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30. Mai 2019

Heikle Rechtslage bei Handyverstössen


Wird im Kanton Freiburg das Handy-Verbot an Schulen missachtet, können die Geräte der Schülerinnen und Schüler eingezogen und tagelang einbehalten werden, bis maximal zwei Wochen. Rechtsexperten finden das entsprechende kantonale Reglement heikel. Dass das Handy den Schülern nach Schulschluss nicht wieder ausgehändigt werde, sei unverhältnismässig. Andere Kantone wie zum Beispiel Baselland oder Zürich sehen ebenfalls einen Einzug von Mobiltelefonen vor, dort erhalten die Schüler die Geräte aber nach Schulschluss zurück.
Schule zieht Smartphones von Schülern tagelang ein, SRF, 27.5.

19. Mai 2019

Darf man bei Absenzen ein Arztzeugnis verlangen?


Wer krank ist und nicht arbeiten kann, muss dem Arbeitgeber meistens ein Arztzeugnis einreichen. Was aber gilt bei Kindern in der Primarschule? «Espresso» sagt, ob Lehrerinnen und Lehrer von ihren Schülern Arztzeugnisse verlangen dürfen.

19. Februar 2019

Wenn Schüler mitbestimmen


An der Primarschule Steiacher in Brüttisellen entscheiden nicht die Lehrer allein über die Pausenplatzordnung. Auch die Schüler bestimmen im System «Just Community» basisdemokratisch mit. In jedem Klassenzimmer hängt ein Briefkasten, in den die Schülerinnen und Schüler ihre auf Papier formulierten Anliegen einwerfen können.
Pro Halbjahr kommen so rund 50 Vorschläge zusammen. Ein «Kinder-OK», bestehend aus acht Dritt- bis Sechstklässlern, wählt die aus ihrer Sicht dringendsten Ideen aus und bringt sie in die Lehrerkonferenz. Die gesamte Schülerschaft ab der ersten Klasse diskutiert dann in einer Vollversammlung darüber.
An diesen Schulen haben die Kinder das Sagen, 20 Minuten, 19.2. von P. Michel

20. Mai 2018

Berührungen so wichtig wie Sauerstoff

Rico weint. Er hat sich geärgert. Und er sieht müde aus. Gemeinsam mit den anderen Zweijährigen im Kinderhaus Artergut tapst der dunkelhaarige Bub die Treppe hinunter, während ihm Tränen über die Wangen kullern. Eine der Betreuerinnen streckt die Hand nach Rico aus. Sie bietet ihm an, sich daran festzuhalten, und spricht beruhigend auf ihn ein. Auf den Arm nimmt sie ihn nicht. «Wir knuddeln keine Kinder», sagt Regula Keller, Geschäftsleiterin Kinderbetreuung bei der Stadt Zürich, «und selbstverständlich küssen wir sie auch nicht.»
Warum der Mensch unbedingt angefasst werden sollte, NZZaS, 20.5. von Nicole Althaus und Regula Freuler

11. April 2018

Umstrittene Handys

An vielen Schulen ist die Nutzung von Smartphones streng reguliert, wie eine Umfrage unserer Zeitung zeigt. Ist das noch zeitgemäss? An den Gymnasien gibt es Zweifel, an den Volksschulen weniger.
Handyverbote an Schulen sind umstritten, Obwaldner Zeitung, 7.4. von Franziska Herger

27. Februar 2018

Frankreich verbietet Mobiltelefone an Schulen

Ab kommendem Schuljahr (September 2018) sind Mobiltelefone an Frankreichs Schulen bis zum Alter von 15 Jahren verboten. Damit löst die Regierung Macron ein Wahlversprechen der erfolgreichen Präsidentschaftskampagne ein. Die Schüler dürfen die Geräte zwar an die Schule mitbringen, dürfen sie aber nie - auch nicht in den Pausen - verwenden. Ausnahmen sind allerdings möglich, wenn das Telefon für schulische Zwecke oder für Notfälle gebraucht wird. Der französische Schulleiterverband wie auch die Schülerschaft ist skeptisch, ob und wie das Verbot durchgesetzt werden kann.
France to ban mobile phones in schools from September, The Guardian, 11. 12. 2017, von Kim Willsher

16. Dezember 2017

Handy grundsätzlich ausgeschaltet

Cybermobbing ist auch an den Schulen im Kanton Zürich ein Thema. Mit unterschiedlichen Regeln versucht man die Schülerinnen und Schüler zu einem vernünftigen Umgang mit dem Mobiltelefon zu erziehen.
Wer mit dem Handy spielt, muss zum Putzdienst antreten, NZZ, 16.12. von Rebekka Haefeli

25. Juli 2017

Schulrecht statt Schulpflicht? Ausschluss von Problemschülern

Drogenkonsum in den Pausen, Gewalt im Schulzimmer oder die Verweigerung des Handschlags: «Die Grenzen des Tolerierbaren in der Schule werden zu oft überschritten», stellt die pensionierte Lehrerin Ulrike Pittner fest. In den meisten Fällen handle es sich um Jugendliche, die sich bewusst nicht an die Regeln hielten.
Wer ständig stört, soll von der Schule fliegen, 20 Minuten, 21.7.

18. Juni 2017

Knutschverbot auf Pausenplatz

Die Walliser Schul­gemeinde Stalden geht gegen ­turtelnde Schüler vor. Schmusen ist tabu. Die Schule hat per Hausordnung ein Kussverbot verhängt. Wörtlich heisst es im Reglement: «Auf dem gesamten Schulareal wird nicht geknutscht.»
Knutschverbot auf dem Pausenplatz, Sonntagszeitung, 18.6. von Nadja Pastega

6. April 2017

Aargau lehnt Kopftuchverbot ab

Ein neuer Leitfaden zeigt den Schulen auf, wo im Umgang mit religiös begründeten Anliegen verbindliche Regelungen bestehen. Auslöser dafür war ein Vorstoss der CVP-Fraktion im Grossen Rat.
Kopftuch, Handschlag, Schwimmen: Diese Regeln empfiehlt der Aargau den Schulen, Aargauer Zeitung, 5.4. von Jörg Meier

3. Dezember 2016

Pausenaufsicht abschaffen?

Besuch in einer Montessori-Schule in Berlin. Auf dem grossen Schulareal tummeln sich mehrere Hundert Schüler und Schülerinnen der Grund- und Oberstufe und Oberschule. Jüngere Kinder spielen Fang mich, andere Verstecken oder Ball­spiele; zwei Knaben raufen sich, Mädchen stehen schwatzend zusammen und ein paar Jungen üben sich in Kickboard; während auf dem Platz Fussball gespielt wird, chillen einzelne Schüler für sich allein. Doch wo ist die Pausenaufsicht? Die Schulleiterin lächelt mich fast mitleidig an: Die braucht es bei uns nicht! Die Schüler würden selber für Ordnung sorgen. Sie fordert mich auf, einen Schüler zu wählen, der mir alles erklärt. Ich entscheide mich für einen Jungen, der einen leicht arroganten Eindruck macht. Seine Führung und Erklärungen beeindrucken: Offensichtlich sind sie verantwortlich, reagieren bei Problemen und schlichten bei Streitigkeiten. Sie machen das ohne genaue Anweisungen, offizielle Friedensstifter oder detaillierte Vorgaben. Die Rolle der Lehrer beschränkt sich auf periodische Gespräche über das Geschehen auf dem Pausenplatz.
Pausenaufsicht abschaffen, Basler Zeitung, 2.12. von Allan Guggenbühl

21. November 2016

Eine Schulklasse von 1950 erinnert sich

Sie gingen 1950 in die Sek im Zürcher Schulhaus Feldstrasse. Nun, da sie alle ihren 80. Geburtstag feiern, kommen sie wieder zusammen  - und tauschen wilde Erinnerungen aus.
Die Schulkameraden von einst (von links): Eugen Frei, Bruno Kammerer, Ursula Meier-Keller, Annemarie Schulthess-Blümel, Rita Brugger-Riegger, Anneli Lattmann-Bertschi, Robert Naef, René Bai, Silvia Baldessarini-Frank. Bild: Reto Oeschger
Als Prügel zur Schule gehörten, Tages Anzeiger, 21.11. von Beat Metzler und Thomas Wyss

13. September 2016

Eltern fordern Richtlinien bei Umgang mit iPad

Seit rund einem Monat gehen alle Sekundarschüler in Aadorf jeden Tag mit ihrem ganz persönlichen iPad in den Unterricht, legen es auf den Tisch und nehmen es am Ende des Tages wieder mit nach Hause (der «Landbote» berichtete). Einige Eltern sind mit dem Umgang zu Hause überfordert: «Es ist brutal frustrierend», sagt eine Mutter. Sie will ihren Namen wie alle Kritiker nicht in der Zeitung lesen. «Ich fürchte, dass mein Kind dadurch in der Schule benachteiligt würde.»
Das Herunterladen von privaten Apps sorgt für Kritik, Bild: Keystone
"Keine Lehrer-Mails mehr nach 18 Uhr", Landbote, 12.9. von Jonas Gabrieli

12. September 2016

Amsler gegen Handyverbote auf Pausenplätzen

An einigen Schweizer Schulen sind Handys auf Schulhöfen tabu. Lehrervertreter entgegnen: Die Schüler nutzten das Gerät sinnvoll. 

Schulen verbieten Handys - sogar während Pausen, 20 Minuten, 11.9. von B. Zanni

6. September 2016

Elternabend ist Pflicht

Der Fall eines Ehepaars, das gegen die Busse für einen geschwänzten Elternabend vorging, sorgt für Schlagzeilen. Für Beat Zemp, den Präsidenten des Lehrerdachverbands, ist klar: Gerade in Zeiten, in denen Eltern den Schulen immer mehr abverlangen, stehen auch sie in der Verantwortung.
"Elternabende sind Pflichttermine", Rdio SRF News, 6.9. von Stefan Kohler

10. April 2016

"Das geht nicht"

Die Händedruckstory von Therwil handelt von einem kleinen Kulturschock. Für uns ist es doch keine Frage, ob Schüler der Lehrerin die Hand geben sollen. Das steht in keinem Gesetz. Wir nennen das Anstand.
Schüler gewinnen gegen Lehrer, Basler Zeitung, 9.4. von Helmut Hubacher

Ein verweigerter Handschlag und seine Folgen

In einem ausgezeichneten, weil vorbildlich kritischen Interviewmit Monica Gschwind hat Telebasel diese Woche aufgezeigt, was alles faul ist amverweigerten Handschlag von Therwil. Nachdem die Baselbieter Erziehungsdirektorin, also die Chefin aller Schulen im Kanton, mehrere Male betont hatte, dass sie das Verhalten der beiden Schüler nicht in Ordnung findet, aber sie trotzdem darauf bestand, die Sache erst mit einem juristischen Gutachten klären zu lassen, fragte Adrian Plachesi, der Journalist: «Und wenn das Gut­achten zum Schluss kommt, dass die beiden Buben den Handschlag verweigern dürfen. Was tun Sie dann?»
Larifari in Therwil, Basler Zeitung, 9.4. Kommentar von Markus Somm

1. Dezember 2015

Prendre un enfant par la main

Gerhard Binggeli fürchtet sich vor einer Welt, in der zwischenmenschliche Berührungen als Straftat gelten.
Prendre un enfant par la main, Bund, 1.12. von Gerhard Binggeli

1. Oktober 2015

Zürich verbietet E-Zigaretten

Ab dem 1. November sollen E-Zigaretten und E-Shishas aus allen Schulhäusern der Stadt Zürich verbannt werden. Mit einer Änderung der Hausordnung habe man das allgemeine Rauchverbot an Volksschulen präzisieren wollen, sagt Regina Kesselring vom Schulamt. Bisher waren E-Zigaretten erlaubt, zumal sie nicht unter das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen fallen. Die Anpassung der Hausordnung sei nicht aufgrund einer aussergewöhnlichen Zunahme von rauchenden Schülern erfolgt, hält Kesselring fest.














Stadtzürcher Schulamt ändert die Hausordnung, Bild: Lungenliga.ch
E-Zigaretten verboten, NZZ, 1.10.