnen und externe Fachleute im Kanton Zürich konfrontiert:
Aus dem Bericht "Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten im Kindergarten", Kanton Zürich, NZZaS, 21.2.

27. Januar 2015

Muttersprache-Unterricht besser in öffentliche Schule integrieren

Viele Migrantenkinder besuchen neben der Regelschule auch noch Kurse in ihrer Muttersprache. Dieser Unterricht für heimatliche Sprache und Kultur (HSK) soll besser mit dem Regelunterricht verknüpft und langfristig ganz in die öffentliche Schule integriert werden.



Der HSK-Unterricht wurde in den 60-er Jahren eingeführt, Bild: Keystone

IGE will Muttersprache-Unterricht in öffentliche Schule integrieren, Blick, 26.1.

30. Oktober 2014

Krieg und Schule

Wie geht es schulpflichtigen Kindern, die als Flüchtlinge in die Schweiz kommen? Und wie können die Themen Krieg und Flucht im Unterricht behandelt werden? Diesen Fragen widmet sich das diesjährige Podium Pestalozzianum. 

Wie leben Flüchtlingskinder in der Schweiz? Bild: Pestalozzianum

Podiumsgespräch zu den Folgen von Kriegen für das Schulwesen, 27. November 2014, 18.30 - 20.30, Aula Sihlhof, Lagerstrasse 5, Zürich

6. April 2014

Jeder Zweite steigt nach fünf Jahren aus

Erstmals hat das Bundesamt für Statistik Daten zu den Lehrern gesammelt, die aus dem Schuldienst austreten. Zwischen den Jahren 2010 und 2011 stiegen 17,1 Prozent der Lehrpersonen noch im ersten Berufsjahr aus. Während die PH dies nicht als Kritik an ihrer Ausbildung verstanden haben wollen, fordert Beat Zemp, Zentralpräsident des LCH, eine bessere Betreuung der Junglehrer.




Unklar ist, weshalb die Lehrer gehen, Bild: NZZ


Jeder zweite Lehrer steigt nach fünf Jahren aus, NZZaS, 6.4. von Katharina Bracher


5. Februar 2013

Deutsch lernen an Privatschule

Zürcher Gemeinden schicken Schüler ohne Deutschkenntnisse an eine Privatschule. Dort erhalten sie 20 Wochen lang Unterricht. Der Kurs kostet 9000 Franken pro Kind. Mir geht es hier nicht um die Kosten, sondern um die in dieser Nachricht verborgene Botschaft. Offensichtlich sind die DaZ-Spezialistinnen an der öffentlichen Schule nicht in der Lage, einen qualitativ hochwertigen Unterricht zu bieten. Oder die (verkrusteten) Strukturen stehen im Weg. Motivierte Lehrkräfte einer Privatschule sind bereit hier einzuspringen und der Staat bezahlt sogar. Nun prüft auch die Stadt Zürich eine Kooperation.



Privatschule gräbt öffentlicher Schule das Wasser ab, Bild: Dominique Meienberg

Gemeinden schicken ausländische Schüler in die Privatschule, Tages Anzeiger, 5.2. von Daniel Schneebeli und Liliane Minor

27. August 2012

Längere Probezeit wirkt sich auf Sek aus

Die Zürcher Gymnasien haben die Probezeit auf ein Semester ausgedehnt. Das hat auch Auswirkungen auf die Sekundarschule, denn Erfahrungswerte zeigen, dass ca. 15% der Schüler die Probezeit nicht schaffen. Wie können nun die Schüler an der Sekundarschule integriert werden? Keine einfache Aufgabe, denn die Stoffpläne sind unterschiedlich. Deshalb wurden nun "Treffpunkte" vereinbart, an denen sich die Sekundarschulen orientieren können.
Der Preis des entspannteren Einstiegs ins Gymnasium, NZZ, 27.8., von Walter Bernet

11. August 2012

Sind Hausaufgaben ein alter Zopf?

Gabriel Romano, Dozent an der PH Bern, findet, dass Hausaufgaben nichts brächten. Im Gegenteil, sie verschärften die Klassenunterschiede. Mit seiner Haltung ist Romano nicht alleine. Es handelt sich hier um ein altes Thema, das in regelmässigen Abständen wieder zur Diskussion gestellt wird. Es kommt halt immer darauf an, welche Art von Hausaufgaben gestellt werden. Hausaufgaben können  ein Mittel zur Individualisierung sein, auf das ich im Fremdsprachenunterricht nicht verzichten mag. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die verschiedenen Richtlinien, welche festlegen, wie viele Minuten pro Woche und Klasse gearbeitet werden darf.

Hausausgaben sollten selbständiges Lernen fördern, Bild: Elternrat Geeren
Schafft die Hausaufgaben ab! Berner Zeitung, 10.8. von Stefan von Bergen

2. Mai 2012

Jedes 7. Kind hat Spezialunterricht

Im Kanton Bern hat die Zahl der Kinder, welche Spezialunterricht (Integrative Förderung, Logopädie und Psychomotorik) benötigen stark zugenommen. In der Zeitspanne zwischen 2006 und 2010 stieg die Zahl um rund zwei Drittel. Das bedeutet, dass fast jedes siebte Kind des Kindergartens oder der Volksschule durch Spezialunterricht gefördert wird.

Starke Zunahme der Kinder mit Spezialunterricht, Bild: thun.ch
Der Spezialunterricht im Kanton Bern, Claudio Stricker und Mirjam Pfister, März 2012, Erziehungsdirektion des Kantons Bern

22. Januar 2012

Vorsicht bei früher Einschulung

Der Trend läuft in Richtung einer immer früheren Einschulung. Doch Vorsicht: Dies birgt auch Gefahren. Der Artikel gibt Entscheidungshilfen für die Einschulung und nennt die Stichtage.

Ist das Kind selbständig genug? Bild: Stephan Rappo
Was muss ein Kind für die Schule können? Beobachter 2/12 von Gabriele Herfort

22. August 2011

Wann beginnt die Schule?

Die Schule im Kanton Zürich beginnt laut Volksschulgesetz mit dem Eintritt in den Kindergarten oder in die Grundstufe. Aus behördlicher Sicht bedeutet der erste Schultag an der Primarschule lediglich einen Stufenwechsel. Die Kindergärten sind also definitiv Teil der Schule geworden.
Mehr zum komplexen Thema, wann denn nun der Ernst des Lebens beginnt in einem Bericht aus der NZZ, 22.8.

12. August 2011

Integration: Kritik wächst

Nach der Kritik der Schweizer Schulleiter (http://schuleschweiz.blogspot.com/2011/07/schulleiter-grosse-muhe-bei-der.html) äussern nun auch vermehrt Eltern ihre Bedenken zum neuen Modell der Integration. In vielen Kantonen wurde die Vorlage ja kritiklos durchs Parlament gebracht. In der Praxis offenbaren sich nun die Probleme. Ein Beispiel aus der Stadt Basel zeigt, wie ein betroffenes Kind integriert und nach einem Jahr der Frustration wieder separiert wird.
Theoretisch gut, praktisch ungenügend, Basler Zeitung, 12.8. von Monika Zech

4. Juni 2011

Früher Kindergarten-Eintritt ist nicht immer besser

Rebekka Haefeli macht sich Gedanken über den frühen Kindergarten-Eintritt. Obwohl immer mehr Eltern auf einen möglichst frühen Eintritt drängen, sieht sie in ihrem Artikel auch mögliche Probleme, die damit zusammen hängen. Aus: NZZ online, 3.6.2011


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