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12. Januar 2021

Linke Ansätze für bessere Berufsperspektiven

Der Kommentar vom 6. Januar 2021 zur Basler Schulsituation suggeriert, dass der Kanton das Platzproblem an der FMS am besten dadurch lösen sollte, dass mehr SchülerInnen nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre machen. Zu viele SchülerInnen würden heute auf der Sek-II-Ebene eine weiterführende Schule besuchen.

Der Basler SP-Nationalrat Mustafa Atici fürchtet eine Verdrängung der Leistungsschwächeren, Bild: Nicole Pont
Stark in der Schule, stark in der Lehre, BaZ, 12.1. von Mustafa Atici

7. Januar 2021

Zu viele Mittelschüler senken das Niveau

Im Kanton Basel-Stadt, in dem die Realitätsverweigerung schon als Kunstform durchgeht, würde man sich nie in solchen Worten ausdrücken, weil man sich gern ziert und lieber herumdruckst, als ein Problem als solches zu benennen – so muss es halt das Baselbiet sagen: Die Stadt hat dem Land einen «akuten Notfall» in der Fachmaturitätsschule (FMS) gemeldet, da diese aus allen Nähten platzt. 

Viele wären in einer Lehre besser aufgehoben, Basler Zeitung, 7.1. von Sebastian Briellmann

15. April 2018

Unklare Übertrittsbedingungen in FMS

Jeweils im Frühjahr stehen für die Seklehrerinnen und -lehrer die Übertrittsgespräche an. Es geht darum abzuklären, ob sich Schüler für eine kantonale Mittelschule – darunter die Fachmittelschule (FMS) – anmelden können. Was den Übertritt an die FMS betrifft, sind zurzeit einige Zuger Oberstufenlehrer verunsichert. Gemäss kantonalen Vorgaben braucht man nämlich für die FMS einen Notenschnitt von 5,0. An den Info-Anlässen wird den Anwärtern allerdings kommuniziert, dass auch eine 4,7 oder eine 4,8 reichen würden. Das bringe Lehrer in schwierige Situationen, heisst es unter Pädagogen.
Ein Schreiben der Fachmittelschule verunsichert Lehrer, Luzerner Zeitung, 13.4. von Rahel Hug

30. August 2013

17. Juli 2013

Weitere Hürden weggeräumt

Die Zulassung zu einer PH kann gar nicht einfach genug erfolgen. Nun soll auch Absolventen einer FMS (Abteilung Pädagogik) der freie Zugang ermöglicht werden. Warum noch eine gymnasiale Matur machen, wenn man über FMS oder einen Lehrabschluss viel einfacher zugelassen wird? Und was lässt dies für die Qualität der Lehrerausbildung erwarten?





Das Segment der Lehramtsstudierenden verschiebt sich nach unten, Bild: academics.de









Bis die ersten Schülerinnen und Schüler die Kantonsschulen Zürich Nord und Rychenberg mit einer Fachmaturität Pädagogik verlassen, dürfte es 2017 werden. Sind sie aber so weit, soll ihnen der direkte Weg in die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) nicht mehr verbaut sein. Die Regierung verabschiedete im Frühling eine Gesetzesänderung, die eine prüfungsfreie Zulassung zur Lehrerbildung auf der Primarstufe mit der Fachmaturität Pädagogik vorsieht. Heute werden Fachmittelschul-Absolventen, die an die PHZH wechseln möchten, Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung angeboten.
Die kantonsrätliche Kommission für Bildung und Kultur hat jetzt diesen Vorschlag einstimmig gutgeheissen, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Damit ist vorgezeichnet, dass auch das Ratsplenum der neuen Fachmaturität Pädagogik die logische Fortsetzung an die Hochschule öffnet. Im Gesetz verankert ist neu auch der kombinierte Lehrgang Kindergarten-Unterstufe, der an der PHZH seit 2009 - vor allem im Hinblick auf die inzwischen abgelehnte Grundstufe - versuchsweise geführt wird. Er befähigt zum Unterrichten im Kindergarten und in den ersten drei Jahren der Primarstufe. Er ist auch ohne Grundstufe attraktiv, weil er das Tätigkeitsfeld der Absolventen erweitert. Die Zulassungsbedingungen entsprechen denen der Primarstufe.

Wer sich auch künftig nur als Kindergärtnerin ausbilden lassen will, aber weder über eine gymnasiale Matur noch eine Fachmatur verfügt, muss wie heute eine gute Allgemeinbildung mit einer Ergänzungsprüfung nachweisen. Zum Kindergärtnerinnen-Lehrgang gibt es zwei Minderheitsanträge: Die SP verlangt, dass angesichts der Bedeutung der Frühförderung die gleichen Zulassungsbedingungen gelten sollen wie für die Primarstufe. Und die Grünen beantragen die Abschaffung dieses Lehrgangs, um den heutigen Frauenberuf vom Sackgassen-Image zu befreien.
Quelle: Lehrerin werden mit Fachmatur, NZZ, 17.7. von Walter Bernet

12. September 2011

St. Gallen verzichtet auf mündliche Aufnahmeprüfungen

Wieder mal ein Beispiel, wie weltfremd an der Sekundarstufe II unterrichtet wird. Das Schwergewicht des Sprachenunterrichts an der Volksschule hat sich klar in Richtung mündliche Kommunikationsfähigkeit verschoben: Die Schüler müssen viel mehr sprechen und hören, als dies früher der Fall war. Wie reagieren die Wirtschafts-, Fach- und Berufsmaturitätsschulen? Sie stöhnen unter dem grossen Aufwand und schaffen die mündlichen Aufnahmeprüfungen ab. An der Volksschule soll natürlich vermehrt auch mündlich getestet werden, doch für den Eintritt an die WMS, FMS oder BMS ist Mündlichkeit zweitrangig. Wie weit darf sich die Sekundarstufe II von den Lernzielen der Volksschule entfernen? Im vorliegenden Fall aus St. Gallen handelt es sich um einen krassen Fall von pädagogischer Inkompetenz: Man prüft nicht das, was wichtig ist, sondern das, was weniger zu tun gibt.
Aufnahmeprüfungen werden vereinheitlicht, 12.9.
Einfacheres Aufnahmesystem an St. Galler Mittelschulen, Regionaljournal DRS, 12.9.
Die Kantiprüfung schaffte es bis an den Stammtisch, Amt für Mittelschulen SG, 14.9.

9. September 2011

Übergangsregel für Aargauer Fachmittelschüler

Die Regierung in Aarau gibt teilweise nach und schlägt eine Übergangsregelung für den Übertritt von einer Fachmittelschule an die Kantonsschule vor. Ab Schuljahr 2013/2014 müssen FMS-Schüler eine Abschlussnote von 5,0 erreichen, um an die Kantonsschule wechseln zu können. Bisher lag die Note bei 4,5. 
Regierung gibt Druck nach, Aargauer Zeitung, 9.9.
Aargauer Regierung gibt Druck von Schülern und Politikern nach, Regionaljournal DRS, 9.9.