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15. Dezember 2015

Solothurn spart und kürzt Angebot im Raum Basel

Jugendliche aus dem Schwarzbubenland sollen ab dem nächsten Schuljahr keine weiterführenden Schulen im Baselbiet oder in Basel besuchen. Dieser Entscheid der Solothurner Regierung wird von der Bildungs- und Kulturkommission gestützt.
Kein zwölftes Schuljahr, Basler Zeitung, 15.12. von Dina Sambar

17. September 2014

Immer mehr Mädchen verzichten auf Zwischenjahr

Immer mehr Schüler entscheiden sich nach der Schule gleich für eine weitere Ausbildung. Das zeigt eine Untersuchung aus dem Aargau. Vor allem Mädchen holen diesbezüglich auf und entscheiden sich seltener für ein Zwischenjahr. 




Mädchen machten früher häufiger ein Zwischenjahr, Bild: Keystone

Mädchen machen beruflich vorwärts: 80 Prozent verzichten auf Zwischenjahr, Aargauer Zeitung, 16.9. von Janine Müller

16. Mai 2014

Thurgau streicht Brückenangebot

Im Rahmen des Sparprogramms schliesst der Kanton Thurgau eines von drei Brückenangeboten für Schulabgänger ohne Lehrstelle. Erziehungsdirektorin Monika Knill (SVP) versichert: "Wir lassen niemand im Regen stehen". 


An einem provisorischen Standort: Brückenangebot in Kreuzlingen, Bild: Reto Martin

Knill versucht Wogen zu glätten, St. Galler Tagblatt, 16.5. von Christof Widmer

27. Februar 2013

Solothurn schafft 10. Schuljahr ab

Der Solothurner Erziehungsdirektor Klaus Fischer bezeichnet es als "Wartesaal" - das 10. Schuljahr. Die Schüler würden sich zum Teil nur wenig Mühe geben, eine Lehrstelle zu finden. Das 10. Schuljahr sei ein Auslaufmodell. Darüber sind sich auch die Parteien einig. Nun plant der Kanton Modelle, die neben einem schulischen auch einen praxisorientierten Teil bieten.
Solothurn: 10. Schuljahr wird abgeschafft, SRF Regional, 27.2.

19. November 2012

10. Schuljahr soll abgeschafft werden

Mit einer Gesetzesänderung hat der Solothurner Regierungsrat die Abschaffung des 10. Schuljahres vorgeschlagen. "Ein nachobligatorisches Schuljahr mit dem Charakter eines Brückenangebotes gehört nicht zum Auftrag der Volksschule", schreibt der Regierungsrat. Vorausgesetzt der Zustimmung des Kantonsrates und keines Referendums könnte die Änderung per August 2014 aufgehoben werden. 





Übergangszeit dauert noch bis 2016, Bild: Alois Felber



Regierungsrat findet: Neun Jahre Volksschule sind genug, Aargauer Zeitung, 15.11. von Marco Zwahlen  

13. November 2012

10. Schuljahr bleibt bestehen

Der Nidwaldner Regierungsrat hebt das schulische Brückenangebot für Jugendlichen mit Schulleistungen im mittleren bis hohen Leistungsbereich nicht auf. Damit verzichtet er auf Einsparungen von 270'000 Franken. Das Brückenangebot, ein zehntes Schuljahr, hilft Jugendlichen, die aus sozialen oder schulischen Gründen keine Lehrstelle finden.
Quelle: Neue Luzerner Zeitung, 13.11.

25. Oktober 2012

Nidwalden will 10. Schuljahr behalten

In der Budgetdebatte kam das Nidwalder Brückenangebot für Schulabgänger ohne Lehrstelle unter Druck. Der Bildungsdirektor Res Schmid versicherte, eine Streichung sei vertretbar, denn auch ohne schulisches Brückenangebot werde kein Jugendlicher auf der Strasse stehen. Der Landrat folgte aber der Bildungskommission, die nicht auf das Angebot des 10. Schuljahres verzichten wollte. 
Brückenangebot fällt nicht Rotstift zum Opfer, Neue Luzerner Zeitung, 25.10.

5. Oktober 2012

24 Prozent ins Gymnasium

Im Kanton Aargau besuchen 24 Prozent der Schüler nach den neun Volksschuljahren ein Gymnasium. 57 Prozent starten eine Lehre und 13 Prozent ein Brückenangebot. Dies ist das Ergebnis der seit 2008 stattfindenden Schülerumfrage.
Aargau: Mehr Schüler wissen wie weiter nach Schule, Regionaljournal DRS, 4.10.

15. August 2012

Zu dumm für die Lehre?

20% der Schulabgänger finden keinen Berufsanschluss. Viele können kaum lesen und rechnen, haben schlechte Umgangsformen und stammen oft aus prekären Familienverhältnissen. Gleichzeitig sachsen die Leistungsanforderungen der Wirtschaft und viele Lehrstellen bleiben unbesetzt.
Diskussionssendung mit folgenden Teilnehmern: Marinko Jurendic, Dorothee Schaffner, Beat Zemp, Peter Schilliger, Jürg Peter. Leitung: Mona Vetsch.

Viele Jugendliche schaffen keine Lehre mehr, Bild: Universität Zürich
Zu dumm für die Lehre? Schweizer Fernsehen, 14.8.

8. Mai 2012

Brückenangebot nicht mehr gratis

In Luzern soll das Brückenangebot für lehrstellenlose Jugendliche nicht mehr gratis sein. Ab dem nächsten Schuljahr sei ein jährliches Schulgeld von 465 Franken vorgesehen. Dies sei der gleiche Betrag, den auch Absolventen des Gymnasiums oder der Wirtschaftsmittelschule bezahlen müssten. Rund 18% eines Schuljahrganges werden einem Brückenangebot zugewiesen.
Jugendliche bei der Suche nach Lehrstellen. Themenbild.
Jugendliche suchen Lehrstellen, Bild: Boris Bügrisser/Neue LZ
Brückenangebot soll nicht mehr gratis sein, Neue Luzerner Zeitung, 8.5.
Luzerner Brückenangebot nicht mehr gratis, Regionaljournal DRS, 8.5.

15. August 2011

Basel-Land: Worthülsen eines Bildungsdirektors

Der kürzlich wiedergewählte Baselbieter Bildungsdirektor Urs Wüthrich (SP) kann einem Leid tun. Er muss Sparbeschlüsse umsetzen, die ihm widerstreben. Ich habe ein paar Aussagen aus einem Interview mit der Basler Zeitung herausgegriffen:
  • "Ich habe auch gegenüber der Regierung klargestellt, dass ich mit der Erhöhung der Pflichtstunden für Fachlehrer nicht einverstanden bin." Wenig später sagt er:" ... umgekehrt wäre es für mich inakzeptabel, wenn andere Direktionen bestimmen würden, wo in der Bildung Abstriche gemacht werden." 
  • "Die gute Schule Baselland ist auf dem Weg, besser zu werden - zum Beispiel dank Harmos, der engen vierkantonalen Zusammenarbeit und der Investitionen, die getätigt werden können." Zur guten Schule Baselland kommen wir noch. Wüthrich scheint einer der wenigen zu sein, die Harmos als Qualitätsmassnahme sehen. Und die beschworene Zusammenarbeit bekommt in jeder Abstimmung eins auf den Deckel. In welcher Welt lebt dieser Herr Wüthrich? Die Investitionen sieht Wüthrich in einer Vorwärtsstrategie - "zum Beispiel im Bereich der Fachhochschule oder der Uni". Ist das die gute Schule Baselland?
  • Die gute Schule Baselland leistet sich für Schulversager eine Vorbereitungsschule für KV-Lehrlinge. Ausserdem soll die zweijährige Berufsvorbereitungsschule in ein einjähriges Brückenangebot umgewandelt werden. Während andere Kantone unter Lehrermangel leiden, kann Basel-Land 134 Vollzeitstellen abbauen. Wer so viel Speck am Bauch hat, muss sich nicht wundern, dass gerade in Harmos-Zeiten Vergleiche mit anderen Kantonen gemacht werden. 
Regierungsrat Urs Wüthrich ist mit einigen Sparmassnahmen in seiner Direktion nicht einverstanden.  
Der Baselbieter Bildungschef Urs Wüthrich, Bild: Basler Zeitung.
Einzelne Massnahmen sind problematisch, Basler Zeitung, 15.8. von Alessandra Paone.