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18. Februar 2020

Sprachunterricht für Migrantenkinder


Von A wie Albanisch, über J wie Japanisch, zu V wie Vietnamesisch. In der Schweiz wird HSK-Unterricht in über 40 Sprachen angeboten. Dieser Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur HSK findet neben der normalen Schule statt – am Mittwochnachmittag, am Abend, am Wochenende. Dabei sollen Kinder mit Migrationshintergrund ihre Muttersprache lernen.
Grafik: SRF
Schluss mit dem Einfluss der Heimatländer? SRF, 18.2.

14. Mai 2018

EDK macht Schultheater zum Thema

Bei der türkischstämmigen Bevölkerung in der Schweiz liegen die Nerven blank. Zuerst sorgt eine von der türkischen Botschaft gesteuerte Schüleraufführung der Schlacht von Gallipoli in Uttwil TG für Aufregung. Bei dieser Schlacht stoppten im Ersten Weltkrieg Osmanen die westlichen Entente-Mächte. Und jetzt soll das türkische Ministerium für Auslandtürken laut «SonntagsBlick» Wochenendschulen planen. Der autokratische Präsident der Türkei Recep Tayyip Erdogan versuche so, die Diaspora im Ausland auf seine Linie zu bringen. Kinder und Jugendliche sollen die türkische Geschichte durch die Brille des Islam und des ehemaligen osmanischen Grossreiches betrachten.
Türkisches Schülertheater irritiert Schweizer Bildungsdirektorin, Bund, 14.5. von Christoph Aebischer

8. Mai 2018

Ein veritabler Skandal

In einer Mehrzweckhalle im Kanton Thurgau wird Theater gespielt. Ein grausames Theater. Primarschüler spielen Leichen, Kriegstote. Zugedeckt sind sie mit türkischen Fahnen, niedergeschossen wurden sie von anderen Kindern. Die Bühne als Schlachtfeld. Das Thema ist offenbar die grausame Schlacht von Gallipoli im Ersten Weltkrieg, jene Schlacht, in welcher 1915 die Entente-Mächte vom Osmanischen Reich besiegt wurden. Die Schlacht ist in der Türkei ein Mythos, wird vom Autokraten Erdogan politisch instrumentalisiert. Die halbwüchsigen Laiendarsteller im Thurgau haben in Militäruniformen gesteckt. Sie salutieren, und sie rufen gemäss «Sonntags-Blick» Parolen für das türkische Vaterland.
Allein der Verdacht, dass diese türkische Propaganda auf Schweizer Boden stattfinden kann, schreckt auf. Wir wollen das nicht. Und es ist ein veritabler Skandal. Denn offenbar haben die Schülerinnen und Schüler das nationalistische Kriegstheater auch im Heimatkundeunterricht in Flawil eingeübt. Diese sogenannten Kurse in Heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) gibt es in der Schweiz seit den 1930er Jahren, damals waren sie entstanden auf Initiative von politischen Flüchtlingen aus Italien. In der Zwischenzeit gibt es heimatkundlichen Unterricht für diverse Migranten, so auch für Türken. Angeboten werden die Kurse von den jeweiligen Botschaften oder Kulturvereinen. Die Teilnahme ist freiwillig, aber der Besuch der Kurse erfolgt während der Schulzeit. Und es gibt einen Eintrag im offiziellen Zeugnis der Volksschule.
Schluss mit der türkischen Propaganda, NZZ, 8.5. von Michael Schoenenberger

"Martialische Darbietungen sind Teil der türkischen Kultur"

Es sind befremdliche Szenen, die sich in der Mehrzweckhalle im thurgauischen Uttwil abspielen: Ein gutes Dutzend Schulkinder steht in Militäruniformen mit hölzernen Gewehren im Anschlag auf der Bühne und spielt Krieg. Im Hintergrund hört man das Rattern von Maschinengewehren. Umrahmt wird die morbide Szenerie von türkischen Flaggen und dem Konterfei von Staatsgründer Atatürk.
Die Mär vom *Erdogan-Kriegsspiel", Basler Zeitung, 8.5. von Serkan Abrecht

Wer beaufsichtigt die Inhalte des von heimatliche Sprache und Kultur?

«Befremdend» findet Beat Brüllmann, Leiter des Amts für Volksschule des Kantons Thurgau, die Bilder der Theateraufführung, die letztes Wochenende in Uttwil TG stattgefunden hat. Türkischstämmige Kinder hatten da die Schlacht von Gallipoli nachgespielt. Zwar sei das Theater im Thurgau nicht organisiert, sondern lediglich gezeigt worden, betont Brüllmann; doch weder in seinem noch in anderen Kantonen seien solche Veranstaltungen Sinn der Sache.
Das Propaganda-Problem der Heimatkunde, Tages Anzeiger, 7.5. von Aleksandra Hiltmann

7. Mai 2018

HSK: hinschauen und kontrollieren

Dem Türken-Herrscher Erdogan ist jedes Mittel recht, um seine Landsleute nationalistisch zu verseuchen. Egal, wo auf der Welt sie leben. Egal, wie alt sie sind. Das schockierende Beispiel derkriegsspielenden Türken-Buben in der Ostschweiz ist ein weiterer Beweis. Leider auch einer dafür, wie naiv unsere Behörden sind. 
Mit deren blindem Segen missbraucht Erdogans Gefolgschaft – gefördert von den Propagandisten der türkischen Botschaft – die Toleranz der Schweiz. Wir reden von Integration, sie betreiben Infiltration. Diese hat nichts mit unseren Werten zu tun. Und dafür gibts sogar eine Belohnung mit Eintrag im Schweizer Schulzeugnis. Ein Hohn!
Hinschauen, vorschreiben, kontrollieren, Blick, 7.5. von Andreas Dietrich
Die Schulbehörden waren gewarnt, Sonntagsblick, 6.5. von Gieri Cavelti

6. Mai 2018

Türkische Propaganda in Schweizer Schulzimmern?

Tausende Schüler belegen in der Schweiz freiwillig Kurse in türkischer Sprache und Kultur. In Deutschland und Österreich monieren Kritiker seit längerem eine Indoktrination durch den türkischen Staat. Nun erreicht die Diskussion auch die Schweiz.

Türkische Propaganda in Schweizer Schulzimmern? NZZ, 6.5. von Christina Neuhaus

2. Juni 2015

Grundlage für HSK gefordert

An den St. Galler Primarschulen sollen fremdsprachige Kinder im Fach "Heimatliche Sprache und Kultur" unterrichtet werden. Eine Motion verlangt dazu die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage.




Wer seine Muttersprache beherrscht, lernt auch leichter eine Zweitsprache, Bild: Keystone

Motion fordert Muttersprache-Unterricht, St. Galler Tagblatt, 2.6.