Guter Unterricht ist ein anspruchsvolles Feld. Da hinein drängen mehr und mehr Akteure, Ansprüche, Amtsvorschriften. Das gefährdet das Gleichgewicht. Ein Plädoyer für die Balance im Bildungsdreieck.
Vom magischen Dreieck der Pädagogik, Journal21.ch, 31.1. von Carl Bossard
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2. Februar 2020
3. April 2019
Massiver Bildungsabbau durch den Lehrplan 21
Knapp 60
Interessierte fanden sich am Dienstagabend, 19. März im Foyer des Löwen in
Meilen ein, um dem Referat zur aktuellen Schulreform und über den Lehrplan 21
von Dr. phil. Judith Barben (Lehrerin) zuzuhören.
"Der Lehrplan 21 muss bekämpft werden", Meilener Anzeiger, 29.3.
13. Februar 2019
Von Lucien Favre lernen
Lucien Favre ist erfolgreicher Fussballtrainer, beseelt von einer Idee und leidenschaftlich verliebt in seine Aufgabe, fachlich versiert, auf Augenhöhe seiner Spieler und doch ganz Patron. Für ihren Trainer gehen die Dortmunder Profis durchs Feuer. Im Haifischbecken der deutschen Bundesliga liegt Borussia Dortmund an der Spitze. Wo immer Lucien Favre wirkt, hat er Erfolg. Kern ist seine intensive Arbeit mit jedem einzelnen Spieler – durch persönliches Vorzeigen und systematisches Üben, durch Animieren und Inspirieren, durch Vermitteln von fussballerischem Wissen und Können. Der Trainer als Fussball-Lehrer: eine pädagogische Aufgabe!
Auch Wissen zählt - der Lehrer muss mehr sein als ein Coach, Aargauer Zeitung, 13.2. von Carl Bossard
6. September 2018
Zum Gedenken an Georg Kappeler
Am 6. September vor zweihundert Jahren verstarb
Georg Kappeler. Heute erinnert einzig ein verwitterter Gedenkstein bei der
Kirche Kurzdorf an den Thurgauer Reformer, Pfarrer und Verleger.
Verwitterter Gedenkstein von Kappeler, Bild: Andrea Stalder
Die Seele der Thurgauer Volksschule, Thurgauer Zeitung, 5.9. von Markus Schär
26. August 2018
Reformen gefährden unsere Schule
Von der Integration aller Kinder in Regelklassen und
der durch den Ausbau von Förderunterricht entstandenen Unruhe im Klassenzimmer,
der Einführung der 11-jährigen obligatorischen Schulpflicht und damit der
eigentlichen Abschaffung des Kindergartens, der Einführung eines Stundenplanes
von vier Morgenlektionen schon für Vierjährige, der Aufblähung der Bürokratie
durch Schulleitende und Sozialarbeitende, der in unserem Kanton Bern einmaligen
Subventionierung von Tagesschulplätzen auch für Eltern mit 160'000 Franken
steuerbarem Einkommen, der Einführung des untauglichen
Frühfranzösischlehrmittels bis zum kompetenzorientierten Lehrplan 21 ohne
Jahresstoffziele und der Änderung der Ausbildung von Lehrpersonen zu
Lernbegleiterinnen und -begleitern wurde in den letzten Jahren unsere Schulezum Experimentierfeld von einigen selbst ernannten Bildungsexperten und
insbesondere der Wirtschaft (Economiesuisse). Erst langsam manifestieren sich
die Folgen dieser Reformitis an unseren Schulen, wie zum Beispiel mit
Burn-out-Symptomen. Die Umwälzung in unserer Bildungslandschaft (nach
Pestalozzi bedeutet Bildung Schulangebote für Kopf, Herz und Hand) ist eine
Gefahr für unsere guten obligatorischen Schulen und für das Wohl unserer
Kinder.
Sonntagszeitung, 26.8. Leserbrief von Sabina Geissbühler-Strupler
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Reformen
17. März 2018
Vier Bemerkungen zur Chancengleichheit
Der Artikel über diegerechte Schule beleuchtet in anschaulicher Weise die Szenerie rund um
Chancengleichheit im Bildungswesen.
Gestatten Sie mir noch vier Bemerkungen. Erstens hat man in weiten
Kreisen inzwischen auch gemerkt, dass die Integration sämtlicher Kinder in
normale Klassen entgegen den Erwartungen keine Stärkung der Chancengleichheit
bedeutet. Bereits wurden in verschiedenen Gemeinden offiziell oder inoffiziell
wieder Abteilungen eingerichtet, wo Kinder in speziellem und separatem Rahmen
unterrichtet werden.
NZZ, 16.3. Leserbrief von Hans-Peter Köhli
29. November 2017
Mündigkeit
Martin Vetterli, Präsident der EPFL, zieht den gewagten Vergleich
zwischen Pestalozzis Bemühungen um Alphabetisierung und seinen eigenen
Bemühungen, «die wichtigsten Prinzipien der digitalen Welt, von Algorithmen bis
zur Datenanalyse» zu vermitteln. Während es aber Pestalozzi um
die Selbständigkeit und Mündigkeit des Menschen geht und darum, «die Demokratie
und die Unabhängigkeit des Landes zu stärken», liegt sein eigenes Ziel, so
ehrenhaft es auch sein mag, in der ökonomischen Verwertbarkeit. Das ist auch
ein Ziel.
NZZ, 29.11, Leserbrief von Francesco De Vecchi
18. November 2017
Pestalozzi und die digitale Revolution
Johann Heinrich Pestalozzi hatte im 18. Jahrhundert das Ziel, den
Menschen selbständiger und mündiger zu machen, um dadurch auch die Demokratie
und die Unabhängigkeit des Landes zu stärken. Er gründete dafür zahlreiche
Institutionen, in denen das Lesen und das Schreiben unterrichtet wurden. Als
Folge davon stieg die Alphabetisierungsrate in der Schweiz rasch an. Die Lese-
und Schreibkompetenzen bereiteten die Schweiz ideal auf die erste industrielle
Revolution vor, welche bald darauf folgen sollte. Zu dieser Zeit verschwanden
viele Berufe, und es entstanden neue. Das Handwerk etwa zog in die Fabriken
ein, wo die Nachfrage nach Buchhaltung, Administration und weiteren
Dienstleistungen wuchs – alles Gebiete, bei denen die neuen Kompetenzen
unentbehrlich waren.
Pestalozzi und die digitale Revolution, NZZ, 17.11. Gastkommentar von Martin Vetterli
24. Oktober 2017
Anpassung an die digitale Leibeigenschaft
Der Weg in die digitale Leibeigenschaft ist vorgezeichnet.
Bankangestellte und -Berater werden digital geführt und erfasst. Sie müssen den
Leistungsnormen entsprechen, damit sie eine Beschäftigung finden. Wer nicht wie
alle aussieht, schlank und agil, gilt rasch als Aussenseiter, weil schwer
kontrollierbar. Haben dies nicht die grossen Schriftsteller und
Zukunftsforscher des 20. Jahrhunderts schon einmal beschrieben?
Die Schweiz züchtet junge IT-Zombies, die unsere komplexe Welt nicht verstehen, Inside Paradeplatz, 24.10. von Klaus J. Stöhlker
20. Juli 2017
Pestalozzi gefällt nicht allen
Johann Heinrich Pestalozzi widmete sein Leben
der Volksschulbildung. Auch den armen und benachteiligten Kindern wollte er
durch eine Bildung zu einem besseren Leben verhelfen. Dieser Gedanke war damals
neu und revolutionär. Er gefiel nicht allen. Viele Angehörige der Oberschicht
wollten das Volk lieber in Armut und Unwissenheit belassen. Unter
fortschrittlich und demokratisch gesinnten Zeitgenossen hingegen war Pestalozzi
sehr geschätzt. Mit vielen pflegte er das Gespräch und den Austausch, was zu
seinem Erfolg und seiner internationalen Ausstrahlungskraft beitrug. Während
Pestalozzi anfänglich an Rousseaus Idee einer «natürlichen Erziehung» glaubte,
erkannte er später, dass Kinder beim Lernen systematische Anleitung brauchen.
Pestalozzi - modern und aktuell, Basler Zeitung, 14.7. Leserbrief von Judith Barben
3. Dezember 2016
Pädagogik der Menschlichkeit statt der Verwendbarkeit
Eusebio
kämpft seit Jahren gegen die Einführung des Lehrplanes 21, zusammen mit einem
Team aktiver Gleichgesinnter. Es herrscht Einmütigkeit, der laufende Zustrom
weiterer Engagierter sorgt für gute Stimmung – dann kam die kalte Dusche aus
den Kantonen Thurgau und Schaffhausen nach den dort massiv verlorenen
Abstimmungen gegen den LP21.
Das Volk hat immer Recht! Wirklich? Medien-Panoptikum, 3.12. von Eusebio (Vorveröffentlichung)
18. August 2016
Demokratie braucht gebildete Bürger
Eine breite Treppe, eine grosse Tür,
klassizistische Säulen und eine Turmuhr – das sind Merkmale alter Schulhäuser.
Die Kinder stiegen zur Bildung empor. Fakten und Facetten zum Bildungsaufbruch
des 19. Jahrhunderts.
Zur Bildung stieg man empor, Journal21.ch, 8.8. von Carl Bossard
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