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12. Januar 2021

Übervolle Klassen werden zum Problem

Kommenden Montag startet das neue Semester. Bisher bedeuteten die zwei Stichtage im Jahr für viele Schülerinnen und Schüler, dass sie sich in einer neuen Klasse mit neuen Anforderungen zurechtfinden mussten. Dann nämlich, wenn sie während ihrer drei Jahre in der Sekundarschule das Niveau wechseln dürfen oder müssen – je nach Zeugnis aufwärts vom A-Zug (allgemeine Anforderungen) ins E (erweiterte Anforderungen), von dort ins P (hohe Anforderungen) – oder eben den anderen Weg, falls die Anforderungen nicht erfüllt werden können. 

Zu volle Klassen: Wechsel nicht möglich, BZ Basel, 12.1. von Jonas Hoskyn

28. Dezember 2020

Solothurner Lehrer fordern kleine Klassen wegen Integration

Was seit 2007 sukzessive eingeführt wurde, ist mittlerweile in jeder Solothurner Schule angekommen und sorgt dort für gemischte Gefühle: das integrative Schulmodell. Dabei ist der Grundgedanke hinter dem Modell ein durch und durch guter – jedes Kind soll dort in die Schule gehen können, wo es wohnt, gemeinsam mit den Nachbarskindern.

Integratives Modell an Solothurner Schulen: Gute Idee - bei der Umsetzung hapert es, Solothurner Zeitung, 24.12. von Denise Donatsch

6. Juni 2020

Geld sparen mit grösseren Klassen

Finanziell lohnt sich das Führen gemischter, grosser Klassen für die Gemeinden im Kanton eher. Durch das heutige System profitieren vor allem grössere Gemeinden, kleinere haben es schwieriger. Während viele davon berichten, dass das System aufgeht, gibt es auch Kritik.

"Erbärmlich": Gemeinden können mit grossen Schulklassen Geld sparen, Oltner Tagblatt, 5.6. von Noëlle Karpf

28. Dezember 2019

Rösler: "Leseschwäche ist ein Migrationsproblem"


Dagmar Rösler, die oberste Lehrerin des Landes, führt die in der Pisa-Studie festgestellte Leseschwäche nicht zuletzt darauf zurück, dass immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund die Schule besuchen. Sie fordert kleinere Klassen.
"Für manche Kinder ist Gaming praktisch der zentrale Lebensinhalt", NZZ, 28.12. von Daniel Gerny und Erich Aschwanden

3. November 2019

Bussen für zu kleine Klassen


Luzerner Volksschulen stehen momentan unter Druck. Die Klassenplanung für das Schuljahr 2020/21 stellt sie vor eine Herausforderung, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Für jede Klasse, die die festgelegte Minimalzahl Schüler nicht erreicht, wird eine Busse erhoben, die an den Kanton gezahlt werden muss. Eine Kindergarten- und Basisstufenklasse, die zu klein ist, kostet die Gemeinde 7500 Franken. Für eine Primarklasse muss 10'000 Franken gezahlt werden, in der Sekundarschulstufe steigt der Betrag gar auf 12'500 Franken.
Schulen müssen für zu kleine Klassen büssen, 20 Minuten, 3.11.

9. September 2019

Überfüllte Basler Schulklassen


Basel boomt und wächst stetig – das bekommen vor allem die Sekundarlehrer zu spüren. Seit Juni meldeten sich siebzig SekSchüler an, die nicht hier zur Primarschule gegangen sind. Viele davon sind Neuzuzüger, einige wechseln von einer privaten an eine öffentliche Schule. Es sind Schüler, die nicht in die Klassenbildungen miteinbezogen werden konnten. Diese wurden nun auf die ohnehin schon ziemlich vollen Klassen aufgeteilt. 
Ein Lehrer trifft auf 27 Schüler, BZ Basel, 9.9. von Leif Simonsen

20. August 2019

ZLV: Zürcher Klassen sind zu gross


Heute Morgen heisst es für die Zürcher Kinder wieder still sitzen und aufpassen. Zum ersten Schultag gibt es aber auch für die kantonale Bildungspolitik eine Herausforderung, denn der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV) präsentiert einen neuen Forderungskatalog. Im Fokus diesmal: die zu grossen Schulklassen in der 4. bis 6. Klasse der Primarschule - auch Mittelstufe genannt. 

Lehrer und Experten streiten um die richtige Klassengrösse, Tages Anzeiger, 19.8. von Daniel Schneebeli

19. August 2019

Rösler fordert mehr vorschulische Ausbildung


Ein Drittel aller Primarschüler spricht laut einem Bericht der «SonntagsZeitung» kein Deutsch zu Hause. Wie gross ist das Problem?
Es ist nicht überall gleich gross. Im städtischen Umfeld tritt das Problem verschärfter auf als in ländlichen Gebieten. Die vorschulische Ausbildung in der Schule wurde bisher vernachlässigt. Das zeigt sich jetzt, da die Einwohnerzahl und der Ausländeranteil in der Schweiz weiter wachsen. Das spürt die Schule.
Es braucht ein schweizweites Obligatorium für eine Frühförderung, Basler Zeitung, 19.8. von Philipp Loser

6. Juni 2019

Schwyzer Klassen werden grösser


Der Schwyzer Regierungsrat hat sich für grössere Klassen an der Volksschule entschieden. In einer Regelklasse an der Primarschule etwa können künftig 25 statt wie bisher 22 Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden.
Kanton Schwyz führt ab 2020 grössere Klassen an der Volksschule, Luzerner Zeitung, 6.6.

3. Februar 2019

Aus der Lernfabrik


Große Klassen und eine neue Kultur des Lernens industrialisieren den Lehrerberuf. Fließbandarbeit am Schreibtisch bestimmt den Berufsalltag vieler Kolleginnen und Kollegen.
Arbeiter einer Bildungsindustrie, Frankfurter Rundschau, 13.1. von Nils B. Schulz

17. August 2018

Durchwursteln oder Ansprüche herunterfahren

Im Frühjahr 1972 übernahm ich eine Stellvertretung an der Primarschule Rheinfelden. 39 Drittklässler, schön aufgereiht in 20 Zweierbänkli. Ich war wohl kein guter Lehrer, ich hatte ja nichts vorzuweisen als eine Matur und ein paar Studiensemester. Es herrschte Lehrermangel, wie heute, deshalb wurde so ein Hobbylehrer überhaupt gebraucht. Aber neben mir unterrichteten richtige Lehrerinnen und Lehrer, etliche hatten über 40 Kinder. Und sie schafften es, einige sogar mühelos (wenigstens hatten sie in der Pause meistens gute Laune). Heute gelten Klassen mit über 25 Kindern als übervoll. In kleineren Gemeinden sind es oft kaum 15. Trotzdem reduzieren viele Lehrpersonen stressbedingt ihr Pensum, andere laufen in ein Burnout. Dabei haben sich elektronische und menschliche Unterrichtshilfen vervielfacht. Wir hatten noch ein Lesebuch, ein Rechenbuch und Schnapsmatrizen. Und wir unterrichteten alle Fächer selber, es gab an der Primarschule kaum Fachlehrer. «Es isch ämel au gange.» 
Die Schule stösst an Grenzen, Nordwestschweiz, 17.8. von Hans Fahrländer

14. August 2018

Zielgrösse 25 pro Klasse

Stefan Wolter ist umtriebiger Bildungsökonom,Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung, Mandate bei der EDK, OECD und der EU und Berater des «Expert Network on Economics of Education» der EU.  Er ist ein Schwergewischt in Sachen Schulökonomisierung  nach internationalen Standards. Ein Blick auf seine Webseite genügt um dies zu erkennen.  Am 12.08.2017 – als die meisten Lehrpersonen in den Ferien weilten, brachte der Blick den Artikel «Pisa Chef zeigt der Schweiz, wie sparen geht». Andreas Schleicher schwärmt von den Schulen in China und Singapore, welche trotz Klassen von 40 Schülern bessere PISA-Resultat erzielen.» Doch sparen könne man auch, ohne dass Schüler darunter leiden müssten, erklärt der Pisa-Leiter und OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher der Zeitung. Die effizienteste Lösung für die Schweiz liege in der Klassengrösse. In der Schweiz sitzen durchschnittlich 19 Schüler im Zimmer – im Pisa-Schnitt sind es 23.» 
Südostschweiz, Leserbrief, 11.8. von Markus Niederdorfer

12. August 2018

Wolter setzt auf digitales Lernen

Bildungsökonom Stefan Wolter über den Lehrermangel und wie Kinder besser lernen.
"Grössere Klassen machen am meisten Sinn", Schweiz am Wochenende, 11.8. von Yannick Nock

28. Juli 2018

Kleinere Klassen sind besser

Die Klassenstärke wirkt sich auf die Leistungen in Mathe und Deutsch aus. Wenn weniger als 20 Kinder zusammen lernen, können Verbesserungen erzielt werden.
Studie: Kleinere Klasssen führen zu besseren Leistungen, Sofatutor-Magazin, 9.7.

24. April 2018

Ist das Jammern berechtigt?

Die Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen verschlechtern sich, monieren Lehrerverbände. Ein Blick in die Statistiken zeigt jedoch: Von einem «Bildungsabbau» kann in der Schweiz keine Rede sein.

Haben Lehrer wirklich Grund zu klagen? Ein Faktencheck. SRF, 22.4. von Irène Dietschi

18. März 2018

VPOD verlangt kleinere Schulklassen

Die Gewerkschaft VPOD startet eine landesweite Kampagne für kleinere Schulkassen. Ziel des Anliegens ist es, dass die Arbeitsbedingungen der Lehrer verbessert werden. Insbesondere sollen administrative Aufgaben wegfallen, um den Lehrern mehr Zeit für den Unterricht zu ermöglichen.
Die Delegierten trafen sich in Neuchâtel und wollen ihre Petition der EDK übergeben. Bild: Eric Roset

1. Dezember 2017

Baselbieter Klassen werden nicht "optimiert"

Der Baselbieter Landrat lehnt eine aus Spargründen konsequent standortübergreifende Bildung der ersten Klassen an der Sekundarschule ab. Das Parlament entschied sich am Donnerstag mit 43 zu 42 Stimmen gegen Eintreten auf eine entsprechende Gesetzesänderung.

Sparmassnahmen gescheitert: Baselbieter Landrat lehnt Optimierung der Sek-Klassen hauchdünn ab, Basellandschaftliche Zeitung, 30.11. von Michael Nittnaus


7. November 2017

Grössere Klassen in Schaffhausen

Der Schaffhauser Kantonsrat hat sich am Montag gegen eine Kantonalisierung der Volksschule ausgesprochen. Die Gemeinden sollen weiterhin dafür verantwortlich sein. Allerdings sollen die Klassengrössen optimiert werden.
Grössere Klassen in der Schaffhauser Volksschule, Top Online, 6.11.

12. Oktober 2017

Früher war alles besser

Früher war alles besser - diese Weisheit gehört zu den beliebtesten Redensarten des einheimischen Sprachschatzes. Vor allem zu Kindheit, Jugend und Schule, aber auch zu Sport und Politik und sogar zum Wetter («weisse Weihnachten») werden unzählige Anekdoten erzählt. Fast immer trügt die Erinnerung. «Die Zukunft war früher auch besser», hat der legendäre Komiker und Schauspieler Karl Valentin gespottet.
Früher war alles besser, Basler Zeitung, 12.10. von Roland Stark