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10. Mai 2021

Dok-Film: Mein Leben und der Notenschnitt

Wie erleben Kinder das Bangen und Hoffen beim Übertritt in die Oberstufe – auf dem Schulweg, in der Freizeit, im Klassen- und im Kinderzimmer? Der Dokumentarfilm von Luzius Wespe zeigt das einjährige Übertrittverfahren aus der Sicht der Kinder: ihre Träume, Tränen und Entscheide. Ein persönlicher Einblick in die Welt der Kinder.

Mein Leben und der Notenschnitt - vom Übertritt an die Oberstufe, SRF, 6.5.


12. Januar 2021

Primarlehrer haben fast doppelt so oft Corona

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der ETH Zürich zeigt, wie wirkungsvoll die einzelnen Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus während der ersten Welle waren. Fazit: Eine der wirkungsvollsten Massnahmen war es, auf Fernunterricht umzustellen. Die Mobilität der Bevölkerung ging um über 20 Prozent zurück, entsprechend weniger Menschen steckten sich mit der Krankheit an.


Primarlehrer bekommen doppelt so häufig Corona, SRF Regional, 11.1.

29. Dezember 2020

Keine Hausaufgaben an der Unterstufe

Was für viele in der Kindheit ein Traum gewesen wäre, die Unterstufenschüler in Männedorf erleben es: Sie müssen seit Oktober keine Hausaufgaben mehr machen. Die Schule Männedorf setzt unter dem Titel «Lernprozesse begleiten» ein entsprechendes Pilotprojekt um. Beteiligt sind 336 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klasse. 

Die Unterstufenschüler müssen keine Hausaufgaben mehr machen, Tages Anzeiger, 21.12. von Philippa Schmidt

14. Dezember 2020

Besonders Primarschulen kämpfen mit Problemen beim Fernunterricht

Die Schweiz eiert momentan durch die zweite Welle der Covid-19-Pandemie. Praktisch kein Tag vergeht, an dem nicht ein Kanton irgendwelche Massnahmen erlässt und beispielsweise die Turnhallen schliesst, während etwa die Restaurants geöffnet bleiben dürfen. Angesichts der zunehmend unübersichtlichen Lage geht fast vergessen, dass es doch noch einige Konstanten im Wirrwarr der Massnahmen gibt. Dazu gehören die Schulen. Kein Kanton denkt momentan daran, seine Bildungsinstitutionen zu schliessen. Die meisten Schüler, Eltern, Lehrer und Behörden tun alles, um nicht zum flächendeckenden Homeschooling zurückzukehren, wie es während der ersten Welle vom Bundesrat angeordnet worden war. 

Mehr Unterstützung bei Fernunterricht gefordert, NZZ, 10.12. von Erich Aschwanden

19. Oktober 2020

Als man im Kindergarten noch spielte

Sändele, Liedchen singen, mit Holzklötzchen bauen, spielen – all das machte ich in den letzten beiden Jahren des Zweiten Weltkrieges im Kindergarten beim Erasmusplatz bei Fräulein Tanner. Sogar spielen durften wir nach Lust und Laune. So lieb war unser Fräulein.

Das einfühlsame Fräulein Pototzka, Online Reports, 19.10. von Peter Achten

27. September 2020

Verzicht als Lernschritt

Heute ist es sehr verbreitet, Kinder früh zu fördern. Sie besuchen Sprachkurse, lernen bereits ein Musikinstrument oder spielen Tennis. Ihr Wochenplan ist durchgetaktet. Man möchte die Chancen für den Schulerfolg optimal gestalten. Oft steht dahinter die Angst, das Kind könne sonst den Anforderungen und dem Vergleich mit den Gleichaltrigen nicht genügen. Die heutige Forschung verweist jedoch eindeutig darauf, dass gefühlsmässige Ausgeglichenheit und die Fähigkeit, im sozialen Miteinander einen konstruktiven Beitrag zu leisten, ebenso wichtig sind für den späteren Schulerfolg wie frühes Lesen und Rechnen. Diese Kompetenzen bei einem Kind zu fördern ist oft anspruchsvoll, wie das folgende Beispiel zeigen soll.

Fit für die Schule? Fit fürs Leben? Zeit-Fragen 22.9.2020, von Eliane Perret 

2. September 2020

Basler Lehrer wollen wegen Corona keine Checks

 «Was kann ich? Wo stehe ich? Welche Lernschritte folgen als Nächstes?» Diese Fragen werden in den Leistungschecks zur Standortbestimmung am Anfang der 3.Klasse und zum Ende der 5.Klasse in der Primarschule gestellt. Diese Checks P3 und P5, die in der gesamten Nordwestschweiz zum Schulsystem gehören, werden seit Jahren von Basler Lehrpersonen kritisiert. Wegen des Coronavirus flammt der Streit nun erneut auf. Im März 2017 verabschiedete die Gesamtkonferenz der Basler Lehrpersonen die Resolution zur «kompletten Abschaffung der vierkantonalen Leistungschecks». Eine klare Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen. Dabei ging es einerseits um die Checks während der Primarschulzeit, anderseits aber auch um die beiden Tests in der Sekundarstufe. Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer reagierte und strich vorerst den Check in der 3. Oberstufe. Gleichzeitig wurde der zweite Test in der Primarstufe von der 6. in die 5. Klasse verschoben.

Schulen sind gegen Leistungstests, BZ Basel, 1.9. von Silvana Schreier

25. August 2020

Mehr Lohn für Luzerner KG- und Primarlehrkräfte

Auf den 1. August 2021 werden die Lehrpersonen für Kindergarten und Primarschule eine Lohnklasse höher eingereiht. Damit wird die aus Spargründen immer wieder verschobene Massnahme aus der letzten Arbeitsplatzbewertung nun umgesetzt. Die Lohnstufen werden zudem so korrigiert, dass sie mit dem durchschnittlichen Verlauf der anderen Lehrpersonenkategorien übereinstimmen. Da die Höhereinreihung für Lehrpersonen mit Kleingruppenunterricht sowie für Musik und Bewegung aufgrund der Arbeitsplatzbewertung nicht gerechtfertigt ist, wird ihre Unterrichtsverpflichtung zum Ausgleich um eine Lektion erhöht.

Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern, 25.8.

29. Mai 2020

Zwei Basler Schüler angesteckt

In Basel haben sich zwei Schulkinder mit dem Coronavirus angesteckt. Rund 70 Personen werden deshalb in Quarantäne gesetzt .

Corona-Fälle in Basler Primarschule, 29.5., sda

29. April 2020

Der Flickenteppich

Die Verbindung stockt, und plötzlich sind nur noch abgehackte Sätze zu hören. Mit solchen Problemen im Fernunterricht soll für viele Schweizer Schülerinnen und Schüler bald Schluss sein. Am 11. Mai öffnen Primar- und Sekundarschulen wieder. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch vor den Medien in Bern bekanntgegeben. Er bestätigt damit seinen Plan von Anfang April.
Fertig Fernunterricht: So sollen Schüler und Lehrer vor dem Coronavirus geschützt werden, NZZ, 29.4. von Larissa Rhyn und Erich Aschwanden
Schulen öffnen mit minimalen Auflagen, Blick, 29.4. von Ruedi Studer

26. April 2020

Eltern entscheiden über Schulübertritte


Wegen des Fernunterrichts ändern bei den Schullaufbahnentscheiden in den Berner Volksschulen bis Ende Schuljahr teilweise die Kompetenzen. Statt dass die Schulleitungen entscheiden, ob beispielsweise ein Primarschüler am Ende der zweiten Klasse in die dritte aufsteigt, erhalten neu die Eltern das letzte Wort.Wie die bernische Bildungs- und Kulturdirektion am Freitag mitteilte, müssen die Schullaufbahnentscheide «grundsätzlich im Einvernehmen mit den Eltern getroffen werden».
Jetzt dürfen Eltern sagen, ob das Kind den Übertritt schafft, 20 Minuten, 25.4. von Raphael Casablanca

25. April 2020

Kein Social Distancing für Primarschüler


Am 11. Mai öffnen die Volksschulen wieder. Das hat der Bundesrat entschieden. Die Kantone haben in der Gestaltung des Schulunterrichts volle Freiheit, sollen sich aber an die Schutzmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit halten. Das BAG hat nun zuhanden der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ein Schutzkonzept für den Präsenzunterricht ausgearbeitet und am Mittwoch finalisiert. Seit Donnerstag liegt das knapp vier Seiten lange Papier bei den Kantonen – und sorgt in einzelnen Punkten für Irritation.
Primarlehrer müssen Distanz halten, ihre Schüler nicht, Basler Zeitung online, 24.4. von Philippe Reichen 

11. April 2020

Fernunterricht an der Basisstufe


Es ist der letzte Freitag des Quartals, morgen beginnen die Frühlingsferien. Aber was heisst da schon Ferien? «Wir haben die Kinder so lange nicht gesehen – das konnte man ja nicht wirklich Schule nennen», sagen Noemi Grossenbacher und Laura Schmutz. Die beiden unterrichten an einer Basisstufe in Köniz bei Bern.
"Das konnte man nicht wirklich Schule nennen", SRF, 3.4. von Michael Sahli

"Wir mussten alle unsere Rolle finden"


Vom Bildschirm blicken Alexandra Dünner 17 Kindergesichter entgegen. Ihre Klasse hat sich im virtuellen Schulzimmer versammelt. Hinter den Schülerinnen und Schülern sind Bücherregale, Küchenschränke, Plüschtiere und Fotos zu sehen. «Guten Morgen», beginnt die Lehrerin die virtuelle Schulstunde. «Guten Morgen», hallt ein Chor von Kinderstimmen aus dem Lautsprecher zurück.
Auf Dauer wird der Fernunterricht langweilig, NZZ, 9.4. von Nils Pfändler und Linda Koponen

28. Februar 2020

"Integration ist gescheitert"

Die langjährige Primarlehrerin und FDP-Gemeinderätin Yasmine Bourgeois kritisiert die schulische Integration im Kanton Zürich scharf. Sie schlägt einen grundsätzlichen Richtungswechsel vor.

Yasmine Bourgeois ist Primarlehrerin und FDP-Gemeinderätin, Bild: zvg

FDP-Gemeinderätin Bourgeois: «In meinen Augen ist die ganze Aktion gescheitert»

23. Februar 2020

Projekt Biodiversität für Primarschulen


Das Programm Biodiversität im Naturraum Schule unterstützt Primarschulen bei der ökologischen Aufwertung ihrer Areale. Praktische Aktionsmodule, kreative Unterrichtsmaterialien, ein Forscher-Kit, Factsheets für die Grünraumpflege und Weiterbildungsangebote animieren Lehrpersonen wie Hauswartung dazu, für die Biodiversität aktiv zu werden. Sensibilisieren Sie Schülerinnen und Schüler für den Erhalt von Lebensräumen und die Artenvielfalt. Trainieren Sie mit Ihren Klassen Lehrplan 21-Kompetenzen und nutzen Sie dafür das Schulareal als Lern- und Naturerfahrungsort.


Programm Biodiv

19. Februar 2020

Tandem-Lesen als Erfolgsrezept


Vier, drei, zwei, eins ...», zählt Ramon*, dann legen er und Adina* los. «Es war einmal ein Kind. Das ist eines Tages in den Wald gegangen ... » fangen die beiden 5. Klässler gemeinsam laut zu lesen an; zu zweit aus einem Ordner, der vor ihnen auf dem Pult liegt. Ramon ist der «Sportler» und gibt das Tempo vor, Adina ist der «Trainer» und fährt mit dem Finger mit. Wenn Ramon ein Wort falsch ausspricht, lässt Adina es ihn wiederholen, notfalls korrigiert sie ihn. Die anderen 20 Kinder im Raum machen es genauso. Immer zu zweit lesen sie laut einen Text. Das ganze Klassenzimmer ist ein Gewirr aus Stimmen.
Warum schwachen Schülern nur mehr Tempo hilft, Beobachter, 6.2. von Raphael Brunner

23. Januar 2020

«Nach sieben Schulstunden sollen die Kinder nicht zu Hause ans Pult sitzen»

Die Schule entwickelt sich, der Lehrplan ist neu, die Lehrmittel wechseln. Nur an den Hausaufgaben darf man nicht rütteln. Das müsse nicht sein, findet Ralf Schäpper, Schulleiter der Primarschule Feldli-Schoren.
Ralf Schäpper ist seit letztem Sommer Schulleiter der Primarschule Feldli-Schoren, Bild: Lisa Jenni
Quelle: St. Galler Tagblatt, 23.1. Interview: Christina Weder

St. Galler Primarschule schafft Hausaufgaben ab


Für die einen sind sie ein notwendiges Übel, für die anderen ein Reizthema: die Hausaufgaben. Kinder aus den Primarschulhäusern Feldli und Schoren müssen sich seit den Sommerferien nicht mehr damit herumschlagen. Dort wurden die Hausaufgaben von der ersten bis zur sechsten Klasse für ein halbes Jahr abgeschafft.
"Unsere ersten Erfahrungen sind sehr positiv": Diese St. Galler Primarschule hat die Hausaufgaben abgeschafft, St. Galler Tagblatt, 23.1. von Christina Weder

20. Januar 2020

Dynamisches Selbstbild


Kinder werden als Entdecker und Entdeckerinnen geboren, sie wollen lernen, immer und überall. Demnach sollten sich lauter hoch motivierte, lernfreudige Geister in einer Schulklasse oder um den Familientisch tummeln, das suggeriert zumindest diese Erkenntnis.
"Noten bilden nicht ab, was noch möglich ist", Berner Oberländer, 18.1. von Susanna Valentin