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7. März 2021

Mit Tagesschulen fit für die Zukunft

Florence Brenzikofer ist Mutter von drei Kindern und unter richtet an der Sekundarschule Burg in Liestal. Sie kennt die Bedürfnisse von Kindern und Eltern. Ihr Anliegen: Sie will die Volksschule fit machen für die Zukunft. Ihr Vorschlag: die flächendeckende Förderung von Tagesschulen in der Schweiz. Die grüne Nationalrätin aus Baselland ist überzeugt, dass mit Tagesschulen Familie und Beruf besser vereinbart werden, der Fachkräftemangel gelindert und die Kinder und Jugendlichen bei ihren Aufgaben kom petent betreut und gefördert werden könnten. Gleichzeitig komme dies auch den Frauen zugute, weshalb ihr Vorschlag ein Teil eines ganzen Pakets an Vorstössen der Grünen zum Tag der Frau ist.

Schweiz soll flächendeckend Tagesschulen einführen, Tages Anzeiger, 6.3. von Gregor Poletti

6. März 2021

Abschaffung der Gymi-Aufnahmeprüfung wird in Zürich zum Dauerbrenner

Am Montag und Dienstag lösen wieder Tausende von Schülerinnen und Schülern in Zürich Prüfungsaufgaben in Deutsch, Mathematik sowie mitunter in Französisch oder Englisch. Die eine Hälfte will nach der sechsten Primarklasse ans Langgymnasium, die andere nach der zweiten oder dritten Sekundarklasse ans Kurzgymnasium, die Fach- oder die Handelsmittelschule.Wenn es nach dem Willen eines linken Politikers geht, soll zumindest Letzteres bald der Vergangenheit angehören. Peter Haberstich, Mitglied der kantonalen SP-Bildungskommission, fordert eine Abschaffung der Aufnahmeprüfung für Zürcher Maturitätsschulen für Sekundarschüler. Eine Forderung, die so oder ähnlich immer wieder einmal aufgebracht wird.

Warum es den "gerechten" Übertritt ins Gymnasium nicht geben kann, NZZ, 6.3. von Lena Schenkel und Nils Pfändler

12. Januar 2021

Primarlehrer haben fast doppelt so oft Corona

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der ETH Zürich zeigt, wie wirkungsvoll die einzelnen Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus während der ersten Welle waren. Fazit: Eine der wirkungsvollsten Massnahmen war es, auf Fernunterricht umzustellen. Die Mobilität der Bevölkerung ging um über 20 Prozent zurück, entsprechend weniger Menschen steckten sich mit der Krankheit an.


Primarlehrer bekommen doppelt so häufig Corona, SRF Regional, 11.1.

Linke Ansätze für bessere Berufsperspektiven

Der Kommentar vom 6. Januar 2021 zur Basler Schulsituation suggeriert, dass der Kanton das Platzproblem an der FMS am besten dadurch lösen sollte, dass mehr SchülerInnen nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre machen. Zu viele SchülerInnen würden heute auf der Sek-II-Ebene eine weiterführende Schule besuchen.

Der Basler SP-Nationalrat Mustafa Atici fürchtet eine Verdrängung der Leistungsschwächeren, Bild: Nicole Pont
Stark in der Schule, stark in der Lehre, BaZ, 12.1. von Mustafa Atici

6. Oktober 2020

Waadt verbietet "T-Shirt der Schande"

Nach einer Kontroverse um Kleidervorschriften an Schulen ist im Kanton Waadt das sogenannte «T-Shirt der Schande» verboten worden.Vergangene Woche hatten Dutzende Schülerinnen undSchüler in Genf gegen den «sexistischen Dresscode» an Sekundarschulen protestiert. Eine ähnliche Praxis sei auch in einigen Waadtländer Schulen angewandt worden, sagte Erziehungsdirektorin Cesla Amarelle (SP) dem Westschweizer Radio LFM.

"T-Shirt der Schande" wird von der Schule verbannt, SRF, 5.10.

6. September 2020

Kostenlose digitale Infrastruktur

Für die Dietiker SP-Kantonsrätin Rosmarie Joss besteht an der Volksschule im Kanton Zürich noch einiger Handlungsbedarf, was die Ausrüstung von Schülerinnen und Schülern für digitales Lernen betrifft. Zusammen mit ihrer Kantonsratskollegin Carmen Marty Fässler (SP, Adliswil) fordert sie den Regierungsrat deshalb auf, eine Vorlage für eine Gesetzesänderung im Volksschulgesetz bezüglich Unentgeltlichkeit der Lehrmittel und Schulmaterialien vorzulegen.

Ausrüstung für digitales Lernen soll gratis werden, Limmattaler Zeitung, 4.9. 

2. September 2020

15. Januar 2020

Zwei bildungspolitische Ansagen

Zwei Nationalräte äussern sich zum Thema Bildung. Ihre Positionen sind parteigebunden unterschiedlich. Der Basler Mustafa Atici (SP) will bereits Kleinkinder fördern. Der Aargauer Andreas Glarner (SVP) will wieder mehr Schweizer Werte an den Schulen.
Wir verbessern die Schweiz, Weltwoche, 8.1. von Roman Zeller

Atici: "Es geht um unseren wichtigsten       Glarner: "Die Schweiz war vor 130 Jahren eines
Rohstoff".  Bild: SP BS                                der ärmsten Länder Europas". Bild: SVP CH

2. Januar 2020

Stadt Zürich sucht ausländische Lehrer


Die Stadt Zürich wirbt im Ausland gezielt Lehrpersonen ab. In der Vergangenheit schaltete sie bereits Online-Inserate auf einer deutschen und einer österreichischen Jobbörse. Dafür nahm das Schulamt bisher 1389 Euro in die Hand, was umgerechnet gut 1500 Franken entspricht.
Stadt Zürich wirbt im Ausland Lehrer ab, 20 Minuten, 31.12.

25. November 2019

Keine Gratis-Tampons


In allen öffentlichen Gebäuden stehe Toilettenpapier kostenlos zur Verfügung, schreiben die Motionärinnen Maurane Riesen (PSA) und Tamara Funiciello (SP). Hingegen gebe es keine Gratis-Tampons und -Binden. Dabei handle es sich auch hier um einen Grundbedarf. Der Kanton Bern solle dem Beispiel der Stadt New York und mehrerer Länder folgen, fordern Riesen und Funiciello.
Keine kostenlosen Tampons an bernischen Schulen, Bild: healthline.com
Keine Gratis-Tampons an öffentlichen Schulen, Bund, 25.11.

21. September 2019

Bald neue Mitarbeiterbeurteilung in Zürich?


Zürcher Lehrpersonen sollen ein jährliches Mitarbeitergespräch erhalten, wie Angestellte in der Privatwirtschaft. Der Kantonsrat hat eine entsprechende Motion von EVP, SPund GLP überwiesen. Ob eine Lehrerin oder ein Lehrer den Job gut macht, wird heute mithilfe zweier Massnahmen ermittelt: Es gibt eine jährliche Zielvereinbarung mit der Schulleitung und alle vier Jahre eine lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung, bei der auch dieSchulpflege involviert ist. Um die lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung werde ein Riesen-Tamtam gemacht, sagte der als Sekundarschullehrer tätige Christoph Ziegler (GLP, Elgg). Doch die Übung tauge nicht viel als Führungsinstrument. Es sei längst überfällig, dass sie durch ein «normales» Mitarbeitergespräch ersetzt werde.
Quelle: Zürichsee Zeitung, 17.9.

15. September 2019

"Von den Asiaten lernen"


Durch die Digitalisierung werden gemäss einer Studie 50 Prozent der heutigen Berufe innert zehn Jahren verschwinden, sagte der Sarganser Bernhard Hauser, Professor an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen, beim Anlass im Restaurant Schäfli. Wir müssten in neue Berufe investieren und ein innovatives Umfeld schaffen. Es brauche daher eine bessere Grundbildung. Die Schere zwischen guten und schwachen Kindern in der Vorschule öffne sich immer mehr.
Die Hälfte der heutigen Berufe wird durch Digitalisierung verschwinden, St. Galler Tagblatt, 14.9. von Hanspeter Thurnherr

16. Juni 2019

PH Luzern braucht Geld


Kantonsrätin Helene Meyer-Jenni (SP, Kriens) hat eine Dringliche Anfrage zur Pädagogischen Hochschule (PH) Luzern eingereicht. Die Präsidentin der Kommission Erziehung, Bildung und Kultur will vom Regierungsrat wissen, wie er die Reduktion des Trägerschaftsbeitrags beurteilt.
SP sorgt sich um Qualität der Pädagogischen Hochschule, Luzerner Zeitung, 14.6.

2. Mai 2019

Linguistisches Waterboarding


«Bien di, my dearest ami» – die Basler Primarschüler sollen sich nicht nur mit Frühfranzösisch und dem fast so zeitigen Englisch beschäftigen, sondern sich auch noch für eine weitere Fremdsprache begeistern. Die SP-Bildungspolitikerin Sibylle Benz findet, dass die Kinder in der Schule in Zukunft vermehrt mit Rätoromanisch in Kontakt kommen sollten, etwa in Form einer Projektwoche. So sollen sie «einen Sinn für die vierte Landessprache entwickeln».
Badespass auf Rätoromanisch, Basler Zeitung, 2.5. von Nina Jecker

21. März 2019

Basel bald wieder mit Einführungsklassen


Es ist der Abschluss eines langen Ringens, in dem sich besonders SP-Grossrätin Kerstin Wenk starkgemacht hat. Die Lehrer sollen wieder wie früher die Möglichkeit bekommen, Kinder mit Entwicklungsverzögerung für zwei Jahre in die erste Primarklasse zu schicken. Damit haben sie mehr Zeit, um sich an den Schulbetrieb zu gewöhnen.
Die Lehrer hatten dies vehement gefordert. Schliesslich haben sie mit Reformen, verhaltensauffälligen Kindern und zunehmender Administration genug zu tun. Wenn ein Kind bei der Einschulung noch Windeln trägt, die Schuhe nicht selber binden kann oder kaum Interesse am Schulstoff zeigt, wird es für Lehrer zusätzlich schwierig. Wenk und Thomas Grossenbacher (GB) trugen denn auch das berechtigte Anliegen in den Grossen Rat.
Kinder können die erste Primarklasse in zwei Schuljahren machen, Basler Zeitung, 21.3. von Franziska Laur

10. März 2019

Kritik an Kölliker


Im Kanton St.Gallen stehen Sprachheilschüler auf einer Warteliste, obwohl es freie Plätze gibt. Eine Gesetzesänderung soll das in Zukunft verhindern. Bildungschef Stefan Kölliker beruft sich auf «Integration vor Separation» – und steht in der Kritik.
"Bildungsdirektor auf dem Holzweg": SP-Kantonsrat verärgert wegen Debatte um Sprachheilschulen, St. Galler Tagblatt, 4.3. von Katharina Brenner

16. Oktober 2018

Die SP steht sich selbst im Weg


Gut drei Jahre sind verstrichen seit der Abwahl des SP-Regierungsrats Urs Wüthrich. Seither leckt die Partei vor allem ihre Wunden. Doch nun scheint sie in der Bildungspolitik neue Akzente zu setzen. Der erste Blick darauf ist verheissungsvoll, der zweite ernüchternd.
Basellandschaftliche Zeitung, 16.10. Gastkommentar zum Streit über das Fremdsprachen-Lehrmittel Passepartout von Felix Hoffmann

21. März 2018

Solothurner Kantonsrat gegen Verlängerung der Primarlehrerausbildung

Die Mehrheit des Solothurner Kantonsrats findet: Studenten lernen in drei Jahren genug, um danach selbst zu unterrichten. Nur die SP ist für den Master-Lehrgang.
SP blitzt ab - Primarlehrer müssen nicht länger zur Schule, Solothurner Zeitung, 20.3.

28. November 2017

SP will Mittagspausen verkürzen

Eine kürzere Mittagspause in Schulen soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Die SP der Stadt Luzern und die Juso verlangen deshalb, dass der Stadtrat ein entsprechendes Pilotprojekt einführt.
SP will die Mittagspausen an den Schulen verkürzen, Luzerner Zeitung, 28.11. von Gabriela Jordan

2. November 2017

«Das Erziehungsdepartement nimmt die Lehrer nicht ernst»

Gewerkschafterin und Grossrätin Kerstin Wenk (SP) über unzufriedene Lehrer und die Angst vor den Chefs
«Das Erziehungsdepartement nimmt die Lehrer nicht ernst», Basler Zeitung, 2.11. von Nina Jecker